For Professional Investors Only

"For Professional Investors Only" ist der Podcast für alle, die professionell investieren – und verstehen wollen, wie Entscheidungen wirklich entstehen.

Malte Dreher (Chefredakteur private banking magazin) und Christoph Fröhlich (Chefredakteur DAS INVESTMENT) sprechen mit Portfoliomanagern, CIOs, Family Offices, institutionellen Investoren und ausgewählten Branchenexperten über Märkte, Strategien und strukturelle Veränderungen im Asset Management und Private Banking.

Im Mittelpunkt stehen nicht Produkte oder Kaufempfehlungen, sondern Entscheidungslogiken: Asset Allocation, Risikomanagement, systematische und aktive Ansätze, Private Markets, ETFs, regulatorische Entwicklungen, Nachwuchs- und Strukturfragen der Branche.

Jede Folge verbindet persönliche Beobachtungen „on the road“ – aus Konferenzen, Gesprächen und dem Redaktionsalltag – mit Einordnung aus journalistischer und praktischer Perspektive.

"For Professional Investors Only" ist nah an der Praxis – und offen für alle, die tiefer verstehen wollen, wie professionelles Investieren heute funktioniert.

For Professional Investors Only

Neueste Episoden

Was verdient man bei der DVAG? Ein Direktionsleiter rechnet vor

Was verdient man bei der DVAG? Ein Direktionsleiter rechnet vor

‧ 25m 33s

Über die verwalteten Milliarden reden alle. Über das eigene Gehalt fast niemand.

Sascha Rabe schon. Der frühere Bankdirektor – einst von der Bild als "Deutschlands jüngster Bankchef" porträtiert – leitet heute eine der größeren Direktionen der Deutschen Vermögensberatung. Und er beantwortet in dieser Folge alle Fragen, um die sonst herumgeredet wird: Was verdient man im Strukturvertrieb wirklich? Wer verdient an wem mit? Und was bleibt übrig, wenn Büro und Personal bezahlt sind?

Malte Dreher lässt nicht locker, Rabe weicht nicht aus. Herausgekommen ist ein ungewöhnlich offenes Gespräch über Geld, über den Ruf einer ganzen Vertriebsgattung und über die Frage, warum...

Drei Bankwelten, 300 Kunden: Wie Nicole Krug Private Banking in Wedel macht

Drei Bankwelten, 300 Kunden: Wie Nicole Krug Private Banking in Wedel macht

‧ 18m 40s

Nicole Krug wollte eigentlich zur Kripo. Heute managt sie Portfolios im Private Banking der Stadtsparkasse Wedel – nach drei sehr unterschiedlichen Stationen: Citibank, Degussa Bank, Sparkasse.

Christoph Fröhlich hat sie auf dem private banking kongress getroffen, und das Gespräch widerspricht einigem, was die Branche gerade über sich selbst erzählt. Deka-zentriert? „Überhaupt nicht, im Gegenteil." ETFs in der Beratung? „Gar nicht." KI im Arbeitsalltag? „Wenig." Stattdessen: vier Kollegen, über 300 Kundenverbindungen, drei bis fünf Gespräche pro Tag, je rund anderthalb Stunden, überwiegend von Angesicht zu Angesicht. Und Kunden, die sich so gut beraten fühlen, dass sie selbst beim Zoll-Crash nicht zum...

Wenn das Unternehmen geht: Was hält die Familie zusammen?

Wenn das Unternehmen geht: Was hält die Familie zusammen?

‧ 25m 18s

Was passiert mit einer Unternehmerfamilie, wenn das Unternehmen verkauft wird, die nächste Generation übernimmt oder plötzlich ein großes liquides Vermögen an die Stelle des operativen Betriebs tritt? Dr. Marcel Megerle begleitet Familien genau in diesen Übergängen und kennt die Situation auch aus der eigenen Familiengeschichte.

Im Gespräch mit Malte Dreher erklärt Megerle, warum Nachfolge häufig weniger an Verträgen als an Kommunikation scheitert, weshalb „gerecht“ nicht immer „fair“ bedeutet und warum Unternehmer nach einem Exit zunächst eine neue Identität finden müssen. Es geht um das schwierige Loslassen der Seniorgeneration, um Familienstrategien und lebendige Familienverfassungen, aber auch um die Frage, wer in...

„So bescheuert ist das

„So bescheuert ist das" – Peer Steinbrück rechnet mit dem deutschen Sozialstaat ab

‧ 18m 3s

Peer Steinbrück war Bundesfinanzminister, als 2008 das Weltfinanzsystem ins Rutschen kam. Heute sagt er: Deutschland hat kein Geldproblem, es gibt sein Geld an den falschen Stellen aus.

Im Gespräch mit Christoph Fröhlich erklärt Steinbrück, warum er das 500-Milliarden-Sondervermögen für gefährdet hält, ein Teil davon als Ersatzfinanzierung ohnehin geplanter Projekte zu versickern. Warum ein Sozialstaat mit rund 180 steuerfinanzierten Einzelmaßnahmen die tatsächlich Bedürftigen verfehlt und die dritte Stufe der Mütterrente für fünf Milliarden Euro genau denen nichts bringt, die sie am nötigsten hätten. Warum die Deutschen ihr Vermögen lieber zur Sparkasse tragen, als es arbeiten zu lassen. Und wo ihm die...