„Traditionelle Banken verlieren gerade nicht die Bilanzen – sie verlieren den Alltag"

Shownotes

Gast: Antoine Le Nel – Chief Growth and Marketing Officer, Revolut

In dieser Episode:

  • Revoluts aktuelle Kennzahlen: knapp 70 Mio. Kunden, 6 Mrd. USD Umsatz, 75 Mrd. USD Bewertung
  • Das „100-Millionen-Playbook": Wachstumsziel und Strategie bis Mitte 2027
  • Le Nels ungewöhnlicher Karriereweg: Physik → BCG → 7 Jahre Candy Crush → Revolut
  • Wie Revolut Kunden gewinnt: nicht durch Bankwechsel, sondern durch den Einstieg über Reise-Benefits
  • Der „graduelle Switch": Wann und warum Kunden Revolut zur Primärbank machen
  • 65% Neukundenanteil über Empfehlungen – das Produkt als Akquisitionskanal
  • Warum Customer Acquisition Costs als alleinige Kennzahl in die Irre führen
  • Deutschland: 3 Millionen Kunden, Ziel 15 Millionen – ein schwieriger, aber strategisch wichtiger Markt
  • Das DE-IBAN-Präfix: Ein „technisches Detail" mit großer psychologischer Wirkung
  • Lokale Aktivierung global: Mario Götze, Audi-F1, Manchester City, Primavera Sound
  • Die Formel-1-Strategie: Warum der Rennkalender perfekt zu Revoluts Wachstumsmärkten passt
  • Was traditionelle Banken wirklich verlieren: tägliche Touchpoints und Kundenbeziehung
  • Revoluts Einstieg ins Private Banking – ab wann kein Vermögen mehr zu groß ist

- Irland als Benchmark: über 50% Marktanteil für eine Neobank

Erwähnte Personen & Unternehmen: Christian Sewing (Deutsche Bank), Philipp Westermeyer (OMR), Trade Republic, N26, DKB, ING, Monzo, Nico Hülkenberg, Mario Götze, Manchester City, Audi F1

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00:00:00: Der Neukunden kommt nicht aus den klassischen Werbekampagnen, sondern über Empfehlungen.

00:00:05: Das Produkt ist in gewisser Weise der Acquisitionskanal.

00:00:27: Diese Beliebigkeit und Austauschbarkeit... die Nische durch die Revolutes dieser Welt

00:00:33: doßen werden.

00:01:01: Malte, wir waren ja vor einiger Zeit auf der OMR hier in Hamburg unterwegs und neben allen möglichen Celebrities wie Tom Brady oder Heidi Klum waren da auch einige aus der Finance-Welt da richtig?

00:01:11: Richtig.

00:01:12: Der CEO der Deutschen Bank war da.

00:01:14: Der Seewing genau.

00:01:15: Ganz

00:01:15: genau ich glaube aber schon zum zweiten mal

00:01:18: Ja er war zwanzig-dreinzwanzig schonmal da.

00:01:20: Da hat er über Neo Broker gesprochen damals noch nicht so ein großes Thema wie es heute ist Und jetzt hat er da auch wieder ein bisschen zurückbohrgesprochen zumindest im Gespräch mit Philipp Westermayer.

00:01:28: Richtig

00:01:28: ganz genau.

00:01:30: Wer war noch da?

00:01:31: Die Bettina Orlop war da, von der Commerzbank.

00:01:33: Da ging es gerade heiß her auch von den News und auf der Bühne war auch ein Franzose namens Antoine Lénel.

00:01:39: Der heißt wirklich so und er hat über seinen Hundert Millionen Playbook gesprochen und zwar möchte er hundert Millionen Kunden bis Mitte zwanzig siebenundzwanzig haben.

00:01:48: das ist sein Ziel was er kommuniziert hat und Antoine is chief growth and marketing officer.

00:01:54: geiler Titel übrigens von Revolut.

00:01:56: Revolut kennst du oder?

00:01:57: Revolut kenne ich ja.

00:01:58: Ich glaube, das ist eine der vermögensten Familien UKs die Gründe.

00:02:01: Ist das so?

00:02:02: Ja

00:02:03: interessant!

00:02:04: Ich kenne es als Marke mehr und ich habe Antoine dort zum Interview getroffen und mit ihm ein längeres Gespräch geführt Und ich fand einige seiner Aussagen ganz interessant.

00:02:13: Das sind zum einen natürlich die Zahlen.

00:02:15: Knappe siebzig Millionen Kunden machen sechs Milliarden Dollar Umsatz im Jahr.

00:02:19: Die haben ne Bewertung von seventy fünf Milliarden Dollar.

00:02:21: Die sind damit glaube ich eines der größten Private Tech Unternehmen in Europa.

00:02:27: Sie sind auf so einem Level wie ein Stripe und Co.

00:02:29: Das ist schon beeindruckend, was die hier aufgebaut haben.

00:02:33: Und er sagt wir schauen auf diese Zahlen und denken sie sind ziemlich klein.

00:02:37: das finde ich eigentlich entweder sehr selbstbewusst oder recht konsequent.

00:02:40: Ich bin mir noch nicht so richtig sicher, wie ich darüber denken soll.

00:02:43: Aber er meint das schon ernst?

00:02:45: Wie viel Einwohner hat Europa?

00:02:47: Dreihundert Millionen, Vierhundert Million irgendwo in dem Dreh.

00:02:50: Das heißt jeder dritte Europäer sollte bis.

00:02:55: Die sind ja nicht nur in Europa aktiv, sondern weltweit.

00:02:57: Also die wachsen auch in Singapur und Kohle.

00:02:58: Okay alles klar!

00:03:00: Aber das Spannende ist halt.

00:03:01: wenn man ihn mal genauer anschaut dann klingt es nicht so abgehoben.

00:03:04: der Mann hat Physik studiert an einer sehr guten Uni in Paris.

00:03:07: gilt ein bisschen als das MIT Frankreich danach war bei der Boston Consulting Group Und dann hat er das fand ich sehr witzig sieben Jahre lang bei Candy Crush gearbeitet und Candy Crush skaliert.

00:03:16: hast du das früher gespielt?

00:03:18: Nein, aber meine Frau spielt es oder hat das mal gespielt?

00:03:20: Ja, das glaube ich.

00:03:21: Hat man früher so viel in der U-Bahn gesehen, dass Leute es hatten richtigen Suchtfaktor und erst dann ist er zu Revolute.

00:03:25: Das ist ja keine klassische Banking-Karriere, das ist wirklich eine klassische Grove also eine Wachstumskarriere und dementsprechend redet der halt auch.

00:03:32: Aber macht er jetzt ähnlich wie Candy Crush das Banking mit Sucht Faktor?

00:03:38: Darüber haben wir gesprochen.

00:03:39: da komme ich später noch einmal drauf weil genau die Frage habe ich mir auch gestellt, die hab' ich ihm auch gestellt.

00:03:45: Ich würde noch mal auf die Zahlen zurückkommen, weil das ist ja... man kann es als eine gewisse Hybris sehen wenn er sagt hundert Millionen und das sehen wir erst als Anfang.

00:03:53: Er hat mir das so erklärt.

00:03:54: auch J.P.

00:03:55: Morgen ist der größte Bank der Welt.

00:03:56: aber wenn man mal ganz ehrlich drauf guckt sind sie eigentlich nur an einem einzigen Markt wirklich die Nummer eins und das ist die USA.

00:04:02: und da hat er mir auch relativ klar gesagt sowohl soll dass bei Revolution nicht sein.

00:04:06: also wir wollen schon in jedem Land wo wir aktiv sind Marktwührer werden um wie er das intern formuliert.

00:04:11: das klingt so.

00:04:13: oder bist du noch ein bisschen überrascht?

00:04:18: Nein,

00:04:19: ich meine es ist ziemlich interessant.

00:04:20: Wir schauen uns diese Nummern an und wir denken eigentlich, dass sie ziemlich klein sind.

00:04:26: Ich denke, das war die Unikität der Revolution.

00:04:30: Das ist der Level der Ambitionen, den wir haben.

00:04:32: Für uns ist unser No-Star so weit von wo wir heute sind... Wir glauben, dass wir so viel mehr von wo wir sind können.

00:04:44: Also natürlich ist die Tradition toll.

00:04:46: Die Firma ist nur like eleven Jahre alt und das Leben in den Eleventen Jahren ist wunderschön.

00:04:51: Aber die Wahrheit ist, wir sind noch am Anfang des Journals.

00:04:56: Und wir glauben, wir haben die Möglichkeit zu machen in der Revolution etwas wie die Amazoner Finanz.

00:05:04: Weil wir wirklich global sein wollen... Wir sind nicht nur hier, um einen Markt zu gewinnen und die anderen.

00:05:08: Wir sind auch hier, für alle Marken zu gewinnern.

00:05:11: Und das Idee ist nicht, dass man globaler Nr.

00:05:15: one sein kann.

00:05:17: Das ist eine große Unterschiede.

00:05:20: Wenn du z.B.

00:05:20: JP Morgan, der größte Bank in der Welt, tust du, dass es eigentlich

00:05:24: Nr.,

00:05:24: in einem Markt gibt?

00:05:25: Also, wenn sie nr.

00:05:25: ones nicht mehr haben, außer die USA, ich denke, dass das exakte Opposite von dem, was Revolute wollen wird.

00:05:32: Es ist so, wir wollen Nr.. everywhere we are.

00:05:35: We believe, that we have the product and service to achieve

00:05:42: it.".

00:05:50: Ich glaube,

00:05:59: bei Revolute ist der Layer das Kundenerlebnis.

00:06:02: Das klingt jetzt erst mal so ganz allgemein aber das ist eigentlich auch deren Stärke also wie Revolut überhaupt.

00:06:07: Kunden gewinnen nämlich nicht so wie man das von einer Bank ganz klassisch erwarten würde.

00:06:13: Also kann man sagen dass es Banking oder für die Candy Crush Momente im Banking wählt man Revolude.

00:06:18: Wie weißt du das?

00:06:19: Naja, da ist ja von dem Candy Crush auch so an gefixt

00:06:23: worden.

00:06:24: Ja, der Vergleich ist vielleicht gar nicht so schlecht weil mit Candy Crush Wenn du dir das runterlädst und anfängst zu spielen, gehst ja auch nicht mit der Intention ran.

00:06:31: Dass du sagst da gebe ich jetzt mal zwanzig Dollar für aus aber irgendwann geben die meisten Leute oder einige Leute zumindest Geld dafür aus und ähnlich funktioniert es auch ein Stück weit bei Revolute.

00:06:41: er hat in unserem Gespräch auch einen Satz gesagt der eigentlich die Strategie komplett erklärt.

00:06:45: Linnell sagt wir fragen unsere Kunden nie ob sie ihre Bank wechseln wollen Sondern die fragen dich, hey wollen sie beim nächsten Wallop Geld sparen.

00:06:57: Das ist der Einstiegspunkt.

00:06:59: Du gehst zum Beispiel rein mit einer Prepaid Mastercard ohne Wechselgebühren.

00:07:02: Du hast kein Konto-Modell, keinen Seepermandat, keine Einzugsanmächtigung.

00:07:06: einfach willst du günstig bezahlen wenn du in Japan bist?

00:07:09: Wenn du in Brasilien bist oder ähnliches.

00:07:11: Ist natürlich sehr clever gemacht weil Sie Trigger'n Dich ja damit auch.

00:07:14: Genau und ich habe ihn auch gefragt was ist denn der Moment in dem ein Kunde sagt okay Dieser App vertraue ich jetzt wirklich mein Geldleben an, weil das eine ist ja ob du mit einer App günstiger in Japan bezahlen kannst.

00:07:26: Das andere ist du machst irgendwas zu deinem Gehaltseingangskonto und du lagerst da wirklich nennenswerte Summen Geld drauf?

00:07:31: und seine Antwort war relativ aufschlussreich.

00:07:33: wo man jemals eine Veränderung, eine Zwischenbank machen kann.

00:07:40: Ich denke nicht, dass die Menschen in einem Tag eine Zwischebank haben.

00:07:55: Die Leute tun das gerade.

00:07:58: Das ist was wir sehen bei Revolute.

00:07:59: Wir haben einen sehr breiten Rang von Produkten und die Leute kommen zum Revolue für viele Gründe, vielleicht weil sie verursachen und wir haben tolle Effekte.

00:08:09: Wenn du zu Asien gehst und so hast, brauchtest du ein Auto, um dir zu helfen.

00:08:15: Oder du willst ein Krypto trainieren, oder ein Training hier und da.

00:08:18: So kannst du durch einen speziellen Wettbewerb kommen.

00:08:21: Und was wir sehen ist, dass es eine graduale Adoption von mehr und mehr Produkten gibt.

00:08:27: Wenn die Leute traveln wollen, dann merken sie, das sind diese tollen Reifenpunkte.

00:08:31: Das ist ein tolles Logiziprogramm.

00:08:32: Vielleicht benutze ich meine Karte, wenn ich nach Deutschland zurückkomme um diese Räder zu bekommen... Und dann realizesitierst du, warte, dieser Savingsaccount ist eigentlich ziemlich gut.

00:08:43: Also lass mich also auch ein paar meiner Savinen geben und dann mach ich mir ein bisschen Welten- und Trägerung.

00:08:49: Dann ist es sehr gradual bis zum Punkt wo du realisierst... Warte einen Moment!

00:08:55: Eigentlich brauchte ich meinen anderen Banken nicht mehr.

00:08:57: Und das ist wenn du den Schiff machst aber der Schiff hat schon am Ende des Tages passiert.

00:09:01: Siehst Du?

00:09:02: Das ist doch vollkommen richtig.

00:09:03: Der letzte Satz ist doch der entscheidende.

00:09:09: schon gewechselt hast und tief in Revolut schon verankert bist, dann haben die ja schon gewonnen.

00:09:16: Das ist ja keine Strategie, das ist genau das

00:09:18: Suchtmodell.".

00:09:19: Genau!

00:09:19: Und es funktioniert ja offenkundig.

00:09:21: sixty-fünf Prozent der Neukunden kommen bei Revolut nicht aus den klassischen Werbekampagnen wie man das bei anderen Playern kennt sondern über Empfehlungen.

00:09:28: also das Produkt ist in gewisser Weise der Acquisitionskanal und das hat konkrete Konsequenzen für das was Linnell als Marketingchef auch überhaupt misst.

00:09:35: dazu kommen wir gleich noch.

00:09:37: Aber was bedeutet das für ein Markt wie Deutschland, der nach Linnells eigene Einschätzung ein bisschen anders ist?

00:09:43: Wir können es ja offensiver sagen, dass er auch ein bisschen träger ist.

00:09:47: Ich glaube, der deutsche Markt ist definitiv Träger und eine solide Bankbeziehung ist hier schon ein Stück weit heilig.

00:09:55: Und ich glaube, das hat sich hier schon eingebrannt.

00:09:57: Man wechselt nicht so einfach die Bank weil einem links etwas versprochen wird, was vielleicht rechts nicht so gehalten wird.

00:10:02: Da ist man noch ein bisschen beständiger.

00:10:06: Absolut, Deutschland ist nach Lennels eigene Aussage auch einer der schwierigsten Märkte in Europa.

00:10:10: Er vergleicht das so – in Großbritannien kommen Revolute und Monzo, das ist ein anderer Anbieter eine Digitalbank zusammen auf mehr als twenty-fünf Millionen Kunden.

00:10:18: also das entspricht rund einem Viertel der Bevölkerung.

00:10:21: wenn man alle deutschen Neobanken zusammenzählt, also alle, also auch ne N-twenty six und wie sie alle heißen kommt man ja auf den Bruchteil davon.

00:10:27: Also da merkt man dass der deutsche Markt einfach grundsätzlich anders strukturiert ist.

00:10:31: Wie du sagst, eine hohe Loyalität gegenüber klassischen Banken.

00:10:34: wir haben hierzulande auch starke Direktbanken wie eine DKB, wie eine ING als Anker.

00:10:38: Wir haben ne viel höhere Bargeldaffinität Als irgendwo sonst in Westeuropa.

00:10:43: Revolute hat in Deutschland gerade drei Millionen Kunden.

00:10:46: das ist zwar auch schon ne Menge aber wenn man das mal vergleicht von anderen Ländern Wenn man da mal die die twenty-fünf Prozent oder die zwanzig Prozent Marktdurchdringung ansetzt sind das Ziel was sie ja haben.

00:10:55: fünfzehn Millionen Kunden in Deutschland

00:10:58: Ja und das ist schon sehr ambitioniert, das ist ja von drei auf fünfzehn.

00:11:01: Das halte ich für sehr sportlich und es ist sicher auch ein Stück weit eine Bürde die man sich da so freiwillig fast aufhaltscht weil was is denn der Hebel am Ende wird's ja nicht die Produktqualität sein?

00:11:14: Die reicht sicherlich nicht wenn ja gerade in Deutschland Vertrauen so wichtig ist.

00:11:17: Genau und auch Produktqualitäten muss man sagen ist natürlich so eine Sache wie stark kannst du dich mit vielen Produkten die auch hart durchreguliert sind differenzieren?

00:11:26: Linnell nennt zwei Dinge.

00:11:27: Das eine ist die Deutsche eBahn, im Oktober zwanzig vierundzwanzig hat Revolut das DE-Prefix hierzulande eingeführt also nicht mehr.

00:11:34: die litauische E-Bahn klingt jetzt nach dem technischen Detail ist es aber hierzulernde nicht.

00:11:38: die meisten wollen auf ein Gehaltszettel schon so einen DE angeben weil sie das einfach psychologisch wichtig finden.

00:11:43: ich weiß nicht wer dir das wichtig?

00:11:44: Nein das wäre mir jetzt aktuell nicht wichtig.

00:11:47: ich versteh aber dass is Dass es Menschen wichtig ist und dass sich auch gewisse Narrative stückweit hier eingebrannt haben.

00:11:53: Wir sind ja durch X-Fyberinflationen und Währungsunion gegangen, das hat's in anderen Ländern nicht so stark gegeben Und ich glaube dieses Narrativ hat sich über die verschiedenen Generationen auch durchgesetzt.

00:12:05: Das Interessante ist, seit sie dieses DE-Präfix haben – was ja wirklich nur so ein kleines technisches Detail ist – hat sich die Zahl der deutschen Kunden, die Revolut als Primärkonto nutzen.

00:12:13: Also die da wirklich einen Gehaltseingang haben und ihre täglichen Ausgaben mitbezahlen.

00:12:17: Was weiß ich?

00:12:18: Ihre Miete, ihre Hypotheken, das Schulgeld der Kinder

00:12:20: etc.,

00:12:21: hat sich binnen eines Jahres fortoppelt!

00:12:23: Ja aber weißt du es ist ja auch interessant und das scheint ja Revolut auch verstanden zu haben.

00:12:28: Man ist immer in einem gewissen Spannungsfeld.

00:12:30: Man möchte nicht zu viel Lokalisierung haben Aber braucht sie doch einen Stück weit.

00:12:37: Und das ist ja ein bisschen so bei den Neobrokern überein, man möchte auch keine richtige Beratung haben aber am Ende werden jetzt doch Menschen eingestellt die bei Problemen irgendwo ans Telefonien.

00:12:47: also man muss sich immer so ein bisschen der Kultur des jeweiligen Landes anpassen.

00:12:52: ob man davon gleich von Lokalisierung sprechen kann halte ich für überbewertet.

00:12:56: aber ich glaube halt einfach es gibt Eigenarten der Märkte und die müssen Neobroker sicherlich auch für sich erkennen.

00:13:02: Absolut, das sehen wir ja auch gerade bei allen Playern.

00:13:04: Wir hatten ja auch schon mal vor ein paar Wochen die Folge mit BBVA der hat ja auch ähnlich erzählt also die spanische Bank die er hier auch zu Lande stark wachsen will und er unterscheidet zwischen einer Produktlokalisierung die er für überschätzt hält aber eine symbolischen Lokalisierung also womit das Unternehmen zeigen will, hey wir verstehen Deutschland.

00:13:21: Die haben zum Beispiel Mario Götze als Markenbotschafter die Machenflughafenwerbung in Hamburg Berlin und München die Sponsoren Audi als Formel eins Team Und ich habe ihn auch auf was angesprochen dass im Wachstumskreisern seit einiger Zeit diskutiert wird.

00:13:34: Die hat zumindest nicht mehr als primäre Metrik aber ist schon noch wichtig Aber nicht mehr komplett im Zentrum die sogenannten CAC also die Customer Acquisition Costs abgeschafft.

00:13:48: So, weil wir das anschauen, ist es mehr

00:14:05: von einer narrowen Perspektive.

00:14:10: Was du realisierst ist, dass... Von einer Marketingperspektive, du musst sehr vorsichtig sein, wenn du die Kosten der Acquisition schaust.

00:14:17: Normalerweise, wenn man die Kosten des Acquisitions darstellt, ist es sehr likely, dass du einen hohen Qualitätskohol

00:14:23: bringst.

00:14:23: Ja, und auch, ich meine, du bekommst

00:14:26: weniger Leute und du bekannst Menschen, die potenziell weniger profitieren werden für die Unternehmen.

00:14:34: Die guten Kunden können dir mehr kosten.

00:14:37: Und der Fall, dass du mehr spendest, ist nicht necessarily ein schlechtes Ding.

00:14:44: Es kann eigentlich eine gute Sache sein für den Verkaufsverband und für die Revolute.

00:14:48: Was machst du anstatt?

00:14:50: Der Rettungsinvestment.

00:14:51: Ich würde so ein Hundert spenden, um ein Hundertausende zu bekommen oder fünf zu verdienen, um sechs zu kriegen.

00:15:03: Das ist das ganze Idee.

00:15:05: Manchmal muss man etwas größer

00:15:09: gehen, Das klingt auf den ersten Blick nach einer Selbstverständlichkeit.

00:15:12: Natürlich, wenn ich diese Kennzahl optimiere, kaufe ich mir billige oder sehr günstige Kunden.

00:15:18: die bringen aber am Ende gar nichts.

00:15:20: Aber was sich interessant fand.

00:15:21: er sagt das Revolut in den Tennis-Kabinen oder Tennisumkleidekabinen dieser Welt groß geworden ist.

00:15:27: Bei Tennis-Spieler sind die ultimativen Globe-Twater, die spielen diesen Monat mal in Brasilien.

00:15:31: Dann zwei Wochen später in den USA und dann wieder in Europa.

00:15:35: Dann geht es irgendwie weiter nach Singapur, dann wieder nach New York.

00:15:37: Und kein Mensch möchte überall Depots haben, Konten haben, in verschiedenen Währungen haben, sondern die Leute wollen gerne Multiwährungskonten für all diese Länder haben.

00:15:47: Das sind ja superattraktive Kunden, die du hast!

00:15:49: Dementsprechend legen sie auf solche Werts und wollen sich halt dann die besten kaufen.

00:15:53: Wir wissen zum Beispiel, dass das Revolut in den Tennis-Lockerraum sehr viral ist.

00:16:01: Wenn du eine Woche in der USA, in Brasilien, in Deutschland, dort und so weiter spielst, sind es große globalen Zitzen, Tennisplayers.

00:16:10: Da noch mal ein kurzer Überblick.

00:16:16: Seit Anfang zwanzig fünfundzwanzig ist Revolute auch Partner bei Manchester City Frauen, seit Februar zwanzi sechsundzwannzig auch bei der Männermannschaft auf dem Trikot.

00:16:24: Seit Juli zwanzichfünfundzwanzis Revolut Titelpartner vom Audi F-One Team.

00:16:28: das fährt ja seit diesem Jahr in der Formel I mit unserem deutschen Fahrer Nico Hülkenberg.

00:16:33: Gabriel Bortoletto sein Teamkollege hat ja schon direkt erste WM-Punkt im ersten Rennen geholt und das Ganze wird auf fünfzig Millionen Dollar wie gesagt im Jahr gehandelt.

00:16:41: er betont aber dass das Entscheidende nicht Logo ist was draufgeklebt.

00:16:46: Ja, das ist natürlich schon eine Bazooka die da rausgeholt wird für am Ende... ...für Kundenakquise.

00:16:52: Das ist natürlich ganz spannend wie er das denn intern begründet weil Am ende weißt du bei der Formel eins hatte die UBS auch des Wie heißt es da?

00:17:00: Am Ziel und da ist man durchgefahren irgendwie die Ziele hier Da stand den UBS drüber.

00:17:06: Jetzt steht da Louis Vuitton.

00:17:08: Okay Also das is ja mehr Branding als Kundenaquise.

00:17:13: Ja, er hat das aber sehr konkret erklärt.

00:17:15: Ich glaube der O-Ton Trifting kennt die Strategie ziemlich gut!

00:17:18: Es überlappt fast perfekt mit dem wo der Revolute ist, weil wir überall in Europa sind.

00:17:43: Wir sind in Singapur, wir arbeiten in Australien, Japan und Mexiko, Brasil, USA etc... Also es ist wirklich die F-One Map, die für uns eine große Möglichkeit hat um das Sport zu bringen.

00:17:57: Das wird gesagt, dass sie uns helfen, dass wir da sind!

00:18:00: Wir sind Tier one, wir sind sehr groß und wir machen sehr viel.

00:18:03: Aber die Welt von Banking ist ein sehr lokalem Markt.

00:18:09: Beide traditionelle Banken, oder FinTechs auch.

00:18:12: Wenn du an FinTech und NEO-Banks schaust, sind sie eigentlich sehr lokal, sogar ihnen.

00:18:16: Sie haben nicht so viel zu sparen.

00:18:19: So, wenn du in der traditionellen oder neuen Welt schaunst, ist es noch fundamental lokal.

00:18:24: Und das ist warum du musst dich mit vielen kulturell relevanten Kontenten ausbauen, Das macht, dass du jungen schaust.

00:18:33: Du schaunst italienisch und britisch.

00:18:35: In Deutschland arbeiten wir mit Mario Götze zum Beispiel zu veröffentlichen.

00:18:41: Wir arbeiten auch mit Airports in Hamburg, Munich und Berlin.

00:18:46: Wir arbeiten jetzt mit Audi und helfen uns, die deutschen Kreditabilität zu verüben.

00:18:51: Dann müssen wir das bringen.

00:18:53: Und dann machen wir das across all our different markets.

00:18:56: As you were mentioning in the UK we work with Manchester City.

00:19:00: In France We work with Rugby Club of Toulouse.

00:19:04: In Spain we have a music festival that is primarily sound In Budapest with Seagate Music Festival.

00:19:11: So each time You need to work at global level.

00:19:16: Das

00:19:23: hört sich nach einer eleganten Lösung an.

00:19:25: Und sicherlich ganz clever, aber es sendet natürlich auch ein Signal wir sind ernst zu nehmen und die lokale Aktivierung sagt gleichermaßen Wir sind von hier.

00:19:34: das ist ja in beiden Aussagen sehr stimmig.

00:19:38: allerdings kann man sich schon fragen ob das bei einer Bank wirklich reicht.

00:19:42: am Ende geht's ja wirklich wieder Und das ist vielleicht der deutsche Blick darauf wieder, um Vertrauen.

00:19:48: Eine Bank-App ist ja keine Reiseapp!

00:19:51: Das stimmt und das fand ich ganz interessant was da zusammenkommt.

00:19:54: Du hast ja vorhin schon mal kurz angesprochen ohne es direkt zu nennen den Kundenservice.

00:19:58: Da spieltest du ja wahrscheinlich auf Dread Republic an die jetzt wieder – ich weiß gar nicht – Tausende Leute im Kundensservice angestellt haben oder?

00:20:03: Richtig!

00:20:03: Die jetzt mit Brad Pitt wärmen seit Kurzem... Was sagst du eigentlich zu der Brad Pitt

00:20:06: Nummer?!

00:20:07: Ich weiß nicht ob das irgendwas bringt.

00:20:10: Ich fand es interessant dass er gar nichts sagt.

00:20:11: Also ich finde das schräg, aber auch das wird ja am Ende in der Kundenakquisezahl gemessen werden.

00:20:18: Ich habe Ihnen auch auf das Thema Vertrauen angesprochen weil ich glaube auch Trust Needs a Room also Vertrauen braucht nur mal einen Raum gerade wenn es auch um mehr Geld geht ne?

00:20:25: Wir reden hier nicht über jemanden der vielleicht fünftausend Euro Reihenzeit sondern wenn du da größere Summen hinterlegst und dass wirklich dein Hauptkonto ist dann macht das ja nochmal was ganz anderes.

00:20:33: und zum Beispiel Barcelona eröffnen die jetzt auf bald ein physischen Standort Die arbeiten an eigenen Geldautomaten die sie verteilen.

00:20:41: Das finde ich ja.

00:20:42: eigentlich ist das Paradox auch, dass eine komplette gradikale Digitalbank jetzt plötzlich auch Geldautomaten aufstellt.

00:20:48: Aber es ist ein bisschen.

00:20:50: Menschen wollen ja auch wissen wo ihr Geld ist.

00:20:52: also natürlich weiß man irgendwo hey das ist nicht in diesen Geldautomaten drin, das ist irgendwo nur mal digital sowie auch deine Daten nicht auf einer Cloud im Serverzentrum liegen was da irgendwo in Irland oder in San Francisco steht aber Menschen haben dann halt ein besseres Gefühl.

00:21:08: Ich habe ihn auch gefragt, hey wenn jetzt jemand hier zuhört was würdest du denn im CEO von einer klassischen Bank mit auf dem Weg geben?

00:21:14: Wenn er jetzt zuhörte.

00:21:16: Aber bevor er das gesagt hat, hat er noch etwas erläutert dass sich für das eigentlich schärfere Argument halte nämlich was traditionelle Banken gerade verlieren und es ist nicht das was man vielleicht auf den ersten Blick erwarten würde.

00:21:25: Er sagte

00:21:26: Also, die dritte Partei ist, dass wir eigentlich private Banken in der

00:21:30: U.K.,

00:21:32: also etwas, das wir arbeiten wollen, damit es letztendlich kein Limit gibt, um den Wettbewerb zu reinkommen.

00:21:41: Ich denke, der Punkt, wo traditionelle Banken wahrscheinlich ein bisschen unabhängig sind – es ist wahr, dass sie heute noch eine hohe Balance haben.

00:21:54: Die Balance-Schritte sind sicherlich noch mit den traditionellen Banken gelöst, als die Neobanks.

00:22:00: Und das ist wahrscheinlich einer der HauptkPI.

00:22:03: Was sie wohl nicht verstanden haben, dass sie sich im Moment verlieren, ist das tägliche Usage.

00:22:10: Denn vielleicht hat Revolute gesehen, dass die Doppositen aufgehen, aber wir wissen nicht, dass wir alle Doppositionen haben.

00:22:16: Das ist was, was wir arbeiten.

00:22:18: Aber wir haben tägliches Usage!

00:22:21: So auch wenn die traditionelle Bank die mehr auf das Balanciereignis bringen, dass sie eigentlich die Verkaufsrelationsfraktionen verlieren.

00:22:30: Denn die Tatsache, dass traditionelle Banken mit ihren Customern mehr und mehr rare werden können, weil sie nicht als ein dailybankverbrauch sind.

00:22:39: Sie verlieren also den Tatsachen.

00:22:41: Das ist von dort, weil ultimately was du wirst müssen, ist die Verbindung.

00:22:47: Wenn du eine Verbindung hast, dann kannst du die Belastung bilden.

00:22:50: Und letztendlich wird der Deposit in dem Balancieren herkommen.

00:22:52: Und das ist was wir sehen momentan.

00:22:54: Und das ist ja Christoph, der Kern des ganzen Problems und der Kampf um die Bilanz.

00:23:00: Das hat er daher vorkommen recht, dass es der falsche Kampf weil am Ende geht es ja darum know your customer und ich glaube einfach meine Bank kennt mich gar nicht.

00:23:08: Das mag nicht daran liegen, dass da mein Gehalt draufgeht oder irgendein Kredit läuft aber meine tägliche App die ich öffne Ob das jetzt Neo Broker ist oder bei mir, es ist Paypal.

00:23:20: für einen Quatsch zu den Kindern.

00:23:21: Wenn ich irgendwas bezahle oder schnell einfach auf dem Flohmarkt Geld von Linkstag rechts schiebe... Die wissen viel mehr über mich und das darf wahrscheinlich bei dir auch der Fall!

00:23:28: Absolut, also ich bin bei der Spaderbank und das ist jetzt hier keine Werbung für irgendwas.

00:23:32: Ich nutze ja, weißt du auch, Trade with Public diese ein Prozent Cashback aufs Leben App quasi und bezahle damit viel mehr und ich sehe ja diese App oder diese virtuelle Karte oder die echte, ich habe auch noch diese spiegelnde Karte davon Die seh' ich ja wahrscheinlich im Monat.

00:23:47: Faktor zehn, Faktur fünfzehn mehr als meine eigentliche Geldkarte.

00:23:50: Also insofern ist dieser Kampf um die Kundenbeziehung, ich glaube dass es eine absolut treffende Beobachtung, die glaubt ich nach gar nicht an allen Vorstandsetagen so angekommen ist.

00:23:58: Und ich glaube, das gilt auch nicht nur fürs untere Ende der Vermögenskala sondern auch für die andere.

00:24:02: Weil ich habe ihn auch gefragt okay ab welchem Punkt verliert ihr denn vielleicht auch einen Kunden, der nicht zu Revolut kommt obwohl es interessant findet weil er einfach sage ich mal so viel Vermögen hat dass er dann doch lieber in so ein klassisches Private Banking gehen würde?

00:24:15: Er sagt Revolut geht jetzt auch in Großbritannien demnächst ins private banking Geschäft und das wollen sie auch noch ausbauen wirklich jedes Vermögen quasi bei Revolute behandelt werden kann.

00:24:25: Weil da sagt er natürlich auch, hey das ist noch eine Lücke die sich schließen

00:24:28: müssen.".

00:24:29: Ja das ist natürlich so ambitioniert wie clever.

00:24:33: nun muss man natürlich so ein Kundensegment erstmal für sich erschließen können weil das gilt ja also zumindest auch wieder jetzt hier mit der deutschen Brille als verhältnismäßig unantastbar des Private Banking und des Wales Management.

00:24:43: Absolut, ich glaube das wird auch noch dauern bis man da wirklich einen Fuß in die Tür kriegt.

00:24:47: Also wahrscheinlich wird das Wachstum auf die hundert Millionen Kunden, die wir am Anfang hatten, wahrscheinlich deutlich leichter im niedrigeren Segment gehen als dass man jetzt gleich bei den Beerenberg- und Warburgunden abgreift.

00:24:59: Noch mal eine interessante Frage.

00:25:00: Ich hatte ihm ganz am Anfang gefragt wann warst du zuletzt in einer Bankfiliale?

00:25:04: Aber bevor ich das auflöse Malte, wann warest Du denn zuletzt ein Bankfilialer?

00:25:08: Das ist jetzt gut vier Wochen her.

00:25:11: Ich musste da an den Überweisungsterminal und habe dann Stunde später gemerkt, dass ich gar nicht meine Karte daraus genommen habe.

00:25:18: Und musste dann nochmal zurück in die Fiale damit mir eine Angestellte von der Deutschen Bank kurz aufmacht und mir meine Karten wiedergibt.

00:25:25: Bei ihm ist das drei Jahre her?

00:25:37: probably the last time I had to walk inside a branch, where i have signed some papers that i guess could not sign online and they needed me to sign with a pen or paper.

00:25:48: So thats probably was the last times I was

00:25:49: there.".

00:25:50: Er sagte er brauchte etwas für eine Hypothek und da musste man noch mit Stiftung Papier unterschreiben.

00:25:54: also offenbar ein Prozess der noch nicht digitalisiert ist und das von dem Mann der sixty- acht Millionen Menschen zu Revolute Nutzern gemacht hat.

00:26:02: Fand ich irgendwie ne ganz witzige Beobachtungen?

00:26:04: Klasse, vielen Dank lieber Christoph.

00:26:05: erst mal wieder für den Austausch.

00:26:06: Was nehmen wir denn jetzt mit aus diesem Revolut Potpourri?

00:26:10: Also das ist erstmal keine Neobank die sich so diesen üblichen Hype hier anschießen kann.

00:26:15: Sechs Milliarden Umsatz und siebzehn Milliarden Bewertung ist sportlich Profitabel ist sicherlich auch ein Stück weit in der Leinstellungsmerkmal Und ja als Finanzkonzern mit einem Tech-Wachstum Profil Das ist auch stark.

00:26:28: Am Ende ist es glaube ich Die Frage Wie groß ist der Kuchen?

00:26:33: Kann ich die Revolute ernst nehmen?

00:26:34: und was im Endeffekt?

00:26:36: wie messvermessen die den Markt gegenüber den Wettbewerbern, die da überall auftauchen.

00:26:41: Wie siehst du das?

00:26:42: Ich finde es interessant dieses wir wollen überall die Nummer eins sein also nicht nur irgendwo die größten sondern wirklich lokal immer die ersten.

00:26:49: Das ist ja ein absolut crazy Anspruch.

00:26:52: auf der anderen Seite Die haben jetzt im Schnitt so über einen ganz dicken Traum gerechnet alle siebzehn Tage eine Million Kunden.

00:26:58: das heißt dieses Ziel könnte rechnerisch Und jetzt wissen wir ja auch, dass so gewisse Skalierungswachstumseffekte eintreten.

00:27:06: Das heißt irgendwann wächst man ja auch schneller.

00:27:08: Ich habe irgendwo gelesen das die in Irland glaube ich schon über fünfzig Prozent Marktanteil haben.

00:27:13: Also es ist ja unvorstellbar aus der deutschen Brille Eine komplette Digitalbank, Fünfzig Prozent Marktanteil.

00:27:19: Aber wie gesagt sind wir hier noch eine Bargeldnation.

00:27:21: Ja und am Ende ist ein bisschen das worüber wir eingeltsgesprochen haben.

00:27:24: Der Christian Seewing war vor drei Jahren bei der OMR Jetzt drei Jahre später ist die Welt ja eine völlig andere, hat da noch ein Stück mal die gleichen Themen gesprochen.

00:27:32: Auch da hat er wiedergesprochen Europa braucht einen Kapitalmarkt und diese ganzen Themen, die wir alle schon rauf und runter sprechen können?

00:27:38: Wer weiß wenn der in drei Jahren nochmal auf die OMR kommt was der dann für Zahlen in Gepäckert, dann spricht er wahrscheinlich über, weiß ich nicht, zweihundertfünfzig Millionen Kunden oder irgendwas also.

00:27:46: Wenn du jetzt nochmal beide Vorträge hören würdest, würdest du wissen wann war welchen Vortrag er drehen zwanzig gehalten hat und welchen jetzt sechsundzwanzig?

00:27:54: Nein!

00:27:55: Ja und das... diese Beliebigkeit und Austauschbarkeit.

00:27:58: Ich glaube, das ist die Nische durch die Revolutes dieser Welt dosen

00:28:03: werden.".

00:28:03: Ja und auch natürlich der Storytelling.

00:28:05: also der Philipp Westermayer hatte den Sewing ja auch darauf angesprochen auf das Thema Neo Broker.

00:28:10: Der Sewing hat es ein bisschen abgetan.

00:28:12: er hat das natürlich clever formuliert aber hat so ein bisschen Abgetan im Sinne von ja das sind jetzt nicht nur Konkurrenten für uns sondern ja auch Partner weil wir sind ja auch die Infrastruktur im Hintergrund und bla bla bla.

00:28:23: Das Interessante ist halt Das glaube ich der Antoine Lennel, die Frage völlig anders beantwortet hätte.

00:28:29: Das vollkommen richtig und weißt du was?

00:28:30: Ich auch noch aus den Vorträgen vom Sehwegen mitnehme... Der hat gesagt, er hat ja zwei oder drei Kinder, die jetzt auch studieren.

00:28:38: Und er hat gesagt sie haben aber vom Kanon her immer noch das Gleiche gelernt wie er damals in seiner Schulzeit Obwohl es eben gerade in der OMR eine Landschaft ist wo's Jobs gibt vor zehn, zwanzig, dreißig Jahren noch gar nicht gegeben hat.

00:28:53: Noch nicht mal vor fünf Jahren und Creator Jobs, Influencer Jobs und so weiter.

00:28:56: Aber worauf ich hinaus will ist am Ende hat sich bei der Deutschen Bank in den vergangenen dreizig Jahren auch nichts zu viel getan.

00:29:04: Am Ende wird immer noch mit dem gleichen Kennzahlen gearbeitet, mit den gleichen Ideen, den gleichen Ansprachen.

00:29:10: Ein Zielelein die Fialwelt ist ein bisschen dünner

00:29:12: geworden.".

00:29:12: Das kann ich mir der Direktor vielleicht gar nicht sagen weil ich die Prozesse bei der Deutsche Bank dann intern nicht so kenne auf jeden Fall was die Keynote vom CEO angeht.

00:29:20: Ich glaube aber, dass jemand wie Antoine Lenel mit diesem Hintergrund, also Boston Consulting auf der einen Seite habe und auf der anderen Seite sieben Jahre für ein Handygame verantwortlich.

00:29:28: Wenn auch eines der erfolgreichsten – ich glaube nicht, dass er bei der Deutschen Bank überhaupt so einen Posten gekriegt hätte!

00:29:33: Und das ist tatsächlich das Playbook was ja völlig anders ist, was in der Karriere der klassischen Finanzwelt gar nicht möglich gewesen wäre früher.

00:29:41: Und ich lass Ihnen jetzt mal das letzte Wort hier haben mit einer Frage die ich Ihnen ganz am Ende gestellt habe nur damit wir auch nicht vergessen woher kommt?

00:29:49: Candy Crush ist entertaining, ich würde sagen addiktiv als erstes.

00:29:52: Aber ich benutze jetzt deutlich mehr Revolute als Candy Crush.

00:29:56: Das ist eine gute Sache!

00:30:14: Danke!

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