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Ausverkauft trotz Krise: Das Modell des Jochen Dreissigacker

Ausverkauft trotz Krise: Das Modell des Jochen Dreissigacker

27m 0s

Jochen Dreissigacker ist einer der bekanntesten deutschen Winzer – und einer der ungewöhnlichsten Unternehmer. Seine Weine reift er bis zu zehn Jahre, bevor er sie freigibt. Er skaliert nur in Qualität, nie in Quantität. Und er ist trotzdem regelmäßig ausverkauft, während der deutsche Weinmarkt um sieben Prozent schrumpft.

In dieser Folge von „For Professional Investors Only" sprechen Christoph Fröhlich und Malte Dreher mit Dreissigacker beim Wine-Tasting im Hamburger Anglo-German-Club über sein Geschäftsmodell jenseits klassischer Investorenlogik, über den Markenaufbau mit Tim Raue und Paul Ripke, über Wein als Asset-Klasse – und darüber, warum seine Weine einmal beim Obama-Dinner dabei waren, er...

„Traditionelle Banken verlieren gerade nicht die Bilanzen – sie verlieren den Alltag

„Traditionelle Banken verlieren gerade nicht die Bilanzen – sie verlieren den Alltag"

30m 26s

Revolut hat knapp 70 Millionen Kunden, macht 6 Milliarden Dollar Umsatz und ist mit 75 Milliarden Dollar bewertet. Und der Mann, der für das Wachstum verantwortlich ist, findet diese Zahlen „ziemlich klein". Antoine Le Nel, Chief Growth and Marketing Officer bei Revolut, erklärt im Gespräch mit Christoph Fröhlich, warum 100 Millionen Kunden bis 2027 kein überhebliches Ziel sind – und was traditionelle Banken gerade verlieren, ohne es zu bemerken. Außerdem: Warum Candy Crush eine bessere Schule war als jede Bankkarriere, wie das DE-IBAN die deutschen Nutzerzahlen verdoppelt hat und was die Formel 1 mit Wachstumsstrategie zu tun hat.

Das überschätzteste Produkt im KI-Kosmos – und was stattdessen zählt

Das überschätzteste Produkt im KI-Kosmos – und was stattdessen zählt

15m 11s

Sein Vater ist pensionierter Polizist, 68 Jahre alt, kein IT-Hintergrund – und sein Braukessel lief in der Nvidia-Keynote. Stefan Erschwendner, Managing Partner bei Frontira, begleitet Unternehmen beim Einstieg in Agentic AI. In dieser Episode erzählt er, wie ein KI-Agent den Brauprozess seines Vaters übernahm, wie das Projekt Lobster Lager zu Nvidia-Chef Jensen Huang gelangte – und was er für das am meisten überschätzte Produkt im KI-Kosmos hält. Dazu: seine klare Einschätzung für Investoren – Hardware kaufen, SaaS meiden – und warum der echte Flaschenhals bei KI nicht die Technologie ist, sondern das Denken.

So investiert TV-Koch Alexander Kumptner

So investiert TV-Koch Alexander Kumptner

14m 42s

Alexander Kumptner ist Sternekoch, TV-Moderator, Men's-Health-Coverstar und bekennender Hobby-Investor mit einem KI-lastigen Depot. In dieser Episode trifft Christoph Fröhlich den Österreicher auf der OMR und spricht mit ihm über die Frage, die viele stellen würden, aber selten so ehrlich beantwortet wird: Was verdient bei einem Leben mit so vielen Standbeinen eigentlich wirklich Geld – und was macht man aus Liebe? Außerdem: Wie wird man als Handwerker zur Marke? Warum würde Kumptner einem Profiinvestor heute von einem Restaurantinvestment abraten? Wie wählt er Partner-Marken wie Siemens Hausgeräte aus? Und was hat der Film „Wall Street" mit seinen AMD-Positionen zu tun?

PWC-Experte, ab wann lohnt sich ein Single Family Office wirklich?

PWC-Experte, ab wann lohnt sich ein Single Family Office wirklich?

18m 9s

Warum scheitern so viele Family Offices schon in der Gründungsphase? Stephan Gerwert, Head of Family Office Services bei PwC Germany, kennt die Antwort – und er spart nicht mit klaren Meinungen. Im Gespräch mit Malte Dreher erklärt er, warum ein Family Office wie ein Unternehmen gegründet werden muss, welche Rolle der „Expert Generalist" spielt, warum die 500-Millionen-Grenze gilt und was der Buddy aus dem Golfclub mit dem größten Fehler beim Family-Office-Aufbau zu tun hat.

„98 von 100 Millionären brauchen eine Privatbank

„98 von 100 Millionären brauchen eine Privatbank" – aber wofür eigentlich?

17m 45s

Was macht einen guten Private Banker heute wirklich aus – und wofür zahlt ein Kunde eigentlich? Daniel Sauerzapf, Co-Head Wealth Management bei Hauck Aufhäuser Lampe, spricht mit Malte Dreher über den Wandel eines Berufsbilds, das sich in den letzten 25 Jahren grundlegend verändert hat. Früher fuhr der Bankier auf dem Schiff von Hamburg nach New York, um Kunden zu gewinnen. Heute bestimmt das Smartphone den Takt. Sauerzapf erklärt, was von der alten Kunst des Bankiers noch zählt, wo die Grenze zur Privatbank liegt und warum Erreichbarkeit manchmal wichtiger ist als Rendite – und der Mensch im KI-Zeitalter unersetzlich bleibt.

Sascha Hasterok, sind Infrastruktur-Aktien die besseren Tech-Werte?

Sascha Hasterok, sind Infrastruktur-Aktien die besseren Tech-Werte?

25m 47s

Infrastruktur als Investment-Thema ist zurück – und zwar mit Wucht. Sascha Hasterok, Portfolio Advisor bei Wellington Management, erklärt im Gespräch mit Malte Dreher, warum der Sektor gerade eine strukturelle Neubewertung erlebt. Vom maroden deutschen Stromnetz bis zum US-amerikanischen KI-Rechenzentren-Boom: Was steckt hinter dem wachsenden Investoreninteresse? Welche Rolle spielt die Energieversorgung für den Standortwettbewerb? Und welchen Denkfehler machen Anleger beim Thema Infrastruktur immer noch.

Er sah die Inflation kommen – und niemand wollte es hören

Er sah die Inflation kommen – und niemand wollte es hören

18m 55s

Heinz-Werner Rapp ist Gründer des FERI Cognitive Finance Institute und früherer Chief Investment Officer bei FERI. Vor zehn Jahren verließ er die klassische Finanzmarktanalyse – nicht um sich von ihr abzuwenden, sondern um sie grundlegend zu erweitern.

In dieser Episode spricht er mit Malte Dreher über sein Navigationssystem für Kapitalmärkte, das mehrere Erkenntnisräume zusammenführt: von Geopolitik und Technologie bis zu gesellschaftlichen Entwicklungen und Klimarisiken. Wir erfahren, warum Volatilität kein Risikomaß mehr ist, wie das Institut die Inflationswelle 2022 korrekt vorhergesehen hat – und warum Rapp überzeugt ist, dass Klimakipppunkte der am meisten unterschätzte Risikofaktor an den Kapitalmärkten sind.

Außerdem: Was...

Inside Vier Jahreszeiten:

Inside Vier Jahreszeiten: "Das geilste Essen, das ich je hatte"

46m 23s

Ein Abend in der Küche des Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg – und das kurz vor der OMR-Woche, wenn rund 70.000 Besucher die Stadt fluten und das Vier Jahreszeiten zur exklusiven Heimat der deutschen Digitalszene wird. Christoph Fröhlich und Malte Dreher waren bei der exklusiven Kitchen Party im Haerlin dabei. Drei-Sterne-Koch Christoph Rüffer öffnet seine Küche, erzählt, was sich nach 23 Jahren und dem dritten Michelin-Stern verändert hat – und warum er Kochen für Handwerk, nicht für Kunst hält. Dazu: Gespräche mit Sommelier Christian Scholz (65.000 Flaschen im Weinkeller, einer der größten Hotelkeller Europas), Gastköchen wie Thomas Imbusch und Robin Pietsch,...

Volker Schilling, wie schlägst du den MSCI World um 50 Prozentpunkte?

Volker Schilling, wie schlägst du den MSCI World um 50 Prozentpunkte?

29m 57s

Volker Schilling macht keinen Hehl daraus: Er kopiert. Aber er tut es mit System, mit Datenbasis und mit einer Outperformance, die für sich spricht. Sein Human Intelligence Fonds scannt jährlich 10.000 Fondsmanager auf ihre Aktivität, destilliert daraus die überzeugungsstärksten Positionen der Besten – und bündelt sie in einem konzentrierten Portfolio aus 30 bis 40 Aktien. Das Ergebnis: 100 Prozent Rendite in drei Jahren, während der MSCI World auf 50 Prozent kam.

Im Gespräch mit Christoph Fröhlich und Malte Dreher erklärt der Freiburger Manager, warum chinesische Aktien, Goldminen und Tech-Werte nacheinander im Portfolio auftauchten, was hinter dem Scoring-Modell steckt, warum er...