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Ein Headhunter verrät, woran er gute Chefs erkennt

Ein Headhunter verrät, woran er gute Chefs erkennt

33m 11s

Die Fondsbranche misst fast alles, nur Führung kaum. Christian Haas will das ändern. Der Managing Partner der Personalberatung Eleway sucht seit rund zehn Jahren Chefs, und zwar ausschließlich für Asset Manager. Jetzt hat er mit dem Leadership Alpha Award einen Preis gestartet, der nicht das Ergebnis auszeichnet, sondern das Wie: „die Architektur hinter der Performance".

Im Gespräch mit Christoph Fröhlich erklärt Haas, warum gute Zahlen kein Beweis für gute Führung sind, woran man erkennt, ob eine Unternehmenskultur echt ist und was passiert, wenn der Star-Portfoliomanager großartiges Alpha liefert und gleichzeitig das Team zerlegt. Außerdem: Welchen Hintergrund ein CEO im Asset...

Kurz vor dem Notartermin sagte er dem Investor ab – jetzt sucht er 1,5 Millionen

Kurz vor dem Notartermin sagte er dem Investor ab – jetzt sucht er 1,5 Millionen

27m 29s

Ein Restaurant am Dienstagabend, halb leer. Die meisten Gäste denken: schön ruhig heute. Malte Herbst dachte: das ist entgangener Umsatz.

Aus diesem Abend ist HiddenTable geworden: Eine App, die kurzfristig freie Plätze in gehobenen Restaurants als fertig kuratiertes Menü vermittelt. Anderthalb Jahre hat der gelernte Bankkaufmann das Unternehmen komplett aus eigenen Mitteln aufgebaut, mittlerweile hat es knapp über 80.000 Nutzer und mehr als 15.000 vermittelte Gäste in fünf Städten. Jetzt sucht er 1,5 Millionen Euro.

Im Gespräch mit Christoph Fröhlich erklärt Herbst, warum jeder zusätzlich vermittelte Gast für den Gastronomen fast reiner Gewinn ist, weshalb er konsequent auf Rabattcodes verzichtet...

Synthetische ETFs: Der Renditehebel, über den kaum jemand redet

Synthetische ETFs: Der Renditehebel, über den kaum jemand redet

32m 59s

Ein ETF hat drei Buchstaben und ein einfaches Versprechen. Darunter steckt deutlich mehr Technik, als die meisten vermuten und ein Stück US-Steuerrecht, über das im Kostenvergleich kaum jemand redet.

Arne Scheehl verantwortet bei Amundi die Produktentwicklung für ETFs und Indexlösungen in Deutschland und Österreich. In dieser Folge nimmt er die Konstruktion synthetischer ETFs auseinander: Was passiert eigentlich mit 100 Euro, die in einen Swap-ETF fließen? Warum können im S&P-500-ETF japanische Aktien liegen, ohne dass es eine Mogelpackung ist? Und was geschieht an einem hypothetischen Montagmorgen, an dem zwei von sieben Swap-Gegenparteien ausfallen?

Scheehl erklärt, warum er die Gleichung „physisch gleich...

Die Finanzwelt zahlt Millionen für ESG-Siegel – ein Doktorand zeigt, was sie taugen

Die Finanzwelt zahlt Millionen für ESG-Siegel – ein Doktorand zeigt, was sie taugen

36m 14s

Nachhaltiges Investieren ist aus der Mode gekommen, und ausgerechnet jetzt legt Jan Heldmann 262 Seiten vor, die zeigen, was daran funktioniert und was nicht.

Der frisch promovierte Finanzwissenschaftler hat für seine Dissertation an der Universität Bayreuth fünf ESG-Rating-Anbieter, nachhaltige MSCI-Indizes und tausende mögliche Portfoliokonstruktionen durchgerechnet. Sein Befund ist zweigeteilt: Nachhaltigkeit und Rendite sind kein Zielkonflikt. Aber ESG-Ratings taugen als Renditesignal kaum etwas.

Im Gespräch mit Malte Dreher erklärt Heldmann, warum große Unternehmen fast automatisch bessere Scores bekommen, warum die Rating-Welt heterogen bleiben wird und wie sich über 60 Prozent CO2 aus einem Portfolio nehmen lassen, bei nur 0,64 Prozent Tracking...

„Man muss irgendwo hinwollen“: Almut Sonnhalter über den Sprung ins eigene Family Office

„Man muss irgendwo hinwollen“: Almut Sonnhalter über den Sprung ins eigene Family Office

18m 9s

Almut Sonnhalter hat die Sicherheit der Bank gegen unternehmerische Freiheit getauscht. Nach Stationen im Private Banking und Family Office gründete sie gemeinsam mit vier Partnern das Family Office Aequitas.

Im Gespräch mit Malte Dreher erzählt sie, wann aus dem Gedanken an Selbstständigkeit ein konkreter Plan wurde und welche Rolle dabei ein ziemlich ungewöhnliches Treffen auf einer Raststätte spielte.

Außerdem geht es um die Frage, warum ihre juristische Ausbildung bis heute wie ein „kleines Frühwarnsystem“ funktioniert, was die Beratung sehr großer Vermögen vom klassischen Private Banking unterscheidet und weshalb bei Familienvermögen manchmal die Familie wichtiger ist als das Portfolio.

Chase, Revolut & Co.: Wer krallt sich Deutschlands Sparer?

Chase, Revolut & Co.: Wer krallt sich Deutschlands Sparer?

28m 34s

80 Banken zahlen mehr Zinsen, als die EZB ihnen gibt – freiwillig. Analyst Peter Barkow erklärt in dieser Episode, warum das kein Wahnsinn ist, sondern was dahintersteckt.

Die EZB zahlt Geschäftsbanken 2,25 Prozent für geparktes Geld. Trotzdem bekommen Sparer in Deutschland gerade über vier Prozent aufs Tagesgeld: Chase zahlt vier Prozent für vier Monate bis zu einer Million Euro, Revolut hat mit 4,25 Prozent nachgelegt, die BBVA verzinst sogar das Girokonto mit 3,5 Prozent.

Peter Barkow, Gründer von Barkow Consulting, vermisst diesen Markt mit einem eigenen Einlagen-Monitor. Im Gespräch mit Christoph Fröhlich erklärt er, warum ein Zinssatz allein nichts bewegt,...

Bitcoin: Warum ein Freitagabend das Jahr ruiniert hat

Bitcoin: Warum ein Freitagabend das Jahr ruiniert hat

29m 47s

Bitcoin trägt Anzug, aber darf er auch bleiben? Ende 2024 nannte Markus van de Weyer Bitcoin „das bessere Gold". Seitdem: Rekordhoch bei 126.000 Dollar, Halbierung, Erholung. Zeit für einen Kassensturz.

Christoph Fröhlich besucht den Frankfurter Krypto-Vermögensverwalter und stellt die Frage: Ist Bitcoin wirklich institutionell geworden oder haben wir bislang nur institutionelle Verpackungen für ein weiterhin sehr spezielles Asset bekommen?

Van de Weyer erklärt den Vier-Jahres-Zyklus für tot und begründet, warum er den Bruch auf den 10. Januar 2024 datiert. Er rekonstruiert den Freitagabend im Oktober, an dem über 19 Milliarden Dollar zwangsliquidiert wurden und der aus seiner Sicht den gesamten...

Tradevest-CEO: „Das Altersvorsorgedepot muss man digital denken“

Tradevest-CEO: „Das Altersvorsorgedepot muss man digital denken“

35m 29s

Das Altersvorsorgedepot soll die private Vorsorge verändern. Dierk Wilhelmsmeyer, Gründer und CEO von Tradevest, glaubt aber, dass es noch etwas anderes auslösen könnte: einen Digitalisierungsschub bei Banken und Vermögensverwaltern.

Im Gespräch mit Malte Dreher erklärt er, warum das Altersvorsorgedepot aus seiner Sicht zwingend digital gedacht werden muss, wie Technologie und Regulatorik zusammenfinden und warum Finanzprodukte irgendwann vielleicht ein bisschen mehr Spaß machen sollten.

Und es wird praktisch: Was passiert mit bestehenden Riester-Verträgen? Wie könnte ein digitaler Umzugsservice funktionieren? Und wie einfach lässt sich Altersvorsorge am Ende tatsächlich machen?

Anno August Jagdfeld spricht über den gescheiterten Adlon-Verkauf

Anno August Jagdfeld spricht über den gescheiterten Adlon-Verkauf

25m 32s

Der Großteil wollte verkaufen, aber es reichte nicht. Beim Fundus-Fonds 31, dem das Berliner Hotel Adlon gehört, stimmte eine klare Mehrheit der Anleger für den Verkauf. Nur hielten sie zusammen 71,04 Prozent des Kapitals, nötig gewesen wären 75.

Wir haben Anno August Jagdfeld in Heiligendamm besucht – dort, wo sein zweites großes Lebensprojekt steht und wo er heute wohnt. Er erklärt, warum er einen zweiten Anlauf startet, was 2032 damit zu tun hat und warum er die Zweitmarktfonds für die eigentlichen Gewinner des Stillstands hält. Und er erzählt von einem Telefonat mit einem 89-jährigen Anleger, das mehr über geschlossene Fonds...

Wie viel Marge bringt KI wirklich? Ein Mittelständler rechnet es vor

Wie viel Marge bringt KI wirklich? Ein Mittelständler rechnet es vor

38m 11s

Robin Sudermann hat zehn Mitarbeiter, die keine Menschen sind. Sie haben eine Aufgabenbeschreibung, durchlaufen ein Onboarding von einer Woche, stehen im Organigramm und werden nach drei bis sechs Monaten in Rente geschickt, weil sie dann überholt sind.

Der CEO der Kölner talentsconnect AG und Raphael Wischnewsky, dort verantwortlich für Finanzen und Recht, haben ihr eigenes Unternehmen in zwölf Monaten radikal auf KI umgebaut. Und sie legen dabei Zahlen offen: Die EBITDA-Marge drehte in 36 Monaten von minus 30 auf plus 30 Prozent. Wie viel davon wirklich auf KI entfällt und wie viel auf klassisches Aufräumen, rechnen die beiden im Gespräch...