„100 minus Lebensalter" ist vorbei – die neue Formel für den Ruhestand
Shownotes
In dieser Folge von „For Professional Investors Only" sprechen Malte Dreher und Christoph Fröhlich mit Patrick Linden, Partner bei Clartan, über die wohl unterschätzteste Phase der Geldanlage: die Entnahme im Ruhestand.
Worum es geht:
- Warum die Faustregel „100 minus Lebensalter" für heutige Rentner zu defensiv ist
- Die Vermögensverschiebung: über 100 Milliarden Euro Auszahlungen aus Kapitallebensversicherungen (2024) und 7,6 Billionen Euro auf deutschen Sichteinlagen
- Die Nominalzinsillusion — und warum 0,65 Prozent Sparbuchzins real Geld vernichten
- Das Konzept: ein individuelles Portfolio aus Quality-&-Value-Aktien plus liquider Rentenkomponente, flexibel von 70/30 bis 95/5
- Die Zahlen: 8,1 Prozent Rendite über 35 Jahre nach Kosten, die 5-Prozent-Entnahme und der Vergleich zur 4-Prozent-Regel
- „Quality, Quality, Quality": 50 Titel, 300 im Universum, gemanagt wie eine Holding
- Warum Volatilität für Clartan kein Risiko ist — und was das für die Risikoklassifizierung bedeutet
- Der „Kombiplan" für alle, die zwei Jahre vor dem Ruhestand stehen: strukturierter Einstieg über 24 bis 36 Monate
- Zum Schluss: Was Deutsche von den Franzosen über Genuss und Heimatorientierung lernen können
Ein Gespräch für alle, die nicht nur Vermögen aufbauen, sondern auch klug daraus leben wollen.
Hinweis: Diese Episode entsteht gemeinsam mit unserem Partner Clartan. Die Inhalte dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung und stellen keine Anlageberatung dar.
Transkript anzeigen
00:00:01: Was natürlich viele Rentner machen möchten, sie möchten einerseits daraus eine gewisse Liquidität ziehen.
00:00:05: Andererseits haben Sie den Wunsch das Kapital zu erhalten und vor allen Dingen wenn Sie den Kapital benötigen, darauf auch zugreifen zu können um eine gewissen Liquidität sich in der Anlage zu bewahren.
00:00:17: Am Ende des Tages sind Lebenshaltungskosten in letzten Jahren so stark gestiegen dass ja doch ein gewisses Risiko besteht und das muss jeder für sich individuell ausrechnen, dass wir durch einen gewissen Renten Lücke auch haben wie gefüllt werden möchte.
00:00:31: Jetzt sind die Zinsen wieder ein bisschen gestiegen in den letzten drei Jahren, seit Beginn des Ukraine-Krieges.
00:00:35: Aber wir sind lange nicht bei dem Niveau was wir Anfang des Jahrtausends oder in den Achtzig und Neunzigerjahren hatten.
00:00:49: Risikohinweis Die Inhalte dieses Podcast beinhalten keine Kaufempfehlungen sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung.
00:00:56: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.
00:00:58: Und jetzt geht's los!
00:01:00: Moin Christoph, ich grüße
00:01:01: Dich.
00:01:01: Moin Malte!
00:01:02: Christoph erinnerst Du Dich noch im Oktober zwanzig dreiundzwanzig waren wir zusammen in Berlin und wir haben den Chef von Liquid besucht
00:01:11: Genau Christian Schneider-Sickert von Liquid.
00:01:13: da waren die damals kurz davor ihren ersten LTIF aufzulegen Ganz
00:01:16: genau Und erinnerste Dich an den kleinen Wecker diese Lebensuhr die der im Büro hatte?
00:01:22: Ja, die hat sich das ganze Gespräch über angeguckt und hatte mich schon gewundert was das ist.
00:01:26: Und du hast glaube ich am Ende gefragt... ...und das war von Jean-Remy van Matz so ein Kunstprojekt glaube ich wo er ja nicht ein paar hundert Stück oder so gemacht hat oder?
00:01:34: Genau!
00:01:34: Ich glaub da ist der Werber, der Gründer jung von Matz und der hat seinen besten Freunden diese Lebensuhr geschenkt.
00:01:44: Das ist ganz abenteuerlich!
00:01:45: Da werden diese Kunden bis zum
00:01:49: durchschnittlichen
00:01:50: Lebenserwartung runtergezählt.
00:01:52: und der Schneider-Sickert, der war damals.
00:01:54: Wir haben ja ein Foto gemacht.
00:01:55: Der hatte noch etwas über eine Milliarde Sekunden.
00:01:58: Christoph, jetzt habe ich das auch für dich ausgerechnet?
00:02:01: Was ist denn eine Milliardesekunde ungefähr?
00:02:04: Eine Milliardsekunden sind dreißig Jahre.
00:02:10: Du hast noch stand heute eins Komma drei sechs Milliarden Sekunden Ding.
00:02:18: Können wir jetzt hier so ein Klack mit dem Hinterkunden machen, wie es weniger wird?
00:02:22: Ich könnte da nicht jeden Tag drauf gucken.
00:02:25: Ja auf der... ich bin da bisschen geteilt das fand ich auch damals.
00:02:27: Auf der einen Seite zeigt dir das zuvor Augen dass das natürlich im Ende entgegen geht und auf der anderen Seite macht's natürlich eine andere Bewusstsein dafür.
00:02:35: Aber warum reden wir überhaupt über die Lebensuhr?
00:02:37: Noch ne Zahl Christoph wer heute mit fünfundsechzig in Rente geht Der hat statistisch noch sechshundert bis achthundert Millionen Sekunden Lebenszeit vor sich.
00:02:48: Aber
00:02:51: wir sprechen heute über die Golden Oldies.
00:02:54: Über Rentner und was sie mit ihrem ja, mit ihrem Ersparten aus Lebensversicherung erbe.
00:03:01: Also sozusagen wie die ihren Feierabend beziehungsweise ihren Ruhestand genießen und dazu haben wir einen Experten hier eingeladen.
00:03:08: Patrick Linden ist Partner bei der französischen Formboutique Clarton Programm, wenn du so willst um Menschen die kurz vom Ruhestand zu stehen einmal aufzuzeigen wieviel kannst Du aus Deinem Vermögen noch machen bzw.
00:03:26: Wie viel darf ich oder darfst Du dem Vermögens entnehmen?
00:03:29: und Wenn Du es gleichzeitig aufm Aktienmarkt parkierst?
00:03:32: Wieviel kommt da jährlich rein?
00:03:34: Sie wollen ein bisschen die Angst vor den Aktienmärkten im Alter nehmen weil wer heute in den Ruhes stand geht der hat ja in der Regel noch gut zwanzig Jahre vor sich
00:03:42: Genau.
00:03:42: Dieser alte Regel, hundert Minus Lebensalter.
00:03:44: also wenn man da jetzt mit siebenundsechzig reingeht hätte man dann ja rechnerisch nur noch dreiunddreißig Prozent die man in Aktien parkt.
00:03:50: das ist glaube ich nicht mehr so angemessen.
00:03:52: Das sieht ja die ganze Branche so und die haben Ja auch so ein Multi-Asset Ansatz wo Sie das halt natürlich mit einer deutlich höheren Aktienquote
00:03:58: fahren.
00:03:59: Ganz genau und eben doch zwanzig dreißig Jahre ist hier noch eine lange Zeit Und er möchte ihm eben auch die Angst vor den Schwankungen nehmen weil in der Regel Ist ja über die Dauer von paar Jahren der Aktienmarkt der Ertragreichste, den es gibt.
00:04:13: Und Christoph, bevor wir gleich loslegen mit unserer Gespräch möchte ich noch einen kurzen Hinweis quasi in eigener Sache geben.
00:04:20: Wir stellen ja immer die Fragen, die wir spannend finden und das ist ja auch heute so.
00:04:24: Der Unterschied Christoph ist diese Episode entsteht gemeinsam mit Klartör quasi unserem Partner dieser Folge.
00:04:30: Das möchten wir auch künftig der Transparenz wegen natürlich auch immer gesagt haben.
00:04:34: Genau!
00:04:35: So richtig so und damit würde ich sagen viel Spaß mit unseren heutigen Gast.
00:04:38: Gute Unterhaltung Lieber Patrick, herzlich willkommen hier in Hamburg.
00:04:45: Christoph und ich haben in den vergangenen Wochen viel über Neo Broker gesprochen.
00:04:49: Wir sprechen über Millennials, über am Ende auch unsere Kinder die von links nach rechts swipen und ein bisschen sparen oder trading.
00:04:56: heute sprechen wir über Rentner.
00:04:59: Schönen Patrick das für ein bisschen Seriosität und Seniorität mitgebracht hat.
00:05:02: Herzlich Willkommen!
00:05:03: Ja danke Malte, Danke Christoph.
00:05:04: welcher Sender heute?
00:05:06: Es gibt die Goldenregel hundert Minus Lebensjahre Am Ende.
00:05:11: das Ergebnis ist die maximale Quote, die man in Aktien investieren sollte.
00:05:16: Mit dieser Grundrechenart räumst du heute auf?
00:05:20: Ja vielleicht bevor wir in die Tiefe einsteigen.
00:05:23: warum machen wir das.
00:05:26: Wie gehen wir in das Thema ran?
00:05:27: Es soll heute um ein Ansatz für einen Ruhestandsportfolio gehen, speziell für Menschen die langsam aber sicher in den letzten Lebensabschnitt eintreten.
00:05:36: Denn was man einfach feststellen muss ist... Wir haben ja schon seit Jahren die Diskussion und wir sehen es jetzt auch am Markt.
00:05:41: natürlich dass die Bundesregierung mit dem Altersvorsorgedepot, was jetzt eine ganz andere Baustelle ist, aber da jetzt die Grundstelle liegt, dass man früh an, frühzeitig anfängt privat vorzusorgen und privat zu sparen wo wir uns dran richten den vermögenden oder halbwegs vermögenden Rentner, der letztendlich jetzt in die Ruhestandsphase kommt.
00:06:00: Aber aus seinen Vermögen was er angespart hat eine gewisse monatliche regelmäße Liquiditäts ziehen möchte ohne diese Liquidität am Ende des Tages zu verkonsumieren und zu verbrauchen und dafür letztendlichen ein Konzept zu nutzen.
00:06:14: Und darum soll es im Wesentlichen gehen.
00:06:15: Patrick wenn wir über Demografie sprechen was wir ja in der Gesellschaft eigentlich immer häufiger machen dann reden wir ehrlich gesagt meist entweder über Fachkräftemangel oder über Rendenkassen, die in der Regel eher leer sind.
00:06:26: Ihr schaut auf das Kapital.
00:06:28: Welche Vermögensverschiebungen siehst du da?
00:06:30: Oder seht ihr in den kommenden zehn Jahren auf uns zukommen?
00:06:33: Konkretive Vermögensverschiebungen angeht, kann man eins feststellen.
00:06:36: Dass die Auszahlung an Kapitallebensversicherungen, dass das in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist.
00:06:42: im Jahr zwanzig sind über einhundert Milliarden Euro an Kapital Lebensversicherung ausgeschüttet worden.
00:06:47: Jetzt muss man sagen, dass ein gewisser Prozentsatz davon für Refinanzierung und Ablösung zur Verfügung steht natürlich.
00:06:53: Das ist dann quasi gebundenes Kapital aber einen nicht unerheblichen Teil steht halt denen Ja, Investoren den Anlegern, denen diese Lebensversicherung gehören steht denen quasi zur Verfügung um es wieder neu anzulegen und was natürlich viele Rentner machen möchten.
00:07:06: Sie möchten einerseits daraus eine gewisse Liquidität ziehen andererseits haben sie den Wunsch das Kapital zu erhalten und vor allen Dingen wenn sie den Kapital benötigen da auch auf zugreifen zu können und eine gewissen Liquidität sich in der Anlage zu bewahren.
00:07:19: Und das sind die Lösungen die wir anbieten.
00:07:21: vor allem von dem Hintergrund ist natürlich wenn man mit sechzig-fünbensechzig in den Ruhestand geht noch circa zwanzig bis eventuell fünfzwanzig Jahre Restnebenszeit vor sich hat, dass man da dieses Kapital für sich ideal arbeiten lassen kann.
00:07:32: Weil zwanzig Jahre ist eigentlich ein ganz perfekter Anlagezeitraum für Aktieninvestments und deswegen diese Thematik hundert Minus-Nebensalter nur dreißig Prozent in Aktien zu investieren.
00:07:41: Vor dem Hintergrund das wir Inflationen haben, dass wir starke Verschuldung bei den Staaten haben, das wir hier eventuell vor Schuldenschnitten stehen und höheren Inflationszahlen in den nächsten Jahren sollte man doch eher in aktives Kapital wie zum Beispiel Aktienkapital investieren und dafür an meinen Lösungen angeboten.
00:07:57: zur Lösung kommen.
00:07:58: und ein Praxisbeispiel anhand eines sixty-jährigen Gewänden, das der auf einmal in Aktien investieren sollte.
00:08:04: Uns dem Wittmann einen Vermögensaufbau ist verhältnismäßig leicht erklärt.
00:08:08: Das so'n bisschen wie eine Wanderung im Berg hoch man fängt stetig an idealerweise hat man die Zeit auf seiner Seite.
00:08:15: nun sprechen wir über ne Personengruppe die schon das Vermögen hat.
00:08:21: Man möchte ja eigentlich sagen Ihr habt sehr gut Hauts raus.
00:08:24: Richtig, wobei man immer genau differenzieren muss was verdient denn letztendlich der Rentner die Rentner das Rentner Ehepaar über die Rentenversorgung über die Klassische?
00:08:33: Über vielleicht Zusatzrenten die sich abgeschlossen haben Versorgungswerke etc.
00:08:37: pp.
00:08:38: am Ende des Tages Lebenshaltungskosten in letzten Jahren so stark gestiegen dass ja doch ein gewisses Risiko besteht und das muss jeder für sich individuell ausrechnen Dass wir natürlich eine gewisse Renten Lücke auch haben Die gefüllt werden möchte.
00:08:49: Und wenn man jetzt einen gewissen Kapitalstock hat, dann kann man den natürlich bis zu einem gewissen Prozentsatz anzapfen und das so gestalten dass wir entweder ein Kapital erhalt langfristig haben.
00:09:00: Wenn zum Beispiel Erben bestehen die man dann auch bedenken möchte mit dieser Kapitalsumme oder wenn keine Erben bestehen kann man es auch so kalkulieren und rechnen.
00:09:07: das ist halt für einen Zeitraum von zwanzig fünfzwanzig Jahren definitiv mit einem monatlichen Entnahmewert hält sodass man da zumindest ja die Wiedrigkeiten des Lebens damit beschreiben kann.
00:09:17: Aber Patrick, warum ticken denn Anleger eigentlich so kurz vor dem Ruhestand dann auch plötzlich völlig anders als so ein Anlegger in der ganzen Vermögensaufbauphase?
00:09:26: Also warum fällt denen das so schwer, das Vermögen zu nutzen.
00:09:29: Es ist vielleicht eine gewisse Erziehung in den letzten zwanzig dreißigvierzig Jahren gewesen dass Wändner dazu angehalten werden das Kapital möglichst sicher anzulegen, damit sie halt drauf zugreifen können.
00:09:42: Wenn Sie es benötigen in der Altersphase...
00:09:45: Ist das Sparbuch von dem wir reden?
00:09:46: Genau!
00:09:46: Das ist das klassische Sparbucht oder entsprechend ein Festgeld- oder Tagesgeldkonto.
00:09:51: aber man kann natürlich auch heutzutage über einen Aktiendepot kombiniert mit einem defensiven Rentendepot.
00:09:58: Das ist letztendlich ein Baustein den wir in dieser Lösung vorsehen so gestalten dass der Kunde trotzdem jederzeit liquide bleibt und im totalen Notfall natürlich darauf zugreifen kann.
00:10:08: Die Statistiken zeigen, dass viele Rentner und viele klassische Anleger in Deutschland – sieben, sechs Millionen oder sowas auf Sicht-Einlagen heutzutage in Deutschland also das ist ein sehr hoher Betrag die unproduktiv angelegt sind, dass man dieses Kapital natürlich auch produktiv anlegen kann weil nur in ganz geringen Fällen muss man dann wirklich tatsächlich draufzugreifen und das ist das was sich jeder individuell überlegen muss ob nicht lieberes Kapital für sich arbeiten lässt.
00:10:33: Der deutsche Michel unterliegt daher ein Stück weit einer Nominalzinsillusion.
00:10:38: Es liegt auf dem Sparbuch, es bringt vielleicht irgendwo zwischen ein und zweieinhalb Prozent Zinsen aber am Ende ist ja die Inflation deutlich höher so dass Realkapital aufgefressen wird.
00:10:49: Wie argumentierst du oder wie begleitest Du denn so einen Sparer quasi im hohen Alter wenn man so will an den Aktienmarkt?
00:10:58: Das ist relativ einfach.
00:10:59: das was wir hier anbieten eine flexible Mischfond-Lösung haben.
00:11:04: Wir erklären dem Anleger oder dem Kunden in dem Fall, dass er natürlich hier nicht alles auf einem Pferd setzt und das wir über ein aktives Vermögensverwaltungsportfolio was konservativ ausgerichtet ist ihm die Gelegenheit geben wirklich an den erträgen global agierender Firmen und Konzerner zu partizipieren.
00:11:23: Also ich sage mal wenn man es ganz profan macht, wenn man einen Aktien nimmt, die vielleicht jetzt nicht besonders stark im Kurs steigt Aber vielleicht eine solide Dividendenrendite zwischen fünf und sechs Prozent hat so was.
00:11:33: Findet man heute durchaus am Markt, dann kriegt man darüber in einem zehn Jahreszeitraum auch eine Kapitalverdopplung fast hin.
00:11:40: Und wir können halt über ein ausgewogenes, wir nennen das ein Quality- und Value-Portfolio wo wir halt wirklich Qualitätstitel auswählen die uns hohe kontinuierliche Erträge liefern Und wir versuchen auch nur dann im Portfolio zu behalten, wenn Sie mit einem gewissen Discount an der Börse angeboten werden und wie sie mit Discount einkaufen können.
00:11:59: Und natürlich sehr genau die Preisentwicklung beobachten uns auch wieder davon trennen, wenn der Preis zu stark durch die Decke geht.
00:12:05: Das bieten wir diesen Rentnern an damit sich da eben keine großen Sorgen machen müssen über Jagdsemportfolio.
00:12:10: Natürlich nicht auf ein Einzelakt zu setzen sondern auf ein gemischtes Portfolios was ihnen langfristig einen Wertzuwachs oder zumindest einen Wertehalt in diesem Portfolium ermöglicht.
00:12:20: Und das wird kombiniert eben mit einer kurzfristigen, liquiden Rentenstrategie.
00:12:24: Die ist an einem kleineren Baustein in dem Gesamtportfolio darstellt die Liquiditätsversorgung des Rentners zur Verfügung stellen auf monatlicher Ebene oder auf jährlichere Ebene.
00:12:33: Du hast ja gerade schon die Schlagwetter genannt Quality value.
00:12:36: Das heißt wir reden da auch eher über eine vorsichtige Anlegermentalität unter.
00:12:41: Ordne mir das mal noch ein bisschen ein.
00:12:42: Es gibt ja andere Anbieter natürlich auch die auch Strategien.
00:12:45: jetzt zum Beispiel, es geht ja vom NASDAQ ETF der monatlich ausschüttelt bis zu Mischfondsachen bis ganz breite Sachen.
00:12:52: was ist bei euch so?
00:12:53: die Secret Source also was macht euch anders als andere?
00:12:55: und wie justiert sich das wenn du gerade sagst Aktien anleihen?
00:12:59: Wie fahrt ihr das so jetzt zum beispiel je nachdem?
00:13:00: wir haben jetzt gerade auch ein wilderes Fahrwasser die letzten sage ich mal zwölf bis achtzehn Monate gehabt.
00:13:06: Flexibel seid ihr bei den Dingen, gibt da mal ein bisschen Einblicke nochmal in die Strategie.
00:13:09: Ja also was wichtig ist es gibt ja Lösungen am Markt von anderen Wettbewerbern, die das rein auf einer Fonds-Ebene machen und dann prozentualen Satz monatlich zum Beispiel ausschütten.
00:13:18: Was wir hier individuell für den Kunden erstellen ist ein eigenes Portfolio, was sich auf seine Bedürfnisse ausrichtet.
00:13:24: Ja, das heißt also jemand der jetzt sehr konservativ ist.
00:13:27: Der kann zum Beispiel mit einer siebzig-dreißig-Prozent-Mischung anfangen.
00:13:30: Siebzig Prozent den Aktienfonds und dreißig Prozent in den Anleihenfond.
00:13:34: dann ist es für uns schon konservativ in dem Konzept langfristig gesehen.
00:13:37: Das ist
00:13:37: bei anderen schon riesig kooperativ?
00:13:39: Ja genau!
00:13:40: Also hier wir haben immer den langfristigen Horizont vor Augen ja.
00:13:43: Es ist immer klar Wir reden hier von Horizonten fünfzehn zwanzig Jahre aufwärts Und in diesem Kontext ist es schon sehr sehr konservertiv wenn man so anlegt.
00:13:50: Klar beim Redite Drake ist in dem Zeitraum eigentlich alles grün.
00:13:52: Genau.
00:13:53: Und deswegen, wenn der Kunde jetzt mehr Risikoapetit hat oder das Konzept grundsätzlich verstanden hat dann können wir auch bis zu ninety Prozent in den Aktienfonds gehen und fünf Prozent einfach wirklich nur für die reine monatliche Liquiditätsversorgung gehen.
00:14:04: Was wir dann jährlich in unseren Kalkulationen machen wie das per Stichdeck dann zweiter Januar dann wieder auffüllen aus dem Aktienportfolio also eine Reallokation ein Rebalancing was sozusagen stattfindet in diesem Konzept und dadurch dass wir eben zwei Portfolien haben Unsere Firma Klachten-Associe, wir erfahren ja dieses Jahr unseren vierzigstes Firmenjubiläum.
00:14:22: Wir sind ein Vierzig Jahre alt und unsere beiden Flaggschiffons die wir unter anderem die Strategien dafür einsetzen, die sind vergangenen Sonntag um thirty-fünf Jahre jeweils alt geworden.
00:14:31: Wir haben jetzt wirklich lange, lange Zeit räumen.
00:14:33: Wir können zehnjährige rollierende Perioden kalkulieren was ihr über unser Aktienportfolio eben immer ergeben hat.
00:14:39: Wir liegen hier in über thirty Jahren nach Kosten mit dem alles abziehen bei einer Rendite von acht Prozent.
00:14:45: Und die Regel ist relativ einfach.
00:14:47: Wenn man weniger als acht Prozent entnimmt, dann erhält man sein Kapital und die Quoten, die wir versuchen mit den Kunden zu kalkulieren, ist dass wir so bei einer Entnahme bei ca.
00:14:55: fünf Prozent des Gesamtwertes pro Jahr liegen und damit erhalten wir das Kapital ja noch dem, wenn es in den Phasen der nächsten Jahren auch vielleicht ein bisschen gut läuft.
00:15:03: Dann kann das Kapitel sogar gemährt werden?
00:15:05: Ich bin da als Aktienfreund ganz auf deiner Seite.
00:15:07: ich möchte nur trotzdem nochmal auf einen mentalen Wandel hin Hinarbeitend, wenn ein Rentner heute mit fünfundsechzig eine vierzigjährige Lebensversicherung ausgezahlt bekommt und vielleicht nach vierzig Jahren erstmals irgendwo sechsstellig auf seinem Konto ist.
00:15:20: Dem denn zu sagen Glückwunsch mein guter du hast noch zwanzig Jahre jetzt lernst du den Aktienmarkt kennen das stelle ich mir nicht ganz einfach vor.
00:15:27: ja Das verstehe ich, dass du dir das nicht einfach vorstellst.
00:15:31: Natürlich müssen die Anleger dafür eine gewisse Offenheit haben.
00:15:34: aber wir haben jetzt in Zusammenarbeit mit einem Finanzvertrieb, die auch schon seit knapp vierzig Jahren am Kapitalmarkt unterwegs sind und die sehr stark im Bereich Kapital-Lebensversicherung unterwegs waren.
00:15:44: Vor zwanzig dreißig Jahren gab es ja noch ganz andere Zinsniveaus da waren die Lebensversicherungen auch noch attraktiv, die er vor allem im Anleimenbereich investiert sein mussten.
00:15:51: Jetzt sind die Zinsen wieder ein bisschen gestiegen in den letzten drei Jahren seit Beginn des Ukraine Krieges.
00:15:56: Aber wir sind lange, lange nicht bei dem Niveau was wir Anfang des Jahrtausends oder in den Achtzig und Neunzigerjahren hatten.
00:16:01: Und das heißt wenn der Kunde es versteht... Jetzt gerade in den letzten zwei, drei Wochen haben wir diverse Mandate hier neu angelegt.
00:16:10: Die mit dem Kapitarmarkt noch gar nichts zu tun hatten und wo uns natürlich auch der Finanzberater, mit dem wir dann zusammenarbeiten in dem Konzept mit unterstützt hat, den Kunden davon zu überzeugen dass es nur in seinem Sinn ist und in seinem Wohle ist dieses Kapital wirklich gewinnbringend langfristig anzulegen um es zu erhalten.
00:16:26: weil du hast eben gesagt das ist auch ein Sparbuch.
00:16:29: eins bis eins fünf Prozent gibt die Realität.
00:16:31: bei Volksbanken und Sparkassen Der höchste Sparbuche Satz sind heute zero Komma sechs fünf Prozent.
00:16:36: Du grüßt vielleicht Tagesgelds, Lockangebote.
00:16:39: Die Produktkombinationen aufweisen mit Fonds oder sowas.
00:16:41: da gehst du dann Richtung drei, vier, fünf Prozent.
00:16:43: aber das ist ja alles nur kurzfristig nicht langfristig Valides wo man sich darauf verlassen kann.
00:16:47: also benötigt der Kunde etwas so mittellangfristig strukturell kalkulieren kann und da führt unser Erachtens an einer Kombination aus eben einem einen soliden Aktienportfolio und eine Liquiditätskomponente über ein kurzfristiges Rentenmanagement kein großer Weg dran vorbei.
00:17:03: Also ist die Angst vor Kursschwankungen inzwischen gefährlicher als die Schwankung selbst?
00:17:08: Ja, witzigerweise wird ja bei vielen Anbietern Wollatilität als Risiko dargestellt.
00:17:15: In unserem Haus Volatilität kein Risikofaktor.
00:17:18: Volatilität ist Naturgegebenheit des Aktienmarktes, für uns ist tatsächlich das Risiko einer Fehlanalyse, dass wir bei irgendeiner Aktie die wir unser Portfolio mit reinnehmen und Christoph du fragst es eben was ist denn letztendlich so?
00:17:29: die die Source von Klarton?
00:17:31: worauf setzen wir?
00:17:32: Wir haben sehr konzentrierte Aktien-Portfolios.
00:17:34: in diesem Klartonn Valeur Form verwalten wir jetzt knapp achthundert Millionen Euro und haben gerade mal fünfzig Titel in die wir investieren.
00:17:40: warum?
00:17:41: weil wir diese Titel ganz engmarschig verfolgen sehr gut kennen.
00:17:45: Das Gesamtuniversum, was wir beobachten und was wir analysieren sind gerade mal dreihundert Titel weltweit von fünfzigtausend Aktien die weltweit Börsen notiert sind.
00:17:55: Also wirklich es geht hier um Quality, Quality, quality – um die besten Titel!
00:17:58: Und das ist immer wieder so dass wir auch immer wieder in den gleichen Titel investieren.
00:18:02: weil das Portfoli-Management bei Klartan hat in den letzten dreißig Jahren ein sehr gutes Gespür für die Aktien entwickelt und wir können einigermaßen treffsicher inzwischen sagen eine Aktie ist fair bewertet überbewertet oder unterbewerted und dementsprechend ist sie im Portfolio drin, oder halt entsprechend auch nicht.
00:18:18: Und wir machen jetzt kein heavy-day-trading oder sowas sondern das Portfolium wird immer wie eine Holding gemanagt.
00:18:24: Wie eine Holding dass wir wirklich einen Titel mit rein nehmen wenn wir die Überzeugung haben, dass er sich die Erträge bringt, dass die Firma gut gemanaged ist, dass sie Wettbewerbsvorteile hat.
00:18:33: alles was Portfoli-Manager tun müssen.
00:18:35: aber das machen wir halt mit ruhiger Hand und sehr konzentriert und die Ergebnisse langfristig geben uns entsprechend recht.
00:18:40: Du hast gerade gesagt, so nebenbei bei fünf Prozent Ausschüttung im Jahr.
00:18:44: Bei acht Prozent, wenn ich es richtig in Erinnerungen habe hier im Jahr jetzt mal über den ganzen Zeitraum betrachtet oder in den Zyklen habt eigentlich ist ja die berühmte vier Prozent Regel, die stammt aus US-Daten deiner Neunziger.
00:18:55: Jetzt hast du von fünf gesprochen.
00:18:56: das heißt heute ist es auch so dass man eigentlich mit mehr kalkulieren muss was man sage sich ausschütten sollte oder rausnehmen sollte als früher.
00:19:04: Ja, das liegt ja am Ende im Auge des Betrachters und des Anlegers.
00:19:07: was wir eben mit diesen individuellen Konzepten die wir hier anbieten immer kalkulieren können ist lieber Kunde, was möchtest du eigentlich?
00:19:15: Wenn jetzt jemand alleinstehend ist hat viel Geld und hat keine Nachfahren.
00:19:20: Und sagt ja jetzt will ich es mir eben gut gehen lassen.
00:19:22: aber ich würde zumindest mal sicherstellen dass das für den Rest reicht wenn ich eine kleine Rente habe.
00:19:26: Ist auch klassisch so der Selbstständige der eben keine großen Rentenzahlung zu erwarten hat aber ein gewisses Kapital hat haben wir gerade letztens ein solches Konzept gerechnet mit einem Million eben anlegen wollte und dann eben seine Zehntausend Euro pro Monat entnehmen möchte, weil er hat laufende Kosten von Zehnteusend Euro per Monat.
00:19:43: Und dann kann man ihm halt ausrechnen wie lange wird es denn reichen?
00:19:45: Und wo müssen wir eventuell Justierung machen?
00:19:47: Müssen wir das Quotenverhältnis zwischen der Liquiditätskomponente und der Aktienkomponente, wie muss man das verschieben?
00:19:52: damit dass auf den Erfahrungswerten beformen zu werden die wir historisch gemacht haben?
00:19:56: Wie gesagt, hier sei noch mal erwähnt, dass da auch mit reinspielt.
00:19:59: Dass wir eine Dotcom-Blase hatten, dass wir eine Schuldenkrise in Europa hatten, das wir eine Finanzkrise in Europas hatten und dass wir Covid hatten.
00:20:05: Das ist alles damit integriert.
00:20:06: trotz dieser ganzen Krisen und Probleme die wir letzten Jahren hatten und auch in der jüngsten Vergangenheit mit Krieg und dergleichen kann man diese Kennzahlen erreichen.
00:20:16: Man muss halt nur einfach ja da auch am Ball bleiben.
00:20:20: um nochmal auf das von eben zurückzukommen für unsere Volatilität kein Risiko.
00:20:24: Das wird dann zum Risiko, wenn man halt entsprechend aussteigt.
00:20:27: Aus den Positionen und von den Aktien und Verlust mitnimmt und dann den Einstieg nicht mehr findet.
00:20:31: Und das ist für uns eben wichtig dass wir die Titel genau analysieren eine Vorstellung davon haben was ist denn der innere Wert?
00:20:37: Was ist das Innere Wertwachstum einer Aktie?
00:20:40: und das machen wir eben in einem konzentrierten Portfolio.
00:20:42: Wenn ihr so einen Fokus auf Quality & Value habt weil ihr müsst ja um solche Renditen zur Wirtschaft natürlich ein höheres Aktien Exposure haben das hast du auch gerade erklärt geht es ja vor allen Dingen darum Sag mal, in fallenden Märkten weniger verliert.
00:20:53: Am Ende ist die Drawdown-Begrenzung wertvoller als auch der letzte Renditepunkt?
00:20:57: Weil gerade in der Entnahmephase sollte das ja dann eigentlich das Heimspiel fürs aktive Management sein oder?
00:21:01: Ja für das Ruhestandsportfolio macht es in dem Kontakt nicht ganz so viel aus.
00:21:06: wir versuchen natürlich eine geringe Volatilität an den Tag zu legen als der Markt im Ganzen.
00:21:11: langfristig gelingt uns das entsprechend auch.
00:21:14: Was wir jetzt nutzen, das wird ja sehr technisch.
00:21:16: Aber wir haben halt neben dem Quality und Value Management, dass wir also versuchen die Aktien ordentlich zu analysieren, zu halten wenn sie günstig sind und solange sie nicht so teuer sind arbeiten wir auch mit einem Faktor Overlay.
00:21:26: Das heißt, wir gleichen das Portfolio was wir haben ab zum Markt und versuchen halt relevante Faktoren unter Spielen halt eben.
00:21:33: Ertragsfaktoren Verschuldungskrade, Volatilitäten Größe der Firmen.
00:21:39: Das sind alles Dinge, die spielen damit rein.
00:21:41: Und man kann sein Portfolio eben so ausbalancieren, dass die Faktoren und die Qualität an die Anliegen das besser gestellt ist als der Markt.
00:21:51: Damit erzieht man langfristig auch eine Outperformance gegenüber dem Markt.
00:21:54: Wenn wir das hinbekommen bei auch geringer Volatilität haben wir unser Ziel erreicht.
00:21:59: Wir sprechen in der Finanzwelt viel über Risiko und die ganzen Investmentlösungen sind ja auch in Risikoklassen aufgeteilt.
00:22:05: jetzt Eine mickrige Verzinsung, wo ich real Geld verliere.
00:22:09: Hat eine Risikoklasse dies bei eins?
00:22:11: ein Investment was in Qualitätsaktien geht die es mit unter schon über Jahrhunderte gibt hat eine viel höhere Risikoglasse.
00:22:19: müsste ist da nicht auch mal deiner Meinung nach irgendwo eine Veränderung geben die zumindest klar macht wer Realgeld erhalten will kommt an einer Aktie nicht vorbei.
00:22:28: deshalb vergiss mal diese Risikoclassifizierung.
00:22:31: Ja dann bin ich vollkommen bei ihr Malte.
00:22:33: auf jeden Fall ein hundert Prozent.
00:22:35: aber Die Regulierungsbehörden klassifizieren halt seit Jahren und das jetzt vielleicht gerade der große Sinn ist Wandel, der es mit dem Altersvorsorge Depot da jetzt Einzug hält.
00:22:45: Klassifizierend eben die Schwankungen, die Aktien an den Tag legen können als Risiko.
00:22:50: Natürlich kann man mit Aktien auch Geld verlieren.
00:22:52: wenn sein Geld auf ein Aktie setzt, die keine Erträge erwirtschaftet und langfristig nicht schafft Geld zu verdienen, dann wird sie früher später vom Markt verschwinden und pleite gehen.
00:23:01: Und dieses Risiko hat man natürlich.
00:23:03: aber das ist ja genau unser Job, dass wir solche Firmen eben vermeiden und nicht auswählen.
00:23:08: Ich gebe dir auch vollkommen recht was diese Risikoklassen-Thematik angeht.
00:23:11: Ja real wenn man in Anleihen die unter zweieinhalb drei Prozent Rentieren investiert, dann erhält man vielleicht zu gerade seinen real Wert Aber langfristiger wird man damit verlieren.
00:23:22: also insofern bin ich vollkommen bei dir
00:23:24: Patrick, du triffst heute einen Vermögenanleger der in zwei Jahren in den Ruhestand geht oder in die Rente geht.
00:23:30: Welche drei Dinge muss er unbedingt erledigen bevor der letzte Arbeitstag beginnt?
00:23:35: Also die Frage ist natürlich hat der schon Zugriff auf das Kapital oder kommt es erst noch?
00:23:38: irgendwann gibt's ein Stichtag.
00:23:40: wenn er heute weil er einfach noch drei Jahre länger arbeitet vielleicht schon Zugriffe auf das kapital hat dann haben wir halt in Analogie zu diesem Urstandsportfuge weil er jetzt vielleicht noch nicht unbedingt diese monatlichen Auszahlungen benötigt weil er einfach noch diese drei Jahre Zeit hat, sondern erst in drei Jahren diese Liquiditätsströme benötigt.
00:23:58: Dann hat der jetzt eigentlich einen idealen Zeitpunkt um zum Beispiel mit einer Art Kombiplan so nennen wir das zu arbeiten und diese Investitionen jetzt schon vorzubereiten.
00:24:07: Was will ich damit sagen?
00:24:08: Ich würde damit sagen dass wir heute natürlich ein relativ hohes Börsenniveau haben.
00:24:14: Wir haben jetzt heute sprechen, wir haben es gerade gestern beim Dow Jones wieder All Time High gesehen.
00:24:19: In Europa im DAX sind wir Nicht ganz unmittelbar davor, aber auch nicht weit entfernt.
00:24:24: Das heißt die Börsenbewertung sind einigermaßen hoch und werden jetzt sehr stark gepusht über die ganze KI-Entwicklung, über den KI Hype und den Aufbau von Rechenzentren und alles was in der ganzen Infrastruktur damit zusammenhängt.
00:24:36: Und wir würden einem solchen Anleger jetzt empfehlen strukturiert in den Markt zu investieren vielleicht erstmal über die konservative Variante investieren, fünfzig Prozent in die konservative Variant und dann eben monatliche Umschichtung in die aktive, aktienorientierte Variante zu machen um so in den nächsten ja vierundzwanzig bis sechsunddreißig Monaten wie wir jetzt den Zeitraum mal annehmen.
00:24:58: Den Einstieg einfach zu glätten und wenn es Rückschläge an den Märkten gibt um diese Einstiegeschancen dann auch entsprechend zu nutzen.
00:25:06: das wäre tatsächlich ein Konzept was man einem solchen Anleger meines Erachtens anbieten könnte.
00:25:10: Patrick, was machten das mit dir persönlich jetzt im letzten Drittel deines aktiven Berufslebens angekommen zu sein?
00:25:19: Also was tatsächlich wo ich immer mal wieder so hoch schrecke ist wenn Vertriebspartner mir dann sagen ach ja.
00:25:25: Ich bin es übrigens ab nächstes Jahr im Ruhestand oder ab September im Rohlstand.
00:25:29: Oder tschüss macht's gut war schön mit euch Dann fängt man natürlich selber auch schon ein bisschen an darüber nachzudenken.
00:25:35: also ich habe jetzt definitiv noch Wenn ich rein jetzt von dem Renteneintrutzalter ausgeblich noch vierzehn Jahre vor mir, insofern das ist noch eine gewisse Zeit.
00:25:44: Aber ja, ich setz mich auch mit dieser Thematik auseinander.
00:25:47: Ich sage mal normalerweise der Vermögen der Anleger, die drei goldenen Anlegersäulen beherzigt hat, der vielleicht eine mobile Vermöging hat ein gewisses Liquidis-Anlagevermögen und vielleicht eben noch Wertpapiere, ist normalerweise gut dargestellt oder aufgestellt.
00:26:06: Aber es gibt halt wie gesagt viele, die in den vergangenen Jahren da sehr einseitig sich positioniert haben.
00:26:12: Jetzt haben wir Leute, die jetzt kein Immobilienvermögen haben, zum Beispiel die Miete zahlen müssen.
00:26:16: Die werden langfristig immer einen Cashload benötigen um das entsprechend auch zu bedienen.
00:26:21: und wenn sie eben Zahlungen haben, die Sie langfristige anlegen können, um der Cashloadsrost zu generieren dann ist das eben ein Ansatzpunkt über den ich halt auch regelmäßig nachdenke.
00:26:30: Patrick, wir haben jetzt lange gesprochen über die Rolle von Geld und wie man sich damit einen schönen Ruhestand machen kann.
00:26:35: Was können wir Deutschen denn von den Franzosen über den entspannten Umgang mit Geld- und Genuss lernen?
00:26:40: Mal abgesehen davon, sich vielleicht fürs Mittagessen mal zwei Stunden Zeit zu nehmen!
00:26:45: Ja also was die Franzose ja tatsächlich...was ein großer Vorteil von Frankreich ist.
00:26:49: an der Stelle ist das, dass sie alles im eigenen Land haben.
00:26:52: Das heißt der Franzose an Sicht macht ja überwiegend Urlaub in Frankreich selber, das heißt gearbeitet wird in Paris Und Urlaub wird gemacht an der Gut Asyr, an der Atlantik-Küste und im Winter wird Skige fahren in den Französischen Alpen.
00:27:04: Das ist vielleicht ein Thema was man in Deutschland ja auch noch etwas mehr in Vordergrundstärke, also etwas mehr Heimatorientierung.
00:27:10: aber natürlich laden wir alle Deutschen gerne einen nach Frankreich zu kommen um entsprechend auch die schönen kulturellen Seiten in Frankreich Zu besuchen, die wir dort haben.
00:27:19: Wunderbar!
00:27:20: Vielen Dank lieber Patrick.
00:27:22: lasst uns zum Land gehen und herzlichen Dank für deinen Besuch hier heute in
00:27:25: Hamburg.
00:27:26: Vielen Dank für die Zeit.
00:27:26: Danke schön!
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