Sascha Hasterok, sind Infrastruktur-Aktien die besseren Tech-Werte?
Shownotes
In dieser Episode spricht Malte Dreher mit Sascha Hasterok, Portfolio Advisor bei Wellington Management, über einen der meistdiskutierten Anlagebereiche der Gegenwart: Infrastrukturinvestments. Das Gespräch wurde live auf dem private banking kongress in München aufgezeichnet.
Themen im Gespräch:
- Warum Infrastruktur gerade eine strukturelle, keine kurzfristige Neubewertung erlebt
- Der Unterschied zwischen klassischer Core-Infrastruktur und moderner digitaler Infrastruktur
- KI als Katalysator: Warum der Energiebedarf durch KI explodiert – und was das für Investoren bedeutet
- Das Stromnetz-Problem: 20–30 Jahre Unterinvestition, Spaniens Blackout und der Berliner Stromausfall als Symptome
- Standortfrage Rechenzentren: Warum Strom-Verfügbarkeit wichtiger ist als Steuervorteile
- Deutschlands struktureller Nachteil: Rechenzentren fertig in zwei Jahren – Netzanschluss in acht
- Wellingtons Strategie: Liquide statt illiquide, unideologisch über Erneuerbare, Gas und Atom hinweg
- Risikoprofil: ~9–10% p.a., Marktbeta 0,6–0,7
- Warum institutionelle Portfolios strukturell in Versorgern untergewichtet sind
- Der häufigste Denkfehler: Infrastruktur als reines Cashflow-Instrument
Über den Gast: Sascha Hasterok ist Portfolio Advisor bei Wellington Management und dort verantwortlich für den börsengelisteten Infrastrukturansatz des Hauses. Wellington verwaltet global mehr als 1.000 Milliarden US-Dollar in verschiedenen Anlageklassen.
Transkript anzeigen
00:00:01: Man sagt immer so schön viele Wege für nach Rom und viele Wegen für natürlich dann auch im Infrastrukturbereich zu unserer Strategie.
00:00:07: Wenn wir zwar ausbauen, aber gleichzeitig Industrie verlieren, gleichzeitig keine großen Stromabnehmer mehr haben im Netz, dann wird der Strom strukturell für alle teurer – das ist ein ganz großes Risiko auch für die Gesellschaft, die wir aktuell haben.
00:00:20: Sondern ohne genug Strom werden diese ganzen KI-Themen nicht funktionieren denn die rechten Kapazitäten und der Ausbau dieser Infrastruktur funktioniert eben nur hand in Hand mit den Unternehmen.
00:00:39: Risiko-Hinweis.
00:00:40: Die Inhalte dieses Podcast beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Informationen und Unterhaltung.
00:00:46: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.
00:00:49: Und jetzt geht's los!
00:00:51: Du
00:00:53: kriegst einhunderttausend Euro, aber du musst dich jeden Montagmorgen hier um neun, wenn ihr antritt ist im Büro bei allen Kurzvorstellen als wärst du komplett neu mit Handschlag durch die gesamte Etage.
00:01:08: Jeden Montag und ganzes Jahr lang machst du's?
00:01:10: Für dir ist es auch so'n Leben in einer Matrix!
00:01:12: Nein
00:01:12: nein, die wissen ja wer du bist.
00:01:13: Du musst dich einfach jede Woche eben komplett mit Handschlag und dich wieder begrüßen, als wäre das dein erster Tag.
00:01:17: Ein Jahr lang...
00:01:18: Okay, und die denken immer wieder da ist er ja wieder der Vollidiot.
00:01:21: Was will der eigentlich?
00:01:21: Warum begrüßt er uns jede Woche neu, als würden wir den nicht
00:01:23: kennen?!
00:01:24: Ja mach ich Ja,
00:01:26: dann bis nächsten Montag.
00:01:27: Worüber sprechen wir denn heute?
00:01:28: Wir
00:01:28: müssen heute noch mal über ein Gespräch auf dem Private Banking-Kongress in München sprechen.
00:01:32: Ich habe damit Sascha Hasterock gesprochen.
00:01:34: der ist Portfolioadvisor für Wellington und dort insbesondere für den Infrastrukturbereich
00:01:42: verantwortlich.
00:01:43: Ist ja
00:01:43: gerade ein wichtiger Segment, was bei allen wahnsinnigen Sulauffahrt?
00:01:46: Das
00:01:46: ist ein wichtiges Segment und das ist eben auch ein Segment was sich so wirklich von einer, wenn man so will von einer gewissen Klassik weißt du Infrastruktur Brücke Flugplatz was ein Kind im Bilderbuch sich unter Infrastruktur vorstellen kann hat es sich hingewandelt zu einer modernen und digitalen Infrastruktur also hinzu Rechenzentren zu Strom- und Energieanbietung.
00:02:06: Also das ist heute deutlich komplexer geworden als heute einfach nur in Stein aufeinander, ein bisschen erst Falt drüber.
00:02:12: Naja es ist auch interessanter geworden weil es stetige Cashflows liefert und vor allen Dingen war das ja die letzten Jahre alles der Tech High Flyer die man eigentlich nur haben wollte.
00:02:20: nachdem dass jetzt auch im Zuge vom Iran Krieg um Co KII Software alles mal wieder down to earth ging guckt man natürlich auch mal diese Sachen an.
00:02:28: also Infrastruktur war ja auch muss man ganz ehrlich sagen vor ein paar Jahren noch einfach mega langweilig.
00:02:33: Freut man sich ja mit Unterhäuber ein bisschen langerweilig im Debo.
00:02:35: Das ist richtig, wobei ich dieses Super Boring eigentlich schon immer ganz geil finde.
00:02:38: Ich finde immer ein Parkhaus auch geil oder eine Brücke, wo man einfach so seinen Token einschmeißt oder so da gefahren und geparkt wird.
00:02:44: Immer mal nahe das Kling.
00:02:46: Aber heute ist es natürlich viel wichtiger für die Gesamtwirtschaftssituation weil so einen Rechenzentrum so billig das klingt ist das schlussendlich das Rückgrat der digitalen Wirtschaft.
00:02:56: ohne solche Rechencentrum Hast du keine KI, hast du kein Google, kein Amazon?
00:03:00: Irgendwas.
00:03:00: Und das ist von der Bewertung her hoch interessant weil du eben auch eine sichere und Energieleistung haben musst die stabil ist und auch für die Zukunft ausgestattet
00:03:10: ist.".
00:03:10: Das ist ein absolut spannendes Thema.
00:03:11: ich habe doch mit dem Tom Levering darüber gesprochen Der Portfolio Manager von dem Enduring Assets Fond von Wellington und mit dem hab' ich ja auch drüber gesprochen dass natürlich jetzt gerade durch ChatGPT und diesen ganzen KI-Boom diese Investitionen in Rechenzentren erst so wirklich interessant geworden sind natürlich auch stabile Stromtrassen oder dass diese ganzen Versorgerthematiken auch wieder interessant geworden sind.
00:03:32: Und da kamen wir ein bisschen auf den Background, das sogenannte Javons Paradoxon.
00:03:37: kennst du das?
00:03:37: Nein
00:03:38: aber ich wusste, dass du mir wieder irgendwas schlaues mitgeben möchtest!
00:03:40: Ja das kann man im Prinzip so erklären.
00:03:42: vor zwei Jahrhunderten stand ja in einem Haushalt eine Kerze und mehr Licht war halt teuer also gab es halt einfach wenig davon um.
00:03:48: man lebte im Prinzip in der Finsternis abends.
00:03:50: Dann wurde elektrisches Licht halt günstig und plötzlich hingen in jedem Büroleuchten an jeder Decke.
00:03:54: Und jetzt nicht, weil der Bedarf gleich geblieben ist und nur billiger befriedigt werden wurde sondern weil die niedrigeren Kosten auch den Bedarf erst ja geschaffen haben.
00:04:02: So ähnlich funktioniert das mit KI.
00:04:04: Du hast effizientere Modelle, die wiederum dem Preis hier Anfrage senken.
00:04:08: also wenn du unterwegs schnell irgendwas bei Chatty in dein Handy quatscht ermöglicht wird es dadurch auch erst ermöglich.
00:04:14: Das wiederum bringt noch mehr Unternehmen und Branchen dazu KI überhaupt einzusetzen was halt den Gesamt Stromverbrauch weiter treibt und nicht dämpft.
00:04:22: Und das ist natürlich am Ende ein bisschen auch die Idee dahinter.
00:04:24: Gleichwohl müssen wir halt festhalten, dass wir manchmal in Berlin etwa immer noch manchmal mit einer Kerze im Zimmer sitzen müssen weil der Strom dort ausgefallen ist und wie diese Planbarkeit, wie die Regulierung Und im Endeffekt auch die Verantwortung von Wirtschaft und Politik dazu führen, dass man eben größer denken kann.
00:04:40: Das sind ja enorme Entwicklungen gerade im Bereich der Hyperscaler und der KI.
00:04:44: Da braucht es halt ein solides und planbares Fundament und wie so etwas auf Portfoliobasis abgebildet werden kann, halte ich für hochinteressant!
00:05:04: Gute Unterhaltung.
00:05:09: Sascha, Investitionen in Infrastruktur erleben eine enorme Aufmerksamkeit?
00:05:14: Ist das aus deiner Sicht ein kurzfristiger Trend oder eine strukturelle Neubewertung?
00:05:20: Ich glaube was wir jetzt aktuell sehen ist wirklich eine sehr struktuelle Neubewertung nicht nur der assetklasse Infrastruktur sondern vor allen Dingen bestimmten Bereichen innerhalb des Sektors Infrastruktur.
00:05:30: ich glaube aber was wir sehen Nicht nur, dass wir natürlich in einer Phase sind wie wir aus fossilen Energien aussteigen wo das Thema Strom immer relevanter wird sondern auf der anderen Seite sehen ja auch die geopolitische Situation so verschiebt.
00:05:42: Dass wir eben sehr viel stärker und schneller eben auch dieses Thema Energieinfrastruktur, Energieunabhängigkeit, unabhängig von anderen Regionen der Welt zu sein.
00:05:52: Dass dies immer mehr im Fahrt aufnimmt und das natürlich auch einen hat, der treiber ist für diese Unternehmen in die wir investieren eben dann auch mittelfrissig bis langfristig an unheimlichen Mehrwerten innerhalb ihres Portfolios dann auch genehmens.
00:06:03: Man spricht ja heute mitunter vom klassischer Infrastruktur und von moderner Infrastruktur.
00:06:08: was unterscheidet diese beiden Themen?
00:06:11: Also
00:06:11: ich glaube, wir sprechen hier eher von Core-Infrastruktur.
00:06:14: Wo wir sagen okay was sind denn eigentlich wirklich die infrastukte Bereiche wo wir heute sehen?
00:06:18: Die wirklich notwendig sind um das tägliche Leben auch gestalten zu können nicht nur ob jetzt meine Heizung funktioniert aber jetzt mein Auto aufladen kann sondern vor allen Dingen in Zukunft auch.
00:06:28: Was sind denn die Wachstumstreiber in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren?
00:06:31: Da sprechen mir über KI da sprechen wir über Industrialisierung etc.
00:06:36: Deglobalisierung Und genau das sind ja die Co-Unternehmen, die eben davon nicht nur profitieren.
00:06:41: Sondern ohne die es am Ende des Tages auch nicht geht.
00:06:44: Ohne Stromversorger und Stromnetze oder Gasinfrastruktur werden diese ganzen Wachstumsthemen über die wir heute vor allem in Deutschland natürlich immer sehr vielleicht etwas zu wenig auch sprechen.
00:06:54: Werden die gar nicht möglich sein?
00:06:55: Welche strukturellen Treiber?
00:06:57: du hast jetzt eben schon angedeutet aber welche strukturen Treiber prägenden den Infrastruktur-Sektor aktuell am stärksten?
00:07:03: Ich glaube, langfristig gesehen ist es das zierliches Thema Elektrifizierung.
00:07:07: Das heißt alles was heute mit Kohle oder mit Öl gemacht wird, wird eben mittelfristig bis langfristiger elektrifiziert werden.
00:07:14: Was ich glaube die kurzfristigen Treiber sind, ist natürlich vor allem das Thema Künstlich.
00:07:17: Intelligenz und ich sage immer KI selber ist jetzt kein neues Thema, was jetzt angekommen ist, wo wir sagen dass verändert strukturell etwas oder die Richtung sondern vor allen Dingen führt KI dazu, dass die Entwicklung viel schneller gehen muss.
00:07:32: Also KI ist eher der Katalysator einer langfristigen Entwicklung, die schon vor eben dieser Thematik angefangen hat – ich meine wir reden in Deutschland eben auch sehr stark über Stromausfälle
00:07:41: etc.,
00:07:42: und wir machen ja noch gar keine große KI in Deutschland.
00:07:44: also auch dieses Thema spielt nämlich auch je noch keine große Rolle.
00:07:46: das heißt das sind die großen Treiber sowohl langfristig als auch eben dann vor allem den kurzfristig beim Thema Datencenter.
00:07:53: wie bekomme ich ihnen genug Energie?
00:07:54: Lass uns
00:07:55: doch mal kurz in den Strom- und Energiebereich gehen!
00:07:58: Der Strombedarf wächst massiv.
00:08:00: Erleben wir aktuell denn eine strukturelle Unterinvestition in diesem Bereich?
00:08:04: Ich
00:08:04: glaube, die Unterinvestation hat stattgefunden in den letzten zwanzig bis dreißig Jahren.
00:08:08: Das sehen wir zum Beispiel auch in Spanien im letzten Jahr großer Stromausfall Da hat es ja nicht dran gelegen, dass nicht genug Energie oder Strom fügbar war.
00:08:15: Sondern was das große Problem auch dort war, war eben, dass Zweinzig-Küste-Reisegäre kaum ins Stromnetz investiert worden ist.
00:08:22: Wir sehen es an allen Ecken und Enden wenn man jetzt mal lokal geht.
00:08:25: in Berlin letzte Woche wieder ein Stromausfall zwar nicht so intensiv wie Anfang des Jahres aber dennoch sehen wir schon dass diese Stromnetz, was eben im Jahr zwei, sechs, dreißig, vierzig Jahre alt ist.
00:08:35: Alleine mit der Anzahl sowohl der Stromproduzenten im Netz – wir reden über Solaranlagen und Windkraftanlagen
00:08:43: etc.,
00:08:43: dass die dezentrale Energieproduktion eine große Herausforderung für die Stromnetze heute ist.
00:08:49: Und wo wir schon sehen, dass diese Unterinvestition die Stadt gefunden hat sich langsam verändert.
00:08:53: Da sind natürlich so Länder wie China, wie die USA etwas sehr viel schneller.
00:08:58: Die können sehr viel schnellere Entscheidungen dort auch treffen.
00:09:00: in Deutschland und Europa sehen mir das ich da auch viel verändert gerade auf der regulatorischen Ebene was die Renditen angeht.
00:09:05: aber das ist natürlich gerade in Europa ein etwas langwieriger Prozess alleine darum dass wir siebenundzwanzig verschiedene Länder haben die sich da auch einigen müssen auf dem europäischen Stromarkt.
00:09:13: Welche Rolle spielen neben erneuerbaren Energien?
00:09:16: auch Gas, Speicher oder andere Technologien für die Versorgungssicherheit?
00:09:20: Was uns ganz wichtig ist dass wir an dieses Thema Infrastruktur, Energieversorgung sehr unilogisch rangehen.
00:09:25: Das heißt für uns ist es gar nicht so relevant ob jetzt sehr viel mehr Erneuerbare produziert werden oder Gas- oder Atomkraft.
00:09:33: Für uns geht's wirklich nur darum wo sind die Wachstumstreiber?
00:09:36: ich glaube das ist eine große Lehre auf von vielen anderen Mitbewerbern die sich da in dem Sektor natürlich sehr starker Verneuerbar konzentriert haben über letzten zehn Jahre und dann gemerkt haben okay wenn Erneuerbare nicht läuft, dann ist natürlich auch auf der Performance Seite schwierig.
00:09:48: Was hier machen ist, wir schauen uns da die Treibe an wo wir eben glauben das Wachstum für eine Stadt Das ist natürlich immer ein Thema erneuerbarer im Thema Ausbau der Erneuerebare.
00:09:57: Das ist beim Thema Gasinfrastruktur, Gas Pipelines, das ist beim thema flexibel Stromerzeugung und natürlich Wenn wir jetzt mal außer von Deutschland uns bewegen wollen, natürlich auch das Thema Atomkraft spielt da eine Rolle.
00:10:08: Weil wir sehen global wird sicherlich das Thema atomenkraft zwar vielleicht nicht nächstes Jahr aber in der nächsten Dekade wieder ein größeres Thema werden was wir natürlich schon in sehr vielen neuen Projekten die geplant sind noch sehen werden.
00:10:20: Rechenzentren sind ein großes Thema für dich und euch.
00:10:23: bevor wir darüber sprechen welche Rolle spielt eine Stabilität einer Energieversorgung für die Standortwahl von Rechencentren?
00:10:31: Das ist die essentielle Frage für diese Rechenzentren-Anbieter.
00:10:33: Also, die Tiefrage ist ja nicht, finde ich da die besten Arbeitskräfte oder habe ich da den Besten Möglichkeiten?
00:10:39: Sondern die einzige Frage, die sich unter dem stellen, sei es jetzt die großen Hyperscalers wie eine Google, wie eine Amazon
00:10:44: etc.,
00:10:45: der einzige Frage die sie sich stellen ist bekomme ich dort genug Strom auf der einen Seite und ist dieser Strom auf anderen Seiten dann eben auch immer verfügbar?
00:10:52: denn so ein Rechencentren ist jetzt nicht so dass man das heute mal um acht Uhr schalten wir alles ab und am Morgen neun gehts weiter.
00:10:57: Sondern dieses Rechenzentrum ist vierundzwanzig sieben, sieben Tage die Woche.
00:11:01: Jeden Tag im Jahr eben in Betrieb.
00:11:03: und das ist natürlich die große Veränderung dann dass eben nicht nur die Strommenge massiv steigt sondern auch die Sicherheit der Stromzufuhr ein ganz ganz großer Treiber eben auch von großen Investitionen ist die wie die wir da auch sehen.
00:11:14: Und da muss man natürlich sagen wenn ich jetzt nach Deutschland gucke und Ich sehe dass Datensente geplant sind Die in zwei Jahren gebaut werden Wie aber erst in acht jahrelang sind diese ans Netz anzuschließen Dann muss man sich schon die Frage stellen ob wir heute überhaupt noch einen Standort-Vorteil haben für solche Unternehmensinvestitionen, wenn wir sagen müssen naja ihr könnt kommen aber erst mal in zehn Jahren oder in acht Jahren und das ist halt die Realität in der wir stattfinden.
00:11:36: Das heißt das Thema Stromverfügbarkeit ist eine der großen Treiber der Investitionstätigkeiten.
00:11:41: weniger Geld weil Geld haben diese Unternehmen sowohl im Cash als auch am Kapitalmarkt verfügbar.
00:11:46: Das heisst Strom ist zentral für diese Unternehmen dann auf.
00:11:49: Nun steigt der Schwummpferbruch.
00:11:51: ja gerade durch KI Rasant, wurde das über die Breite der Entscheidungen vernachlässigt?
00:12:07: Datensenter in den USA geplant, mit einer Gesamtnennleistung pro Jahr von ungefähr einem Hundertdreißig Gigawattstunden.
00:12:14: Und jetzt klingt es im Jahr zum Jahr zum Dresden immer soweit weg.
00:12:16: aber da reden wir von dreieinhalb Jahren.
00:12:17: Wir sind sehr nah an dem Jahr zum Jahre zum Jahr.
00:12:19: und um das mal eine Relation zu setzen, hundertdreizig Gigawattsstunden Strombedarf pro Jahr ist ungefähr so viel wie die gesamte Industrie der USA heute verbraucht pro Jahr.
00:12:28: Das ist ungefähr genausoviel auch wie alle Haushalte in den US-Arten zusammenverbrauchen.
00:12:32: Das heißt wir reden eben nicht nur von einer Schnelligkeit sondern ich sag mal so der ICE wird mit Folgen.
00:12:37: auch gegen die Wand aktuell, weil wir eben sehen dass das eine große Rolle spielt.
00:12:41: und da ist vor allen Dingen eben auch die USA sowohl unter Joe Biden mit dem Inflation Reduction Act als auch Donald Trump mit der Big Blood Full Bill.
00:12:48: Die haben sehr starke Fokus darauf gelegt eben nicht nur die Industrie zurückzuholen ja wie wir in Deutschland auch drüber sprechen wie wir das machen wollen sondern eben dazu auch in die Lage versetzt zu sein auch in den Infrastruktur zu investieren.
00:12:59: und das ist ein ganz ganz großer Trend den wir da sehen weil am Ende des Tages muss man auch sagen ohne diese großen Stromverbraucher brauchen auch.
00:13:08: Werden zum Beispiel diese ganzen Stromkosten-Themen nicht besser werden, weil nur dann wenn wir auch die großen Stromversorger haben, die sehr viel Strom verbrauchen, dann sinken die Preise für alle in Zukunft.
00:13:18: und das heißt, wenn wir zwar ausbauen aber gleichzeitig Industrie verlieren, gleichzeitig keine großen Stromabnehmer mehr haben im Netz, dann wird der Strom strukturell für alle teurer und das ist natürlich ein ganz großes Risiko auch für die Gesellschaft, die wir aktuell haben.
00:13:31: Wo siehst du denn aktuell die größten Engpässe in Kapital?
00:13:34: In der Energie oder in der Regulierung.
00:13:36: Die Regulierung verbessert sich langsam, muss man sagen.
00:13:38: Also wir Industrien selber nur in regulierte Unternehmen zum Großteil.
00:13:42: da ist natürlich schon so der Trend zu sagen die Kapitalrenditen werden sich erhöhen, erhöht sich aktuell auch in Deutschland, in Spanien und in Großbritannien.
00:13:50: das heißt da sehen wir Verbesserungen.
00:13:52: Natürlich muss man es sagen.
00:13:53: und dann kommen wir wieder auf das Lieblingswort Fachkräftemangel.
00:13:55: ja Die ganzen Stromnetzen müssen auch gebaut werden etc.
00:13:58: Ja also wir sehen zum Beispiel in UK den Trend, dass ganz viele Neustellen ausgeschrieben werden bei Stromversorgern weil die sagen ich brauche eben Leute die auch diese Netze pflegen, netze ausbauen.
00:14:08: und natürlich am Ende des Tages ist natürlich die Frage auch wie wird Kapital zu flogen gestellt?
00:14:12: Und da sind wir natürlich als privater Investor einer der großen Treiber.
00:14:16: dann auch Ich meine wir reden natürlich immer sehr viel über fünfhundert Milliarden deutsches Infrastrukturpaket.
00:14:20: ja das reicht natürlich bei weitem nicht aus mal abgesehen von der frage wieder überhaupt wird das Geld, aber das reicht natürlich von vorne bis hinten nicht aus um diese ganzen Herausforderungen zu meistern.
00:14:30: Das heißt für uns ist der private Kapitalmarkt gerade bei uns jetzt über die Börsenotierten Unternehmen ein großer Hebel eben diesen Kapital zu fügenzustellen.
00:14:38: wir sehen es aber gleichzeitig auch daran dass sehr viele Private Infrastrukturunternehmen sich auch beteiligen an neuen Finanzierungsmodelle in dem Bereich d.h.
00:14:46: der private Capitalmarkt ist einer der Schlüssel auch um diese ganze Herausforderung dann eben aufzumeistern.
00:14:54: Immobilien, ein Infrastruktur oder eine Technologie unternehmen.
00:14:57: Also für uns würde die Rechenzentren oder Datencenter als wirklich Immobilie dann auch irgendwie klassifizieren ist ja eher als Read zu sehen.
00:15:05: was wir aber da noch mal klar stellen wollen ist wie investieren grundsätzlich bei uns nicht direkt in die Rechenzentren warum?
00:15:11: War wir natürlich nichts sicher gehen können heute oder wissen ob diese Rechencentren in drei Jahren vier jahren wirklich Geld verdienen können?
00:15:17: Ja Die einzigen Rechen Center Anbieter die wir persönlichen Portfolio haben sind anbietern vor allen Dingen Asien die eben schon seit gerne Rechenzentren betreiben für andere Bereiche.
00:15:26: Aber ob jetzt am Ende des Tages das Rechencentrum von Amazon oder von Apple wirklich Geld verdienen, ist für uns erstmal relevant?
00:15:33: Für uns es nur wichtig dass eben das Rechenzentrum den Strom verbraucht und da ist es uns insofern für unsere Strategie relativ egal ob jetzt eine OpenAI oder andere Anbieter hier die Gewinner sind dieses AI Races sondern für uns geht's nur darum Verbrauchern diese Rechen Zentren dann eben den Strom die auch die versorgert noch angenommen haben.
00:15:50: Euer Infrastruktur-Fonds kriegt wahnsinnig viele Assets momentan.
00:15:54: Ihr habt über eine Milliarde in den vergangenen zwölf Monaten eingesammelt, worauf führst du denn diesen Trend jetzt zurück?
00:16:03: richtig viel in Bewegung.
00:16:04: Ich glaube zwei Sachen sind da relevant, auf der einen Seite sehen wir natürlich auch gerade auch dass die letzten zwei drei Jahre ein unheimlicher medialer Aufmerksamkeit war auf dem Thema Infrastruktur.
00:16:13: das heißt jeder Kunde der sich mit dem Thema beschäftigt ist natürlich empfangenbar für diese Argumente weil jeder natürlich sehen kann dass es hier nicht so läuft.
00:16:22: und auf der anderen Seite ist natürlich die Geschichte die wir erzählen sehr konsistent seit Auflagen des Forms.
00:16:27: Also wenn ich überlege, dass wir schon White Papers geschrieben haben zu den Stromthemen im Jahr zweiundzwanzig.
00:16:32: Im Jahr zwanzig!
00:16:33: Dass unser Portfolio-Management-Team seit Jahrzehnten diese Strategie eigentlich schon durchführt und mit dem gleichen Grundthemen und den gleichen Grundthenoren glaube ich können wie immer auch sehr nachvollziehbar dann eben auch unsere Argumente vorbringen ohne das es so klingt als hätten wir jetzt letztes Jahr mit dem Thema angefangen.
00:16:48: Sondern wir sind sehr stringent Wir haben natürlich auch eine sehr starke Performance geliefert Auch sowohl absolut also risikoadjustiert Und ich glaube der Mix aus diesen ganzen Themen führt dazu.
00:16:57: Man sagt ja immer so schön, viele Wege führen nach Rom und viele Wegen führen natürlich dann auch im Infrastrukturbereich zu unserer Strategie.
00:17:03: Und das ist natürlich ein ganz großer Vorteil und da sind natürlich auch sehr froh dass die Kunden das dann auch was die Assets angeht zu annehmen.
00:17:09: Infrastrukturlösungen sind mitunter liquide oder illiquide.
00:17:13: inwieweit konkurriert ihr damit den Illiquiden vom Lösung?
00:17:18: Also auch da würde ich sagen, gibt es zwei Punkte.
00:17:20: Siehe ich auf der Marketing-Vertriebszeit, gucken wir sehr stark aktuell damit?
00:17:23: Wir sind ja schon einer der wenigen Anbieter, die wirklich sehr aktiv proaktiv mit einer liquiden Lösung und bei einer bösnotierten Lösung ins Marketing aktuelle gehen.
00:17:32: Sehr viele andere Anbiete sind eben im Bereich LTIFs, iLiquide unterwegs.
00:17:35: Wir sagen ganz klar, wir haben aus unserer Sicht keine Nachteile dass wir liquide sind sondern eher Vorteile aus unserer sich gerade was Thema Liquidität, Preissetzung und Verfügbarkeit angeht.
00:17:47: einen Trends in dem Fall dann auch.
00:17:49: Das heißt von Elektrifizierung, von Investitionen Infrastruktur und können eben diese Assets dann auf der anderen Seite dann eben auch günstig einkaufen.
00:17:56: Auf der anderen seht ihr dass wir eher von diesem Trend profitieren.
00:17:59: denn auch wenn man uns letztes Jahr unser Portfolio anschauen da hatten wir eine Holding die ein das Standteil des Geschäftsmodells an Private Infrastruktur verkauft hat, an große Private Equity-Unternehmen.
00:18:09: Das heißt auf der einen Seite profitieren wir auch sehr stark von dieser Entwicklung weil wir die Möglichkeit haben oder unsere Unternehmen eine Möglichkeit haben ihre Assets zu einem guten Preis eben weiterzu vertreiben und dort mehr Kapital zu bekommen um eben in vielleicht für sie selber wichtigere Umsatz dringer aus dem eigenen Geschäfts Modell zu reinvestieren.
00:18:27: Und das heißt wie profitiert?
00:18:28: auf der anderen Seite natürlich ja sehr stark für diese Private Markts.
00:18:31: equity entdecken dort?
00:18:32: Was für ein Risikoprofil sprecht ihr an?
00:18:34: Wir sprechen Risikoprofil an für einen Anleger, der grundsätzlich eine stabile Rendite haben möchte auf der einen Seite.
00:18:40: Das heißt eine Rendite jetzt seit Vorauflage circa von neun Prozent Performance bis zehn Prozent Performance pro Jahr je nach Essertklasse und gleichzeitig aber ein Portfolio sucht was nicht immer nur mit dem Markt nach unten geht, sondern eben auch einen gewissen Puffer aufwirft.
00:18:54: Wir reden hier von der Marktbeta von seit Auflage von Nullkommar sechs bis Nullkommer sieben.
00:18:58: Das heißt eher ein sehr defensives Portfolio selbst gegenüber der eigenen Benchmark etwas defensiver.
00:19:03: wir sprechen Kunden die eine Core Allokation suchen an Basisbaustand im Infrastruktur Bereich, der eben auch klassisch Infrastruktur Unternehmen investiert und nicht sage ich mal Tech-Unternehmen reinpackt, sondern sehr fokussiert ist und gleichzeitig eben ne gute Rendite mit gutem Wachstum auf Möglichkeiten investiert ähnliches Risiko dann aber auch nicht raus achten lässt, sondern genau diese risikoadjustierte Performance ist uns hier in unserem Ansatz sehr, sehr wichtig.
00:19:26: Wir hatten jüngst im Podcast den Pitt Glockner einen Tech-Analusten der sagte sind gar nicht mal die KI Unternehmen, die haben zwar alle und deutlich viel Fame aktuell es wird drüber gesprochen, aber mitunter sind das eben die Rechenzentren, die damit dran hängt, die am Ende des Tages ein bisschen wie beim Goldrausch, Waren.
00:19:44: nachher gefragt, ist das im Infrastrukturbereich auch so?
00:19:46: Ja ich meine am Ende des Tages produzieren wir ja die Schaufeln und die Bitzhacken für die KI-Entwicklungen.
00:19:52: Am Ende des Tages ohne Strom wird alles nicht funktionieren.
00:19:55: also da reden wir jetzt nicht nur mal über E-Autos oder Heizung etc.
00:19:58: sondern ohne genug Strom werden diese ganzen KI-Themen nicht funktionieren, denn die Rechenkapazitäten und der Ausbau dieser Infrastruktur funktioniert eben nur hand in Hand mit den Unternehmen.
00:20:08: Und sie können heutzutage eben kein Rechenzentrum irgendwo in die Wildnis setzen weil es funktioniert nicht ohne Strom.
00:20:13: Das heißt Sie müssen immer mit dem Stromanbieter auch sprechen und das sehen wir hier in den USA gerade auch, weil wir immer die Frage auch gestellt bekommen naja was ist dann wenn dieses Rechencentrum dann in zwei Jahren kein Geld mehr verdient?
00:20:22: Sondern wie sehen ganz klar dass sich heute schon die Versorger sehr gut absichern sowohl mit Verträgen, das heißt langfristige Abnahmeverträge sei's Teilweise von Investitionen, um eben genau dieses Risiko zu vermeiden.
00:20:35: Dass man das einmal Stranded Assets hat und auf einmal Rechenzentren stehen die zwar Stromanschluss haben aber dann eben die Investition nicht mehr reinholen.
00:20:42: Das heißt wir sehen schon eine sehr große Entwicklung dort in dem Bereich dass sich eben auch dieser Rechencentrums Anbieter Und da reden wir natürlich sehr stark von den Hyperscalern vor allen Dingen, weil die natürlich einen unheimlichen Vorteil haben.
00:20:52: Weil sie natürlich auch diese lange Abnahmendreckung schreiben können.
00:20:55: Ja wenn Sie ein kleiner Anbieter sind und Sie sagen hier in den nächsten zwanzig Jahre bekommst du dieses nämlich diesen Strom ab ist natürlich schwieriger wie wenn Sie jetzt eine Hyperscale sind der heute schon guten Cash verdient und dann geht das eben nur Hand in Hand mit den jeweiligen Versorgern vor Ort sowohl in den USA als auch in Asien als auch Europa.
00:21:11: Lass uns nochmal abschließend über die Allokationen von Infrastruktur Investments sprechen.
00:21:15: Wir haben eingangs gesagt es erlebt eine gewisse Renaissance.
00:21:18: Es gibt sehr viel Kapital, was man unterhanden in den Sektor fließt.
00:21:21: Nun ist Infrastruktur für sich genommen schon breites Feld und insbesondere institutionelle Investoren haben ja mitunter so ihre Buckets wo die einzelnen Themen spielen.
00:21:30: Die Einzelnen ob jetzt Aktien, Renten runtergebrochen auf Themen, auf Duration, Pipapo.
00:21:35: Wo kann man denn Infrastruktur verorten?
00:21:38: In so einem Bucket?
00:21:39: und weitere Frage Dadurch dass das jetzt wieder en vogue ist, müssen sich gerade institutionelle Investoren dann ein bisschen neuer aufstellen was das Thema angeht?
00:21:48: Also ich habe noch eine Auswertung gemacht gehabt vor ein paar Wochen um mir mal zu überlegen oder auch mal zu sehen wo sind denn eigentlich globale Aktienstrategien heute übergewichtet in welchen Sektoren und wo sind sie unter Gewicht.
00:21:57: Was man stark sehen kann hat sich jetzt vielleicht gerade im Energiebereich etwas verändert jetzt über die ganze Zeit mit Iran und USA ja wo Sie natürlich schon mehr Energies Unternehmen auch positiv entwickelt haben.
00:22:07: aber grundsätzlich strukturell sind viele Anleger unbewusst oder bewusst untergewichtet in Versorgern.
00:22:13: in Energieunternehmen, in Reeds.
00:22:15: Also genau da wo eigentlich dieses Grundportfolio was wir anbieten eben auch reingeht auf einer sektoralen Ebene weil wie eben sagen wir wollen vor allen Dingen Versorgerbereich haben Wir wollen vor allem Energieinfrastruktur Unternehmen haben und dann eben Transport-und Dateninfrastrukturen wie jetzt Towerbetreiber.
00:22:30: Und da schließen mir eigentlich für viele Kunden eine Lücke die vielleicht so auf den ersten Blick gar nicht sehen Weil sie ja sagen ich habe ein globales Portfolio oder bin ich hier überall investiert sondern wir sehen eher strukturelle Untergewichte eben genau diesen strukturell wachsenden Sektoren aktuell.
00:22:42: und deshalb ist es auch für uns ganz spannend zu sehen, dass normalerweise hat man ja auch so einen Trend zwischen man hat Themen die nur bei Privatkunden funktionieren und Themen nur bei Phantafans funktionieren oder Asset Allokatoren.
00:22:53: Und beim Thema Infrastruktur sehen wir eigentlich auch von der Kundenseite eine sehr breite Kundenbasis sowohl von großen Allokatorn als auch von Privat-Kunden bleiben da Nachfragen nach dem Thema.
00:23:04: Und deshalb sehen wir auch hier einfach einen strukturellen Wandel in diesem Bereich, dass sicherlich zukünftig Versorger-, Energieinfrastruktur höher gewichtet ist als es vielleicht in den letzten zehn bis fünfzehn- bis zwanzig Jahren der Fall war.
00:23:15: Gleichwohl ist das Geschäft recht cashlow intensiv?
00:23:17: Imwieweit beeinträchtigen höhere Zinsen des Geschäfts?
00:23:21: Gar natürlich die Phase zweiundzwanzig muss man sagen, die natürlich aufgrund auch der Wehmenserzinsehöhungen auch jetzt grundsätzlich für die Long Duration Assets wie's wir im Portfolio haben nicht von Vorteil waren.
00:23:31: Was man aber trotzdem sagen muss ist, dass natürlich diese kurzfristige Entwicklung die wir in der Jahr-twenties hatten also dieser ganz starke schnelle Zinsanstieg mittelfrisig natürlich auch weitergegeben wird an die Kunden.
00:23:41: Das heißt die Verträge sind so ausgestaltet das Inflationskomponenten eingebaut sind, das höhere Zinsniveau weiter gegeben werden kann, dass eben auch diese regulierten Renditen sich inzwischen stark anpassen.
00:23:50: Das heisst diese negative Entwicklung im Jahr-zwanzig hat sich eigentlich insofern verbessert, dass einfach dieses grundlegende Ertragsten wo bei den Versorgern strukturell steigt?
00:23:59: Natürlich nicht von heute auf morgen!
00:24:01: Das dauert meistens ein bis zwei Jahre.
00:24:03: Aber genau in dieser Anpassung waren wir jetzt im Jahr Zweiundzwanzig und man sieht eben auch seitdem, seit dem Jahr Zwoinzwanziger auch den Sektor selber sehr stark unabhängig von unserer Performance die natürlich auch sehr gut war.
00:24:13: Wir sehen natürlich grundsätzlich den Sector selber sehr Stark weil eben sehr viel mehr darüber geredet wird was in Zukunft passiert.
00:24:19: Wir reden vielmehr über Wachstumsmöglichkeiten in diesem Bereich wie wir es vielleicht vor zehn Jahren nicht mit gemacht haben wo Infrastruktur ich sage mal Gott gegeben war und vorhanden war sondern wir ihn heute eben anders über Infrastruktur wie es vielleicht noch vor drei bis vier Jahren der Fall war.
00:24:32: Lass uns abschließend noch über den Investor sprechen, was ist aus deiner Sicht der größte Denkfehler, denen der Investor derzeit beim Thema Infrastruktur macht?
00:24:39: Ich glaube der größte Denkfehler ist, dass Infrastruktur nur eine Cashflow-Generierung ist.
00:24:43: Also und da versuchen wir mit den Kunden auch drüber zu sprechen weil wir sagen ja natürlich gibt es Strategien wo sie sechs, sieben Prozent Ausstattung haben.
00:24:51: Nur sind das aber nicht die Strategien die langfristig wirklich eine gute Performance liefern?
00:24:54: Weil relevant am Ende des Tages für eine gute infrastruktur Performance führt.
00:24:58: die Unternehmen selber ist eben nicht nur wie viel Sie ausschütten sondern vor allen Dingen auch wieviel Sie ins eigene Geschäftsmodell investieren re-investieren.
00:25:05: Ja zu sagen okay ich muss meine asset Basis erhöhen um mehr Ertrag zur Wirtschaft.
00:25:10: Und ich glaube, der Denkfehler hier ist bei vielen zu sagen naja das ist ja so ein langweiliges Geschäftsmodell da wächst ja nix.
00:25:15: Das ist ja alles immer Status quo und genau diese Denk versuchen wir zu sprechen mit unserem Ansatz aktuell weil die eben sagen Ja dass war in der Vergangenheit sicherlich der Fall aber das hat sich fundamental verändert und Wir sind gerade eben jetzt in einer Situation wo am Anfang eines doch sehr lange Investitionszyklus stehen Wo eben ganz viel investiert ist und am Ende des tages auch Ganz viel verdient werden kann aufseiten der Unternehmen investieren.
00:25:38: Viel Erfolg weiter jetzt.
00:25:39: Danke!
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