Impact trifft Rendite: Wie eine Family Officerin den VC-Markt neu denkt
Shownotes
Gast: Paulina Vogel, Co-Gründerin Linos VC, Family-Office-Leiterin, Forbes 30 Under 30
Aufgezeichnet: private banking kongress, Köln, 2026
Themen dieser Episode:
Leanox – Entstehung und Struktur: Wie aus einem Beratungsprojekt in Barcelona ein VC-Fonds wurde, der heute ins Family Office der Familie Jensch (Essen) integriert ist – und was das für Investitionsfreiheit und -flexibilität bedeutet. Investment-Philosophie: Das „Hell yes or clear no"-Prinzip. Warum Startup-Zahlen für Paulina Vogel kaum entscheidungsrelevant sind – und welche Fragen sie stattdessen stellt. Fall in love with the problem, not the solution. Portfolio-Unternehmen: Konkrete Einblicke in Linos-Investments – darunter Dr. Vivian Kahl (Intimpflege-Brand) und The Blood (Analyse von Menstruationsblut) – und warum gerade diese Nischen enormes Marktpotenzial haben. Gender Parity im VC: Nur 2 % des globalen VC-Geldes geht an Gründerinnen. Wie Linos durch gezieltes Brandbuilding 50 % Gründerinnen ins Portfolio geholt hat – und was andere VCs falsch machen. Kritik an Förderevents: Die provokanteste These aus Vogels Dissertation: Viele Events für Gründerinnen sind schlecht investiertes Geld – weil Entscheider fehlen und echte Chancen verpasst werden. Ruhrgebiet vs. Berlin: Warum Vogel die Rückkehr in den Mittelstandsgürtel als Korrektiv erlebt – und was Handwerksbetriebe mit 150-jähriger Geschichte über Startup-Bewertungen aussagen. Unternehmertum und das Nein: Was 99 % des Gründeralltags wirklich bedeutet – und warum das auf LinkedIn niemand zeigt. Seminar-Frage und Wunsch-Co-Founderin: Paulinas Antwort auf die hypothetische Frage nach ihrem Hochschulseminar – und warum Sarah Blakely ihre Traumpartnerin wäre.
Für wen lohnt sich diese Folge besonders: Family-Office-Verantwortliche, VC-Investoren, alle, die Impact Investing jenseits von Buzzwords verstehen wollen – und alle, die ernsthaft mit dem Gedanken spielen zu gründen.
Transkript anzeigen
00:00:01: Unser bisschen Bottle funktioniert auch nur, wenn unsere Start-ups halt Geld zurückbringen.
00:00:04: Das heißt wir müssen das Gefühl haben dass diese Leute dieses Produkt extrem erfolgreich machen können.
00:00:11: Mit einem Einsplatz kommen kannst du in jedem Job lernen müssen aber im Unternehmertum eben nochmal doppelt so schnell und doppelt zu viel.
00:00:18: Der Unterschied zur Essen oder zum Hochgebiet ist, dass wir hier geprägt sind von einem ganz starken Mittelstand.
00:00:23: Wir haben ja ganz viele erfolgreiche Menschen, hart arbeitende Menschen, denen man das nicht ansieht.
00:00:29: Die laufen nicht auf irgendwelche Konferenzen.
00:00:31: Die gehen nicht zu sexy
00:00:32: Events.".
00:00:34: For professional investors only Ein gemeinsamer Podcast von Das Investment und dem Private Banking Magazin.
00:00:43: Risiko-Hinweis – die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufempfehlungen sondern dienen ausschließlich der Informationen und Unterhaltung.
00:00:50: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.
00:00:52: Und jetzt geht's los!
00:00:55: Moin Malte zu einer neuen Folge von For Professional Investors Only.
00:00:58: Hallo, grüß dich Christoph.
00:01:00: geht's gut?
00:01:01: Mir geht es prima.
00:01:02: wie immer jetzt wird auch langsam die Sonne hier wieder ein bisschen mehr.
00:01:05: Wir haben vor ein paar Wochen einen Private Banking Kongress in Köln gemacht und da habe ich mit der Paulina Vogel gesprochen.
00:01:12: sehr interessantes Gespräch Tolle Gesprächspartnerinnen die auch viel auf die Beine gestellt hat.
00:01:17: Die war bei den Forbes Ferdy Under Ferdy, sie hat einen CFA.
00:01:21: Sie ist Family Office-Leiterin.
00:01:23: Sie is ne Gründerin von einem Impact wie Sie Unternehmen nebenbei auch noch Doktorantinnen und hat mit vierundzwanzig nen Fong gegründet mit ihrem Mann den sie in Barcelona kennengelernt hat.
00:01:34: ein Impactfong setzt auf Gender Parity nachhaltige Startups.
00:01:38: also es kann man eigentlich kaum glauben wenn man das auf LinkedIn sehen würde.
00:01:41: Wie ist sie denn überhaupt zu uns gekommen zum Kongress?
00:01:43: Erzähl mal!
00:01:44: Ja die ist auch über LinkedIn in der Tat zu uns gekommen.
00:01:47: und zwar habe ich eine ganz nette und natürliche Vorstellung von Ihrem Family Office auf LinkedIn gesehen.
00:01:52: Das ist das Family Office der Familie Jens aus Essen, die haben sich einfach mal auf LinkedIn vorgestellt.
00:01:58: Wir sind es und das kam so natürlich rüber und authentisch dass ich gesagt habe alles klar, das ist aber eine nette Vorstellung und wir sind in Kürze bei euch in der Nähe.
00:02:06: kommt doch auch Essen mal nach Köln da haben wir unseren Kongress dann können wir da zusammenstacken.
00:02:11: und so war's ja dann auch.
00:02:12: Genau, sie hat ein paar Einblicke gegeben in die ganze Venture Capital Welt.
00:02:15: Weil das natürlich man investiert wahnsinnig frühen Unternehmen wo natürlich die Prognosen noch nicht so klar sind, wo man auch nicht weiß wie entwickelt sich ein Geschäftsmodell.
00:02:23: was wird das mal für Umsätze generieren?
00:02:25: und da hat es ja auch erzählt dass natürlich viele dieser Zahlen am Ende mehr aus Hogwarts kommen als dass das jetzt wirklich eine gute Prognose ist.
00:02:31: aber wie man damit umgeht wie man auch erkennt in was man investirt.
00:02:35: Sie erzählt auch in wen sie investiert?
00:02:37: Das sind ganz oft Gründer Paare, die gleichberechtigt sind oder auch gründerinnen.
00:02:42: Also sie hat einen sehr female driven Ansatz.
00:02:44: Sie investiert halt in Unternehmen, die auch Probleme von Frauen lösen, die wirklich nachhaltig ausgerichtet sind.
00:02:52: also wie gesagt das Impact-Thema.
00:02:54: und sie hat zum Beispiel auch erzählt dass sie ganz oft die Leute die Frage stellt Warum willst du das überhaupt?
00:02:58: Weil sie auch das Gefühl hat hey es gibt sehr viel Lifestyle Gründern, die das einfach mal machen wollen und das frustriert sich auch ein bisschen.
00:03:04: Die sagt auch gründen ist nicht glamourös.
00:03:07: Das wird immer an dieser ganzen LinkedIn, Instagram-Welt so wahnsinnig spannend und glamourös dargestellt.
00:03:12: Aber der Alltag ist es halt nicht so.
00:03:14: Dafür sensibilisiert sie auch in dem Gespräch.
00:03:16: wie hast du Sie denn wahrgenommen?
00:03:17: Ja auch sehr geerdet und ich glaube das ist auch eine echt gute Mischung wenn du so willst.
00:03:22: Sie hat ja auch in Berlin gelebt oder auch in Barcelona aber eben kommt aus dem geerdeten Ruhrgebiet und ich finde dass was Du gesagt hast ist ganz richtig.
00:03:28: Es wird immer den Gründen an sich so wahnsinnig viel Lametta umgehängt.
00:03:32: am Ende ist das Unternehmertum Und ich finde, solche Leute die in Essen einen Kiosk oder das fünfte Bütchen aufgemacht haben.
00:03:39: Mindestens genauso bewundernswert wie irgendjemand der sich mit geliehenem Geld da in Berlin irgendwas hin gezimmert hat und da eine Disco-Kugel dran hängt.
00:03:47: Kurzum, ich glaube auch dieses Empowering Female Fawn dass sie es oft zu Kart schreibt also... Das liest man ja als Etikett bei Linkin auch bei so ziemlich jeder zweiten Lady!
00:03:57: Das ist ja alles berechtigt und schön und gut.
00:03:59: Ich finde nur, dass Sie es auf ne ganz tolle Art und Weise schafft diesem Etiket den nötigen Inhalt auch noch mitzugeben.
00:04:05: Und ich glaube, das ist bei deinem Gespräch besonders
00:04:07: rübergekommen.".
00:04:30: Paulina, du bist Forbes-Forty Under Forty.
00:04:32: Du bist Gründerin und hast einen CFA?
00:04:34: Du bist Family Office-Leiterin und du arbeitest nebenbei auch noch an der Dissertation.
00:04:38: Sag mir mal wie viel schliefst du noch?
00:04:41: Das Schlachten ist ganz okay.
00:04:42: es hat aber dazu geführt dass ich bei meiner letzten Einreise in die USA in den zweiten Raum geschickt wurde weil sie so verwirrt waren weil ich diese fragt was meine Occupation nicht so richtig beantworten konnte weil ich da irgendwie auch teilweise nicht mehr ganz durchblicken kann.
00:04:56: also es führt schon einmal zur Verwirrung aber ich glaube im Grunde bin ich Unternehmerin.
00:05:00: Du hast mit Vierundzwanzig ein Impact von gegründet.
00:05:03: Oder gab es da einen Moment, wo du dachtest ja okay das war vielleicht doch ein bisschen naiv oder was hat dich weitermachen lassen?
00:05:09: Ja mega naiv also.
00:05:11: ich glaube am Anfang es hat sich relativ organisch ergeben.
00:05:16: Ich fühle mich in der Finanzwelt sehr wohl für mich mit Zahlen sehr wohl fand aber auch immer große Passion für Unternehmertum, für Startups.
00:05:25: Und wenn man einmal in der Startup-Welt irgendwie aktiv ist dann zündet das einfach ein Feuer in einem zu sehen durch viele Menschen mich was bewegen wollen mit viel Herzblut und wieviel Leidenschaft dahinter steht.
00:05:35: Dann hat es wirklich so ergeben dass die Menschen in unserem Umfeld gesagt haben hey ihr macht da irgendwas mit Startups und dir unterstützt sie doch können wir da nicht mal rein investieren.
00:05:44: und dann hat's eben unser erstes Portfolio aufgesetzt.
00:05:46: Und nachdem das ganz gut gelaufen ist und wieder elf Start-up Investments gemacht haben, haben wir die verrückte Idee gehabt zu sagen kommen wir machen jetzt auf der gleichen These also Impact und Gender Parity Raising Netzen vierzig Millionen Pfand.
00:05:56: Das war eben ein sehr hoch gestecktes Ziel aber hätten es auch nicht erreicht wenn wir das ziemlich gehabt hätten.
00:06:02: Noch mal kurz eine Nachfrage zur eurem Unternehmen Linux.
00:06:05: ihr sitzt in Essen?
00:06:06: Ihr seid gestartet im Barcelona.
00:06:07: Erzähl mal ein bisschen über euch.
00:06:08: was hat's damit auf sich
00:06:10: Ja, ich habe einen Co-Gründer und Mann in Barcelona während uns das Finanzstudium kennen gelernt.
00:06:14: Wir haben für das CFA-Institut den Murder von zwei Banken bewertet und haben uns dann gedacht auch wenn wir irgendwie Banken helfen können mit unseren finanziellen Skills dann auch Startups freuen von uns die gegründete und tolle Ingenieure aber keine Ahnung von Finanzen hatten oder wie man die erste Finanzierungsrunde gründet.
00:06:30: und deswegen ist in Barcelona die Idee geboren dass wir gesagt haben wir unterstützen startups wir arbeiten mit startups und aus unserer Arbeit mit denen startups hat unser Netzwerk an Unternehmern und Investoren dann gesagt irgendwie cool, wir möchten aber gar nicht diese Arbeit die ihr mit denen macht machen.
00:06:46: Wir möchten eigentlich nur vielleicht investieren und hoffentlich kommt was bei zurück und auf jeden Fall mich diese Gründer und Gründerin unterstützen und ich glaube davon auch einige ganz cool dass wir da einen ganz guten Zugang zu den Gründern und Grunderinnen hatten genau deswegen geboren in Baselona sind nach Berlin gezogen haben da nochmal zwei Jahre die berlin bubble mitgenommen und haben uns angeguckt wie es wirklich vor Ort ist und bringen das ganze und den spirit jetzt hoffentlich hier ins Ruhrgebiet und nach Essen.
00:07:10: Was ist anders in Essen als im Berlin?
00:07:12: Alles.
00:07:13: Ist das gut oder schlecht?
00:07:15: Das ist immer eine Frage der Perspektive.
00:07:19: Nein, natürlich ist Berlin ganz anders.
00:07:21: Berlin hat es einfach in seiner DNA, dass da Unternehmertum großgeschrieben wird und aber Unternehmertum wirklich auf Start-up Basis.
00:07:30: also das merke ich schon.
00:07:31: Der Unterschied zu Essen nur zum Ruhrgebiet auch über Essen hinaus ist, dass wir hier geprägt sind von einem ganz starken Mittelstand.
00:07:39: Wir haben ja ganz viele erfolgreiche Menschen, hart arbeitende Menschen, denen man das jetzt nicht ansieht die laufen nicht auf irgendwelche Konferenzen, sie gehen nicht zu sexy Events sondern die arbeiten halt und dann gehen die nach Hause und dann haben die auch um sechs, sieben oder so Zeit mit ihrer Familie und es läuft einfach alles ein bisschen anders.
00:07:58: aber es ist sehr viel bodenständiger.
00:08:00: und ich muss sagen, dass nach vier Jahren in der Start-up Welt, wo man so wahnsinnige Bewertungen sieht.
00:08:06: Obwohl eigentlich noch nichts geschaffen ist wenn man dann zurückkommt hier und sich dann schauen wir uns an ob wir einen Handwerker-Portfolio zusammenstellen wollen.
00:08:13: Wenn man in solche Betriebe guckt die wirklich hundertundfünfzig Jahre lang Cashflows generieren und eben sehr klassische Cashcows irgendwie sind was die Bewertung im Bruchteil von einem dreimal Startup mit der Idee Das erdet einen dann wieder und das bringt dann auch einiges wieder irgendwie in Relation.
00:08:34: Du kommst ja aus einem Familienunternehmerumfeld, imwiefern hatten das deine Vorstellung davon geprägt was gutes Unternehmertum überhaupt bedeutet?
00:08:40: Und wo weißt du aber vielleicht noch bewusst vom Vorbild von deiner Familie ab?
00:08:43: Ich glaube, es hat ganz viel beeinflusst.
00:08:45: Also erst mal hat's mir die Möglichkeit gegeben unternehmertum als Karriereweg zu sehen.
00:08:49: Ich glaub das bei ganz vielen von meinen Freundinnen und Freunden, dass einfach nie ein Weg war.
00:08:55: Die haben teilweise so gute Ideen.
00:08:57: und dann frage ich mich warum machst du dich nicht selbstständig?
00:09:00: Das ist einfach nicht in deren... Weltbild sozusagen in ihrem Karriereweg verankert.
00:09:04: und für mich war es eben immer verankern.
00:09:05: Im deutschen
00:09:05: Weltbild generell nicht so verankerd, ja.
00:09:07: Genau, das ist ja bei uns einfach nicht so.
00:09:10: Leile der Optionen die einem im Studium oder Schule beigebracht werden als Möglichkeit sich da selbstständig zu machen Und das ändert natürlich schon von Anfang an alles.
00:09:18: wenn ich aufwachse mit dem Wissen Ich kann auch ganz alleine und selbständig etwas schaffen und ich kann ein Unternehmen aufbauen.
00:09:28: Und ich kann der Boss sein sozusagen, das ändert natürlich alles und es eröffnet einfach große Türen.
00:09:34: von daher glaube ich dass das schon mal ganz einen großen Unterschied gemacht hat.
00:09:38: Ich habe gelesen du entscheidest nach dem Prinzip hell yes or clear no.
00:09:41: Das klingt einfach.
00:09:42: aber in der Praxis wenn jetzt ein Start-up wenn das ganze tolle Zahlen hat Aber trotzdem jetzt nicht so ein gutes Gefühl gibt Wie oft hat das Bauchgefühl schon die extra Tabelle besiegt bei dir?
00:09:52: Am Ende muss natürlich immer beides sein.
00:09:53: Wir würden auch nicht in den Start-up investieren, wo wir sagen, hört sich alles toll an aber irgendjemand hat da gar nichts Sinn.
00:09:59: Die Zahlen machen wir den Startups übrigens immer Sinn weil die ja super effektiv sind und einfach dahin gezaubert sind.
00:10:06: also wenn bei einem Start up die Zahlen schon nicht stimmen dann kann man es auch direkt lassen.
00:10:10: aber das heißt überhaupt nichts mehr.
00:10:11: die Teilen stimmen weil wie gesagt kommt direkt aus Hogwarts.
00:10:15: irgendwie eben stimmen muss ist, dass man das Gefühl hat der Markt und dieses Team die durchdringen den Markt.
00:10:22: Die verstehen welches Problem lösen wir hier?
00:10:26: Und ich habe das schon viel zu oft gesehen, dass Gründerinnen eine Lösung hatten und die vorantreiben wollte.
00:10:32: Das passiert ganz oft wenn was aus der Forschung kommt.
00:10:36: Da sitzt ein Professor, der hat sein Leben lang an seiner Tese gearbeitet und daraus will er jetzt ein Produkt erstellen, aber dann ist das vielleicht eine Lösung die man vorantreiben will.
00:10:45: Man muss eigentlich viel mehr am Produkt bleiben, beim Problem bleiben.
00:10:48: also du musst als Gründerin und Gründer eben sagen hier tut der Industrie weh!
00:10:53: Hier da müssen wir... Da können wir was vereinfachen, was effizienter machen und wenn man immer nah am Problem bleibt und das eben löst dann ist das für uns ein viel besseres Zeichen, dass da auch Geld für gezahlt wird.
00:11:07: Also wenn man eben eine Lösung sich ausdenkt wo man aber eigentlich noch gar nicht weiß okay wird es auch angenommen oder braucht es diese Lösungen jetzt spezifisch?
00:11:15: Das ist das quasi Fallen love with the problem not a solution.
00:11:17: Ja genau.
00:11:20: Aber wie hält man das jetzt in der due diligence aufrecht, wenn ich sage mal Gründerinnen mit Charme und Momentum auch in so einen Raum kommen
00:11:28: Ja, da darf man sich dann einfach nicht mehr von blenden lassen.
00:11:30: Also irgendwann hat man das natürlich auch irgendwie durchdrungen.
00:11:35: diesen Scham und diese Passion.
00:11:36: Das haben ja auch alle und es macht ganz viel Spaß.
00:11:39: aber letztendlich muss man die Menschen ein bisschen kennenlernen und den Markt verstehen.
00:11:43: und das macht auch so interessant dass man so viele Märkte anschaut und guckt auch okay was sind denn Erfolgsgeschichten?
00:11:50: Was hat denn da schon geklappt?
00:11:52: Und warum hat's bei anderen tollen Menschen nicht geklappt sich in dieser Szene durchzusetzen?
00:11:57: dann macht man hoffentlich mehr gute Entscheidungen als schlechter, aber auch die gehören irgendwie in die VC-Welt und dass man sich da mal verinvestiert sozusagen.
00:12:05: Es ist halt leider ein Teil von unserer Branche.
00:12:08: Ja klar, der Großteil entscheidet ja sogar.
00:12:10: also das gehört ja nochmal dazu.
00:12:12: Du hast ja gerade schon gesagt ihr habt einen Fokus auf Impact Investing.
00:12:15: es gibt ja auch Studien die zeigen, dass Impact Fonds in der Breite jetzt zumindest keine besseren Renditen erziehen als konventionelle Fonds manchmal sogar schlechter abschneiden.
00:12:23: was Was antwortest du den LP-Investoren, die genau das ansprechen bei dir in Gesprächen?
00:12:28: Ich glaube für uns war es wichtig, die Investoren zu finden.
00:12:32: Die nicht gesagt haben wir investieren jetzt in einen Impact Fund weil wir die Rendite erzielen wollen sondern die erstmal offen waren für Impact und dann gesagt haben ach so ihr habt auch den Anspruch zur Outperform.
00:12:44: Ihr habt den Anspruch trotzdem krasse Zahlen zu liefern.
00:12:48: aber wenn jemand generell schon quasi zu uns kommt und sagt ach das passt nicht zusammen dann ist es vielleicht auch nicht die Person, die wir überreden müssen.
00:12:57: Also ich glaube, wir haben aufgehört Leute von Impact zu überredenen, sondern entweder das passt halt, dass man sagt hey, wir möchten gerne mit deinem Geld mehr Geld verdienen indem wir in nachhaltiges Startups investieren.
00:13:07: und bei uns ist ja nachhaltig auch relativ breit gefächert gewesen.
00:13:09: also das war ja in Gesundheits- und Kleimetech Themen und das hat uns natürlich schon relativ breite Spektrum angeboten mit dem sich dann auch viele vor allem auch in der Energiewelt sozusagen identifizieren konnten, wo es dann auch Sinn gemacht hat an den Zahlen und an den Start-ups.
00:13:25: Dass die eben viel Geld verdienen
00:13:27: können.".
00:13:28: Du sagst der Impact muss auch so hart berichtet werden wie Umsatz?
00:13:30: Also was messt ihr da konkret bei Linux?
00:13:32: oder was sind da so KPIs, die euch vielleicht doch überrascht
00:13:35: haben?".
00:13:35: Ja ich weiß
00:13:36: gar nicht ob's so hart Berichtet werden muss wie wie die Finanz KPI ist.
00:13:41: Ich bin kein großer Freund von diesem Überberichten.
00:13:44: und jetzt noch eine Regulierung und das muss reported werden und das welchen wir das gefühlt hab Wenn es uns zwang wird, dann werden die Daten einfach auch schlecht.
00:13:51: Also dann kommen wir irgendwie direkt aus Hogwarts und das sind wieder irgendwelche Zahlen, die sich aus der Luft gesogen hat.
00:13:58: Und da bin ich kein Fan von.
00:13:59: was ich aber gut finde ist... Wir haben ein eigenes Framework aufgesetzt, das Linux Impact Framework und mit dem haben wir uns angeschaut Was sind aus Impact?
00:14:09: Also wir sehen ja gerade irgendeine Art von Impact.
00:14:11: Ist der übersetzt mit Wirkung also eine positive Wirkung auf diese Welt?
00:14:15: Was sind davon die Risiken?
00:14:18: Was sind die Chancen, was können wir daraus ziehen.
00:14:19: Welche Effizienzen können wir da rausziehen so dass wir diese Wirkung diesen Impact also wirklich als Teil des Businessmodells sehen und dabei dann auch immer vor allem mit den Risiken oder Katastrophenschancen sozusagen abgleichen und überlegen okay das ist hier der beste Weg strategisch.
00:14:38: und welcher Weg könnte uns durch euren Impact eben noch zu einem effizienteren Businessmodell sehen, also verkoppeln es immer mit Finanzkapi-Is.
00:14:48: Lass uns mal konkret werden in was für Unternehmen investiert ihr denn zum Beispiel?
00:14:51: Also ich habe ein Beispiel gefunden Deblat und Interneemwas wenn ich das richtig verstanden am Inspirationsboot analysiere.
00:14:57: aber erzähl mal ein bisschen was war so die Idee dahinter?
00:15:00: oder was sind so andere Unternehmen?
00:15:01: wie seid ihr da so aufgestellt?
00:15:02: weiteres ganz starkes Portfolio Unternehmen von uns ist Dr.
00:15:06: Viren Karl.
00:15:06: Die machen Intimcremes, Intim-Lotion Duschgel für den Intimbereich eigentlich alles.
00:15:14: Und die Story dahinter war so cool, weil sie, also die Gründerin mit gleichem Namen Vivien Kahl ist Apothekerin und stand in der Apotheke.
00:15:22: Die Frauen kamen immer zu ihr und haben gesagt, haben Sie vielleicht was?
00:15:26: Paginaltrockenheit!
00:15:27: Das war ein ganz peinliches Thema.
00:15:29: Dann hat sie gesagt, Mensch ... irgendwie die Medikamente, die ich hier verschreibe sind erst mal das, die sind erst einmal Medikamente.
00:15:35: Ich möchte eigentlich eine Brand, eine Marke aufbauen, Frauen gerne in ihrer Kosmetik haben oder in ihrem Bad stehen haben und so hat sie das aufgebaut.
00:15:45: Und daran, an denen Erfolgs-Teilen die wirklich jedes Mal wieder alle positiven Erwartungen übertreffen sieht man einfach wieder wenn da jemand ist ein Problem erkennt und der eben ganz tief in dieser Welt drinsteckt und die Konsumenten auch versteht, der da in der Produktentwicklung ganz nahe ist dann verkauft sich das.
00:16:07: Und da ist eben eine Purchasing Power von Frauen mit diesen Problemen oder auch nicht, die einfach sagen ich möchte mir, ich gebe fünfzig Euro für ne Gesichtskreme auch und ich möchte mich auch an anderen Körperstellen eben fliegen.
00:16:19: Dann sieht man einfach was dafür ne Purchazing Power hintersteht.
00:16:22: und es haben sie verstanden und wunderbar umgesetzt.
00:16:25: Und das war von Anfang an eine Entscheidung für einen Markt, an den wir geglaubt haben.
00:16:29: Wo wir glauben, dass da noch ganz viel Potenzial war, kombiniert mit zwei ganz starken, klaren strukturierten Gründerinnen.
00:16:36: Über vierzig Prozent Euro Portfoliounternehmen sind ja auch Frauen geführt?
00:16:39: Das ist kein Zufall oder?
00:16:41: Wir haben fünfzig Prozent Gründerinnen in unserem Portfolio und das war uns ganz wichtig.
00:16:45: Wir können auch nur in Männerteams investieren, nur in Frauenteams oder gemischte Teams.
00:16:49: aber wenn man einmal alle zählt dann hätten wir einfach gerne einen Raum der einigermaßen durchgemischt ist.
00:16:54: also ob es jetzt fünfundfünfzig ist oder so das ist uns am Ende egal.
00:16:59: aber es geht ja dann auch dabei wie positionieren wir uns?
00:17:02: Und wie schaffen wir es als VC, als Marke attraktiv zu sein für die schlausten Gründeren?
00:17:08: denn Zwei Prozent des WC-Geldes geht an Gründerinnen und Frauen gefüllte Teams.
00:17:13: Und dechzehnt Prozent an gemixete Teams, das heißt da ist ja schon eine große Diskrepanz.
00:17:17: Das heißt wir müssen erst mal als Marke cool genug sein dass diese schlauen Frauen auf uns zukommen.
00:17:23: Wir werden immer wieder von anderen WCs gefragt so hey wir würden gerne mehr in Frauen investieren aber wir sehen die nicht.
00:17:28: Die kommen nicht zu uns.
00:17:29: Wir kriegen einfach keinen Access und das haben wir durch viel Brandbuilding und dadurch dass wir es immer wieder gesagt haben dass wir gerne in tolle Frauen investieren würden, gesagt.
00:17:39: Trotzdem haben wir natürlich zu dem Großteil der Frauen die sich bei uns vorgestellt haben immer noch nein gesagt.
00:17:44: das ist natürlich auch ein Teil der Geschichte.
00:17:46: Paulina stell dir mal vor du sprichst mit einer Zweienskanzigjährigen, die überlegt ob sie zum Beispiel in den Visibereich geht oder einen Startup kündet.
00:17:54: was sagst du ihr und was verschweigst du lieber?
00:17:57: Gute Frage!
00:17:58: Ich glaube ich würde erstmal fragen warum möchtest Du in die Start-Up Welt gehen?
00:18:02: also ich wird ganz scharf hinterfragen, was die Motivation ist ein Start-up zu gründen.
00:18:08: Weil ich glaube und das ist im Teil auch der Berliner Bubble natürlich oder von diesen Zentren wo da viel Unternehmerenergie drin ist macht man das jetzt aus Lifestyle Gründen weil man das cool findet und so.
00:18:21: Ich glaube dann versteht man nicht genau was dahinter steht oder dann tut man sich damit selbst keinen Gefallen.
00:18:28: Gleichzeitig gibt es auch die andere Seite von Leuten unbedingt was gründen sollten, aber dann in einem angestellten Verhältnis stecken und nicht glücklich sind.
00:18:38: Und sich davon aber nicht frei machen können.
00:18:39: Also ich glaube bei beiden muss man ganz scharf hinterfragen warum?
00:18:43: Was ist denn dein Warum?
00:18:45: Warum möchtest du das machen?
00:18:47: Und was ich verschweigen würde, ist das Unternehmertum nicht nur mit ganz viel Arbeit einhergehen, ich glaube das ist allen bewusst.
00:18:58: Aber dass es eben neun-neunzehn Prozent der Zeit auch sehr glanzlos ist.
00:19:01: also man sieht immer nur bei auf LinkedIn und überall diese Hochmomente aber es gibt ja mindestens genauso viele Tiefmomente und dass du immer wieder als Unternehmerin, als Unternehmner mit einem Nein klarkommen musst und das macht was mit einem.
00:19:16: und ich glaube, das kann einen absolut stärken.
00:19:19: Und da muss aber nicht jeder Zweiundzwanzig sein, um diese Erfahrung zu machen.
00:19:23: Bei manchen Leuten ist es vielleicht genau richtig und bei manch'n Leuten wär's aber besser wenn man erstmal selbstbewusstsein aufbaut damit man auch mal mit nem Nein klarkommt.
00:19:31: Weil ich glaube, dass du in jedem Job lernen müsstest, aber im Unternehmensschirm eben nochmal doppelt so schnell und doppelt zu
00:19:40: viel.
00:19:40: Du lernst das vielleicht doch auf die harter Art und zwar für zwei.
00:19:43: Du arbeitest ja auch in der Dissertation Ich hab's ja einen Eingangs gesagt über... Effizientere Fördermodelle für Gründerinnen.
00:19:49: Ich hoffe, ich habe es jetzt mal so zusammengefasst.
00:19:52: Was ist denn deine provokanteste Zwischentese?
00:19:54: Also etwas das man vielleicht in dieser ganzen Gründungsförderungspabbel die auch im Berlin stark ist, vielleicht nicht hören will.
00:20:00: Ja dass die meisten Events halt einfach purees Marketing sind.
00:20:03: also das war auch ein bisschen meine Frustration auf vielen Events die irgendwie female gebrandet sind und wir machen das ja auch selber als Linux für mich da gar nicht rausnehmen Aber das einfach viel davon wirklich nur Marketing ist.
00:20:15: Und dann hast du da irgendwie VCs, die sagen hier zum internationalen Weltfrauentag und wir machen jetzt hier ein Pitching-Event.
00:20:22: Dann frage ich okay wo sind denn eure Entscheidende aus dem VC?
00:20:26: Es ist halt niemand da sondern der Praktikant der seit zwei Wochen da ist, der gar nicht weiß wo oben oder unten ist mit einem Glas Wein sich in die Ecke verkriegt.
00:20:37: super kontraproduktiv, weil dann hast du diesen Raum voller toller Frauen die Pitchen und sie werden aber gar nicht gehört.
00:20:42: Sie werden nicht gesehen und das investiert auch keiner.
00:20:45: Und das ist einfach super ineffizient und durch Events kann man sich einfach auch schenken.
00:20:51: So und deswegen ist da die steilste These dass viele von den Events dies bis jetzt gibt Einfach schlecht investiertes Geld sind
00:20:58: Porenarketing Mal ganz runtergebrochen in ein zwei Sätzen.
00:21:01: was unterscheidet denn?
00:21:02: Gründer oder eine Gründerin mit einer guten Idee einem oder einer, in die du investierst.
00:21:07: Du hast ja vorher gesagt, die Passion bringen die alle mit?
00:21:10: Was ist dann so der Trigger wo du wirklich am Ende sagst, wo du investiertest deswegen?
00:21:14: Wenn wir das Gefühl haben dass sich das Produkt gut verkauft oder der Service?
00:21:19: also letztendlich sind wir an VC und auch bei allem Gender Parity und Impact unser bisschen Bottle funktioniert auch nur wenn unsere Startups halt Geld zurückbringen.
00:21:27: so.
00:21:27: also so funktioniert das.
00:21:28: das heißt wir müssen das Gefühl haben, dass diese Leute dieses Produkt extrem erfolgreich machen können.
00:21:36: Wie viel Start-up seid ihr bislang investiert?
00:21:38: In elf!
00:21:39: Was war die erste Investition von Wadi?
00:21:42: Die erste Investion war einundzwanzig...
00:21:44: Also jetzt in den Jahren habt ihr die Investition und sind da schon welche ausgefallen bislange?
00:21:49: Ausgefallen im Sinne von... Ja, tatsächlich.
00:21:54: Eins auch relativ schnell.
00:21:55: Da haben wir uns sehr geärgert und zwar dass eine Fehleinschätzung von uns in den Gründer tatsächlich deine wahnsinnige Salesmaschine war und also wirklich, der hätte dir alles verkaufen können.
00:22:08: Und es war glaube ich gut die Erfahrung früh gemacht zu haben und er hat dann auch nach... Ich glaub als wir noch ein Jahr investiert waren gesagt das ist einfach alles so hart!
00:22:17: Ich kann's nicht mehr und ich komme einfach mental nicht mehr mit dem Druck mit und da kann man einfach dann auch als Investor wenig zu sagen weil wenn das auch die Marke dann an einer Person hängt ist es natürlich super schwierig.
00:22:32: Also ich glaube da dann immer noch mal zu hinterfragen, hey wie viel Energie hast du eigentlich gerade noch über und zwar ehrlich?
00:22:40: Die ehrlichsten Gespräche kommen immer nach dem man investiert hat das ist auch klar.
00:22:43: aber die Leute wirklich vor dem Investment sehr gut kennenzulernen auf eine persönlichere Art und Weise.
00:22:50: Ich glaube dass wir da auch einen Vorteil haben zu vielen großen WCs weil wir einfach nochmal anders an die Gründerinnen und Gründern herantreten können.
00:22:57: Aber das war ein sehr frühes Lernerlebnis für uns.
00:23:01: Wie lange sprecht ihr denn damit?
00:23:02: Wie lange dauert es vom ersten Kontakt bis ihr berein investiert?
00:23:04: zum Schnitt?
00:23:05: Ganz unterschiedlich, also von drei Monaten bis dass wir die auch schon drei Jahre kennen und immer mal wieder beobachtet haben und am Anfang war's aber irgendwie zu früh... Es kommt auch immer darauf an, so was unterscheidet einen tollen Gründer in den wir investieren.
00:23:19: Es muss ja zu uns passen und es muss ja auch immer in unser Portfolio passen.
00:23:23: Das ist eine super langweilige Ausrede von VCs am Gründern – das passt gerade nicht ins Portfolios-, aber letztendlich haben wir auch die Diversifikation, die wir anstreben.
00:23:32: Wenn wir gerade in ein Markt schon investiert haben, dann investieren wir da vielleicht nicht nochmal rein.
00:23:37: Aber letztendlichen Jahr muss es natürlich auch bei uns zu uns reinpassen.
00:23:43: Ihr habt ja Linux in euer Family-Office integriert, jetzt statt irgendwie einen externen Vorgang aufzulegen oder so.
00:23:49: Warum?
00:23:50: Aus verschiedenen Gründen also.
00:23:51: zum einen kam der
00:23:53: Ruf
00:23:54: aus meinem Family Office mehr Verantwortung zu übernehmen und mich mehr zu integrieren.
00:23:59: das hatte verschiedene persönliche auch gesundheitliche Gründe in der Familie wo weswegen ich dem ruf auch gerne gefolgt bin und habe dann aber auch gemerkt dass Man kann WC nicht, also Paar Teil machen so.
00:24:13: Das geht halt nicht vor allem nicht beide Gründer eines WC-Fans.
00:24:18: WC du musst immer bei den Events sein.
00:24:20: Du musst dich Startups kennenlernen und so um da irgendwie wirklich total relevant zu bleiben.
00:24:26: und um das als Hauptjob zu machen meine ich jetzt.
00:24:30: Und deswegen haben wir gesagt okay wenn wir noch andere Verantwortlichkeiten nebenher haben, dann können wir das auch einfach als VC-Arm integrieren in das Family Office.
00:24:40: Wir haben immer schon in Startups investiert aber dann haben wir jetzt eine Brand und wir haben jetzt eine Marke die man kennt, die für was steht, was total align ist mit den Werten des Family Offices, können immer noch investieren, aber müssen uns jetzt gerade nicht mehr aufs Fundraising konzentrieren sondern können eben unseren Fokus aufs investieren legen.
00:25:02: und dadurch kommen natürlich auch nochmal viel mehr Startups auf uns zu, weil es jetzt noch mal einen anderen Hintergrund hat.
00:25:07: Und wir haben einfach mehr Flexibilität, mehr Freiheit, weil wir in den Investment-Ticketgrößen, also wieviel wir investieren, ein bisschen flexibler
00:25:17: sind.".
00:25:17: Wenn du Linus heute noch mal gründen würdest, würdest du alles nochmal genauso machen oder was würdest ihr dir selber dringend ausreden?
00:25:26: Ganz, ganz viel gelernt und würde ganz viel anders machen.
00:25:28: Ich bin gar kein Fan davon so krass in die Vergangenheit zu gucken.
00:25:31: wenn mir jemand sagt auch mit ein bisschen mehr Lern hätte ich einen Einzelabi geschafft dann denke ich mir so ne hast du nicht weil hast ja nicht.
00:25:36: also ich bin da irgendwie gar keinen Fan von.
00:25:38: sozusagen ich hätte jetzt das oder dass anders gemacht.
00:25:40: wir haben alles genauso gemacht wie wir es gemacht haben aus den Gründen und mit den Informationen die wir in dem Moment haben.
00:25:45: Das ist auch
00:25:45: heavy damit.
00:25:46: Ja, also in dem Moment waren das die besten Entscheidungen und es waren die, die wir getroffen haben.
00:25:50: Natürlich haben wir ganz viel gelernt aber das sind eher so Learnings sich mit in die Zukunft nehme als da jetzt lange in der Vergangenheit drauf drüber rumzudenken.
00:25:58: Also nach vornhin nehme ich ganz, ganz viel mit!
00:26:01: Sehr gut.
00:26:02: Paulina wenn du nicht ins Start-ups investieren würdest ja sondern du wirst jetzt an eine Business School berufen und unterrichtest ein Seminar.
00:26:09: wie heißt das?
00:26:09: Und was steht auch vorher?
00:26:10: eins?
00:26:11: What would you do if you could not fail?
00:26:14: Und zwar hatte ich einen Mentorgespräch Mit einem Mentor.
00:26:18: Und der hat gesagt, ja ich möchte gerne meine Karriere mit dir besprechen und dann hat er gesagt was möchtest du denn in fünf oder zehn Jahren sein?
00:26:27: Was willst du denn machen?
00:26:29: Was bist du denn?
00:26:32: Wer willst du denn sein?
00:26:33: Da habe ich gesagt ja also eine Unternehmerin ganz klar!
00:26:35: Und dann habe ich ihm erst mal erzählt, aber davor muss ich noch ein Finance Master machen.
00:26:38: Ich möchte erstmal in der Beratung arbeiten, möchte erstmal bei einem großen Konglommel arbeiten und so hat er gesagt okay was macht dich denn in fünf oder zehn Jahren zu einer besseren Unternehmerin als du es jetzt schon bist?
00:26:49: Und da ist mir aufgefallen ok Unternehmerinnen sein ist nichts was ich jetzt lerne durch einen Seminar oder so sondern das ist etwas was ich bin!
00:26:58: Als UnternehmerInnen muss sich noch ganz viel lernen und deswegen würde ich gerne Entrepreneurship und Unternehmertwo mehr in Universitäten bringen.
00:27:08: Also wenn das, wenn ich jetzt dazu eingeladen wäre würde ich das aber gar nicht Entrepreneurships nennen sondern ich würde die Leute einfach fragen so hey was würdest du denn gründen?
00:27:16: Weil diese Grundfrage nach hey was wird es zu gründen?
00:27:20: dass setzt halt schon den ersten Spark los den manche Leute einfach brauchen um sich selbst in der Rolle eines Unternehmers sehen zu können.
00:27:45: Oh, Sarah Blakely.
00:27:46: Immer wieder.
00:27:47: So eine tolle Frau, so viel Optimismus, so eine coole Persönlichkeit hat Spanx groß gemacht, hat Spans für eine Milliarde im Deutschen verkauft, hatte keine anderen Investoren drin und ist einfach eine ganz, ganz tolle Frauenmacherin mit über fünfzig.
00:28:07: ihr zweites Unternehmen, was auch erfolgreich ist.
00:28:09: Sneaks aufgebaut.
00:28:10: also mit der würde ich immer gerne gründen weil ich glaube man hätte sehr, sehr viel Spaß und wird es irgendwie weit bringen.
00:28:16: Und ich kann euch auch sagen, was ich gründen würde.
00:28:18: Weil es einfach wirklich... Also alle die Zuhören bitte gründet das einfach!
00:28:21: Wir brauchen im Ruhrgebiet viel mehr coole Spinning-Clubs.
00:28:25: Ich weiß nicht warum Aber in Berlin gibt's ja von Rose Cycle zu Blackbikes Ich weiss nicht wie sie aller heißen Alles möglich und in Hamburg und in Köln und in Düsseldorf und in allen Städten aber nicht irgendwie so in Essen, Bochum, Duisburg In allem was um uns herum ist also auf jeden Fall ein richtig geiles Spinning Studio Kette aufbauen.
00:28:48: Wer auch immer das hört, bitte ich komme.
00:28:51: Der
00:28:52: Rupport soll radeln!
00:28:53: Sehr gut von dir.
00:28:54: Das hat viel Spaß gemacht.
00:28:56: Danke für die ganzen Einblicke in euer Unternehmen wie ihr das aufbereitet und ich bin gespannt was aus den Unternehmen wird denn dir so investiert?
00:29:02: Ja ich auch danke.
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