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Alle Episoden

"Autorisierung ist ganz schlimm" – zwei Chefredakteure ranken ihren eigenen Berufsalltag

‧ 21m 2s

Keine Gäste, keine Agenda, nur zwei Mikrofone vor einer Fischerhütte an der Ostsee: Christoph Fröhlich und Malte Dreher befragen sich in dieser Sonderfolge gegenseitig und müssen jede Antwort ranken.

Es beginnt seriös. Wie sieht die ganz persönliche Asset-Allokation aus, wenn man beruflich über Asset-Allokation schreibt? Warum landen Aktien bei beiden auf Platz eins, und was passiert, wenn man Krypto versehentlich zu weit unten einsortiert hat? Warum hält Malte Dreher Emerging Market Debt für unterschätzt?

Dann wird es ehrlicher. Welche fünf Dinge kosten Journalisten unnötig Lebenszeit und warum sind sich beide bei Platz eins sofort einig? Was lernt man aus einer...

Taugen 95 Prozent der Private-Markets-Fonds nichts?

Taugen 95 Prozent der Private-Markets-Fonds nichts?

‧ 33m 37s

Nur zwölf von rund 250 geprüften Private-Markets-Fonds haben es auf die Plattform von Kapnative geschafft. Im Gespräch mit Malte Dreher erklärt Mitgründer und CEO Philipp Hemmersbach, warum er den IRR für die meistmissverstandene Kennzahl der Branche hält, welche Knock-out-Kriterien schon im Pitch-Deck greifen und warum DPI und TVPI mehr über einen Manager verraten als jede Hochglanzpräsentation.

Außerdem geht es um den ELTIF: Warum Liquiditätsquoten von 20 bis 40 Prozent die Illiquiditätsprämie verwässern, weshalb Private Equity am schlechtesten zu semiliquiden Strukturen passt und Private Credit am besten. Hemmersbach spricht über Kosten im Retail-Segment, die Altlasten des deutschen Private-Markets-Vertriebs, KI in der...

Claus Hecher, verlieren ETFs ihre Einfachheit?

Claus Hecher, verlieren ETFs ihre Einfachheit?

‧ 31m 44s

Einst wechselte Claus Hecher aus dem Derivategeschäft zu ETFs, weil er „ein sehr ehrliches Produkt“ verkaufen wollte. Heute bringt der Head of ETF & Index Sales DACH von BNP Paribas Asset Management Put-Optionen und Long-Short-Strategien in den ETF-Mantel. Verliert der ETF damit seine Einfachheit? Christoph Fröhlich spricht mit Hecher über 312 Milliarden Euro Zuflüsse bis August, warum dunkelgrüne ESG-ETFs „auf die Schnauze gefallen“ sind, was der Preis beim MSCI World wirklich bringt und warum White Labeling den Wettbewerb hinter die Kulissen verlagert. Außerdem: Was gehört ins neue Altersvorsorgedepot – und wo ist der ETF-Veteran nach all den Jahren vorsichtig geworden?

"Wollen wir noch miteinander?" – was ein Exit mit Unternehmerfamilien macht

‧ 39m 48s

Ein Esstisch, drei Generationen, ein Anwalt, ein Steuerberater und die Frage, wer hier eigentlich entscheidet.

Thomas Borghardt, Vice Chairman beim Multi Family Office Qcoon-Invest und zuvor elf Jahre Vorstand der Hamburger Privatbank Marcard, Stein & Co, spielt mit Malte Dreher eine komplette Familienratssitzung durch. Kein Interview, sondern ein Kabinettstück: Familie Schmidt, Unternehmensverkauf, drei Generationen mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen davon, was mit dem Geld passieren soll.

Dabei räumt Borghardt mit einem der beliebtesten Begriffe der Branche auf: Next Gen sei keine Altersfrage, sondern die Frage, wer in naher Zukunft Verantwortung übernehmen soll, darf oder will. Er erklärt, warum der Familienrat ein...

„Da kommt nur Schrott bei raus

„Da kommt nur Schrott bei raus" - der vielleicht ehrlichste Private-Markets-Talk des Jahres

‧ 58m 34s

Fürstentümer oder Demokratisierung – unter diesem Titel diskutierten auf dem private banking kongress vier Profis über die Zukunft der Privatmärkte. Herausgekommen ist die vielleicht ehrlichste Private-Markets-Debatte des Jahres.

Julien Zornig (Astorius), Christian Jasperneite (M.M. Warburg), Friedrich Osterhoff (Kontora Family Office) und Patrick Hahn (Union Investment) nehmen auseinander, was die Branche sich seit Jahren erzählt. Über hundert neue Eltifs kamen 2025 auf den Markt – und trotzdem bleibt der große Durchbruch aus. Warum?

Jasperneite hält eine seriöse Fondsauswahl bei dieser Produktflut schlicht für unmöglich. Zornig nennt den Retail-Vorstoß den größten Reputationsschaden der Branche und erklärt, warum er selbst kein Eltif aufgelegt...

Rendite in Rot: So funktioniert das Geschäft mit Ferrari als Geldanlage

Rendite in Rot: So funktioniert das Geschäft mit Ferrari als Geldanlage

‧ 23m 29s

Ein Depot, das in einer klimatisierten Halle steht und sich keinen Meter bewegen darf: Robert Meier verantwortet bei Azimut einen Fonds, der rund 300 Millionen Euro in Sammlerautos investiert – fast ausschließlich in Ferrari. Im Gespräch mit Christoph Fröhlich erklärt er, warum es zu dieser Marke praktisch keine Alternative gibt, weshalb die spektakulären Rekordauktionen für professionelle Investoren bei 20 bis 30 Prozent Transaktionskosten unbrauchbar sind und warum die Fahrzeuge niemals bewegt werden. Außerdem: wie Lewis Hamilton an seinen F40 kam, warum ein öffentlich ausgestelltes Auto mehr wert ist als ein identisches in der Garage und wie Sammler genau das nutzen...

Wer beim Bitcoin-ETP alles mitverdient

Wer beim Bitcoin-ETP alles mitverdient

‧ 38m 19s

Ein Klick im Depot, und dahinter arbeiten vier Parteien. Wer einen Bitcoin-ETP kauft, löst eine Kette aus Market Maker, Authorized Participant, Treuhänder und Verwahrer aus. Aber wer verdient dabei eigentlich mit? Und warum kostet dasselbe Bitcoin-Exposure bei einem Anbieter 0,15 Prozent im Jahr und beim nächsten 1,0 Prozent?

Christoph Fröhlich hat Dirk Heß gefragt, Geschäftsführer von nxtAssets. Heß kommt aus der klassischen Verpackungsindustrie des Kapitalmarkts — über 20 Jahre Goldman Sachs und Citi, Optionsscheine, Zertifikate, Verbriefung. Heute emittiert er Krypto-ETPs mit Gesellschaftern wie der Deutschen Börse, Commerzbank, Vontobel und flatexDEGIRO im Rücken.

Im Gespräch wird es konkret: Wie entsteht am...

„Next Gen ist vorbei“ – wie Banken um die nächste Vermögensgeneration kämpfen

„Next Gen ist vorbei“ – wie Banken um die nächste Vermögensgeneration kämpfen

‧ 31m 0s

Die nächste Generation erbt Milliarden. Aber erbt sie auch das Vertrauen in die Vermögensberater ihrer Eltern?

Beim Live-Podcast von „For Professional Investors Only“ diskutieren fünf Experten aus Private Banking, Wealth Management und Family Governance darüber, was beim Generationswechsel wirklich zählt. Malte Dreher und Christoph Fröhlich moderieren eine lebhafte Runde mit durchaus unterschiedlichen Ansichten.

Dr. Marcel Megerle stellt gleich einen der beliebtesten Begriffe der Branche infrage: „Next Gen ist vorbei!“ Statt junge Vermögende in eigene Programme zu stecken, sollten Banken lieber die Generationen miteinander ins Gespräch bringen.

Vermögensverwalterin Stella Streckwall von Jovalias erklärt, warum sie Kinder frühzeitig an die Geldanlage heranführt...

Fidelity gegen den AVD-Preiskampf: „Beratung hat nun mal auch ihren Preis”

Fidelity gegen den AVD-Preiskampf: „Beratung hat nun mal auch ihren Preis”

‧ 37m 59s

Deka: 0,1 Prozent. Scalable: zum Start gar nichts. Fidelity: 0,35 bis 1,35 Prozent. Beim Altersvorsorgedepot ist der Preiskampf eröffnet – und Fidelity bietet bewusst nicht mit.

Annalena Runte arbeitet bei Fidelity International im Vertrieb des neuen geförderten Depots und ist seit Monaten als AVD-Erklärerin im Dauereinsatz. Im Gespräch mit Christoph Fröhlich sagt sie offen, was die Differenz zwischen 0,35 und 0,75 Prozent eigentlich ist. Sie erklärt, warum im Standarddepot zwei aktive statt zwei günstigere Index-ETFs stecken.

Dazu geht es um das Thema, über das derzeit kaum jemand spricht: die Auszahlphase. Warum die monatliche Rate alle drei Jahre neu berechnet wird,...

"Der MSCI World ist nicht die Welt": Was 8.200 Aktien in einem ETF wirklich bringen

‧ 27m 16s

8.200 Aktien, 47 Länder, 99 Prozent des investierbaren Weltmarkts – und trotzdem landen nie alle Titel im Fonds. Sophia Wurm ist Managerin bei State Street Investment Management im ETF-Vertrieb in Deutschland und Österreich. In dieser Folge nimmt sie Christoph Fröhlich mit in den Maschinenraum eines Welt-ETFs: Warum der MSCI World nur die entwickelte Welt abbildet, was Schwellenländer und Nebenwerte wirklich beitragen, wie optimierte Replikation funktioniert und ab wann ein ETF groß genug ist, damit Anleger etwas davon haben.

Dazu wird es an mehreren Stellen unbequem: Wurm relativiert den Basispunkte-Wettlauf ihrer eigenen Branche, räumt ein, dass Sparplan-Anleger auf die Ausführung keinen...