„So wenige Krawatten hatten wir noch nie" - Making-of des Female Specials von DAS INVESTMENT

Shownotes

Worum geht es in dieser Episode?

Ein Blick hinter die Kulissen einer Redaktion: Christoph Fröhlich spricht mit seinen Kolleginnen Birte Penshorn und Christin Jahns über die Entstehung des Female Specials von DAS INVESTMENT – einem Heft, in dem zum ersten Mal ausschließlich Frauen aus der Finanz- und Investmentbranche als Protagonistinnen auftreten. Ein Making-of-Gespräch, das redaktionelle Entscheidungen, Produktionsrealitäten und persönliche Eindrücke offenlegt.

Was ihr in dieser Episode erfahrt:

  • Wie die Idee zum Female Special entstand – und wie Herausgeber Malte Dreher reagierte
  • Warum das Heft auf die klassische Ressort-Einteilung (Asset Management / Versicherungen / Beratung) verzichtet hat
  • Wie Protagonistinnen recherchiert und ausgewählt wurden – inklusive einer, die zunächst ablehnte
  • Was 15 Cover-Entwürfe über Redaktionsarbeit verraten
  • Warum echte Personen statt KI-Bilder auf dem Cover stehen
  • Was das Feedback (vor allem das Wort „Vorbild") über die Branche aussagt

Erwähnte Personen & Themen:

Birte Penshorn (Redakteurin, DAS INVESTMENT) Christin Jahns (Redakteurin, DAS INVESTMENT) Malte Dreher (Herausgeber DAS INVESTMENT, Chefredakteur private banking magazin) Gabriele Kroll (Sparkasse Dortmund – Protagonistin im Heft) Franziska Geusen (Firmennachfolgerin – Protagonistin im Heft) Hanna Dudeck (Kollegin bei DAS INVESTMENT, Autorin der Young-Talents-Geschichte) Rebecca Polz (Finanzberaterin und Portfoliomanagerin) Morningstar (für Fondsmanagerinnen-Recherche genutzt)

Transkript anzeigen

00:00:00: Da braucht man das halt gar nicht aufschlagen, sondern kann einfach direkt auf den Titel gucken.

00:00:04: Uns ein war schon sehr wichtig dass möglichst viele Frauen abgebildet werden.

00:00:09: Wenn man mehr Frauen sieht oder mehr diverse Personen dann kommt vielleicht auch die Branche als Arbeitgeber für mehr Leute in Frage, die denken ach da arbeiten ja auch Frauen oder da kann ich vielleicht auch arbeiten.

00:00:21: Tatsächlich, wenn ich mich richtig erinnere auch eine Protagonistin die relativ skeptisch war, die danach ermitgemacht hat.

00:00:27: Aber sie haben am Anfang nicht wollte weil sie nicht so als Frau nach vorne gestellt werden wollte sondern eher für ihre Leistung.

00:00:34: Professional Investors Only Ein gemeinsamer Podcast von Das Investment und dem Private Banking Magazin

00:00:45: Risiko Hinweis Die Inhalte dieses Podcast beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Informationen- und Unterhaltung.

00:00:52: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.

00:00:54: Und jetzt geht's los.

00:00:57: Moin Malte, grüß dich!

00:00:58: Moin Christoph, schön wieder hier zu sein mit dir.

00:01:00: Und frohe Ostern ist ja gerade Ostersamstag in dieser Episode?

00:01:04: Das wünsche ich euch auch.

00:01:05: Malte wir sprechen heute über unser neues Heftma-Ausnahmsweise hier intern Denn die aktuelle Ausgabe ist keine ganz gewöhnliche Ausgabel.

00:01:12: Wir hatten nur Protagonistinnen im Heft Also komplette Frauenpower.

00:01:16: Ich habe gezählt Eine Frau hat eine Krawatte auch drum und Hendrik Leber ist ganz klein abgedruckt noch bei Akates.

00:01:22: das heißt zwei Krawatten sind nur am Heft.

00:01:23: Ich glaube so wenig hatten wir noch nie.

00:01:25: Als ich damit mit der Idee mal im Frühjahr zu dir kam, was war denn da dein erster Gedanke?

00:01:30: Ich hab mich richtig gefreut auf dem ersten Gedanken hin.

00:01:34: Weil ich dachte, was für eine geile Idee und ich mag da auch deinen lebhaften Angang solche Themen dann zu setzen.

00:01:42: Und ich habe mich gleichzeitig geärgert weil ich habe das ja ein paar Jahre auch gemacht und ich hab mich wirklich geärgart nicht selber auch nicht mit der Selbstverständlichkeit mit der du daran gegangen bist dieses Thema selbst für mich entdeckt zu haben.

00:01:53: Stimmt, du warst ja früher auch mal Chefredakteur von Das Investment jetzt in der Herausgeberrolle und beim Private Banking-Magazin aktiv.

00:02:00: Aber auch mal ganz ehrlich gesagt hätte man das vor zehn Jahren in dem Maße machen können?

00:02:05: Ja ich glaube man hätte es schon machen können.

00:02:07: Ich glaube du hast aber seit ein paar Jahren da einfach viel mehr Noise auf den Thema.

00:02:13: weißt Du man ist ja so in so Bubbles oder Echo Kammern Und ich finde da sind Frauen zu Recht präsenter geworden lauter geworden legen auch viel mehr Wert auf ihre eigenen Themen.

00:02:26: Und ich glaube, das war vor zehn Jahren auch schon der Fall aber es war nicht so konzentriert wie ich das zumindest über die vergangenen Jahre wahrgenommen habe.

00:02:34: Die Branche hat ja heute auch eine ganz andere Awareness.

00:02:37: Das merkst du jetzt zum Beispiel auch wenn's um ganz anale Themen wie Panels geht dass da heute das befremdlich wirkt wenn da heute fünf sechs Typen nur noch sitzen und keine Frau... Früher völlig normal, das hat auch keiner eine Frage gestellt.

00:02:49: Bei manchen ist es heute noch ganz normal aber in der Breite würde ich sagen hat sich das normalisiert.

00:02:53: Es hat sich stückweit normalisiert und auch durchgesetzt und ich verstehe auch jede Kritik und auch jeden kleinen oder großen Shitstorm wenn man eben immer nur diese grauen Männerfotos macht.

00:03:04: also wir machen das auch teilweise noch mitunter auch weil es einfach definitiv noch mehr Männer als Frauen gibt in der Branche.

00:03:13: aber es ärgert mich.

00:03:15: Ich denke wir müssen da unsere Sinne noch stärker schärfen, das immer wieder ausgeglichen zu bewerten und zu sehen.

00:03:22: Wir hatten ja auch im Vorfeld viel überlegt wie wir die Themen angehen weil mir war wichtig dass wir jetzt nicht nur Frauen vorstellen weil sie Frauen sind dann wird es einfach nur sinnlos plakativ sondern dass das halt wirklich gute Geschichten sind.

00:03:31: ich zum Beispiel habe gar nicht soviel geschrieben in dem Heft.

00:03:34: das hab' ich dann auch eher den primär weiblichen Team auch überlassen.

00:03:37: Das ist also ein Stück weit auch eine Heft von denen für die Branche.

00:03:40: Ich habe aber zum Beispiel die Gabriele Groll porträtiert, die ist bei der Sparkasse Dortmund dort im Vorstand und die ist da seit Ninzehundertfünfundachtzig also geht da seitdem jeden Tag durch die gleiche Tür durch als das schon Helmut Kohl quasi noch Kanzler war.

00:03:53: Und meine was?

00:03:53: Ist in der Zeit alles passiert halt.

00:03:54: Der Währung umgestellt, der Euro kam keine Ahnung es gab ein Dotcom Crash, es gab eine Finanzkrise, es gibt jetzt KI Die hat so viele Headhunteranrufe weggedrückt.

00:04:04: Das wäre eine Geschichte, die würde man ja.

00:04:06: wenn das jetzt Olaf Müller, wer würde man dir eins zu eins genauso erzählen?

00:04:10: Vollkommen richtig und das sind ja ob jetzt Männern oder Weiblern ist ja fast egal.

00:04:14: Das sind ja so die guten Seelen des Hauses.

00:04:16: ich erinnere auch mal vor ein paar Jahren einen Porträt gemacht zu haben nachdem die Empfangschefin der DWS nach vierzig Jahren in Rente ging.

00:04:22: Das war ganz toll.

00:04:23: dies dann mit irgendwelchen DAX-Cios raufen runter im Fahrstuhl und hat sie zugetextet.

00:04:28: Schöne Geschichte!

00:04:29: Christoph, ich habe abschließend eine Frage.

00:04:31: wir sind ja ständig unterwegs.

00:04:34: Wenn wir nicht gerade durch Frankfurt oder London tourn, dann sind wir hier auf dener Veranstaltungen und Amts.

00:04:39: Wer hält dir denn da zu Hause den Rücken frei?

00:04:41: Das meine Frau die das mit den Kindern managt, die aber auch sonst alles macht.

00:04:44: also ich muss fairerweise sagen mit ohne Familienkalender wäre das heute gar nicht mehr möglich ist auch eine super Erhungenschaft der Technik dass das geht Und die versucht wirklich so viel wie es geht möglich zu machen.

00:04:54: Man kann das leider sich manchmal nicht aussuchen.

00:04:55: dieses Jahr wird zum Beispiel auch beim Hochzeitstagen wichtigen Termin.

00:04:58: Aber ich habe mir versprochen dass wir da feinen was nachholen.

00:05:01: Siehst

00:05:01: ihr holt da fein was nach und Ich möchte mich auch zu Hause quasi bedanken, weil es macht ja auch sehr viel Spaß wenn wir beide so um die Häuser ziehen.

00:05:08: Und da darf man glaube ich nicht vergessen wer dazu hause im Endeffekt immer uns das überhaupt erst möglich

00:05:13: macht.".

00:05:28: meinen Kolleginnen Birte Penzorn und Christine Jans gesprochen, die beide sehr viel an dem Heft mitgewirkt haben.

00:05:34: Die das auch in der ganzen Produktion und Co.

00:05:37: unterstützt haben, Seitenpläne erstellt haben

00:05:39: etc.,

00:05:39: auch Abstimmung beim Cover – da hören wir jetzt mal rein!

00:05:56: jemanden zeigen, der das Investment noch nicht kennt.

00:05:58: Also die drei oder vier Leute da draußen, der es noch nie gelesen hat?

00:06:01: Ich würde sagen, da braucht man das Heft gar nicht aufschlagen sondern kann einfach direkt auf den Titel gucken.

00:06:06: Gute Idee!

00:06:06: Christine was ist denn deine liebste Geschichte in dieser Ausgabe und warum gerade diese?

00:06:12: Das ist eine schwere Frage weil ich finde wir haben wirklich viele gute Geschichten große Vielfalt, aber wenn ich jetzt so von den Geschichten, die ich selber mitgeschrieben habe.

00:06:21: Die sind mir natürlich am meisten im Kopf geblieben und da fällt mir jetzt gerade die Firmenachfolgerin ein und zwar besonders weil wir hatten damit Franziska Geusen gesprochen und man hat richtig gemerkt wie sehr ihr das Thema am Herzen liegt und sie hatte dann erst geantwortet ja Sie musste erstmal drüber nachdenken bis wann wir denn die Antworten brauchen?

00:06:40: Und dann hat sie eine halbe Stunde später schon so einen langen Text geschrieben, weil sie dann auf einmal so viel dazu zu sagen hatte.

00:06:46: Und ich finde da merkt man denn ... Wenn man die Leute mal auch nach ihrem persönlicheren Hintergrund fragt, wieviel denn auch dabei rumkommt und das fand ich richtig schön zu sehen.

00:06:55: Ja, das hat mir gut gefallen vor allem, weil Sie ja wirklich sehr offen darüber gesprochen hat, wie das für sie war als sie das Unternehmen übernommen hat und auch mit welchen Schwierigkeiten sie dann durchaus konfrontiert war.

00:07:04: Habt ihr das Heft eigentlich schon mal jemanden außerhalb der Redaktion in die Hand gedrückt?

00:07:07: Irgendwie keine Ahnung.

00:07:08: Familie, Freunde, Partner...

00:07:10: Ja, tatsächlich.

00:07:11: Mein Mann hat's auch schon gesehen und war auch sehr angetan.

00:07:13: Meinte direkt, das Cover sieht total gut aus.

00:07:15: Das gefiel ihm richtig gut.

00:07:18: Meine Schwester hatte mich vorher gefragt, ob sie nicht mal so einen Heft von uns sehen kann.

00:07:23: Dann hab ich ihr direkt das gegeben.

00:07:25: Sie war besonders von den Farben auf dem Titel begeistert und meint, dass es ja richtig hübsch aussieht.

00:07:30: Ist ja auch Frühling?

00:07:31: Ich bin irgendwann in die Redaktion gekommen und habe gesagt, lass doch mal ein komplettes Heft mit Schwerpunkt Frauen machen ... Jetzt erzählt mal ehrlich, wie habt ihr das zuerst wahrgenommen?

00:07:40: Keine falsche Scheu.

00:07:41: Ich glaub uns hat es direkt von Anfang an gut gefallen.

00:07:44: aber ja wir haben dann schon auch ein bisschen drüber diskutiert ob das vielleicht auch negativ wahrgenommen werden könnte.

00:07:54: also dass die Frauen für ihre Frau sein nach vorne gestellt werden und dass es nachher gar nicht so unbedingt darum geht was die Frauen leisten was sie können was sie schaffen sondern dass sie vorgestellt werden weil sie frauen sind.

00:08:05: Tatsächlich, wenn ich mich richtig erinnere auch eine Protagonistin die relativ skeptisch war, die danach her mitgemacht hat.

00:08:11: Aber sie haben am Anfang nicht wollte weil sie eben nicht so als Frau nach vorne gestellt werden wollte sondern eher für ihre Leistung.

00:08:19: Also die Sorge dass es zu plakativ sein könnte?

00:08:21: Genau!

00:08:22: Wir hatten ja auch dann intern... Erinnere ich mich länger diskutiert über das Format nachdem wir gesagt haben.

00:08:27: hey wir machen das und dann haben wir uns mal ein bisschen größere konzeptionelle Fragen gestellt.

00:08:32: also Wie weit geht man, wird das ein reines Porträtformat?

00:08:35: Macht man Analysen macht man Meinungsstücke rein.

00:08:37: Wie mixt man das alles gibt auch mal so'n bisschen für alle die das hier immer zuhören und die Inhalte hören war so'nn bisschen den Einblick in den Maschinenraum unserer Redaktion.

00:08:44: wie habt ihr das wahrgenommen?

00:08:46: warum haben wir uns am Ende für dass entschieden wie es ist?

00:08:49: Genau wir haben da halt mehr diskutiert.

00:08:51: Und uns ein war schon, habe ich sehr wichtig das möglichst viele Frauen abgebildet werden einfach um zu zeigen dass Frauen vielleicht auch nicht immer die Ausnahme sind wie es oft wahrgenommen wird.

00:09:01: man hört ja dann auf aber wir haben keine Frauen gefunden oder da gibt's einfach nicht so viel in dem Bereich.

00:09:07: und da wollten wir gerne zeigen dass es schon wirklich viele gibt und die auch gern den den Vordergrund stellen.

00:09:13: und wir wollten auch dass jetzt nicht alles Porträts sind.

00:09:15: also dass ist nicht immer nur um die Frau als Person geht und ihren Werdegang, sondern dass wir auch zeigen, dass da auch fachliche Geschichten drinnen sind.

00:09:24: Also das ist um Fonds-Auswahl oder um die Fonds geht und man nur auch zeigt, da sind die Frauen auch vertreten.

00:09:30: Genau also, dass man die Geschichte auch mit Männern hätte erzählen können aber dann einfach eben sich Frauen als Protagonistin ausgesucht hat, um zu zeigen wie Christine gerade schon sagte ja, die gibt es da auch, in diesen Geschichten dann einfach, ihr Frau sein eben nicht im Vordergrund steht oder ja persönlich ja Hintergrund nicht unbedingt im Vodergrund steht.

00:09:47: Ihr habt ja beide auch an dem Heft ganz maßgeblich mitgewirkt also an der ganzen Struktur des Heftes.

00:09:52: die Grammaturgie welche Themen werden wie gewichtet?

00:09:55: Wie habt ihr denn eure Protagonistinnen für euren Geschichten ausgewählt?

00:09:58: Wenn ich jetzt als Beispiel meine Fondsmanagerin Geschichte nehme habe ich tatsächlich einfach geschaut welche Frauen managen und beraten schon seit mindestens zehn Jahren ihren Fonds Und hab mir da dann eine Liste von Morningstar erstellen lassen und bin da einfach durchgegangen.

00:10:16: Dadurch dann auch auf viele spannende Frauen gestoßen, die ich vorher noch nicht kannte.

00:10:22: Das fand ich sehr spannend und hat viel Spaß gemacht.

00:10:25: Christine du hast ja gerade gesagt, du hast bei dem Gespräch mit Franziska Geusen gemerkt, hey da warst du ne Zurückhaltung Jetzt positive mein so richtiger Schwald raus, also voll das man sich an dem Thema beteiligen wollte.

00:10:37: Wie offen hast du denn die Gesprächspartnerinnen?

00:10:39: Die Du hattest erlebt und auch anders ihr macht ja auch sonst viele Interviews in unserer Branche logischerweise mit Männern haben Frauen irgendwie ein anderes Verhältnis zu Interviews und Öffentlichkeit als ihre männlichen Kollegen.

00:10:50: wie nimmst du das war?

00:10:51: Ich hatte das Gefühl alle waren offen mitzumachen aber einige hatten dann doch so bisschen Vorbehalte wenn es quasi um diese ich nenn's jetzt mal typische frauen fragen geht oder quasi zu ihrem Frau sein dass sie da nicht durch die Fragen auch so ein bisschen darauf reduziert werden wollten, sondern dass sie ihnen auch schon irgendwie wichtig war, dass das Fachliche im Vordergrund steht.

00:11:10: Was ja verständlich ist oder?

00:11:11: Genau, das ist auf jeden Fall verständlig und da bin ich mir jetzt nicht ganz sicher ob das jetzt anders gewesen wäre wenn mein Männer gefragt hat.

00:11:16: aber vielleicht macht man das da auch nicht so weil einem denn der Hintergrund egal ist.

00:11:20: es ist jetzt fällt ein bisschen plakativ ausgedrückt aber vielleicht ist es damit klar dass Frauen vielleicht auch öfter darauf damit konfrontiert werden Frauenthemen befragt werden und das ist, glaube ich, vielen nicht so recht.

00:11:32: Aber sonst zu den Fachlichen habe ich das sehr offen erlebt.

00:11:37: Wobei wird es ja eigentlich gar nicht so thematisiert haben in dem Heft?

00:11:40: Also diese klassischen Themen?

00:11:41: Genau!

00:11:42: Ja, das waren dann vielleicht eher nochmal eine Frage dazu oder so um das im Moment mal auch ein bisschen abzubinden an jeder Geschichte.

00:11:48: aber da hatte ich dann eher das Gefühl dass jeder schon mit dem Fachlichen gerne auf dem Vordergrund stehen möchte.

00:11:53: Würde Du hast mich ja auch bei der Produktion viel entlastet was so diese ganzen... Danke erst mal dafür noch.

00:11:57: was die ganzen Ja, Dramaturgie angeht.

00:12:00: Die Seitenplanung

00:12:02: etc.,

00:12:02: was würdest du denn sagen war bei der Ausgabe?

00:12:05: Also beim Female Special Produktionstechnisch jetzt anders als bei einem Anführungsstrichen normalen Heft.

00:12:11: also gab es da irgendwie andere Abläufe kompliziertere Freigabeprozesse.

00:12:14: hatten wir irgendeine anderen Nervosität?

00:12:16: wirst du das intern wahrgenommen?

00:12:17: Ich würde sagen etwas ein bisschen schwieriger in Anführungstrichen dieser Ausgaben war dass sich die Geschichten nicht immer ganz klar einem Bereich zu ordnen ließen.

00:12:26: Also wir haben ja sonst eine Aufteilung in die Bereiche Asset Management, Versicherung und Beratung Und diesmal waren die Schnittmengen zwischen den einzelnen Geschichten deutlich größer.

00:12:35: Deswegen haben wir uns bei dieser Ausgabe dann auch dafür entschieden diese Einteilung einfach mal wegzulassen.

00:12:41: Wie hast du das erlebt Christine?

00:12:42: Ja das Gefühl hatte ich auch dass wir da öfter mal überlegen mussten vielleicht auch welcher Aspekt denn besonders im Fokus steht und wo man es deswegen am besten einsortiert.

00:12:50: Wichtig war natürlich auch die unterschiedlichen Ansätze, wie wir die Geschichten aufziehen.

00:12:56: Auch abwechseln also dass es nicht Porträt-Porträt ist und dann kommt eine Geschichte über Fonds sondern das sich natürlich auch ganz gut durchmischt Und das war auch noch was worauf man achten musste Was es vielleicht wiederum nochmal schwieriger gemacht hätte wären wir in unserer klassischen Einteilung Asset Management Versicherung Beratungen geblieben.

00:13:14: Das war auch etwas worauf wir geachtet haben damit das für den Leser ein bisschen abwechslungsreicher ist beim Durchblättern des Heftes.

00:13:20: Wir wollten ja viele Frauen in den Fokus stellen und deswegen hatten wir natürlich auch viele kürzere und kleinere Geschichten, zumindest von der Länge.

00:13:26: Und da war das dann auch gar nicht so einfach, dass alles zu einem großen Ganzen quasi zusammenzubringen.

00:13:30: Das stimmt!

00:13:31: Ich hatte immer das Glück am Ende alles gegenlesen zu dürfen und es waren viel mehr PDFs als wir sonst hatten.

00:13:36: Einfach weil's wirklich sehr viel kleinteiliger war.

00:13:38: aber war ja auch mal was anderes und es hat ja auch hier gepasst, weil du ja auch im Anfang gesagt hattest ihr wollten ja möglichst viele Frauen mit dem Heft unterbringen.

00:13:44: Ihr seid ja beide Selbstteile in der Redaktion, die überproportional viele Frauen hat im Gegenzug zum Rest unserer Branche.

00:13:50: Wie war es denn für euch über ein Thema zu schreiben?

00:13:53: Dass ihr einen gewissen Sinne dann auch über euch selbst handelt?

00:13:55: Das hat jetzt gar keinen so großen Unterschied gemacht würde ich sagen.

00:13:58: Es war eher vielleicht der Ansatz insofern spannend dass man halt

00:14:02: sich

00:14:02: gezielt eben Protagonistinnen ausgesucht hat und ich muss dazu auch immer sagen Ich habe ja vor in einer Branche gearbeitet wo der Frauenteil noch niedriger war.

00:14:10: Deswegen... Es ist für mich in dieser Branche eher...

00:14:14: Ist schon zugewinnt.

00:14:17: Gab es während der Hefproduktion besonders chaotischen oder lustigen oder typischen Redaktionsmomenten, den ihr mitbekommen habt bei euch?

00:14:23: Oder bei den Kollegen?

00:14:25: Ich glaube eher so gegen Schluss wenn man dann fertig werden muss und dann fallen einem doch noch einmal wieder Kleinigkeiten auf die man ändern muss und die man anpassen muss.

00:14:33: aber das ist wahrscheinlich in jeder Produktion jetzt nicht unbedingt speziell für diese.

00:14:37: Ein bisschen können wir ja auch mal über das Cover sprechen, ihr habt ja eingangs gesagt dass wäre jetzt eigentlich so das was man jemanden vorliegt der uns mal gleich wissen will hey worum geht's da?

00:14:45: Was haben wir da gemacht?

00:14:46: Da kann man ja mal ohne ins Detail zu gehen zu sagen da gab es recht viel hin und her hier in der Redaktion.

00:14:51: ich würde sagen werden gefühlt fünfzehn Entwürfe Und auch von dem Stil was wir jetzt am Ende hatten also von der Idee gab es glaube ich auch nochmal acht.

00:14:58: Das war ja eine der Produktion wo er sehr eng involviert hat.

00:15:02: habt ihr das unterschätzt?

00:15:03: Also ich schon.

00:15:04: Ich glaube, ich gedacht, dass man da schneller auch auf einen Nanner kommt.

00:15:08: Da sieht man dann auch mal vielleicht welche Leute oder welche Kollegen auf?

00:15:12: was achten das... dem einen die Komposition oder was mir rechts und was mir links ist, das fällt mir ins Augefeld.

00:15:18: Was einem selber gar nicht aufgefallen wäre.

00:15:19: aber der eine guckt mehr auf Farben und so kommt dann nachher doch irgendwie gefühlt bei zehn Leuten zwanzig Meinungen zustande und dann dazu entscheiden Respekt vor dir dass du das da sonst immer allein hinbekommen hast.

00:15:31: Genau also dass man einfach irgendwann die finale Entscheidung treffen muss weil wenn man natürlich abwartet dass allen das selbe gefällt Dann wird man wahrscheinlich nie mit dem herft fertig.

00:15:41: Zumindest zwei der Alternativ-Cover haben es ja auch vorne reingeschafft.

00:15:45: Wie war denn das Feedback nach erscheinen?

00:15:47: Also von Leserinnen, von Lesern und von der Branche.

00:15:49: hat euch davon irgendwas überrascht?

00:15:51: oder gab's auch kritische Rückmeldungen die euch mal erreicht hat dass sei irgendwie zu, keine Ahnung so einseitig zu aktivistisch oder andersherum nicht mutig genug oder

00:16:00: so?

00:16:00: Die Rückmeltung die ich jetzt mitbekommen habe waren eigentlich durchweg positiv und sehr begeistert.

00:16:05: Das schönste Feedback hatte ich auch von Franziska Gäusen bekommen, die gesagt hat sie will das Hafe für ihre zweieinhalb Jahre alte Tochter aufheben.

00:16:11: Damit Sie das später mal sehen hoffentlich einer Branche, die das dann schon ein bisschen normalisierte hat.

00:16:15: Wie war es bei dir Christine?

00:16:16: Ich habe auch nur positive Rückmeldungen bekommen was ja auch sehr schön ist und ich glaube auch zu allen möglichen Geschichten.

00:16:21: Und was mir besonders aufgefallen ist dass sich auch viele Die zum Beispiel bei LinkedIn geantwortet haben immer auf diese Vorbildrolle.

00:16:29: Dass denen das auch positiv aufgefallen sind alle meint Ja, das ist genau das, was es braucht.

00:16:33: Es brauchen mir Vorbilder und dann haben wir uns ja quasi im Nachhinein auch richtig entschieden, dass wir so viele Frauen nach vorne gestellt

00:16:40: haben.".

00:16:40: Genau!

00:16:41: Und dann kann man dazu vielleicht ... Oder es ist dann vielleicht auch noch eine Bestätigung?

00:16:46: Wir haben ja tendenziell auf dem Cover eher keine Personen sondern meistens ein Symbolbild und haben uns dieses Mal bewusst dafür entschieden, Personen aufs Cover zu nehmen.

00:16:57: Das unterstreicht dann ja auch nochmal mehr diese Vorbildfunktionen, eben keins der Alternativ-Cover, die man auch im Inneren dann sieht genommen hat.

00:17:04: Weil es doch ein bisschen zu generisch wäre und wir ja auch an mehreren Stellen schreiben das ist halt... Auch wenn es schon einige Frauen gibt, die in der Branche arbeiten, aber was trotzdem immer noch mehr Sichtbarkeit braucht?

00:17:15: Das stimmt!

00:17:16: Einige Entwürfe hatten ja auch quasi KI Menschen also dies nicht so gibt wie man das von klassischen Stockfotos kennt haben wir uns ja auch ganz bewusst dagegen entschieden weil wenn wir schon ein ganzes Heft über die Frauen in der branche machen soll man dir auch sehen oder zumindest Einige davon, alle, ich weiß gar nicht über fünfzig Frauen da drin wäre vielleicht ein bisschen viel gewesen.

00:17:31: Ihr habt ja gerade beide vier bei Vorbilder gesprochen und ich erinnere mich auch an die Themenkonferenz wo wir das damals hatten und da haben wir so'n bisschen gehadert.

00:17:38: Wir haben ja auch eine Geschichte drinnen mit der Nevin und der Selina, die auch ein bisschen über Vorbildersprechen und Co.

00:17:44: Da haben wir auch gesagt vor Vorbild ist eigentlich so ein sehr hohes Wort, so ein großes Wort und das kam jetzt eigentlich wie du gesagt hast, das häufigste Feedback.

00:17:51: Christine Wie guckst denn du da jetzt drauf?

00:17:54: Ja vielleicht auch dass man das Ganze vielleicht auch immer gar nicht so groß machen muss, auch diesen Begriff Vorbilder.

00:18:00: Sondern es ist vielleicht einfach eher was mit Sichtbarkeit zu tun hat, was auch da mir gemeint ist, dass man einfach Frauen oder vielleicht auch gar nicht nur Frauen sondern Diversität insgesamt sichtbarer machen muss damit das vielleicht auch insgesamt für mehr Leute in Frage kommt.

00:18:15: weil ich hatte ja von meiner Schwester schon erzählt die ich des HEPT gegeben habe und ich glaube die hatte zum Beispiel das Investment ist ja auch eher ein BtoB Magazin kennt sie natürlich nicht.

00:18:23: als Privatanlegerin hat sie auch immer abgeschreckt, da mal reinzugucken.

00:18:27: Aber wenn man das alles ein bisschen nahrbarer macht auf diese Branche, dann kommt die vielleicht für mehr Leute generell an Frage und so kommt ... Wenn man mehr Frauen sieht oder mehr diverse Personen, dann kommen vielleicht auch die Branche als Arbeitgeber für mehr Menschen in Frage.

00:18:39: Die denken ach, da arbeiten ja auch Frauen oder da kann ich vielleicht auch

00:18:43: arbeiten.".

00:18:43: Und deine Schwester will jetzt auch sofort in den Finanzvertrieb?

00:18:45: Ja soweit

00:18:46: ist es noch nicht gekommen!

00:18:48: Was würdet ihr denn beim nächsten Schwerpunkt dieser Art, wenn wir so was noch mal machen würden, anders machen?

00:18:53: Wir haben vorhin tatsächlich schon drüber gesprochen und wir hätten gerne ein diverseres Heft.

00:18:58: Also dass es gar nicht unbedingt nur Frauen sind sondern generell Menschen auch mit unterschiedlichen Herkünften Und das jetzt auch immer gar nicht auf Migration bezogen Sondern vielleicht wie viele Menschen kommen aus Haushalten wo die Finanzbranche auch gang und gäbe ist, oder wie viele Konflikte aus Arbeiterhaushalten oder ähnliches.

00:19:19: Und generell auch mehr jüngere Menschen dann zu zeigen in der Branche arbeiten.

00:19:23: Kollegin Hannah Duderk hat darüber ja auch eine tolle Geschichte gemacht –

00:19:27: ich spreche jetzt einfach

00:19:27: mal für uns beide!

00:19:28: Ich fände es glaube ich ganz schön wenn wir nochmal einen Special machen.

00:19:31: Ja auch gerne noch einmal ein Frauen-Special aber gerne auch mal ein Special oder ein diverses

00:19:36: Special?

00:19:37: Ja genau, weil wir hatten uns auch gefragt so.

00:19:39: Wenn die auf Kongressen sind da sind natürlich immer wenig Frauen und viel mehr Männer.

00:19:42: aber haben uns gefragt ob man sich vielleicht deswegen auch eher auffallend fühlt.

00:19:46: oder ist das auch noch mit dem Alter bedingt?

00:19:49: Also dass man sich als junge Frau besonders auffällig vorkommt.

00:19:53: Genauer, ob es vielleicht als junger Mann auch ähnlich ist oder wenn man eben nicht von Haus aus schon viel mit der Finanzbranche oder mit Finanzen generell zu tun hatte wie es den Menschen damit geht.

00:20:04: Stimmt!

00:20:04: Das ist in der Branche generell Altersdrichter, auf der Geschlechtzeit ist es dann noch mal krasser.

00:20:09: Ich glaube weibliche Beraterinnen gibt's wirklich weniger.

00:20:14: Da plaudere ich jetzt nicht aus dem Nähkästen mit der Rebecca Pholz drüber gesprochen, dass sie auch sagt als junge Beraterin auf irgendeinem Event da ist man halt quasi so eine Art Einhorn.

00:20:22: Christine Duister hat gerade gesagt die Konkresse und Veranstaltungen wenn ihr beide in Räumen seid wo gefühlt achtzig, neunzig Prozent der Anwesenden männlich sind wie erklärt das mal wir sind?

00:20:31: Wie fühlt sich das an?

00:20:33: aber du bist ja schon ein Weile im Job Ändert sich da auch was?

00:20:37: Ich habe schon das Gefühl, dass ich etwas ändere.

00:20:39: Das kann man vielleicht auch wieder am Farbkonzept erklären.

00:20:42: Man sagt ja immer blaue Anzüge oder dunkle Anzügen und weiße Hemden.

00:20:46: Und ich hatte auf den ersten Kongressen immer so ein Fliederfarben, einen Blazer an und ich hatte das Gefühl mich kannte danach jeder.

00:20:52: aber mich hat auch jeder gefunden auf diesen Kongress weil man einfach schon von der Farbe herausgestochen ist.

00:20:56: Als ich dieses Jahr auf Kongressens waren dann sieht man auch immer schon mehr bunte Kleidung.

00:21:01: also gefühlt vom Überblick über die Kongresse Wunder geworden.

00:21:06: Kommt, glaub ich auf den Kongress.

00:21:07: Ich hatte mal einen grünen Anzug, den ich mir mal trage und da wurde gleich gefragt ob ich irgendwie in Österreich quasi an der Zollschrank gearbeitet.

00:21:15: Was hindert denn Frauen in der Branche?

00:21:16: Glaubst du bitte am stärksten ist das irgendwie strukturell?

00:21:20: Ist es auch die Kultur?

00:21:21: Ist das vielleicht doch einfach eher psychologisch?

00:21:24: warum was ja gerade gesagt gibt oder Christine jetzt auch gesagt Es gibt ja sehr weniger Junge, die da reingehen.

00:21:29: Was hinterht ihr ab?

00:21:30: Das sind wahrscheinlich recht viele Gründe.

00:21:32: also von allem, was du gerade angesprochen hast.

00:21:35: Es ist ja auch nicht nur in der Finanzbranche so, sondern generell auch in den Minnstudienfächern, dass Frauen dann vielleicht ein bisschen mehr noch auf die Idee gebracht werden könnten, dass das alles Berufe für sie sein könnten.

00:21:50: und ich denke auch, dass so etwas Christine vorhin meinte, einfach diese Sichtbarkeit, dass man sieht ach da arbeiten ja auch schon andere Frauen.

00:21:57: Das könnte ja vielleicht auch was für mich sein, dass es dabei sehr bei helfen kann.

00:22:00: Ich hatte mal die Idee, hab euch die aber noch nicht erzählt weil ich nicht ständig mit irgendwelchen Ideen überfallen will.

00:22:05: Dass man das ja auch regelmäßig jetzt weitermachen könnte.

00:22:08: Weil gerade die Geschichte, die du schon angesprochen hattest von Hannah und den Young Talents.

00:22:12: Ich kannte keine von den Frauen also alle noch nie irgendwie gesehen bei meistens sitzen hier nicht irgendwo auf einem Panel sondern machen einfach ihren Daily Job Und hatte mal überlegt ob meine Rubrik startet so was wie young talents quasi.

00:22:24: Das müssen dann ja nicht nur Frauen sein.

00:22:25: Aber dass man da auch regelmäßig mal Leute vorstellt die grade so guten Job machen, in dem was sie machen.

00:22:30: Ob das jetzt Marketing ist Portfolio Management Risikoanalyse whatever?

00:22:34: Was haltet ihr davon?

00:22:35: Find ich eine tolle Idee weil man dadurch auch eben zeigen kann dass die Branche nicht nur das Klischee ist was man sonst vielleicht sofort schnell im Kopf hat wenn es heißt zu ärmen Das ist die Finanzbranche etwas eher ältere Herren in dunklen Anzügen und dass man zeigen kann nein da gibt's auch junge Menschen Und die arbeiten in den folgenden Berufen und diese Berufe gibt es überhaupt auch in der Finanzbransche

00:22:53: mit Studium, Auslandssemester den langen Werdegängen müssen wir ja, glaube ich, jungen als unter vierzig definieren.

00:22:58: Aber immerhin... Börte wenn du in fünf Jahren jetzt mal auf das Heft zurückschaust was hoffst du dass?

00:23:05: das ist jetzt hoch gesagt aber ausgelöst hat?

00:23:09: Wir haben ja schon gestern gesehen es war ja ein unglaubliches Feedback, was wir hatten.

00:23:12: Glaubst du da machen noch andere sowas auch nach oder...?

00:23:16: Autos kann ich mir schon vorstellen und ich würde hoffen, dass in fünf einfach viel, viel regelmäßiger auf Frauen oder Menschen mit anderen Hintergründen oder jüngeren Menschen.

00:23:29: Einfach viel häufiger auch im Heft sehen.

00:23:31: Abschlussfrage an euch beide!

00:23:33: Ihr habt ja jetzt mit so vielen Leuten gesprochen und habt die Texte geschrieben, habt die Lesen.

00:23:37: Viele Einblicke auch mit ein paar Persönliche bekommen.

00:23:40: eigentlich ist ja unwahrscheinlich dass man jetzt genauso drauf guckt wie man es vielleicht vorher hat auf bestimmte Themen.

00:23:45: Habt ihr da seht ihr jetzt irgendwas anders?

00:23:47: Ganz egal ob das beruflich ist oder persönlich.

00:23:50: Also so auf unsere Arbeit bezogen war das, glaube ich, nochmal so ein Reminder für mich.

00:23:55: Dass man vielleicht doch immer noch mal genauer hinguckt, welche Menschen einem bestimmten Bereich arbeiten und vielleicht auch dann eher mal als Gesprächspartner oder Protagonisten in Frage kommen.

00:24:06: Weil ich glaube es stehen oft schon eher Männer im Vordergrund und die sind natürlich allen bekannt und da hat man diesen Impuls nachzufragen, dass man sich vielleicht selber erinnert, vielleicht auch noch einmal in der zweiten Reihe zu gucken

00:24:21: Ja genau, dass man auch vielleicht ein bisschen in Anführungsstrichen jetzt unbekanntere Personen aus der Branche vorstellt die jetzt nicht immer so direkt im Rampenlicht stehen oder vertreten sind.

00:24:31: Also das finde ich auch sehr schön.

00:24:33: Ja genau wie du sagst es ist einfach eine gute Erinnerung daran das auch einfach zu machen.

00:24:38: Bitte Christine vielen Dank!

00:24:39: Nicht nur für heute sondern auch für die ganze Arbeit die auch in diesem Heft steckt.

00:24:43: Man merkt ja auch dass ihr das Thema wirklich ernst nehmt.

00:24:45: würde mich auch freuen wenn wir das gemeinsam weiter tragen und ein bisschen lauter werden ob im Magazin online Wer weiß, vielleicht auch hier im Podcast.

00:24:53: An euch da draußen, wenn ihr das aktuelle Heft noch nicht in der Hand hattet, holt es euch bis zur nächsten Ausgabe!

00:24:58: Vielen Dank euch beiden!

00:25:00: Danke dir!

00:25:00: Tschüss!

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