Rekordbörsen trotz Weltunordnung: Wie geht das zusammen?
Shownotes
In dieser Folge von „For Professional Investors Only" spricht Christoph Fröhlich mit Joachim Schallmayer, Leiter Kapitalmärkte und Strategie bei der Deka, über die vielleicht unbequemste These der aktuellen Marktdebatte: Krise ist normal.
Themen der Episode:
- Warum Schallmayer den Dauerkrisen-Begriff ablehnt – und was das für Anleger heißt
- Vom Fondsmanager zum Makro-Strategen: Warum beide Blickwinkel zählen und die Politik alles verändert hat
- KI-Rally vs. Dotcom-Blase 2000: der entscheidende Unterschied heißt Profitabilität
- Warnsignale, die man beobachten sollte
- Wo das Wachstum landet, wenn Unternehmen immer länger privat bleiben
- Die nächste KI-Phase: warum die Anwender zählen, nicht die „Schaufelhersteller"
- Warum der DAX kein Spiegel Deutschlands ist (nur ~17 % Inlandsumsatz)
- Fünf Jahre Stagnation – Schallmayers klare Worte zur deutschen Wirtschaft
- Der stille Wachwechsel: von der Autoindustrie zu Banken und Versicherern
- Gelassenheit als Überzeugung und der Rat, „langweilig" zu investieren
Mehrwert für Hörer: Eine klare Einordnung, wie Rekordbörsen und Krisengefühl zusammengehen, ein nüchterner Vergleich der KI-Rally mit früheren Übertreibungen und eine praktische Haltung für den eigenen Anlagealltag – jenseits der Schlagzeilen.
For Professional Investors Only ist ein gemeinsamer Podcast von DAS INVESTMENT und dem private banking magazin. Gefällt euch die Folge? Lasst uns gerne 5 Sterne bei Spotify, Apple Podcasts & Co. da.
Risikohinweis: Die Inhalte dieses Podcasts sind keine Kaufempfehlung und keine Anlageberatung, sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung.
Transkript anzeigen
00:00:01: Man kann gesellschaftliche Entwicklungen nur verstehen, wenn man auch die Wirtschaft versteht.
00:00:09: Und jetzt muss das Ganze weitergehen und tatsächlich wird es auch für die Monopolunternehmen und für die großen Hyperskiltern so weiter nur am Ende des Tages sich rechnen, wenn eben tatsächlich genug Innovationskraft in restlichen Unternehmen steckt.
00:00:23: Es gibt natürlich jeden Tag aufregerthemen.
00:00:26: Es gibt auch jeden Tag Aufräger, nicht nur aufregertehmen.
00:00:28: es gibt Aufreger jeden Tag aber auf die lange Sicht flachen sich alle ab wie schleifen sich ab und sieht das dann oftmals nicht viel übrig bleibt.
00:00:45: Risiko Hinweis Die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufempfehlungen sondern dienen ausschließlich der Informationen
00:00:51: und
00:00:51: Unterhaltung.
00:00:54: Und jetzt
00:00:55: geht's los.
00:00:56: Moin Malte, grüß dich!
00:00:57: Moin
00:00:57: Christoph, Grüße zurück!
00:00:59: Malte ich war neulich in Frankfurt unterwegs und auch da war ich wieder bei den Kapitalmarktausblicken dabei.
00:01:05: so viel schon mal gesagt bei der DK.
00:01:07: und wie guckst du denn auf diese ganzen Kapitalmarktausblicke eigentlich?
00:01:10: Ach schwierig die kommen ja mindestens zweimal im Jahr also zur Halbzeit und zum Jahresende.
00:01:16: also wir kriegen ja davon unheimlich viele von jedem Finanzinstitut jeder Bank, die Asset Manager selber.
00:01:21: Bei jeder Notenbank Anpassung wenn es da mal hoch oder runter geht.
00:01:25: was aber mir auch auffällt ist dass das extrem politisch geworden ist.
00:01:29: das ganze also du hast ja auch mal schon ein Gespräch wo es auch darum ging dass politische Börsen kurze Beine haben so diese alte Redewendung.
00:01:36: und ich glaube das stimmt sogar nicht mehr.
00:01:38: Das gibt's gar nicht mehr.
00:01:39: nein die Börse wird ja nahezu dominiert von Entscheidern aus der Politik.
00:01:43: aktuell Also Trump kann irgendwas zum Zoll sagen, die Börsen drehen ja immer noch durch.
00:01:48: Als ob man es nicht schon irgendwie antizipieren könnte?
00:01:52: Nein und dann kommt irgendwelche... ...kommt diese geopolitischen Spannung dazwischen, da kannst du auch keine solide Zinsprognose abliefern.
00:01:58: Ich glaube es war früher einfacher solche Prognosen zu schreiben Und das ist aktuell einfach durch die politische Noise einfach deutlich schwieriger.
00:02:06: Darüber habe ich auch mit Joachim Schallmeier gesprochen.
00:02:09: Er als Leiter Kapital merkt uns Strategie bei der DECA Und mit ihm habe ich genau darüber gesprochen, dass wir jetzt in einer Welt leben, in der gefühlt jeden Tag ja irgendein Krieg ist.
00:02:18: Handelskonflikt das ganze Thema Blockbildung also
00:02:21: China,
00:02:21: USA die das Ganze immer weiter dominieren, dass die Welt wieder so ein Stück weit auch zerfällt und gleichzeitig schließen die Börsen aber alle zwei Wochen auf einem Old-Time High.
00:02:30: und wie das eigentlich zusammengeht.
00:02:33: Interessant ist es natürlich bei er hat sich davon gelöst ,dass wir in so eine Dauerkrise leben.
00:02:36: Er geht das gar nicht mit weil er sagt ja eigentlich war die welt schon immer so dass ständig irgendwo was passiert ist und alle ganz aufgeregt waren.
00:02:43: Und wenn wir da jetzt fünf Jahre zurückblicken, sagen wir ach das waren die good old times?
00:02:46: Ja, das klingt ja fast wie eines der Gönner Gassenhauer heute ist die gute alte Zeit von morgen
00:02:54: Das stimmt!
00:02:55: Wir haben auch über Deutschland gesprochen also einen Blick aufs eigene Land gemacht weil da ist es ja ähnlich.
00:03:00: Also
00:03:00: jetzt mal vorsichtig formuliert würde ich sagen wir traben seit sieben Jahren auf der Stelle.
00:03:04: Der DAX geht aber auch immer weiter nach oben.
00:03:06: und habe auch gefragt, so ist der DAX überhaupt noch ein Seismograph für die deutsche Wirtschaft?
00:03:10: Da ist natürlich unter der Haube viel passiert.
00:03:12: Autoindustrie ging zurück, die immer so Dividenden aus Zalawan, Banken und Versicherer sehr weit nach oben.
00:03:17: Auch das analysiert Joachim Schallmeier sehr interessant.
00:03:20: Und er sagt aber zum Beispiel auch ganz offen, dass es eine absolute Katastrophe wie sich Deutschland entwickelt also die fünf Jahre Stillstand, die er hat.
00:03:27: Sagt aber auch natürlich, der DAx ist einfach gar kein Spiegel Deutschlands mehr wenn man hier investiert
00:03:31: Ja, verrückt.
00:03:32: Wobei man ja früher es noch hingenommen hat und gesagt hat das ist halt Exportschlager.
00:03:36: Deshalb steigt der DAX.
00:03:37: Das findet alles im Ausland statt aber das ist ja auch nicht mehr der Fall.
00:03:40: was ich eben so erschreckendes gehört habe ist wir haben ja nur ein marginales Wachstum dieses Jahr weil einige Feiertage aufs Wochenende fallen.
00:03:47: Das sagt ja auch schon alles.
00:03:49: Das stimmt!
00:03:49: Es ist eine sehr interessante Statistik.
00:03:51: also auf jeden Fall haben wir auch ein bisschen zu ihm und seiner Vita gesprochen Erst zum Beispiel auch sehr ruhig geworden mittlerweile, wie er auf die Kapitalmärkte blickt.
00:03:57: Er hat einfach glaube ich schon so viele Krisen mitgemacht dass denen einfach nichts mehr irgendwie aus der Fassung bringt und ob diese Gelassenheit jetzt eine echte Überzeugung ist oder ob das einfach ich sag mal eine professionell angelernte Disziplin ist.
00:04:07: warum er den Begriff Krise eigentlich nicht mag Das könnt ihr jetzt am besten selbst hören vorher aber nicht vergessen gebt uns gerne fünf Sterne bei Spotify Apple Podcasts und Co.
00:04:17: Gute Unterhaltung
00:04:27: Joachim, wir beginnen mit einem Experiment.
00:04:28: Du musst über Nacht das ganze Vokabular deines Berufes mal abgeben also diversifizieren langfristig Risikostreuung das alles weg.
00:04:37: Mit welchem einzigen Satz erklärst du deinem Nachbarn am Gartenzaun dann trotzdem was du ja eigentlich den ganzen Tag tust und wie sich der Kapitalmarkt jetzt bis Jahresende entwickelt?
00:04:45: Dass wir in Unternehmen und damit die Realwirtschaft investieren und an den realwirtschaftlichen Entwicklungen partizipieren und dass möglichst vielen Leuten ermöglichen, das ist eigentlich unser Job.
00:04:58: Du warst ja auch mal Fondmanager richtig?
00:04:59: Lange Zeit!
00:05:00: Ja über vierzehn Jahre.
00:05:02: Da hast du einzelne Unternehmen logischerweise gekauft, verkauft für ein paar Milliarden Euro Auch in Krisen.
00:05:08: heute redest du hier über die Wirtschaft als Ganzes.
00:05:12: Was hast du aufgehört zu sehen als du dann mal rausgesucht hast?
00:05:14: Die Tätigkeit als Fondmeinscher ist eigentlich super interessant weil du wirklich über die ganzen einzelnen Unternehmen dich mit den Beschäftigten kannst und den Zugang oder diese Zugangsmöglichkeiten hast.
00:05:25: Das ist ja wirklich eigentlich eine Position, die ist hervorragend.
00:05:29: Und man erkennt damit ganz viele nicht nur wirtschaftliche Zusammenhänge sondern auch gesellschaftliche Zusammenhänger.
00:05:38: in breiten Teilen unterschätzt wird.
00:05:40: Man kann gesellschaftliche Entwicklungen nur verstehen, wenn man auch die Wirtschaft versteht.
00:05:45: Denn am Ende des Tages ist die Wirtschaft das der bedeutende Faktor und in der Wirtschaft findet eine Innovation statt.
00:05:52: Die Wirtschaft schafft die Arbeitsplätze, die schafft das Wachstum und all die Dinge.
00:05:56: Die schafft auch technologische Entwicklung.
00:05:58: Und deswegen beschäftigt sich mit einzelnen Unternehmen.
00:06:01: aber man zoomt dann raus nach oben.
00:06:03: Das ist das was du sagst und erkennt dann auch das große und ganze viel besser weil die Verzahnung einfach viel, viel besser verstehen kann.
00:06:11: Also es gibt für mich nach wie vor eigentlich nichts spannenderes als sich wirklich mit einzelnen Geschäftsmodellen einzeln unternehmen und auch Broschentrenzen zu
00:06:20: beschäftigen.".
00:06:20: Das heißt der gute Makrostrategie denkt insgeheim immer noch wie ein Stockpicker also schaut... auf einer Volkswirtschaft und sucht reflexaften oder unterbewerteten Titeln?
00:06:29: Nein,
00:06:29: also ich denke nicht wie ein Stockpicker.
00:06:31: Aber man versucht schon über die Unternehmenseite stärker sich Dinge auch klar zu machen als nur über die volkswirtschaftliche Seite.
00:06:38: Also ich glaube, man braucht eine gesunde Mischung aus beiden.
00:06:42: Man muss den Top-Down-Blick, wie es so schön heißt haben – also im Blick von oben auf das gesamte.
00:06:46: Da gehört mittlerweile leider auch viel, viel stärker die Politik dazu Denn die Politik hat die Kapitalmärkte in den letzten Jahren, Jahrzehnten immer stärker geprägt.
00:06:56: Also viel stärker als früher.
00:06:58: Das gehört aber genauso der Button-up Blick wie es so schön heißt dazu also der Blick von der Unternehmenseite.
00:07:04: am Ende des Tages ist die Summe aller Unternehmen ist unsere Volkswirtschaft und deswegen muss man beide Blickwinkel.
00:07:12: Früher habe ich natürlich nur einen Blickwinkel stärker gehabt, nämlich den von der Unternehmenseite.
00:07:16: Jetzt hab' ich ein bisschen stärker den vom Top-Down und der volkswirtschaftlichen Seite her.
00:07:20: Das ist die Mischung aus beiden, die am Ende des Tages wichtig
00:07:23: ist.".
00:07:24: Du hast ja auch gerade gesagt, die Politik prägt die Welt grade sehr – also wir sehen ja eine Blockbildung, die immer stärker wird!
00:07:30: Wir haben Kriege wieder mehr auf der Welt, wir haben Handelskonflikte.
00:07:34: Trotzdem notieren ja nahezu alle Börsen auf... Rekordniveau geführt, alle zwei Wochen irgendwie ein neues Alltime High.
00:07:40: Wie passt das zusammen?
00:07:41: Also klassisch heißt es ja immer so die Märkte blicken nach vorn aber blicken die jetzt wirklich voraus frage ich mich so ein bisschen oder haben wir, haben die Märkten nur gelernt jede Krise so zu überstehen und deshalb werden irgendwie riesigen systematisch viel zu niedrig eingepreist?
00:07:54: also erst mal glaube ich dass wir im moment gar nicht in so einer super krisenbehafteten zeit leben.
00:08:00: Also wir definieren zwar ständig Krise, Krise und es ist ja auch wirklich beängstigend teilweise was um uns herum geschieht.
00:08:10: Aber wenn man sich da mal die paar Jahrzehnte zurück bewegt und schaut was die Weltwirtschaft, was die Gesellschaft schon alles für in Anführungsstrichen Krisen dann überstanden hat... Dann stellt man schnell fest, dass das aktuelle Umfeld jetzt nicht so ein ungewöhnlich Krisen behaftet.
00:08:27: Das ist wie wir es immer denken.
00:08:29: also... auch schon Kriege gehabt.
00:08:32: Auch in Europa, wenn wir blicken also jetzt mit der Ukraine natürlich auch aber die Situation in Ex-Vikuslawien und all den Umbrüchen.
00:08:40: Wir haben schon Irak-Kriege gehabt als auch Themen, die immer wieder für Verunsicherung gesorgt hatten.
00:08:47: deswegen würde ich erstmal einordnen und einfach behaupten dass wir im Moment nicht Zeit der Krisen sind, die eine andere Dimension hätten als wir das in den letzten fünf oder zehn oder zwanzig Jahren gesehen haben.
00:08:59: Das war früher immer die good old times.
00:09:01: Ja genau!
00:09:03: Eigentlich ist unser Wirtschaftsleben eine Aneinanderreihung von Krisen Ja, wenn man so will.
00:09:08: Es ist einfach eine Andereinanderreihung von Krisen.
00:09:10: Wenn die nicht groß genug sind dann haben wir Lerneffekte ja?
00:09:14: Dann entsteht da was draus!
00:09:15: Also das würde ich gar nicht so kritisch sehen und ich glaube dass es tatsächlich etwas wo man darüber nachdenken muss ob wir mal wieder davon Krise zu Krise uns hangeln oder ob wir sagen naja wir legen einen unsicheren Umfeld.
00:09:28: Die Unternehmen passen sich halt wie immer gut an und das haben sie jetzt auch wieder unter Beweis gestellt.
00:09:33: Die Unternehmens sind einfach unglaublich flexibel Und diese Flexibilität der Unternehmenswelt darf man einfach nicht unterschätzen.
00:09:41: Um das erklärt auch, warum wir – ich mag das Begriff Krise nicht – durch diese Schwierigkeiten aktuell auch wieder so gut durchgekommen sind.
00:09:50: weil die Unternehmen einfach unglaublich flexibel sind?
00:09:54: Und das wird in Zukunft auch so bleiben, habe ich gar keine Bedenken.
00:09:57: Das heißt natürlich nicht dass jedes einzelne Unternehmen gut durch eine Krise kommt überhaupt nicht.
00:10:01: einige bleibt auf der Strecke ganze Wirtschaftszweige verändern sich und sehen ein paar Jahre anders aus.
00:10:07: Das steht außer Frage.
00:10:08: aber in der Summe ist eben die Unternehmenslandschaften das anpassungsfähig genug und auch innovativ genug um sogar auch aus dieser Krise wieder gestärkt rauszukommen.
00:10:20: Ein großer Teil der ganzen Gewinne, der hängt ja im Moment an einer Handvoll von Techwerten und natürlich auch dieser KI-Erzählung die wir jetzt seit.
00:10:26: Seit wann haben wir das jetzt so?
00:10:27: Seit zwanzig zweiundzwanzig ging das ja los mit Churchability.
00:10:29: jetzt die letzten Jahre da fließen Hunderte oder weiß ich nicht tausend Milliarden mittlerweile in den ganzen Rechenzentren und Co.
00:10:35: Historisch waren ja solche Konzentration.
00:10:37: also wenn man jetzt doch mal niftyfifty guckt dort kommen so ja auch immer ein Stück weit auch Vorbote vom Korrekturen.
00:10:42: was ist denn diesmal fundamental anders?
00:10:44: oder gibt es noch irgendwas?
00:10:45: du sagst gibt auch Respekte.
00:10:46: die sind gefährlich ähnlich.
00:10:47: Also was Wirklich anders ist, dass diese Handvoll von Unternehmen die die Märkte so dominiert auch von der Marktkapitalisierung her.
00:10:55: Auch von den Gewichtungen in den Indizes her das dieser Hand voll unternehmen heute hoch profitabel sind.
00:11:02: Und das unterscheidet wirklich uns auch ganz deutlich vom Jahr zweitausend von der Technologieblase, die ja auch anschließend geplatzt ist.
00:11:10: Da hatten wir viele Geschäftsmodelle, die einfach auf absehbare Zeit überhaupt keine Profite erzielt haben und da hatten wir unglaublich hohe Bewertungen.
00:11:18: Die Anleger sind einfach Erzählungen gefolgt in Zukunft.
00:11:21: Das ist heute nicht der Fall.
00:11:23: Heute sind diese Unternehmen große Monopolunternehmen, muss man sagen fast die ihre Monopolstellung gnadenlos auch wirklich ausnutzen können.
00:11:34: Das sehen wir an den Margen, die erzielt werden.
00:11:37: Also Halbleiterhersteller heute da ist ja achtzig Prozent Marge oder mehr nichts Besonderes, die sehr hohe Cash-Flows erzielen und deswegen auch extrem viel investieren können.
00:11:50: Und das ist der zentrale Unterschied zu anderen Entwicklungen wo man eben auch ganz kleine Gruppen hatte, die den Markt dominiert haben.
00:12:01: Wo wir jetzt aufpassen müssen sind schon einzelne Warnsignale.
00:12:04: also mit SpaceX haben wir beispielsweise ein Unternehmen was noch keine Profite macht unglaublich hohe Bewertung jetzt erstmal erfährt.
00:12:12: Wir sehen, dass mehr IPOs kommen also mehr Unternehmen dem Weg an die Börse suchen.
00:12:16: das ist immer so ein bisschen Warnzeichen aber da sind wir in ganz frühen Stadien.
00:12:21: Das muss man erst mal schauen.
00:12:22: wenn es einen IPO-Zyklus dann ins Laufen kommt als wenn plötzlich Aktien an den Markt kommen die dann hoch bewertet wird nur weil in der Unternehmensbeschreibung KI steht oder ähnliches Dann ist es an der Zeit wirklich vorsichtig zu werden.
00:12:36: Ja das sind so die Wahnsignale die man natürlich beobachten muss.
00:12:39: Aber wie gesagt, der zentrale Unterschied ist diese kleine Gruppe von Unternehmen hoch profitabel und kann ganz viel auch in andere Unternehmen investieren.
00:12:47: Du hast ja SpaceX gerade schon angesprochen, die da mit zwei Billionen an die Börse gegangen sind.
00:12:51: Wir haben jetzt so eine Welle von großen Börsen gingen also auch Entropil, OpenAI... Wer weiß was danach kommt?
00:12:56: Der Unterschied ist ja viele Unternehmen sind heute extrem lange privat geblieben von denen Wenn die jetzt doch alle in die Böse bringen.
00:13:01: bekommt man als Anlege überhaupt noch echtes Wachstum oder ist das beste eigentlich schon vorher bei den ganzen privaten Investoren gelandet?
00:13:07: Also mir fehlt ein bisschen die Fantasie wie es von zwei Billion auf vier Billion nochmal einen Verdoppler überhaupt zu schnell gehen soll.
00:13:12: Also Herr Christoph, da triffst du wirklich einen ganz zentralen Punkt.
00:13:18: Das ist ein riesiger Unterschied.
00:13:21: Wir sind am gelisteten Kapitalmarkt unterwegs!
00:13:25: Und da gibt es ja verschiedene Marktskmente, sage ich mal die Large Caps.
00:13:29: Die Mid-Caps, die Small Caps.
00:13:30: und tatsächlich war's früher so dass du gerade wenn du in ganz klein kapitalisierte Unternehmen investiert hast das die immer höhere Wachstum Chancen auch hatten dann den Weg wenns gut gemanagt war.
00:13:42: Wenn das eine gute Geschäftsidee war Dann hat ihr den Weg halt gemacht von Small Cap zu Mit Cap ein bisschen zum Large Cap oftmals.
00:13:49: Und deswegen ist der Punkt so interessant, den du sagst das passiert heute weniger weil einfach viel mehr vorher in privater Hand bleibt und auch die Finanzierungsrunden erstmal in private Hand vorgenommen werden.
00:14:01: Deswegen wird es jetzt auch in diesem Zyklus sehr spannend sein und dass das wirklich dann Unterschied zu anderen Zyklien Ob dann der freie Kapitalmarkt nur dazu genutzt wird, um wirklich final Kasse zu machen.
00:14:14: Oder ob noch ein bisschen Wachstumsfantasie für die Aktionäre übrig bleibt oder ob das alles im Privaten eingebucht wurde.
00:14:24: Das ist tatsächlich ein ganz wichtiger Punkt, den er da anspricht.
00:14:27: Bleiben wir nochmal bei KI!
00:14:29: Die Säuer, jetzt die Produktivität revolutionieren überall, wird mit Rechenzentren voll gebaut und alle... Segmenten, die wir draußen in der Welt haben merken wir auch im privaten wird immer mehr durchdrogen.
00:14:38: Momentan profitieren ja die ganzen Schaufelhersteller mit diesem alten Bild was für alle nicht mal hören können.
00:14:43: also wenn jetzt alles dadurch effizient wird müssten dann ich eigentlich auch die alten langweiligen Unternehmen explodieren weil wenn die jetzt Karrieren wenden statt die wenigen die die bauen
00:14:51: Ja, das wird jetzt genau für die nächsten Jahre das Interessante am Aktienmarkt werden.
00:14:56: Weil jetzt haben wir erstmal die Gewinner klar.
00:14:59: Die stehen fest und die haben wir ja vorhin benannt.
00:15:02: Das sind eben die sich eine Monopolstellung erarbeitet haben.
00:15:05: Und jetzt muss es ganz so weitergehen.
00:15:07: Und tatsächlich wird es auch für die Monopolunternehmen und für die großen Hyperskiller usw.
00:15:12: nur am Ende des Tages nicht rechnen wenn eben tatsächlich genug Innovationskraft in restlichen Unternehmen steckt.
00:15:21: viele neue Geschäftsmodelle entstehen, aber auch Alte werden sich transformieren.
00:15:25: Und der Kapitalmarkt ist da ja schon ganz gnadenlos unterwegs und auf der Suche Verlierer und Gewinner zu differenzieren.
00:15:33: Also überlegt mal die ganze Publishing-Software-Geschichte.
00:15:36: Dass man sagt das brauchen wir gar nicht mehr.
00:15:38: Das machen wir jetzt über KI Schulungsthematik.
00:15:41: Die ganze Medienlandschaft dann die ganze Softwarebranche.
00:15:45: Bruthaar unter die Räder gekommen, weil es als KI-Verlierer galt oder gilt.
00:15:50: Und da wird sich in Zukunft die Spreu vom Weizen trennen.
00:15:54: Ich glaube nicht dass alle die Unternehmen, die heute da als eindeutige KI Verlierer gehandelt werden tatsächlich KI Verlierer werden.
00:16:04: denn auch die Softwareunternehmen werden natürlich KI in ihre Prozesse implementieren und wer das geschickt macht und gut macht der wird nach einem Kostenvorteil haben.
00:16:12: Der wird auch bessere Software Lösungen anbieten können und der wird natürlich bestehen.
00:16:17: Also da ist jetzt alles über einen Kamm geschoren worden, man hat gesagt Software boom das sind die eindeutigen KI-Verlierer-Shorten.
00:16:24: ja genauso sehen auch die Kurse aus.
00:16:27: es sind alle massiv unter Druck gekommen und jetzt werden sich einige dann auch nicht mehr erholen vielleicht sogar wirklich übernommen werden oder ganz den Geschäftsbetrieb einstellen und andere werden aber deutlich sich erholen können, wahrscheinlich auch viel stärker noch als vor dem Abverkauf.
00:16:45: Weil sie es einfach schaffen, KI eben gut und zielführend in neue Produkte dann in ihre Prozesse einzusetzen eben Branche für Branche, für Branche genauso dann in den nächsten zwei drei vier Jahren funktionieren.
00:16:58: Ich habe gar kein Zweifel daran dass das funktionieren wird ja, dass dann im so einem Prozess auch immer Übertreibungen und Überinvestitionen stattfinden und mit Über Investitionen auf Fehlinvestition und irgendeiner da mal Abschreibung tätigen muss.
00:17:12: Das ist ein ganz normaler Prozess.
00:17:14: also wir werden natürlich auch sehen, dass sich Unternehmen verandt haben, dass sie andere Vorstellungen haben ,dass Technologie vielleicht auch ganz schnell veraltert Und ich plötzlich meine Milliardeninvestitionen dann auch mal über drei, vier Jahre abschreiben muss.
00:17:27: Das Gute und Christophers Freund angesprochen was sind die Unterschiede?
00:17:32: Zu damals ist natürlich auch, und das nimmt so ein bisschen die Gefahr.
00:17:36: Wenn die Unternehmen jetzt investieren überinvestiert haben dann müssen sie abschreiben aber sie müssen nicht notwendigerweise gleich den Geschäftsbetrieb aufgeben weil sie es ja nicht verschuldet sind.
00:17:46: Das ist ein großer Unterschied.
00:17:48: Dann kommen zwar die Aktienkurse unter die Räder her, aber es ist nicht gleich so dass damit dann sozusagen Effekte für den gesamten Finanzmarkt ausgelöst werden.
00:17:57: Das wäre gefährlich wenn man sagt wir haben hier ganze Branchen fünf Jahre vollkommen voran, vollkommen überinvestiert.
00:18:03: Und jetzt müssen wir in der breite Abschreibung machen und das zieht dann auch den ganzen Bankensektor mit runter und wir kennen das dann diese Spiralen die dann einsetzen.
00:18:11: Das ist ja aktuell nicht der Fall.
00:18:12: es werden die Aktionärinnen und Aktionäre tragen müssen von diesen Unternehmen.
00:18:17: aber darüber hinaus sind die Effekte die dann in das Finanzsystem sozusagen Breitenwirkungen entfachen könnten.
00:18:24: Die sind eben begrenzt weil in dem Bereich kein großer Hebel, kein großer Leverage wie es so schön heißt eben nicht so viel Verschuldung drin steckt wie in anderen Zyklen.
00:18:34: Lasst uns mal weg von KI hin zu Deutschland gehen auf Deutschland gucken.
00:18:38: da erleben wir ja auch eigentlich seit Jahren was eigentümlich ist dass der DAX ja klettert und während die deutsche Realwirtschaft ich würde jetzt mal sagen bestenfalls stagniert vielleicht sogar rückläufig ist hier und da je nachdem wo man draufguckt.
00:18:48: wenn der Index und das Land sich aber eigentlich so auseinander bewegen wessen Spiegel ist der DAx denn eigentlich noch?
00:18:54: Ja Der DAX ist ein Spiegel der Weltwirtschaft.
00:18:56: ganz klar Die Dedax-Unternehmen, die wirtschaften, siebzehn Prozent ungefähr ihrer Umsätze in Deutschland nur.
00:19:05: Das heißt der Rest wird im Rest der Welt tatsächlich erzielt Und das erklärt schon genau diese Diskrepanz, der DAX ist also nicht das Spiegelbild der deutschen Wirtschaft.
00:19:13: Deswegen konnte es sich auch abkoppeln.
00:19:14: aber das geht natürlich auch nur zu einem gewissen Grad und ab einem gewisse Punkt.
00:19:20: und wir sind jetzt fünf Jahre schon in der Stagnation.
00:19:23: du hast es relativ freundlich beschrieben mit Deutschland muss ich sagen Also das eine Katastrophe.
00:19:28: natürlich die wirtschaftliche Entwicklung.
00:19:30: Wir haben jetzt gerade mal so dass vor Corona Niveau erreicht und fünf jahre stagnation heißt ja bei uns, sondern in den fünf Jahren ist ja die Weltwirtschaft unglaublich stark expandiert.
00:19:41: Das heißt wir sind noch mal stärker zurückgefallen als es die Stagnation eigentlich signalisiert.
00:19:47: also das ist dramatisch im Rückspiegel.
00:19:49: und dass sich der DAX da entkoppeln konnte liegt tatsächlich daran dass die DAX Unternehmen international und global aufgestellt sind.
00:19:56: aber das muss man auch sagen in diesem Jahr hier auch ist der DAx mit der schwächste Index wenn man sich das mal global anschaut und die Bremsspuren nehmen natürlich zu.
00:20:05: die Unternehmen können viel über Kosten-Senkungen, Kosteneinsparung und Optimierung.
00:20:12: Da sind die deutschen Unternehmen Weltmeister wirklich in der Disziplin, kann man auffangen.
00:20:17: Wir sind da extrem effizient unterwegs.
00:20:20: aber ab einem gewissen Punkt baue ich auch wieder eine Wachstumsperspektive.
00:20:24: Diese Wachsungsperspektive brauche ich global, aber auch in heimischen Wirtschaften.
00:20:29: In den letzten fünf oder zehn Jahren sind eben auch massive Wettbewerber mit im globalen Markt dazugekommen, allen voran eben Wett-Bewerber aus China.
00:20:39: Und damit ist natürlich auch der globale Markt härter geworden für die deutschen Unternehmen.
00:20:43: Also sprich die Entkopplung lässt sich leicht erklären – Der DAX ist nicht die deutsche Wirtschaft sondern ist global orientiert.
00:20:50: aber Auch der globale Wettbewerb wird härter und deswegen sehen wir, dass sich auch die Gewinnentwicklung DAX weniger gut entwickelt hat wie in anderen Regionen.
00:21:01: Und zuletzt auch die Kursentwicklung DAX eben den anderen regionalen Aktienmärkten nicht mehr hinterherkommt.
00:21:07: Unter der Oberfläche hat sich ja auch der Taktgeber verschoben also die Automobilbranche, die ja früher das Herz auch der ganzen deutschen Dividenden war dies von rund einem Drittel jetzt auf Guten Achtel gefallen, Banken und Versicherer muss man ja mal sagen geben eigentlich heute den Ton an.
00:21:19: Was erzählt uns dieser stille Wachwechsel über unser Land?
00:21:23: Also die Automobilindustrie.
00:21:25: das ist tatsächlich ein Spiegelbild dessen was sich in der Realwirtschaft auch abspielt Denn die Automobilindustrie, das war natürlich auch im DAX mal ein Schwergewicht.
00:21:35: Heute bringen es die großen Automobilunternehmen noch nicht mehr auf fünf Prozent DAX-Gewichtung.
00:21:38: also auch da sieht man wieder diesen Vergleich Christoph den nur aufgemacht hast zwischen Realwirtschaft und Aktienwelt.
00:21:44: Es wird nach wie vor einen ganz großen Unterschied machen ob's der Automobil Industrie in Deutschland gut geht oder nicht.
00:21:49: für die deutsche Volkswirtschaft ist die Automobilindustrie nach wie vorn großer Wirtschaftszweig vor allen Dingen mit allem was dran hängt an Zulieferindustrien.
00:21:57: Für den DAX spielt es überhaupt gar keine Rolle mehr, würde ich sagen.
00:22:00: Selbst wenn sich die Kurse der Automobilstelle noch mal halbieren werden wir das im DAX Index kaum noch spüren weil eben die anderen Gewichtungen so groß sind.
00:22:08: und das ist genau das Thema.
00:22:10: also es spiegelt diesen Strukturwandel wieder den wir hier auch in der Industrie ausgesetzt sind aber schon mit anderen Vorzeichen im Kapitalmarkt sowie für den Kapitalmark üblich ist.
00:22:20: er läuft da vorweg.
00:22:21: Da spielt sozusagen die Automobil Industrie schon kaum mehr eine Rolle in der Zusammensetzung des Index.
00:22:27: In der Volkswirtschaft ist es noch was anderes, da haben wir natürlich nach wie vor sehr hohe Abhängigkeiten.
00:22:32: Joachim, ein großer Teil deiner Arbeit besteht ja auch darin ruhig zu bleiben.
00:22:35: Damit andere ruhig bleiben würde ich mal sagen die ganze Sparkassenwelt, die Berater am Ende dann natürlich auch die Sparer.
00:22:40: Wie viel von deiner Gelassenheit ist jetzt echt Überzeugung und wie viele ist jetzt erlernte professionelle Disziplin?
00:22:45: würd' ich es meinen?
00:22:46: Nein das ist wirklich echte Überzeugungen.
00:22:48: denn am Ende des Tages und dass es mir auch ganz wichtig ist... Es gibt natürlich jeden Tag aufregerthemen!
00:22:53: Es gibt doch jeden Tag Aufräger.
00:22:54: nicht nur aufregertehmen, es gibt Aufreger jeden Tag aber auf die langen Sicht flachen sich alle ab.
00:22:59: Die schleifen sich ab.
00:23:00: man sieht was nicht viel übrig bleibt.
00:23:02: Wir haben am Anfang Christoph von unserem Gespräch gesagt, es reiht sich Krise an.
00:23:05: Krisekrise ist der Normalzustand wenn man so will.
00:23:08: Es kommt immer darauf an aus welchen Blickwinkel man betrachtet und deswegen ist es auch so wichtig für Anlegerinnen und Anlegers tatsächlich sich nicht ständig Schlagzeile leiten zu lassen und von der nächsten Schlagzeit, sondern einfach so ein paar Basics wirklich sich zu verinnerlichen.
00:23:25: Und dazu gehört natürlich auch ganz langweilig zu investieren, wirklich langweillig ein paar Grundregeln zu beachten und nicht sozusagen jeder Schlagzeug jedem News, jedem heißen Tipp hinterherzurennen.
00:23:37: Das ist ja auch genau dieser Unterschied zwischen sozusagen ich spekuliere mit meinem Geld oder ich investiere sinnvoll und dieses Sinnvolle investieren.
00:23:44: das ist tatsächlich unaufgeregt und langweilig, auch wenn die Schlagzeilen oftmals turbulent sind.
00:23:51: Du erklärst ja anderen den ganzen Tag die Welt der Märkte, wer oder was erklärt dir eigentlich die Welt?
00:23:56: Also gibt es irgendwie eine Quelle Menschen in Ort an dem auch Joachim Schallmeier ins Staunen kommt?
00:24:01: Also im Staunenkommen kam ich oft.
00:24:03: aber wer erklärt uns die Welt?
00:24:06: ist das vor allen Dingen... haben wir die einzigartige Chance, dass wir wirklich mit ganz vielen Unternehmen in Kontakt stehen.
00:24:13: Dass wir wirklich ganz viele Informationen aus erster Hand erhalten und das wir in der tollen Positionssingung mit ganz viel heraussehenden Gesprächspartnern uns auszutauschen.
00:24:23: Das darf man nicht unterschätzen.
00:24:25: Es ist natürlich auch viel wert, ob es in der Geldpolitik oder in der Politik oder in den Wirtschaftswelt ist.
00:24:30: Man ist da in der Rolle, dass man den Zugang zu erstklassigen Gesprächspartner hat.
00:24:35: Und dann ist es wie so ein Mosaik dass man zusammensetzen kann und am Ende des Tages haben wir ganz viele wunderbare Kolleginnen und Kollegen, mit denen wir uns jeden Tag austauschen können.
00:24:43: Wo jeder ja auch so ein Spezialgebiet hat, wenn man kann ja nicht überall drin stecken in den Geldmärkten, in den Tiefen der Geldmärke oder in den Rohstoffmärkte oder in die Tiefe der Aktienmärkte.
00:24:54: Und wir haben das große Glück, dass wir eben dann immer wieder auch an Ansprechpartner kommen die uns dann auch wieder Dinge erklären wo wir einfach nicht so tief drin stecken.
00:25:04: Das ist glaube ich die große tolle Lage in die wir uns immer wieder bewusst machen müssen und die auch nicht selbstverständlich ist.
00:25:13: Ich erlebe es ja bei den Kapitalmarktausblicken wenn ihr die macht oder jetzt im Gespräch du erklärst dir immer die ganz großen Linien also Zinsen, Zyklen Jahrzehnte.
00:25:21: Wie schlägt sich diese Fernsehe bei dir im Alltag?
00:25:22: Bist du eher der Typ, der sagt jetzt mal den Stromanbieter auch alle zwölf Monate optimiert oder verlierst du dabei den kleinen Überblick weil du eigentlich schon eher
00:25:30: viel weiter verursacht hast?
00:25:30: Ja leider nicht habe ich festgestellt.
00:25:32: Ich müsste das machen.
00:25:34: Stromanbieter wechseln, Versichere wechselen, Mobilfunkanbiter wechselt alles zwölfe Monate.
00:25:40: denn da habe ich gerade zuletzt festgestellt es zahlt sich nicht aus ein treuer Kunde zu sein sondern tatsächlich ist der Wechsel da besser.
00:25:48: Aber du hast schon raus, Christoph.
00:25:50: Ich vernachlässig das er und lass die Dinge da laufen!
00:25:53: Ja Achim, die letzte Frage.
00:25:54: Stellt ihr vor alle Märkte sind für eine Woche geschlossen?
00:25:57: Es gibt keinen Kurs keine Nachricht nichts zu kommentieren.
00:26:00: Bist Du erleichtert.
00:26:01: oder fehlt denn nach drei Stunden schon das Grundrauschen?
00:26:03: Da
00:26:03: ist so ein bisschen Grundrausan würde ich wahrscheinlich schon vermissen ja.
00:26:05: Eine Woche wäre schon sehr lange.
00:26:08: Achim vielen Dank für die Einblicke auch in die KI Deutschland und deine Arbeit hier.
00:26:12: Costa von Spass gemacht dankeschön.
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