Scheindiversifikation, echte Börsen-Risiken – vier Experten räumen den Markt auf
Shownotes
Panel: Rendite unter Restriktionen – Perspektiven für Kapitalanlagen 2026 Aufgezeichnet live auf dem Private Banking Kongress, Köln
Auf dem Podium:
Philipp Prömm – Vertriebsvorstand, Shareholder Value Management AG Kevin Dunzel – Natixis Investment Managers, Multi-Asset & aktive Strategien Philip Meier – Gramercy (GAM-Tochter), Emerging Market Debt Alessandro Tentori – BNP Paribas Asset Management, Makro & Fixed Income
Moderation: Christoph Fröhlich & Malte Dreher
Themen dieser Episode:
Allokation 2026 – Welche Anlageklasse wird der wichtigste Renditetreiber? Das Panel und das Publikum antworten – und sind sich erstaunlich einig: Aktien. Aber mit Einschränkungen.
Unterschätzte Risiken – Nicht Geopolitik, nicht Inflation ist die eigentliche Gefahr, argumentiert Kevin Dunzel: Es ist die wachsende Marktverengung in Indizes und die damit verbundene Scheindiversifikation.
KI und Unternehmensbewertung – Alessandro Tentori erklärt, welche Sektoren wirklich von KI profitieren (Stichwort: Arbeitsintensität). Kevin Dunzel warnt vor dem Hype-Zyklus und erinnert an das Meta-Beispiel.
Anleihen – 60 Prozent des Publikums sehen Anleihen als weniger attraktiv. Das Panel differenziert: Europäisches Investment Grade ja, US-Staatsanleihen mit langer Duration nein. Emerging-Markets-Blend-Strategien: definitiv interessant.
Benchmarks – Haben Benchmarks in den letzten 20 Jahren mehr geschadet als genützt? Das Panel sagt: ja. Das Publikum widerspricht – und sorgt damit für den aufregendsten Moment der Diskussion.
Hinweis: Das Gespräch wurde vor dem Ausbruch des Iran-Krieges aufgezeichnet. Die strukturellen Themen – Marktkonzentration, Allokationsdisziplin, aktives Management – haben dadurch nichts an Relevanz verloren.
Transkript anzeigen
00:00:02: Die Sache, die eine Krise wirklich auslöst ist meistens das was nicht so unbedingt auf der Agenda ist und was die Leute nicht unbedingt wissen.
00:00:09: Deswegen wird es wirklich ne Krise.
00:00:12: Daktisch handeln und aktiv handeln ist ganz wichtig gerade in dieser Zeit.
00:00:17: Gleichzeitig haben wir immer weniger Unternehmen, die die Performance in der Welt irgendwie treiben.
00:00:23: Genau deshalb muss man sich überlegen wie finde ich diversifikationen im Portfolio?
00:00:29: Kaufindikator ist immer viel einfacher als verkaufen.
00:00:37: Ein gemeinsamer Podcast von
00:00:38: Das Investment
00:00:39: und dem Private Banking Magazin.
00:00:43: Risiko-Hinweis, die Inhalte dieses Podcast beinhalten keine Kaufempfehlungen sondern dienen ausschließlich der Informationen und Unterhaltung.
00:00:50: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.
00:00:52: Und jetzt geht's los Moin Malte.
00:00:55: Moin Christoph.
00:00:56: schön mal wieder mit dir hier zu sitzen
00:00:58: Malte.
00:00:58: wir hatten ja vor kurzem ein Panel aus Köln veröffentlicht zum Thema Family Offices und Banken.
00:01:03: Wer braucht da eigentlich wehen?
00:01:05: Wir hatten an dem Tag noch ein weiteres Panel in Köln und das liegt jetzt schon paar Wochen zurück.
00:01:09: Das war vor dem Ausbruch des Iran-Kriegs, deswegen ist es auf der einen Seite vielleicht ein bisschen veraltet.
00:01:14: Auf der anderen Seite auch gerade topaktuell.
00:01:17: Es ist eigentlich relativ zeitlos.
00:01:18: Es ging um das Thema Allokation mit Blick auf die Agzienanleihen, welche Rolle spielt vielleicht auch im Bitcoin?
00:01:26: Und erzähl mal kurz, mit wem hatten wir da gesprochen.
00:01:29: Richtig!
00:01:29: Wir haben einen Panel auf unserem Private Banquet Kongress abgehalten – das hieß Rendite und der Restriktionen, Perspektiven für Kapitalanlagen.
00:01:38: Und wir waren zu sechst also wir beide plus vier profunde Kenner der Materie.
00:01:42: Wir hatten Philipp Frömm da, ein Vertriebsvollstand von Sherwood Avejo und einen Aktien-Experten.
00:01:47: Kevin Dunzel vom Anatixus Investment Managers als Multi-Asset und Vertreter für aktive Strategien vor Ort.
00:01:55: Phillip Meyer, Emerging Market Debt, also Renten von Grammacy einer Tochter von GAMM.
00:02:00: Und es war Alexandro Tentori von BNP Paribas Asset Management, der uns ein bisschen in die Makro- und Fix-Income Seite mitgenommen hat.
00:02:08: Und mit den vier Experten haben wir so'n bisschen die Großwetterlage besprochen.
00:02:13: – ich habe eine Frage an dich Christoph!
00:02:15: Wenn wir uns darüber Gedanken machen das wir vor dem Iran Krieg aufgezeichnet haben ist es nicht umso sinnvolliger weil wir predigen ja immer den langfristigen Anlagerfolg dass man eben solche Events eigentlich auch mal ausklammert?
00:02:28: Und über solche Themen wie Diversifikationen und Allokation spricht?
00:02:32: Ja absolut, du siehst ja auch was da gerade wieder los ist.
00:02:34: Also jetzt zum Beispiel Gold und vor allen Dingen Silber.
00:02:37: Ich glaube Silber ist hier.
00:02:38: Du drehst jetzt um die... ...fünfzig Prozent runter oder fünfundvierzig Prozent?
00:02:42: Also man sieht ja dass diese Rechnung vom Anfang Januar als Gold auf dem Rekord war.
00:02:48: Krieg treibt gold das jetzt quasi kriegt treibt Zinsen und Zinsendrück gold geworden ist.
00:02:53: Und das innerhalb von sechs Wochen.
00:02:54: also es ist ja... Das ist ja irre wie schnell auch sowas sich umkehren kann.
00:02:58: Das gleiche jetzt mit dem Thema Öl Was das wieder für Aktien bedeutet, also insofern ist es ja eigentlich wichtig dass man gerade diesen Blick aus der Vogelperspektive von oben mal macht und sich resilient aufstört.
00:03:08: Ganz genau!
00:03:08: Und wir sehen ja mitunter eine Spreizung Der Dach startet mit minus dreihundert und geht dann mit plus vierhundert Punkten aus dem Tag oder so.
00:03:15: Also das ist ja eine enorme Volatilität.
00:03:17: und am Ende wenn man das mal ein bisschen glättelt über Monate und Wochen Ist idealerweise nichts passiert.
00:03:24: Wir in der Redaktion sagen ja auch mittlerweile, wir gehen auf diese ganzen News wirklich nur noch bedingt ein.
00:03:28: Wenn es mal wirklich rappelt.
00:03:30: aber ansonsten wenn Trump mal wieder das sagt morgen das und dann zieht der Bitcoin mal wieder acht Prozent hoch und saust am nächsten Tag irgendwie fünfzehn Prozent runter Das war im Frühjahr noch irgendwie eine Meldung wert Aber da kommst du heute gar nichts zu nichts an mehr wenn du das alles aufgreist.
00:03:43: Ich habe aus dem Penne Gespräch eine Aussage mitgenommen dass Benchmarks in den vergangenen zwanzig Jahren Mehr Schaben angerichtet haben als Gutes getan.
00:03:53: Steile These
00:03:54: finde ich auch, zumal man natürlich überlegen muss was für Benchmarken man nimmt.
00:03:58: Aber ich glaube schon dass wenn man langläufig immer sagt ja kauf dir ein MSCI Welt ETF oder G in den S&P-Fünfhundert die wenigsten mit unterwahrscheinlich auch professionelle Investoren wissen was für einen Cluster sie damit unterkaufen.
00:04:13: Interessant fand ich vor allen Dingen, dass es eine große Zustimmung auf dem Panel gab bei den anderen Teilnehmern.
00:04:17: Aber das Publikum hat so knapp, ich weiß nicht mehr ganz genau, sechzig Prozent zwei Drittel abgestimmt, dass Benchmarks nach wie vor wichtig sind also wie sehr da auch die Wahrnehmung von den Asset Managers und aber auch den Investoren ein Stück weit auseinander geht.
00:04:30: Ich glaube man braucht einen stückweit wie beim Schach so ein Level-Playing-Field.
00:04:35: Institutionelle Investoren sagen ja auch, ich lege sechszig Prozent in eher Defensive Stücke, dreißig Prozent in Liquidität und vielleicht haltet noch zehn Prozent Cash.
00:04:44: Das ist ja per se auch gar nicht verkehrt.
00:04:47: ich glaube nur dass so eine defensive Ecke die muss ja nicht zwangsläufig nur aus aus Renten bestehen.
00:04:54: da können wir auch Marvello Aktien rein oder andere Konstruktion.
00:04:57: Ich glaube man muss eine gewisse Klaviatur des Risikos beherrschen.
00:05:02: aber die Instrumente die eingesetzt werden die dürfen schon ein bisschen aussilieren.
00:05:05: Absolut!
00:05:06: Ich glaub das war auch der spannendste Widerspruch vom ganzen Panel.
00:05:09: Das waren aber auch noch ein paar andere interessante Statements dabei.
00:05:12: Ich würde sagen, wir hören jetzt mal rein!
00:05:40: Aktienindustrie landen online emerging markets alternative assets liquidität Opportunitäten.
00:05:46: Philipp prömm hier zu meiner rechten.
00:05:48: Was wirst du tippen?
00:05:51: weil das im historischen mittel immer so ist oder weil Du hier unser aktien geil bist?
00:05:56: ich bin natürlich aktiengai, weil wir aktienfonds machen und aktien war nur halt langfristig immer die attraktivste anlageklasse.
00:06:03: Ich glaube über gyptosen ist aktuell nicht wirklich diskutieren und aufgrund der Die Inflationssituation ist online wahrscheinlich auch nicht so spannend, also ich sehe da keine wirklichen Alternativen.
00:06:14: Gold ist gut gelaufen und das ist eine Fahnenstange, auf die ich jetzt nicht weiß ob ich dann noch oben drauf klettern muss oder sofern.
00:06:19: Ich bleibe bei Aktien.
00:06:20: Wie sehen das die anderen Teilnehmer?
00:06:21: Kevin, geben wir mal weiter das Mikrofon!
00:06:24: Ja, als Hauptrendite-Treiber sehen ja auch die Aktien.
00:06:27: nichtsdestotrotz haben wir in den letzten Jahren schon viel Bewegung gesehen d.h.
00:06:31: auch andere Anlageklassen werden wichtiger.
00:06:33: Wir sehen definitiv auch die Online als Renditebringer Nicht nur als Diversifikator, auch da gibt es die Möglichkeit Rendite zu erwirtschaften.
00:06:42: Und was glaube ich auch immer wichtiger wird sind die Opportunitäten wahrscheinlich hier aufgeführt, sprich auch Diversifikatoren im Portfolio.
00:06:51: Aber ich würde mit der Abstimmung mitgehen, Hauptrendite, totalbar die Aktien.
00:06:55: Die Abstimmung und Mitgehend ist gerade bei den Industrieländern.
00:06:58: Sie können alle noch weiter abstimmen, das man nicht gemacht hat Und einunddreißig Prozent bei den Emerging Markets.
00:07:03: Insofern geht man mal das oder... Hey,
00:07:04: aber da sind wir vielleicht etwas unsauer, aber auch Christoph ob das jetzt die Aktien oder die Anleihen sind?
00:07:08: Das weiß ich gar nicht so genau!
00:07:10: Aber wir haben ja einen ausgewählten Online-Experten der emerging markets hier, Philipp.
00:07:15: Ich muss glaube ich emerging marketstippen, aber ich würde sagen eine Kombination mit alternativen Assets könnte emerging markets noch attraktiver werden weil wenn natürlich auch schon relativ gut gelaufen sind in emerging markets über letzten zwei drei Jahre Insofern sind wir vielleicht schon ein bisschen spät im Zyklus.
00:07:29: Wenn man das jetzt intelligent strukturiert, Emergy Markets als attraktive Esseklasse würde ich sagen die beiden zusammen sind da ganz oben.
00:07:37: Alessandro was sagst du denn zu vier Prozent anleihen?
00:07:40: Absolut gesehen ist in das Aktium keine Frage Risikobereinig.
00:07:45: Das ist die wichtigere Frage.
00:07:47: Sind es wahrscheinlich Heildanleihen und das war auch so der letzten Jahre?
00:07:51: Da muss man natürlich aufpassen, welcher Heil landen, ob man da ins Heil-Image-Markets oder Heil-Industrie-Länder geht.
00:07:58: Aber ich denke weiterhin zeigt es sich, dass der Heil war sehr stark von einer sehr starken Seite.
00:08:05: Wenn wir dann mal die ganze Verteilung von den Essetklassen angucken also in die Runde gefragt, was würde man denn heute vielleicht im?
00:08:11: Du hast ja auch schon gerade gesagt Gold ist sehr weit oben an der Fahnenstange?
00:08:14: Wenn wir mal generell den ganzen Markt angucken, was wäre man denn im Portfolio reduzieren oder sollte man reduzieren, auch wenn es vielleicht noch kurzfristig gut läuft?
00:08:22: Mit Blick auf den Blick auf das Jahr zum Jahr.
00:08:24: Spannende Frage was man reduziert sollte.
00:08:26: also ich bleibe auf der Aktienseite und ich zeige einfach Was wichtig ist dass man auswählt, dass man wirklich selektiert weil Es ist nun mal eine KI Revolution Das können wir glaube ich nicht abstreiten das wird das alles bestimmte Thema sein Und da ist dann eben Stockpicking und auch Branchen Selektionen glaube Ich sehr gefragt weil es wird Einfach Firmen geben die stark von der k.i revolution profitieren und es werden firmen geben die werden möglicherweise komplett überflüssig.
00:08:53: das ist ja auch gerade dass was aktueller markt so ein bisschen eingepreist oder gespielt wird Ja, der ausverkauf war den software akzept und es wäre uns selber ja auch wir haben auch drei leute die prompt scheiben und machen und software voranalyse tun attributons analysen sich schreiben und ausregnen lassen und Das macht einfach gewisse software anbieter dann möglicherweise eventuell komplett überflüssig, das ist was der Markt aktuell spielt und es ist eben sehr wichtig dass man da ein gesundes Weltbild hat.
00:09:19: Dass man auf den Markt blickt und die merkt ihr die Welt richtig einschätzt und dann halt eben nicht auf die Verlierer setzt.
00:09:25: Das wird bei Corporate Bonds derselbe sein, deshalb muss jetzt nicht nur das Aktienthema sein.
00:09:30: Und das gleiche sehe ich auch mal bei Crypto's.
00:09:32: Ich meine komischerweise spricht keiner über Bitcoin.
00:09:34: obwohl es fünfzig Prozent gefallen ist finde ich ja auch sehr interessant und gehört dazu.
00:09:39: Ich
00:09:39: habe schon immer gesagt Bitcoin ist komplett über flüssig braucht kein Mensch.
00:09:43: Ja, es gibt eine On-Chain.
00:09:44: Man kann auf Horst auch schon über G-Streben, habe ich gerade von einem Kollegen Peter Bansi gelernt... ...über On-Chan kaufen handeln nicht T plus zwei sondern alles viel schneller fast in Echtzeit und das läuft dann über Ether.
00:09:57: Insofern gibt es da Rückdose die sehr wohl Sinn machen und gut sind aber...
00:10:02: Bevor wir daheim
00:10:02: kommen zum Beispiel sehe ich das nicht.
00:10:03: also einmal eins weg lassen sage ich Bitcoin.
00:10:05: Bevor
00:10:05: jetzt zu tief in die Maschinenum der Fondsabwicklung gucken.
00:10:08: wir haben noch ne zweite Frage im Blog Und zwar, wo wird aktuell das größte Risiko unterschätzt?
00:10:13: Auch da bin ich jetzt nochmal auf die Meinungen gespannt.
00:10:15: Wir haben einmal Inflationen, bleibt ein Dauerthema.
00:10:19: Gibt es einen Wachstumseinbruch ist es die Geopolitik.
00:10:22: Das war zumindest in den letzten Jahren meistens die Standardantwort.
00:10:24: Fiskalrisiken Liquiditätsrisiken
00:10:26: Da müsste man ja fast mit mehrfach Antworten arbeiten oder Kevin?
00:10:31: Ja sind natürlich alles wichtige Themen Die uns tagtäglich auch beschäftigen.
00:10:35: Ein weiterer wichtiger Punkt meiner Meinung nach einer mit der wichtigsten ist und fast gar nicht aufgeführt, ist die zunehmende Marktverengung.
00:10:43: Die wir sehen also in vielen Bereichen.
00:10:46: Indizes haben ja eigentlich mittlerweile nur noch eine Scheindiversifikation.
00:10:50: Und das Ganze führt dann natürlich zur Extrembewegungen an den Märkten wenn genau diese Treiber, die hier aufgeführt sind auch treffen.
00:10:57: Also die Sektor-Verteilung, die ist eigentlich mittlerweile irrelevant.
00:11:01: Die Hauptperformancetreiber der Unterneben sind eigentlich nur sehr wenige und die auch über mehrere Sektoren hinweg.
00:11:09: Deswegen ist, glaube ich meiner Meinung nach auch sehr wichtig dieses Jahr besonders flexibel zu sein.
00:11:14: Auch zur Eingangsfrage mit der Allokation.
00:11:17: Wir haben über die Aktien gesprochen.
00:11:18: Ich glaube auch weiterhin Aktien sind ein sehr wichtiger Bestandteil im Portfolio Mit Sicherheit auch wieder der Haupt-Performenstreiber.
00:11:25: Aber man muss sich vielleicht auch regional anders aufstellen.
00:11:28: USA wird häufig besprochen.
00:11:30: Gerade das Thema auch mit der KI Das gerade angesprochen wurde Ist ein wichtiges.
00:11:34: Vielleicht ist es wirklich endlich an der Zeit, dass mal Europa auch mehr gegen USA stellen kann.
00:11:40: China ist nach wie vor ein Profiteur.
00:11:42: Japan hatte seinen Moment, ich glaube er ist gerade vorbei.
00:11:46: aber insgesamt ist das entscheidende Punkt dieses Jahr flexibel sein und wirklich mal tiefer hineinschauen.
00:11:54: wo stecken die Performance-Treiber?
00:11:56: Und was kann ich tun um mein Portfolio zu diversifizieren?
00:12:00: Können wir mal einen Blick auf die Zwischenergebnisse werfen.
00:12:03: Ah, ziemlich gleich verkeilt.
00:12:04: Achtundzwanzig Prozent für euch dann meistens den Wachstumseinbruch, dann sechsundzwzig Prozent Geopolitik, sechsund zwanzig prozent Fiskalrisiken?
00:12:13: Wir haben ja auch viel jetzt in den vergangenen Monaten immer über die Private Markets gesprochen und man hört immer über der Private Credit von Asset Managern.
00:12:20: Jetzt glaube ich das ist diese Blue Oil-Geschichte jetzt in UiAo.
00:12:23: Ja,
00:12:23: ein paar wieder
00:12:23: Schlagszeichen.
00:12:24: Das sind glaub ich schon Themen, die denn schnell dazu führen können dass dass man eben sieht, wie eng die Merke miteinander verzahnt sind.
00:12:34: Philipp, du als Rentenexperte, wenn wir in die nächste Krise reinrutschen aus einem dieser Themenfelder kommt, die als erstes über den Anleihemarkt oder eher über den Aktienmarkt?
00:12:47: Oder anders ist ein Anleihemarkt nicht immer auch ein Stück weit ein Indikator dafür was ihm nichts drohen könnte?
00:12:53: Ja, das hat man früher so gesagt.
00:12:55: Der Online-Markt reagiert etwas früher als der Aktienmarkt.
00:12:58: Wenn ich mir diese fünf Punkte anschaue würde ich sagen die Liquiditätsrisiken sind da.
00:13:02: Wir sehen es in Develop Market.
00:13:03: Private Credit ist wahrscheinlich nicht unterschätzt weil es sage ich mal in den Mainstream Medien diskutiert wird.
00:13:08: Insofern sind alle quasi bekannt Was Fiskalrisiken angeht.
00:13:13: Natürlich möchte Trump dass er die Republikaner in den Midterms wieder gewählt werden Insoferen wenn man sich die Umfragen anguckt.
00:13:20: er hat noch ungefähr sechs Monate Zeit zu stimulieren Und das heißt dann im Endeffekt fiskal technisch wird die USA noch ein größeres Budget-Defizit fahren, in den vergangenen Jahren.
00:13:31: Insofern glaube ich schon, dass wir Fiskali-Risiken da sind aber auch nicht wirklich unterschätzt.
00:13:36: Der Punkt ist ja der, die Sache, die eine Krise wirklich auslöst, ist meistens das was nicht so unbedingt auf der Agenda ist und was die Leute nicht unbedingt wissen.
00:13:44: deswegen wird es wirklich ne Krise.
00:13:46: Aber ich glaube keine dieser Punkte ist wirklich groß genug, dass Wir wirklich Ne Krise kriegen wir etwas kriegen, wie wir beispielsweise im Jahr two-thausend acht oder so gesehen haben.
00:13:54: Ich glaube der Aktienmarkt ist da relativ supported und der Anleihenmarkt auch aus unserer Sicht.
00:14:00: natürlich ist das alles nicht mehr so attraktiv als vor zwei drei Jahren war wenn man sich spreads anschaut.
00:14:05: Die Heels sind immer noch relativ attraktive.
00:14:07: dann ist natürlich die Frage Wie kommen die Heels runter?
00:14:10: gerade in emerging markets geht es über die US Treasuries?
00:14:13: Und da ist jetzt natürlich wirklich die Frage, wie viel Raum haben hat die Fett im Endeffekt um in den Zinsen noch runterzubringen?
00:14:21: Gerade in einem Umfeld wo Fiskale es nicht so gut aussieht und die Kurve dann immer steiler wird.
00:14:27: Ich glaube das wird der Markt auch nicht unbedingt so lange mitmachen aber Kevin Walsch hat eine sehr gute Reputation.
00:14:32: ich glaube die werden einen ganz guten Mittelweg finden.
00:14:36: Ich würde mal sagen mit Blick auf die Zeit dass wir die andere Block geschaffen.
00:14:39: Wir gehen mal an den nächsten Frageblock über Haben Sie für die Jahre vor dem Jahr, haben Sie eine klare Markthypothese?
00:14:45: Wir haben ja jetzt schon gehört in meiner lebender Volatilienwelt.
00:14:47: Geopolitik ist irgendwie zurück.
00:14:49: Zinsen gibt es noch nicht mehr so hoch wie vor Kurzem aber immer noch deutlich höher.
00:14:53: Private Markets kommen auf.
00:14:55: also das ist ja viel los in der Welt.
00:14:57: deswegen würde mich dann wissen oder wollen wir mal wissen wie das bei Ihnen aussieht?
00:15:00: und Alessandro wie sieht's bei dir aus?
00:15:03: Produktivitätszuwechsel Da sind viele schneller als in der Vergangenheit, die Adoptionsrate von KI ist wesentlich schneller als andere Bahnwachendechnologien.
00:15:11: Das heißt wir sehen heute die Zahlen, die wir sonst in fünfzehn Jahren gesehen hätten.
00:15:17: das führt dazu dass sie uns mehr Schulden leisten können und das hört dazu dass die Ergebnisse der Unternehmen besser aussehen als sie noch vor einigen Jahren was gesehen hätten.
00:15:26: Natürlich darf man nicht unterschätzen dass dieser Traum diese anscheinende Liquidität oder Diversifikation ja ein Traum sind.
00:15:34: Ja, im Jahr ist es auch mit einem Wall of Money zu tun.
00:15:37: Und alles war Picobello-Liquide und man hatte in und out handeln können.
00:15:42: Ich glaube das ist das Risiko, dass uns heute bevorsteht.
00:15:45: Dass wir uns tatsächlich von diesem Traum verfangen lassen und die Portfolien nicht aktiv handeln.
00:15:54: Daktisch Handeln und Aktivhandeln ist ganz wichtig gerade in dieser Zeit.
00:15:59: Also würdest du sagen ja sehr klar oder intendenziell?
00:16:02: Ein Tendenz hier, ja.
00:16:04: Sagt das Publikum unklar sind achtundzwanzig Prozent sehr klar und nein eher ein Szenario.
00:16:08: denken herrschen bei elf Prozent also absoluter Bindheit.
00:16:12: Gehen wir gleich mal in die zweite Frage dann können wir da nochmal darüber diskutieren und zwar was beschreibt denn Ihr aktuelles Marktgefühl am besten?
00:16:19: Ist das alles zu pessimistisch eingepreist?
00:16:21: es sind die Märkte generell realistisch bewertet?
00:16:24: Sind sie vielleicht vielzu optimistisch oder sind Sie stark divergierend?
00:16:28: Und dann geht man die Frage mal Kevin, wie guckst du denn da drauf?
00:16:31: Was würdest du denn antworten ohne jetzt eine Meinung hier direkt vorgeben zu wollen.
00:16:35: Meiner Meinung nach stark divergierend wurde glaube ich schon mehrfach angesprochen.
00:16:38: Man muss flexibel und aktiv sein dieses Jahr.
00:16:42: Natürlich fährt man auch mit einem Plan auf Sicht Die nächsten Tage Wochen definitiv.
00:16:48: Nichts ist so.
00:16:48: trotz sind wir darauf eingestellt dass wir diese auch schnell anpassen müssen.
00:16:52: Darauf kommt es extrem an dieses Jahr Weil der Markt zur Übertreibung in beide Richtungen neigt.
00:16:58: aktuell.
00:16:59: Und gibt es irgendwo Aspekte, wo du jetzt sagen würdest?
00:17:01: Da sind Investoren noch zu sehr... Also, so zwanzig, sechsundzwanzig zu sehr im Denken der letzten zehn Jahre verhaftet, wo die Welt ja eine andere war?
00:17:08: Nichts winkt!
00:17:09: Ich glaube eher dass wir ein Stück wieder auch zu anderen Anlageklassen zurückgehen können den letzten Jahren weniger Beachtungen bekommen haben.
00:17:16: also ich glaube das Thema habe ich gerade angesprochen diversifikation.
00:17:19: früher hatte man ganz klarsche, klassisch auf dem Schirm fallen die Aktien steigende Anleihen.
00:17:24: Das sehen wir nicht mehr.
00:17:25: Gleichzeitig haben wir immer weniger Unternehmen, die die Performance in der Welt irgendwie treiben.
00:17:31: Genau deshalb muss man sich überlegen wie finde ich Diversifikation im Portfolio?
00:17:35: Ich sage mal wenn ich passiv einige Initias in meinem Portfolialokier, in mein Depot allokiere, übernehme ich die Elecs Volatilität.
00:17:43: das möchte wahrscheinlich niemand eins zu eins so übertragen.
00:17:47: Und daher kommt es wirklich darauf an, aktiv zu handeln.
00:17:50: Sehr dynamisch zu handelen, Risiko zu minimieren, diversifizieren und das ist meiner Meinung nach genau dass hoch aufs ankommt und sehe daher auch divergierende Märkte.
00:18:01: wir müssen wechseln, wir müssen auch mal springen da eben die Märkte übertreiben und genau da liegen auch die Chancen für aktive Investoren.
00:18:09: Alessandro du hast eben gesagt die Produktivität steigt auch durch KI oder besonders durch KI.
00:18:16: Was macht denn das, bevor wir über das Ergebnis sprechen mit der Bewertung von Unternehmen?
00:18:21: Müssen uns einfach auf eine andere Bewertungs-Ebene jetzt auch einstellen weil die Produktivität entsprechend gestiegen ist.
00:18:27: Wo greift die Produktive an dort wo viele Mitarbeiter im Unternehmen sind?
00:18:33: Das heißt wo die Arbeitsintensität sehr hoch ist.
00:18:35: und wieso?
00:18:36: Weil der Mensch mit der Maschine gekoppelt wird.
00:18:38: Wieso Punkt zwei?
00:18:39: weil viele Leute entlassen werden können.
00:18:41: Wenn sie sich sechstoren anschauen zum Beispiel in den Schweizer Markt in den USA, Technologie.
00:18:48: Das sind Sektoren die wenige Personen beschäftigen.
00:18:52: Da sind diese Gewinnzuwechse nicht möglich.
00:18:55: Anderseits Small Caps, Consumer Discretionary, Consumer Staples, europäische Märkte da haben sie viele Leute, die sie eingestellt haben.
00:19:04: das heißt die Gewinne, die Sie erzielen können zusammen mit der Maschine größer als in anderen Sektoren.
00:19:12: Und sie können noch dazu viel einsparen, dadurch dass sie das Energien zwischen Menschen und Maschinen
00:19:16: schaffen.".
00:19:17: Ich glaube, das ist der Punkt auf den derzeit die Märkte schauen.
00:19:22: Was sagt uns das Votum?
00:19:24: Starkt divergieren Kevin, das sagtest du auch zu optimistisch!
00:19:28: Ist es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen wenn man das eigene Marktgefühl als zu optimstisch einschätzt?
00:19:34: Ich glaube auch, dass die Märkte sehr optimistische sind extremst optimistischer.
00:19:38: Ende letzten Jahres waren alle Aktienstrategen auf Wall Street positiv für das Jahr.
00:19:45: Das war.
00:19:46: ich kann mich nicht daran erinnern, dass ein ähnliches Ja in der Geschichte mal gegeben hat.
00:19:51: wenn das so ist heißt es nicht unbedingt dass es schlecht ist für die Märkte denn die Fundamentals den das Makro umfällt ja gut sind aber Es heißt dass die Sensitivität des preises auf die News anders ist.
00:20:03: eine schlechte news bewegt die merkte viel stärker als eine gute news und von daher kann es leicht sein dass wir Von heute bis Ende des Jahres eine Korrektur haben, einfach weil irgendeine schlechte News daherkommt die sonst keine News wäre.
00:20:17: Aber gerade aufgrund dieses Optimismus ist es extrem ein Optimismus die Märkte bewegt.
00:20:29: Die Revolution, alles ist perfekt in Zukunft.
00:20:31: Und dann kommt mal wieder ein Tag wo ich weiß nicht die Psyk auftaucht oder dann redet man einer darüber alle Software-Unternehmen wenn jetzt Pleite gehen die brauchen wir nicht mehr.
00:20:40: Dann fällt wieder alles extrem.
00:20:42: Ich glaube die Unternehmen die Magnificent Seven von denen sprechen mit den KI Investitionen da reden wir heute für jedes Unternehmen von Investition von knapp zweihundert Milliarden US Dollar.
00:20:53: Da sind natürlich extrem große Summen.
00:20:55: Ich kann mich aber auch daran erinnern, vor zwei Jahren schon als Meter vierzig Milliarden in KI investieren wollte, wo auf einmal dann der Markt dachte wow, vierzig Millionen das ist aber schon eine Menge.
00:21:04: wie gesagt gerade mal ein Fünftel von dem was heute investiert wird und hat die Aktie abgestraft mit knapp minus zwanzig Prozent.
00:21:11: Das heißt eine Investition von vierzig Million hat dafür gesorgt dass der Unternehmenswert von Meter um zweihundert Milliarden gefallen ist.
00:21:18: Das übertreibung.
00:21:20: Das wird bedeuten, dass nicht nur die vierzig Milliarden verbrannt werden sondern der Funke auch noch überspringt und fünftel des Unternehmens verbrennt.
00:21:28: Und genau das sind aber auch die Einstiegspunkte, die wichtig sind für aktive Investoren?
00:21:33: Bleiben wir beim Beispiel Meter.
00:21:35: jeder denkt immer, die steigt ja seit zwanzig Jahren und es gibt keine guten Einstieckszeitpunkte.
00:21:40: Aber im Schnitt alle achtzehn bis hier in zwanzich Monate gibts ne Korrektur und zwanzihprozent.
00:21:44: Es bedeutet, es gibt Bewegung, Volatilität hilft dem aktiven Manager Und genau das ist, glaube ich hier ein extrem guter Punkt der gerade angeführt wurde.
00:21:54: Stimmt, Facebook war ja auch schon mehr verfrucht zwischendurch.
00:21:56: Philipp, ihr sucht so ein bisschen nach dem Buffett-Style ganz wunderbare Unternehmen diese sogenannten Compounder.
00:22:03: geht man da heute mit einer größeren Demut ran als noch vor ein paar Jahren?
00:22:09: oder sieht man halt einfach die Stärke der Unternehmen unabhängig davon was in großem ganzen Drumherum passiert?
00:22:16: Also, wir schweben ja nicht im luftlären Raum und insofern kann ich mich da nur an dem Kevin anschließen.
00:22:21: Das ist natürlich schon sehr spannend.
00:22:22: was da gerade mit der KI Investition passiert und ob das eventuell eine Blase ist aber klar.
00:22:28: wenn die Firma zweihundert Milliarden fällt und vierzehn Milliarden investiert dann steht es in keinem Zusammenhang und es gibt ja auch beispielsweise eine Apple wie so gut sie gar nicht in den Bereich investiert.
00:22:37: aus einer der Magnificent Seven finde ich sehr spannend.
00:22:41: Und was wir einfach sehen, das Thema wollte ich von vorhin gerade nochmal aufgreifen.
00:22:45: Das Sentiment ist natürlich schon so dass es eher oben.
00:22:48: ja wenn der Sentiment unten ist oder ein Creed IV Index dann muss man kaufen.
00:22:52: Ist immer klares Kaufindikator ist immer viel einfacher als verkaufen.
00:22:55: aber es ist einfach so.
00:22:56: Wir sehen in gewissen Bereichen vor allem in USA eine deutliche Überbewertung.
00:23:00: Der US Aktienmarkt ist sehr teuer aus einer der Gründe warum wir da eher weniger gewichtet sind.
00:23:05: und auf der anderen Seite spricht natürlich auch aktuell wiederum einiges.
00:23:08: Und ich weiß, wir hören es seit Jahren für einen Comeback von Europa und noch von den kleineren Titeln gerade eben europäische Hidden Champions halten wir sehr spannend sind sehr viel attraktiver günstiger bewertet als USA und insofern glaube Ich dass das ganze Thema KI hier aus gewissen Bereichen sie softwarelofter auslassen wird und Es ist halt auch so dass die Kapitalströme eigentlich das Schluss endlich ausschlaggebende sind.
00:23:33: Ich glaube da könnte uns dieses Thema aktive ETFs wiederum in Tür aufmachen, weil dann wenn ich einfach nicht mehr alles zeigen muss was in meinem ETF drin ist.
00:23:41: Dann macht das auch wieder durchaus mehr Sinn kleinere Titel oder Smallcaps in die Fonds rein zu kaufen und es ist einfach so für den europäischen Aktienmarkt der ja sehr viel kleiner als der US-Aktienmarkt ist während kleinere Zuflüsse in diesem Bereich glaube schon sehr gut für die Aktienrenditen oder die Performance und das haben wir auch am Anfang diesen Jahre schon gesehen.
00:24:00: Christoph lass uns in den nächsten Block gehen!
00:24:03: neue Zins- und Rentenrealismus, auch wenn Anleihen gerade nicht besonders hoch im Kurs standen wie wir jetzt ja schon oft von Passlights gesehen haben trotzdem mal nochmal hier ein Bild zu kriegen.
00:24:12: Wie attraktiv sind den Anleien gerade relativ zu Aktien?
00:24:16: Auch hier wieder fünf Antwortmöglichkeiten deutlich attraktiver, leicht attraktiva... Nee vier sind es nur gleichwertig und weniger attraktif!
00:24:23: Und vielleicht noch einmal an der Rentenexperten auch hier an Philipp die Frage Sind Anlein twenty sechs in zwanzig Stabilitätsanker oder auf ein Stück weit Teil des Risikos?
00:24:32: Es kommt so ein bisschen drauf an, welche Anleihen man sich anschaut.
00:24:35: Wenn ich mir jetzt US-Staatsanleihen anschaue würde ich da definitiv weniger attraktiv anklicken.
00:24:40: aber natürlich werden viele Esserklassen über US Staatsanlehen gepreist.
00:24:43: insofern gibt es dann auch quasi Effekte wenn man sich in den emerging markets lokal anleihen beispielsweise anschaut die zwei zwanzighandgrandioses Jahr hingelegt haben mit zwei starken Rückenwinden einmal von der Währungskomponente aber auch von der Zinskomponent.
00:24:57: Ich würde sagen, ja, in dem Jahr kann es noch mal ein relativ gutes Jahr werden.
00:25:01: Und wenn man bedenkt was für Risiken in den USA schlummern würde ich auch vermuten dass wenn das denn passieren sollte... ...dass der Dollar sich nochmal abschwächt und dementsprechend dann Lokalwährung auch nochmal hochgehen könnte aber nur in einem geringen Maße.
00:25:15: wenn die USA wirklich vom Cliff fallen dann ist Local natürlich auch eine Esserklasse, die relativ stark abverkaufen würde.
00:25:23: Weil sie historisch eben doch sehr volatil ist.
00:25:25: Wir bei Grammys nutzen es eher taktisch und nicht unbedingt strategisch weil eigentlich ist das doch Fixed Income Returns mit Equity Volatility und dann sollte man vielleicht direkt in Equity Returns gehen.
00:25:37: aber ja die Währung ist immer relativ schwer voraus zu sagen.
00:25:40: dementsprechend würde ich sagen Es kommt wirklich darauf an wo im Anleihe mag man sich bewegt.
00:25:46: Grundsätzlich glaube ich, ja ist wahrscheinlich Aktien.
00:25:49: Wenn nicht was wirklich Schlimmes passiert in zwei tausend sechsundzwanzig?
00:25:52: Was ich nicht glaube sind die Aktien wahrscheinlich überlegen.
00:25:54: Sechszig Prozent sagen weniger attraktiv.
00:25:56: Sechzehn Prozent gleichfertigen und die das attraktiver finden sind deutlich unter Unterzahl.
00:26:02: Kevin wo seht ihr denn gerade großen Missverständnis am Rentenmarkt?
00:26:05: Und was wäre vielleicht auch für den Rentenmark gefährlich als eine Session?
00:26:10: Das war ja vorhin auch ne Antwortmöglichkeit, die die meisten so als großes Risiko sehen.
00:26:13: oder es ist dann doch wieder auch wenn es unwahrscheinlich ist, zumindest laut Abstimmung eine steigende Inflation.
00:26:18: Ja also ich sage mal die Frage, die ist ein Stück weit schon ein bisschen unfair formuliert.
00:26:22: Also gegenüber der Aktien-Aktie ist natürlich schwierig daher weniger attraktiv klar aber online haben im Portfolio absolut ihr Daseinsberechtigung gerade wenn wir von einem Mischportfolio sprechen.
00:26:34: Wir sehen da aktuell große Chancen in dem europäischen Investment Grade Bereich.
00:26:37: Wir glauben da kann man Geld verdienen.
00:26:40: Wir glaube das auch im Verhältnis zum eingegangenen Risiko echt in Ordnung.
00:26:44: Sehen da weniger Chancen, ehrlicherweise in den USA und auch im Hyatt-Bereichs irgendwie die Spreads und Echtheit.
00:26:50: Ob sich da lohnt das Risiko einzugehen?
00:26:53: Glauben wir nicht!
00:26:55: Zu deiner Frage ein gestiegenes Zinsniveau ist natürlich irgendwo eine Belastung wenn es darum angeht Kredite für Staaten und Firmen zu finanzieren.
00:27:06: Deswegen glauben wir dass da schon auch ein Risiko besteht Nicht eben extremen Ausmaße gerade auch wenn wir uns die letzten Jahre mal im Vergleich anschauen.
00:27:14: Nichtsdestotrotz ist immer eine Frage der relativen Attraktivität und da sind wir ganz klar bei den europäischen Investment-Grade Unternehmensanleihen.
00:27:22: Wir haben schon mal die Frage gewechselt, wir hatten ja gerade auch schon mal gesprochen man kann jetzt nicht die Anleihe an sich machen sondern gucken mal rein.
00:27:28: Jetzt in dem Fall mal gefragt Sind Staatsanleihen?
00:27:31: Wer ist Investment Grade Credit?
00:27:32: Wer is High Yield?
00:27:33: Wären's die Kurzläufer oder die Flexiblenstrategien?
00:27:37: Alexander wie guckst du da drauf?
00:27:38: Mich sind es definitiv die High Yild Strategien weil sie eh kurzläufe sind Wenn man sich die Indexlaufzeit anschaut, die Zentralbanken kaufen keine Bonds mehr.
00:27:49: Banken haben schon Bonds gekauft wegen Basel III Versicherungen und Pensionsfonds haben schon Bonz gekauft wegen Solvency.
00:27:55: Die Japaner kaufen keine Buns und keine amerikanischen Staatsanleihen.
00:27:59: Wir kaufen das Papier angesichts der steigenden Inflation.
00:28:02: ich weiß nur eines Ich weiß dass es morgen mehr Buns geben wird als heute.
00:28:06: Das ist der Punkt.
00:28:07: Mehr-Bons heißt Preise fallen.
00:28:10: Von daher bin ich wenn man nicht Über Märkte fragt, also über dieses große Fixingham-Universum bin ich eher kalt auf Staatsanleihen und auf Durationen.
00:28:19: Und es interessiert mich eher der Income Teil des Fixingam Universums, also sprich Corporate Online und im spezifischen Listet High Yield.
00:28:29: Wir sind auch schon auf dem Ziel geraten.
00:28:31: Danke, dass wir hier ausführen.
00:28:32: Wir sehen auch das die High Yolds sich deutlich durchsetzen.
00:28:35: Sie scheint gerade überzeugt zu haben.
00:28:36: Die wachsen noch!
00:28:38: Mit Blick auf die Uhr würden wir aber schon mal auf den nächsten Teil gehen nämlich die Mergy Markets.
00:28:42: Also wir haben jetzt auch gerade viel gesprochen über USA, dass da hoch bewertet ist zumindest so die Einschätzung.
00:28:48: Hier wie steht denn das Publikum zu dem ganzen Thema emerging markets und übergeben mal die Frage an den emerging market Experten hier?
00:28:56: Dass
00:28:56: ich hier sitzen darf zeigt glaube ich, dass emerging markets wieder ein bisschen gefragter ist als es das vielleicht vor eins zwei drei Jahren war wo wirklich wenige Leute Interesse daran hatten.
00:29:05: Klar, man muss differenzieren.
00:29:07: Emergency Market Aktien – da hat man viel mehr auch die Währungskomponente.
00:29:11: Emergency market debt ist viel US-Dollar denominiert also da hat nur im Lokalwährungsbereich quasi die Wärungskomponente.
00:29:18: Ich würde sagen das was ich höre von unseren Investoren global Die meisten Leute nach wie vor langsam aber sicher in den USA reduzieren wollen.
00:29:27: Sie haben keine schlaflosen Nächte übergewichtet zu sein Aber wenn sich Alternativen ergeben wollen sie raus.
00:29:33: Im emerging market sind letztes Jahr sehr gut gelaufen, Aktien im speziellen aber auch im online Bereich sehr gut gelauchen.
00:29:39: Insofern würde ich sagen man sollte hier neutral sein mit einer Tendenz zum Übergewicht in den richtigen Bereichen.
00:29:46: Flexible Strategien das Thema hatten wir gerade vorher ist etwas was ich sehr gut finde im emerging markets Bereich sogenannte blend Strategien.
00:29:55: Ich stimme mit Alessandro überein dass jetzt noch high yield attraktiv ist Aber es kann sich ja schnell ändern Dass man wieder ein Investment-Grade rübergehen kann, jetzt ist noch Lokalwährung attraktiv.
00:30:04: Gehen wir in eine globale Rezession?
00:30:06: Wird der Dollarstart gehen und man möchte da nicht mehr sein?
00:30:08: Dann sollte man im Hard currency Bereich sein!
00:30:10: emerging market ist so ein großes universum nicht nur von der bottom-up perspektive weil es so viele länder unternehmen gibt auch von der top down perspektiven ob man local currency hard currency corporate sovereigns high yield investment grade und dann natürlich im aktienbereich wo ich mich nicht unbedingt tummel noch viel viel mehr.
00:30:28: insofern muss man das differenzieren.
00:30:30: aber für mein segment würde ich sagen definitiv neutral tendenz übergewicht Vielleicht Richtung Ende des Jahres ein bisschen Gewinne mitnehmen in Hyatt Local und das Ganze ein bisschen konservativer aufstellen.
00:30:42: Aber ich persönlich bin nicht der Meinung, dass wir in der Rezession gehen in den USA in dem Jahr-Zweißen-Sechs und Zwanzigwahl der Mensch mit der tollen Frisur gerne die Wahl gewinnen würde.
00:30:51: Insofern wird er alles tun was in seiner Macht steht um zu stimulieren.
00:30:56: Clever formuliert!
00:30:56: Um zweiundneunzig Prozent des Publikums mitzunehmen?
00:30:59: Wir machen mal... Die, auch wenn wir in der Zeit fast durch sind trotzdem wollen wir das mal noch wissen.
00:31:04: Malte für meine nächste Frage.
00:31:13: Ich finde Benchmarks haben mehr Schaden angerichtet in den letzten zwanzig Jahren als dass sie das hier Gutes getan haben.
00:31:17: Insofern
00:31:18: zustimmendes Nicken auf die anderen Seite?
00:31:20: Ja ich sehe es genau so und habe es glaube ich Eingangs immer im Plädoyer schon erwähnt, dass die Benchmark's, wenn wir uns die Indices angucken mittlerweile so einseitig aufgestellt sind Meist sich ein bestimmtes Deal schon reinholt, etc.
00:31:34: Also es ist keine Diversifikation mehr in der Benchmark und ich glaube diese Flexibilität die wir heute benötigen in dieser volatilen Zeit ist auch ja einen Grund mehr eben nicht an eine Benchmarkt zu klammern sondern man muss da wirklich mehr agieren aktiver sein und auch glaube ich meiner Meinung nach ein höheres aktives Risiko eingehen um sowohl Risiko zu reduzieren, aber auch Performance-Treiber zu identifizieren und zu nutzen.
00:32:02: Aber gleichwohl braucht man ja wahrscheinlich – das ist immer noch Teil des Benchmark Universums – irgendwo einen Vergleich zur eigenen Performance oder auch zum eigenen eingegangenen Risiko?
00:32:13: Ja, wieso häufig ist da die Antwort?
00:32:15: Es kommt darauf an.
00:32:16: Also bin ich ein Manager der relativ zu einer Benchmark gemessen wird.
00:32:20: Dann klar sollte er diese natürlichen Blick haben.
00:32:23: aber auch gerade hat man hier eine Abstimmung gesehen.
00:32:25: es geht mehr und mehr Richtung flexible Strategien Und ich sage mal da ist eher zuerst einmal eine Herausforderung für eine sehr flexible Strategie in passende Benchmarks zu finden.
00:32:35: und zum anderen bis dann die nächste Frage macht das Sinn überhaupt gegen eine starre Bench Mark sich zu vergleichen?
00:32:42: Wenn über sechzig Prozent der Gäste hier sagen, Benchmark ist für mich wichtig oder sogar sehr wichtig.
00:32:48: Dann ist das ja schon ein klares Votum.
00:32:49: Das ist ein klares Votom.
00:32:50: wie gesagt beidem mal und nach etwas überraschend aber klar.
00:32:54: Ich sag mal.
00:32:55: das Gesamtportfolio wird meistens in seine Segmenten geteilt und für die einzelnen Segmente versucht jeder einen Manager zu finden, der dieses Segment schlägt.
00:33:04: ETFs haben wir heute gar nicht angesprochen oder ich sage mal passive Benchmarks.
00:33:08: ETFs, die natürlich viele nutzen Hat in den letzten Jahren auch gut funktioniert, muss man sagen.
00:33:13: Meiner Meinung nach haben wir dieses Jahr eins wo das auf dem Prüfstand gestellt wird
00:33:18: Auf jeden Fall ein guter Impost für die gleich anstehenden Roundtable-Gespräche.
00:33:22: Insofern danke ich der Grunde für die ganzen Einblicke und Einordnungen.
00:33:26: Danke auch an Sie Für die Abstimmungen.
00:33:28: sehr interessant Auch dass es mitunter mal ganz anders war als erwartet
00:33:32: Vielen Dank.
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