For Professional Investors Only

"For Professional Investors Only" ist der Podcast für alle, die professionell investieren – und verstehen wollen, wie Entscheidungen wirklich entstehen.

Malte Dreher (Chefredakteur private banking magazin) und Christoph Fröhlich (Chefredakteur DAS INVESTMENT) sprechen mit Portfoliomanagern, CIOs, Family Offices, institutionellen Investoren und ausgewählten Branchenexperten über Märkte, Strategien und strukturelle Veränderungen im Asset Management und Private Banking.

Im Mittelpunkt stehen nicht Produkte oder Kaufempfehlungen, sondern Entscheidungslogiken: Asset Allocation, Risikomanagement, systematische und aktive Ansätze, Private Markets, ETFs, regulatorische Entwicklungen, Nachwuchs- und Strukturfragen der Branche.

Jede Folge verbindet persönliche Beobachtungen „on the road“ – aus Konferenzen, Gesprächen und dem Redaktionsalltag – mit Einordnung aus journalistischer und praktischer Perspektive.

"For Professional Investors Only" ist nah an der Praxis – und offen für alle, die tiefer verstehen wollen, wie professionelles Investieren heute funktioniert.

For Professional Investors Only

Neueste Episoden

Synthetische ETFs: Der Renditehebel, über den kaum jemand redet

Synthetische ETFs: Der Renditehebel, über den kaum jemand redet

32m 59s

Ein ETF hat drei Buchstaben und ein einfaches Versprechen. Darunter steckt deutlich mehr Technik, als die meisten vermuten und ein Stück US-Steuerrecht, über das im Kostenvergleich kaum jemand redet.

Arne Scheehl verantwortet bei Amundi die Produktentwicklung für ETFs und Indexlösungen in Deutschland und Österreich. In dieser Folge nimmt er die Konstruktion synthetischer ETFs auseinander: Was passiert eigentlich mit 100 Euro, die in einen Swap-ETF fließen? Warum können im S&P-500-ETF japanische Aktien liegen, ohne dass es eine Mogelpackung ist? Und was geschieht an einem hypothetischen Montagmorgen, an dem zwei von sieben Swap-Gegenparteien ausfallen?

Scheehl erklärt, warum er die Gleichung „physisch gleich...

Die Finanzwelt zahlt Millionen für ESG-Siegel – ein Doktorand zeigt, was sie taugen

Die Finanzwelt zahlt Millionen für ESG-Siegel – ein Doktorand zeigt, was sie taugen

36m 14s

Nachhaltiges Investieren ist aus der Mode gekommen, und ausgerechnet jetzt legt Jan Heldmann 262 Seiten vor, die zeigen, was daran funktioniert und was nicht.

Der frisch promovierte Finanzwissenschaftler hat für seine Dissertation an der Universität Bayreuth fünf ESG-Rating-Anbieter, nachhaltige MSCI-Indizes und tausende mögliche Portfoliokonstruktionen durchgerechnet. Sein Befund ist zweigeteilt: Nachhaltigkeit und Rendite sind kein Zielkonflikt. Aber ESG-Ratings taugen als Renditesignal kaum etwas.

Im Gespräch mit Malte Dreher erklärt Heldmann, warum große Unternehmen fast automatisch bessere Scores bekommen, warum die Rating-Welt heterogen bleiben wird und wie sich über 60 Prozent CO2 aus einem Portfolio nehmen lassen, bei nur 0,64 Prozent Tracking...

„Man muss irgendwo hinwollen“: Almut Sonnhalter über den Sprung ins eigene Family Office

„Man muss irgendwo hinwollen“: Almut Sonnhalter über den Sprung ins eigene Family Office

18m 9s

Almut Sonnhalter hat die Sicherheit der Bank gegen unternehmerische Freiheit getauscht. Nach Stationen im Private Banking und Family Office gründete sie gemeinsam mit vier Partnern das Family Office Aequitas.

Im Gespräch mit Malte Dreher erzählt sie, wann aus dem Gedanken an Selbstständigkeit ein konkreter Plan wurde und welche Rolle dabei ein ziemlich ungewöhnliches Treffen auf einer Raststätte spielte.

Außerdem geht es um die Frage, warum ihre juristische Ausbildung bis heute wie ein „kleines Frühwarnsystem“ funktioniert, was die Beratung sehr großer Vermögen vom klassischen Private Banking unterscheidet und weshalb bei Familienvermögen manchmal die Familie wichtiger ist als das Portfolio.

Chase, Revolut & Co.: Wer krallt sich Deutschlands Sparer?

Chase, Revolut & Co.: Wer krallt sich Deutschlands Sparer?

28m 34s

80 Banken zahlen mehr Zinsen, als die EZB ihnen gibt – freiwillig. Analyst Peter Barkow erklärt in dieser Episode, warum das kein Wahnsinn ist, sondern was dahintersteckt.

Die EZB zahlt Geschäftsbanken 2,25 Prozent für geparktes Geld. Trotzdem bekommen Sparer in Deutschland gerade über vier Prozent aufs Tagesgeld: Chase zahlt vier Prozent für vier Monate bis zu einer Million Euro, Revolut hat mit 4,25 Prozent nachgelegt, die BBVA verzinst sogar das Girokonto mit 3,5 Prozent.

Peter Barkow, Gründer von Barkow Consulting, vermisst diesen Markt mit einem eigenen Einlagen-Monitor. Im Gespräch mit Christoph Fröhlich erklärt er, warum ein Zinssatz allein nichts bewegt,...