Banken und Family Office - Wer braucht hier eigentlich wen?

Shownotes

Was verbindet Banken und Family Offices – und was trennt sie? In dieser Live-Aufzeichnung vom Private Banking Kongress in Köln diskutieren vier Praktiker offen über eine Beziehung, die die Branche prägt, aber selten so ehrlich besprochen wird.

Auf dem Podium: Martin Drathen (WSH Family Office), Heidi Abraham (Family Office & Investmentstrategin), Sascha Häusler (Kreissparkasse Köln) und Nicki Lange (Lange Family Office / Avalon Advisory). Moderiert von Christoph Fröhlich und Malte Dreher – mit Live-Abstimmungen aus dem Publikum.

Die wichtigsten Themen: — Zweckgemeinschaft oder strategische Partnerschaft? Der ehrliche Blick auf die Zusammenarbeit heute — Execution, Custody, Finanzierung: Wofür braucht ein Family Office die Bank – und wofür nicht? — Vertrauen verliert man nie zu einer Institution, sondern immer zu einem Menschen — KYC-Frust, Plattform-Ärger und die Frage: Wann wird die Bank vom Enabler zum Bottleneck? — Datenhoheit: Was Family Offices niemals abgeben wollen – und warum — Der Interessenkonflikt, den keine Bank wirklich auflösen kann — „Wealth Management drauf, Retail drin" – wie Family Officers Bankangebote wirklich bewerten — Wer sitzt in fünf Jahren näher am Kunden: Bank, Family Office oder Plattform? — Der schwierigste Kunde: 5 Millionen und täglich am Telefon – oder 100 Millionen und einmal im Jahr zum Essen?

Zum Format: Diese Folge wurde live aufgezeichnet und enthält Echtzeit-Abstimmungen mit dem Publikum. Den nächsten Live-Panel gibt es am 22. April beim Private Banking Kongress in München.

Transkript anzeigen

00:00:02: Ich habe viel gesehen, wo Weltmanagement drauf stand was leider am Ende Retail mit dicken Teppichen war.

00:00:10: Wer die Grundschnittstelle hat, hat die Macht.

00:00:12: also deswegen sollte jeder der sie hat alles dafür geben sich zu behalten.

00:00:16: Ein Family Office gerade ein Single-Family Office will nicht alles nach außen geben.

00:00:20: das sollten Banken und Sparkassen auch verstehen.

00:00:24: Wir versuchen ja vom Family-Office zu lernen, was für ein fünfhundertfache Millionär interessant ist und spannend unterangeboten wird.

00:00:30: Versuchen wir in abgespeckter Form vielleicht auch von fünfwachemillionär anzubieten.

00:00:54: Moin Malte!

00:00:55: Moin Christoph, schön dass wir endlich mal wieder zusammensitzen können.

00:00:59: Wir sprechen heute über ein Panel was schon bisschen zurücklegt.

00:01:02: das haben wir in Köln gemeinsam moderiert.

00:01:04: Wir haben es das Investorenpanel genannt.

00:01:07: da saßen wir mit einer illustren Runde auf der Bühne in Kologne und haben über das Thema gesprochen.

00:01:13: Banken Family Offices.

00:01:14: wer braucht eigentlich wehen?

00:01:17: wie hast du das wahrgenommen?

00:01:18: Das war eine Premiere für uns.

00:01:19: Der erste Mal war es eine gute Live-Veranstaltung.

00:01:21: Wir haben das ja während unseres Konkretes dort gemacht,

00:01:24: d.h.,

00:01:24: da saßen gut hundert Gäste im Publikum und wir hatten Vertreter aus Banken und Familieoffice.

00:01:30: Da du stellst dir sicher gleich noch vor ich habe das als sehr Inhaltsstark unterhaltsam gleichermaßen wahrgenommen.

00:01:37: Ich fand das ein sehr lebendiger Austausch.

00:01:40: Wir gaben hier eine gewisse Interaktion mit dem Publikums.

00:01:44: Das hört man jetzt auch gleich während des Podcasts Zwischendurch immer Fragen an das Publikum gestellt und auch an unser Panel.

00:01:52: Und dann konntest du über eine App abstimmen?

00:01:56: Das ist ganz spannend, weil du im Endeffekt damit ja auch in den ... Ja, in einer gewissen Interaktion zwischen Panel- und Publikums trittst und die Zuhörer aktiv mit einbeziehst.

00:02:06: Ich fand es großartig!

00:02:07: Wir werden das wiederholen auf unserem Kongress in München am zweiundzwanzigsten April.

00:02:12: Da bist du leider nicht dabei.

00:02:14: So ist es hab Geburtstag von meinem Sohn Aber wer da noch nicht angemeldet ist und aus Süddeutschland kommt, der kann das jetzt noch tun.

00:02:20: Die

00:02:20: Geburtstag von den Kindern geht immer vor.

00:02:22: Ich habe mir aber dafür, ich möchte sagen Fachkundigensachverstand an meiner Seite geholt.

00:02:28: Ausnahmsweise?

00:02:28: Ja ein Vertreter von PWC wird quasi dich versuchen zu ersetzen und sich zu einem Konjunktional-Kohost aufschwingen.

00:02:39: Ich denke es wird ihm hervorragend gelingen!

00:02:41: Es sind große Fuschen.

00:02:45: Also, wer saß da in Köln mit uns auf dem Podium?

00:02:48: Das war einmal der Martin Drahten vom WSH Family Office.

00:02:51: Dann die Heidi Abram, sie ist Family Office und Investment-Strategin und hat doch mal die Familie Reimann betreut.

00:02:58: Dann der Sascha Häusler Heimspiel für den von der Kreis Sparkasse Kölnen Und der Niki Lange vom lange Family Office & Avalon Advisory

00:03:07: Genau ein Investmentbänker und singe Family Officer und er das Unternehmen dritter Generation verkauft hat und jetzt das Vermögen allokiert, als Investmentbanker in NMA Aktivitäten investiert.

00:03:23: Mit dem habe ich sogar auch noch einen eigenen Podcast geführt.

00:03:27: Genau den gibt es in

00:03:29: Kürze.

00:03:30: Die Runde war auch erstaunlich offen.

00:03:32: Da ging es um Vertrauen, um Interessenkonflikte den ganzen KYC Frust und preistransparent die grundsätzliche Frage auch ob Banken überhaupt echte Partner sein können oder ob die am Ende strukturell immer auch Verkäufer bleiben.

00:03:44: wir wollen jetzt nicht schon zu viel vorwegnehmen.

00:03:45: deswegen vielleicht malte wenn du jetzt einen einzigen Satz aus dieser runde nimmst der dich so beschäftigt hat im nachgang welcher wäre das?

00:03:52: ich kann mich dem einzigen satz nehmen.

00:03:54: ich würde kurz noch mal ausschweifen wollen.

00:03:56: Es ging da um das Thema Verantwortung gegenüber dem Kunden.

00:03:58: und das hat der Martin Draten ganz interessant erzählt, an zwei Kunden Beispielen.

00:04:04: Das ist ein Multifamily Office,

00:04:05: d.h.,

00:04:05: die betreuen mehrere Familien- und Unternehmerkunden.

00:04:08: und er sagte es gibt den Kunden, der hat in Anführungsstrichen nur fünf Millionen Liquides vermögen dort und ruft jede zweite Woche an.

00:04:15: Und es gibt diesen Kunden, Der hat hundert Millionen dort liegen und meldet sich einmal im Jahr.

00:04:21: Da ging es dann um Verantwortung.

00:04:22: der sich nur einmal im Jahr meldet, der bürdet der ganzen Beraterschafter eine unglaubliche Last an Verantwortung auf.

00:04:32: Weil er sich eben nie meldet.

00:04:33: das heißt es gibt kein Sparing Es wird nicht gespiegelt.

00:04:36: man muss sich also selber viel viel stärker hinterfragen und ein bisschen auf so ne Metarebene gehen.

00:04:42: Der Kleingeldinvestor der da nur mit fünf Millionen rumliegt und jeden zweiten Tag sich meldet oder so der schafft da so'n bisschen Vitalität in die Beraterschaft Gebt da nach getaner Arbeit wahrscheinlich etwas befreiter?

00:04:57: Nach Hause quasi wenn du so willst.

00:04:58: aber der, der sich eben selten meldet Das macht die Beziehung wahrscheinlich schwieriger und das fand ich einen ganz interessanten angang weil Ich ja eigentlich davon ausging kunde.

00:05:08: Der sich nicht meldet ist grundsätzlich a zufrieden Und möchte an auch nicht unbedingt von der arbeit abhalten.

00:05:14: Aber so ist es natürlich ein ganz anderer schuhe

00:05:16: Ja fand ich auch total spannend was wirklich viel auch viel ist.

00:05:20: das wort vertrauen dar ... war auch so ein bisschen die These vertrauen verliert man immer zu einem Menschen, nie zu einer Institution.

00:05:26: Das klingt jetzt auch ein Stück weit nach Kalenderspruch.

00:05:28: auf der anderen Seite dieser ganze Plattform ärger den ja viele in der Branche erzählen... Der ganze zwei Faktorfrust, keine Ahnung das Konterauszüge im falschen Format bereitgestellt werden.

00:05:39: wir reden in der branche ständig über Digitalisierung und KI.

00:05:42: Das ist alles wichtig aber am Ende wechselt man deswegen nicht sondern man ist genervt da wenn irgendjemand um achtzehn oder zehn nicht mehr ans Telefon geht.

00:05:49: Das fand ich schon noch mal ganz Interessante, diesen Zusammenspiel zwischen Family-Office und Banken.

00:05:53: Das ist ja auch die große Klammer des Servicees!

00:05:55: Wir wissen hier selber auch das neunzig Prozent der Beziehungen wenn sie denn zu Bruch gehen daran gelitten haben dass der Service nachgelassen hat und man selber weiß ja auch, dass man gerne bereit ist ein Stück weit mehr zu zahlen wenn der Service einfach besser ist.

00:06:09: Aber wollen wir gar nicht zu viel vorweg nehmen?

00:06:11: Wollen wir doch mal in das Gespräch

00:06:12: rein.

00:06:18: Ich begrüße Sie zum Investorenpanel mit dem Namen wie sich die Zusammenarbeit zwischen Banken und Family Offices weiterentwickelt.

00:06:26: Und wenn man gerade mit Family Office ist, so wie Banken spricht, da hört man eigentlich immer zwei Dinge gleichzeitig – wir brauchen uns!

00:06:32: Wir brauchen uns anders als früher und genau darüber wollen wir heute in dieser Runde sprechen.

00:06:36: Wo funktioniert die Zusammenarbeit wirklich?

00:06:38: Wo knirscht es vielleicht doch mal mitunter?

00:06:40: Wie sieht auch das Modell der Zukunft aus?

00:06:43: Da haben wir hier wieder viele Gäste, die stelle ich einmal vor.

00:06:46: dem erstes Martin Draten Geschäftsführer vom WSH Family Office.

00:06:51: Dann haben wir Heidi Abraham vom Family Office und Investments-Strategen.

00:06:55: Und hat mal eine der vermögenssten Familien Deutschlands betreut, das kann man hier wahrscheinlich sagen.

00:07:00: Dann den Sascha Häusler Bereichsdirektor der Kreis Sparkasse Köln und Nikky Lange Gesellschafter von Lange Family Office & Geschäftsführer von Avalon Advisory.

00:07:10: Lassen Sie uns insofern gleich auf mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme starten!

00:07:14: Und zwar wie würden sie denn die Zusammenarbeit aktuell beschreiben?

00:07:17: Also zwischen Banken und Family Offices?

00:07:20: Ist das eher eine strategische Partnerschaft?

00:07:22: Ist es eine Zweckgemeinschaft, ist das sehr situativ oder sehen Sie die beiden Fraktionen im Wettbewerb.

00:07:28: Das wollen wir gleich von Ihnen wissen.

00:07:29: und mit der Frage steigen wir auch hier mal ein.

00:07:31: Sascha du bist ja nicht mal so richtig Vertreter einer Bank aber mit einer Reisparkasse noch am ehesten dran!

00:07:37: Ja ich würde sagen als Vertretern Private Banking an der Sparkasse haben wir verschiedene Rollen also Zweck Gemeinschaft.

00:07:45: Wir bieten auch Infrastruktur für Family Office Anbieter.

00:07:49: Das heißt, da sind wir ganz klar Partner.

00:07:51: Wenn wir jetzt aus der Vermögensverweiterperspektive gucken, dann gibt es an unserem oberen Betreuungsrand so ab hundert Millionen wahrscheinlich auch schon mal hier und da Wettbewerb aber das überschneidet sich nicht so arg vor allem jetzt von der Schwarkersintenspektive.

00:08:02: Heidi wie siehst du das?

00:08:04: Ja also ich glaube dass ist natürlich hoch individuell jedes Family-Office und auf Bankensee unterschiedlich aufgestellt.

00:08:11: Ich glaube wenn ich die Gäste denke was ich da mitgeben kann ist sicher Diese vier Punkte, ich glaube viel wichtiger ist die Passfähigkeit.

00:08:19: Wir haben uns ja vorhin auch unterhalten... ...die Werte des was man eigentlich zusammen lösen kann und dem Mehrwert, den wir schaffen können also sozusagen nicht in Produkten denken sondern eher in Inhalten und Themen.

00:08:32: und dann bist du glaube ich beim Family-Office immer sehr willkommen.

00:08:37: Vielleicht noch mal als frag an den Niki wann braucht man denn jeweils andere Seite wirklich?

00:08:42: Und wann bewusst gar nicht mehr?

00:08:44: Ich glaube ich kann mich so ein bisschen der Umfrage anschließen, dass es tatsächlich situativ ist.

00:08:50: Also unsere Bank Sparkasse habe ich gerade eben schon gesagt sehr loyaler Freund und Sparringspartner.

00:08:57: Ich hoffe ich kriege einen besseren Zins heute am Ende dieses Spinners.

00:09:01: Nein das ist am ende des Tages schon situativ Und wir sind Projekt basiert oder auch operatives Geschäft basiert In einem regelmäßigen Austausch mit denen.

00:09:10: Das ist auch unsere go-to Adresse am Ende des Tages wenn es um die Realisierung von dessen geht.

00:09:14: Ich glaube manchmal, das hatte ich eben auch im Voraus schon gesagt, wünscht man sich vielleicht noch ein bisschen mehr Stoßrichtungen.

00:09:19: Also tatsächlich dann mehr diese strategische Partnerschaft anstatt nur das Agieren sondern vielleicht auch ein bisschen Proaktives empfehlen.

00:09:27: aber dafür hat man vielleicht auch in seinem Netzwerk den einen anderen Partner der solche Aufgaben und Errollen erfüllt.

00:09:44: Martin, wie fällt das aus?

00:09:45: Aus deiner Sicht.

00:09:46: Also ganz klar execution.

00:09:49: ich sage es nicht gerne als family officer aber ohne bank geht's nicht.

00:09:52: also im zweiten kann die bank ohne family officer leben aber der family officer nicht ohne bank.

00:09:58: das ist zwangsläufig so.

00:10:00: finanzierung ist ein thema.

00:10:01: ich glaube zugang zu deals aus meiner warte eher untergeordnet ehrlicherweise in der zur warweit mit der bank.

00:10:10: Martin, wo würdest du denn sagen liegen die größten kulturellen Unterschiede?

00:10:13: Ist das beim Tempo oder bei Risiko wenn man Entscheidungswege anguckt.

00:10:17: Ich glaube es hat... Er damit zu tun, was für ein Partner du hast.

00:10:20: Du brauchst am Ende einen Partner der deinem Tempo, der deine Entscheidungswege versteht und mit dem du das Thema auch langfristig angehen kannst.

00:10:27: Das ist extrem wichtig und dass du für die jeweilige Aufgabe dann auch jemanden findest, der mit dir die Umsetzung kommt.

00:10:36: Ich glaube schwierig wird es dann wenn du wirkst als es gibt kulturelle Unterschiede weil du dann immer Friktion haben wirst am Ende und das Unzufriedenheit auf beiden Seiten bedeutet.

00:10:44: Wenn du das wirklich nachhaltig empfindest und nicht ausräumen kannst, dann ist glaube ich für beide Seiten vorteilhaft wenn man schaut dass sich dann anderweitig orientiert.

00:10:54: Sascha musst du ein Stück weit vertrieblicher denken als die Kolleginnen und Kollegen zurechten?

00:11:00: Glaub' ich nicht!

00:11:01: Also müsst ihr gleich mal was zu sagen.

00:11:04: aber ich denke schon grundsätzlich sehr vertrieblich.

00:11:07: Glaube aber also deswegen... Deswegen habe ich auch den Anspruch, dass wir hin und wieder mal in euren Gewässern fischen.

00:11:14: Aber ich würde euch das auch unterstellen.

00:11:17: Und am Ende ist es auch glaube ich kulturell in verschiedenen Banken sehr unterschiedlich und wir sind in der Kreisparkasse Köln schon sehr vertrieblich unterwegs und ich würde das wahrscheinlich nicht auf alle Sparkassen Deutschlands so übertragen.

00:11:31: Also wenn du sagst, du bist sehr vertrieblich orientiert, würde ich als Family Officer sagen Wir sind überhaupt nicht vertriebig orientiert Und das ist relativ weit von, weil du letztlich am Ende wenn du Family-Office lebst dann geht es darum dass du die Interesse in der Familie an erster Stelle stellst und das hat dann wenig mit Vertrieb zu tun.

00:11:48: Okay ich habe Vertrieb als Kundenarquise verstanden?

00:11:51: Aber auch da glaube ich kommt sehr darauf an wie du als Family Office strukturiert bist.

00:11:56: aber darf ich schon sagen ist man wahrscheinlich eher etwas zurückhaltender als von der Bankenseite.

00:12:01: also da würde ich schon tatsächlich einen Spannungsfeld sehen.

00:12:06: Also, meine Wahrnehmung ist so aus meiner Erfahrung.

00:12:08: Aus den letzten Jahren ist auch das Family Office Ausschreibungen machen.

00:12:13: Das heißt für gewisse Themen werden dann wirklich Partner gesucht hat natürlich auch damit zu tun dass ich als Family Officer auch eine gewisse Dokumentation haben will oder auch mit dem Gesellschaft da dann Themen besprechen möchte gemeinsam entscheiden möchte die du natürlich auch besser machen kannst wenn du dann Prozess hinterlegst Und das heißt, ob du dann Assetmanager Selection machst oder auch zu steuerlichen Themen in der Ausschreibung machst.

00:12:41: Da können natürlich die Banken oder Partner schon eine Rolle spielen ganz klar im Kapitalmarkt und die Verbindungsverwaltung.

00:12:49: Das können viele Banken.

00:12:51: Letztens hatten wir eine Illiquide-Sneite bei einem Family Office umzusetzen und dieses Family Office hatte sich auch bewusst nicht für Erste renommierteste größte Institution entschieden, sondern genau wegen den Themen die wir auch vorhin schon angesprochen haben.

00:13:08: Passfähigkeit, Werte, Qualität ist natürlich immer wichtig und muss immer passen aber haben sich dann auch entsprechend für die Nummer zwei entschieden.

00:13:17: also das sieht man hat nicht immer mit Größe zu tun oder mit Renommiertheit sondern viel mehr mit dem Fit.

00:13:27: Jetzt stehen die Balken hier, seventy-fünf Prozent für Execution or custody.

00:13:31: Fünfzig Prozent Finanzierung.

00:13:34: Unten neunzehnt Prozent für Strukturierung, Infrastruktur und auch gleiche Zahl für Research also fünftel unten knapp welche Rolle spielt für euch Research im Alltag?

00:13:44: Ich kann nicht eine Sache da auch ergänzen weil ich so ein bisschen ja beide Hüter auf habe.

00:13:47: einmal Family Office auf der einen Seite und auf der anderen Seite klar das Investment Banking Seh es eigentlich wie folgen teilweise kritisiert muss das auch kritisieren von Partnern weil ich finde am Ende des Tages.

00:13:58: Muss die Bank, wie dein Berater sein also fast so ein bisschen sich gerne im Fußball Kontext hier auch hier gesprochen dass sie auch aktive Dinge tatsächlich tut dir Dinge vorstellt ihr Empfehlungen ausspricht ob der steuerliche Optimierung sind ob das Deals tatsächlich ist ob das von mir aus dann auch tatsächlich die Execution ist aber dass man so ein bißchen in tandem arbeitet auch und es nicht nur eine reaktive Rolle ist, sondern tatsächlich auch so ein bisschen pro aktive Rolle.

00:14:22: Was sehe ich im Markt?

00:14:24: Was ist vielleicht aktuell passiert?

00:14:25: Was hat vielleicht ein anderer Kunde bei denen gemacht und würde vielleicht bei uns auch reinpassen?

00:14:30: Das ist schon ne Sache die finde ich gut ja.

00:14:32: und dann dass man mehr quasi in einem Sparring dann auch das Optimum probiert aus den Rostsohn.

00:14:38: Wir gehen jetzt zum zweiten Block und zwar zusammenarbeitet die funktioniert Und wir wollen einfach mal von ihnen wissen was macht für sie eine gute Bankenpartnerschaft aus?

00:14:46: Wir sind das zum Beispiel exklusive Investments.

00:14:48: Es ist die Umsetzungsgeschwindigkeit, wir haben ja eben auch schon mal ein bisschen über das Tempo gesprochen.

00:14:52: Sind es transparente Kosten?

00:14:54: Ist es Vertrauen oder ist es die Infrastruktur?

00:14:57: und da vielleicht... Ja, was ist da schon so aktiv aus Heidi?

00:15:02: Die transparenten Kosten.

00:15:03: ich habe jetzt erst wieder ein Gespräch gehabt wo es hieß, Family Office haben echt manchmal einen Thema mit dieser Transparenz der Kosten.

00:15:11: Es gibt auch tatsächlich Familie-Office sagen, ich meide Banken genau aus dem Grund weil mir nicht genau klar ist was denn eigentlich dann dahinter steht.

00:15:19: Also es wegen der Appell auf jeden Fall an diese transparente Kostenseite.

00:15:24: das ist total wichtig.

00:15:27: Martin nimm uns doch mal mit in so ein Biotop eines Booty-Familyoffices.

00:15:31: mit wie viele Banken habt ihr denn so zu tun wenn man eure ganzen Kunden abdecken will?

00:15:37: Also das ist eine relativ große Anzahl, auch dadurch bedingt es ehrlicherweise fast jede Familie so ihre eigene Sparkasse mitbringend vom Wohler.

00:15:46: Wer doch hat dir überall irgendwo einen Sascha?

00:15:48: Wir hätten gerne überall irgendwo ein Sascha.

00:15:51: wir haben an der einer oder anderen Stelle leider nur eingefunden.

00:15:54: Das heißt es gibt gewachsene Bankbeziehungen die auch von Vertrauen geprägt sind und wirklich... Jahrzehnte langer Zusammenarbeit zum Teil.

00:16:01: Und die schätzen wir sehr wert und führen die auch entsprechend fort, was für uns aber schon von Bedeutung ist und deshalb konzentrieren uns beispielsweise auf der Depo-Seite typischerweise auf zwei drei Häuser, dass auf der einen Seite wirklich entsprechende Infrastruktur brauchen, die funktioniert heißt wir brauchen Schnittstellen in unsere Software hinein weil ich weiß nicht wie das bei Ihnen läuft.

00:16:29: Ich weiß... Wir haben vor... Lassen Sie es zehn Jahre sein noch zwei Menschen beschäftigt, die haben aber nichts anderes gemacht als vom Kontoauszug Dinge abzutippen im Excel, die dann hochkonsolidiert worden sind auf Gesamtvermögensebene.

00:16:42: Das ist ein fantastischer Job.

00:16:45: Das macht heute eine KI, oder?

00:16:47: Also das ist etwas, das kann man heute niemandem mehr anbieten als Arbeitsplatz auf der einen Seite und auf die anderen Seite kann man das auch der Familie nicht mehr erklären.

00:16:55: Dass das bezahlt werden muss so.

00:16:57: D.h.,

00:16:57: ich brauche ein Bankpartner, der diese Dinge über den vernünftigen Infrachtenschub bei mir so zuliefert dass das funktioniert.

00:17:03: Ich brauche jemanden der Audeabwicklung in einer Art und Weise darstellen kann wie ich es benötige Und das auch mit einer gewissen Skalierbarkeit als Multifamily Office um einfach für die Familien Dinge kosteneffizienter umsetzen zu können.

00:17:18: Ich brauche jemanden, der auch mal in kein Distribution aus einem Private Equity-For annehmen kann und abwickeln kann so Und das können nicht so viele Adressen in der Form dass das ehrlicherweise.

00:17:30: wir haben beispielsweise keinen Direktbank gefunden Die das darstellen kann.

00:17:34: Wir brauchen jemanden der da ist, der sich verantwortlich fühlt auf der Seite der Bank den ich auch nach achtzehn Uhr noch mal anrufen kann wenn was getan wird muss.

00:17:43: Der ans Telefon geht und nicht verschnupft es sondern sicht um kümmert dass die Dinge funktionieren.

00:17:48: ehrlicherweise also heißt auf der Bankseite die wir einsetzen sind das zwei drei Häuser für die Webpapiertransaktion auf der Liquiditäts- seite ist es deutlich deutlich mehr

00:18:00: Nach achtzehnt Uhr noch erreichen.

00:18:01: Das sind die Leute die Friedrich Merz immer meint.

00:18:05: Wir haben jetzt ja gerade schon über infrastrukturisch gesprochen, bevor wir gleich in die Ergebnisse schauen.

00:18:08: Auch nochmal du hast es auch gerade erwähnt das Wort Vertrauen.

00:18:11: Wenn Vertrauen verloren geht woran liegt das denn meist?

00:18:14: Liegt das dann an der Struktur oder den Menschen?

00:18:17: Das liegt ehrlicherweise immer an dem Menschen.

00:18:19: Man sagt, also vertrauen kannst du nur von Mensch zu Mensch aufbauen und du verlierst es auch.

00:18:24: Von Menschen zu Menschen heißt wenn Du auch

00:18:26: in Institutionen verlieren oder?

00:18:27: Du kannst es in die Institution verlieren aber der Mensch repräsentiert letztlich die Instituation.

00:18:31: also das heißt Wenn was kann dir an Infrastruktur nicht gefallen?

00:18:36: Es kann sein dass das nervig ist das so durch mit zwei Faktor Autortifizierung anloggen muss.

00:18:40: Es kann seien dass das nerve ich ist dass die Gold Auszüge nicht so geliefert bekommt wie du sie haben willst Und es ist nervig dass du vielleicht eine Dollar nicht bekommst wie du Sie haben willst.

00:18:47: Aber das ist kein Thema.

00:18:48: am Ende wirklich Vertrauen verspielt.

00:18:50: Der Vertrauen ist für mich die Basis einer jeden Verbindung, die ich haben kann und das baue ich auf zu einem Menschen und es verliere auch zu einem Mensch.

00:18:58: Noch mal Martin oder auch Niki?

00:19:02: Die Banken haben ja nicht so einen intrinsischen Angang wie ihr es beim Family Office habt sondern da steckt eine kaufmännische Geschichte, eine vertrieblich motivierte Geschichte dahinter.

00:19:13: Bremst es manchmal solche Beziehungen aus, weil dieser Vertriebsdruck ist hier über die vergangenen Jahre auch eher gestiegen als das er abgenommen hat.

00:19:22: Ja und teilweise nervt es auch.

00:19:24: Also ich würde schon sagen... Ich habe das gerade gesagt, ich hab eine gute Beziehung mit der Sparkasse und wir sind auch proaktiv in den Austauschen, dass sie uns Sachen vorstellen

00:19:32: etc.,

00:19:33: aber es ist so ein feiner Grad.

00:19:34: also ich finde es ist schon ein feiner Grad wo du sagst, proaktif wird irgendwas vorgestellt oder vertrieben oder was auch immer das ist und dann... Manchmal ist es eben halt einfach zu viel.

00:19:44: Aber ich glaube das kommt dann muss man dann auch einfach zurückspielen.

00:19:46: Also ich sehe das auch sehr sportlich, also am Ende des Tages gilt es zu sprechen.

00:19:49: Es sind Menschen, es sind Personen die manchmal was Gutes tun oder etwas Schlechtes tun und dann ist ein einfacher Dialog und ich glaube es sind Vertrauen.

00:19:56: da komme ich zu dem Punkt zurück was du einfach bei Jahre aufgebaut hast was vielleicht auch mit anderen Familienmitgliedern zusammen hängt und ich glaub wenn was nicht gut ist oder wenn vielleicht mal was nervt oder der Vertrieb vielleicht zu stark ist dann muss man das eben adressieren und dann zurückspielen.

00:20:13: Das heißt jetzt nicht, dass die Beziehung dadurch kaputt ist direkt im Gegenteil.

00:20:16: Am Ende hat man ein langes Vertrauensverhältnis aufgebaut wo es logischerweise mal hoch und runter geht.

00:20:22: aber am Ende des Tages solange man gemeinsam einen selben Ziel festhält, gewisse Ziele verfolgt, glaube ich ist das auch gut und dann normal wenn man was vielleicht nicht hundertprozent perfekt ist.

00:20:33: Dasha wie wird die Umfrage ausfallen?

00:20:35: Also ich würde sagen Geschwindigkeit, Kosten, Vertrauen, die werden auf den ersten Replätzen sein.

00:20:40: exklusive Investments ist wahrscheinlich auf dem letzten.

00:20:42: Exklusive Investments sind wirklich nicht so ein Thema.

00:20:45: Sascha, wenn morgen jemand eine Kooperation startet was sozusagen ist die wichtigste Regel?

00:20:48: Dass

00:20:48: man sauber über die Erwartungen spricht.

00:20:50: das ist das erste.

00:20:51: also die Erwartung.

00:20:52: insbesondere in dem Setting seid ihr ja meine Kunden.

00:20:55: ich brauche eure Erwartung und dann muss ich klar spielen ob ich die erfüllen kann oder nicht.

00:20:59: Was ist dir denn Sascha der liebste Kunde?

00:21:01: da gibt es ja den Private Banking-Kunden der vielleicht bei dir auf einem Depot von fünf Millionen hockt.

00:21:09: mit denen gehst du zwei drei Mal Essen im Jahr.

00:21:12: Du bringst einen Auszug mit oder du hast die Heidi alle zwei Wochen am Hörer?

00:21:17: Die was mit ihr, oder im Infekt ist erstmal das Family Office zwischengeschaltet.

00:21:24: Ja da müsste ich jetzt meine Kollegen die das Family-Office Geschäft machen mit ins Boot holen weil ich kenne nur die erste Komponente.

00:21:30: Ich selber habe noch nie mit einem Family Office operativ zusammengearbeitet.

00:21:35: Ich glaube jetzt mal abstrakter gesprochen Das hat halt beides sein Charme.

00:21:39: Ich finde es total interessant, mit den Profis zusammenzuarbeiten auf einer hochprofessionellen Ebene.

00:21:43: Genauso ist... Also mein Herzblut ist eigentlich das Endgrundengeschäft.

00:21:47: aber da hast du natürlich auch Menschen die sehr weit weg sind fachlich und hast einfach ganz andere Gespräche und da geht's dann vielleicht eher ums Essen oder was auch immer.

00:21:53: ich find beides ganz cool.

00:21:55: Wir haben auch schon auf die nächste Frage gewechselt und zwar das wichtigste Kriterium bei einer neuen Bankverbindung ist dass die Reputation Es ist der Deal Flow, es ist der Preis des Service- oder die Plattform.

00:22:06: Was stellst Du?

00:22:08: Service, service.

00:22:09: Also ich glaube Preis ist immer ein Thema.

00:22:11: aber am Ende geht es darum dass das was da passiert funktioniert.

00:22:15: und ehrlicherweise ob jetzt fünf Euro mehr bezahlen muss für die Verbindung oder nochmal zehn Euro für eine E-Wigs Anbindung?

00:22:21: Das ist mir völlig irrelevant wenn ich weiß dass das organisational funktioniert und nicht mich darauf verlassen kann weil ehrlicherweise die Bankbeziehung als Girokonto oder in der Depotbank Beziehungen Da möchte ich keine Kopfschmerzen haben.

00:22:40: Und wenn irgendwas nicht funktioniert, dann brauche ich die Person, die ich anrufen kann und die sich kümmert.

00:22:45: Deshalb bin ich ziemlich sicher dieses Service ist ein letzter

00:22:47: Konsequenz.".

00:22:48: Was entscheidet eine gute oder was unterscheidet eine Gute von einer mittelmäßigen Partnerschaft in der Hinsicht?

00:22:53: Vertrauen!

00:22:55: Also es ist tatsächlich so.

00:22:57: man versteht sich, man hat ihre Wartung miteinander.

00:22:58: klar definiert man das miteinander und entwickelt diese Beziehung zu einer echten Partnerschaft, die gewachsen ist.

00:23:11: Und dann weiß ich, ich kann mich auf mein Gegenüber verlassen und der Bankpartner kann sich eben auch auf uns als Family Officer verlassen – und das ist eine gute, eine vertrauensvolle Beziehungen da.

00:23:22: Das

00:23:22: heißt es geht am Ende aber immer noch trotzdem um Menschen und weniger um Plattformen und Technologie?

00:23:28: Ich glaube, wir müssen

00:23:30: auch unterscheiden.

00:23:31: Weil ehrlich gesagt... Das ist für mich Grundvoraussetzung.

00:23:36: Dass die Plattform funktioniert und dass Technologie da ist im Sinne von Schnittstellen

00:23:39: usw.,

00:23:40: das ist für mir Grundvaraussetzung.

00:23:41: aber das kann eigentlich jeder Bankpartner halbwegs vernünftig darstellen.

00:23:45: also heißt Differenzierungskriterium für mich ist der Mensch

00:23:48: Heidi sah nicht ganz so überzeugt aus.

00:23:50: Ja, also gebe ich voll recht Mensch und Vertrauen.

00:23:53: erste Stelle auf jeden Fall Und ich geb das schon dir da auch voll.

00:23:57: die Punkte Dass du natürlich.

00:24:00: Du erwartest natürlich auch einen gewissen Standard oder Qualität Das musste ja sowieso da sein, ne?

00:24:06: Also ich glaube das sind schon die Punkte Die ihr auf jeden fall dafür sprechen.

00:24:10: Ich glaube aber schon dass Es viele Family Offices gibt, die Zögern Strategie auch mit Bankenpartnern zu besprechen.

00:24:19: Also ich versuche auch speziell etwas zu sagen was hoffentlich auch ein bisschen mehr Welt generiert weil natürlich eine Family Office sehr zurückgezogen.

00:24:28: oft ist die Strategie nicht nach ausgegeben will bewusst nicht und es wird schon auch oft versucht dann über den strategischen Döderlog oder bestimmte Sachen Was ich nachvollziehen kann, ist ja auch gut grundsätzlich mal dass man strategisch steckend oder ganzheitlich als Bank- oder Berater.

00:24:46: Nichtdestotrotz muss man natürlich da sehr feinfühlig vorgehen weil diese Strategie wird dann oft bei den größeren dann doch lieber mit paar Multifamily Offices wo dann auch die Strategie ein oder zweimal im Jahr nochmal durchgeschaut wird und wo das Reporting aufgesetzt ist.

00:25:03: also Thema Datenhoheit vielleicht kommen wir da auch noch einmal drauf Das ist natürlich auch ein großes Thema, wo auch die Daten sind.

00:25:10: Verpassiert natürlich auf die Gesamtstrategie und die Vermögensarchitektur.

00:25:15: Können Banken denn angesichts der steigenden Regulierung und dem ganzen Druck, der da allein auf die Institute wirkt den Service über die vergangenen Jahre hochhalten so wie du es gerne hättest?

00:25:32: Heide, vielen Dank, dass du das noch mal differenzierst.

00:25:34: Weil Service für mich nicht die strategische Komponente ehrlicherweise im täglichen Tun beinhaltet sondern eher eine Abwicklungskomponent ist.

00:25:44: Wir erleben das so, dass das funktioniert und dass ehrlicherweise auch die Partnerschaften intensiver werden Die sich zurückorientieren.

00:25:51: so ein bisschen würde ich sagen zu dem was man als alter Banker irgendwie alter Bankerin also klassischer Der richtige Involvement für die Beziehung.

00:26:03: Das hat nichts mit Regulaturik zu tun, sondern mit der Bereitschaft, intrinsisch motiviert, serviceorientiert zu sein im ursprünglichen Sinne und natürlich muss die Ansprechpartnerin seinen Rüstzeug beherrschen.

00:26:18: aber da steht Regulatorik dem nicht im Wege ehrlicherweise oder es ist ein Thema den man zumindest gemeinsam begegnen kann.

00:26:27: Aber Venker müssen viel Zahlen erreichen, stehen unter einem ganz anderem Druck am Ende als ihr in der eher intimeren Beratung.

00:26:35: Das muss ich doch ein Stück weit ausbieten.

00:26:37: Ich habe jetzt

00:26:39: gerade kurz den Kopf geschüttelt.

00:26:43: Ja das ist natürlich jetzt aus meiner Schwarkassenperspektive wieder diese Reaktion.

00:26:46: da ist es mit dem Vertriebsdruck also deutlich geringer als du wahrscheinlich den Kopf hast und dass man das dann auch oft gespiegelt bekommt Die Vertriebsaktivitäten und die Zusammenarbeiten einfach langfristig ausgerichtet sind.

00:27:01: Und nicht eben unter diesem sehr kurzfristigen Vertriebesdruck zu leiden.

00:27:05: Ich glaube wir müssen ein bisschen, weil wir beispielsweise arbeiten gerne mit Family Office Service... Units zusammen in den Banken.

00:27:12: Unsere Ansprechpartner ist nicht der klassische Privatkundenbetreuer, sondern das sind abgeschlossene Einheiten.

00:27:17: Das erleben wir beispielsweise im Tagesgeschäft mit der KSK.

00:27:20: Das ist ein eigenes Team was sich um die Family Offices kümmert, die wir als Ansprech-Partner jederzeit erreichen können wo wir aber keine Produktvorstellungen, Produktideen offentisch bekommen, sondern wo wir einfach wissen da wird sauber das abgewickelt und was abgebickelt werden

00:27:34: muss.".

00:27:34: Da lasst uns auch mal zur nächsten Frage direkt übergehen.

00:27:37: Wo verlieren Sie denn aktuell meisten?

00:27:39: Zeit in der Zusammenarbeit, ins KYC-Prozesse und das ganze Thema Compliance.

00:27:43: Das ist das Thema Reporting – das warten wir auch schon mal hierhin angesprochen –.

00:27:47: geht es um Settlementhemen, um Verträge oder um Kommunikation?

00:27:51: Nicky!

00:27:51: Ich glaube bei uns ist sicherlich dieses KYC und Compliance-Thema ein Riesenfaktor gewesen, den letzten Monaten zumindest.

00:27:58: Und ich glaube, dass war für das größer.

00:28:02: Aber gerade sie hatten so einen Entschiff innerhalb der Bank wo neue Systeme aufgesetzt wurden, wo aber dann wiederum die Bankenberater, die wir da am Telefon hatten oder die dann zusammengearbeitet haben teilweise auch nicht so richtig wussten was Phase ist wenn ich ehrlich bin weil es auch zu viel Frustration geführt hatte gerade auch mit eBakes und ähnlichen Systeme die dann eingeführt wurden wo du am Ende siehst.

00:28:23: okay das ist einfach nur nervig.

00:28:25: Das würde ich sagen ist wahrscheinlich wohl jetzt relativ viel Zeit mit verbracht hat Die anderen Themen auch grade aus dem vorherigen Punkt den nochmal aufzugreifen.

00:28:33: Ich glaube auch da wenn man offen kommuniziert Wenn man offen spricht, wenn man die Dinge anspricht und Vertrauen einfach über die Jahre aufgebaut hat.

00:28:42: Dann kann man auch solche sich sicherlich Themen meistern.

00:28:46: aber das war jetzt gerade bei uns ein Thema in den letzten Wochen oder Monaten dass viel Zeit gefasst hat.

00:28:51: Wann wird denn die Bebank vom Enabler zum Bottleneck?

00:28:54: Wahrscheinlich dann vielleicht so ein bisschen dieses think outside the box, denken und vielleicht auch eher neue Wege nicht sagen ich muss das um das jetzt so machen weil es irgendwie so ist sondern mal ein bisschen proaktiver was sich auch eingangs schonmal sagte mitdenkt und erlösungsorientiert schaut.

00:29:09: Ich bin ja nicht der Experte in dem Feld.

00:29:11: Ich habe da teilweise keine Ahnung von.

00:29:12: ich weiß noch nicht was die vor mir wollen also sagt mir was wir zu tun haben in welche Richtung gehen sollen.

00:29:17: dann folge ich dir auch zu gewisser Weise und ich glaube dass sind gerade diese Punkte pro Aktivität nicht nur nach Schema X denken, in allen Sichtenden weg und dann auch Ratschläge geben oder uns vielleicht jemanden geben der uns an die Hand nimmt.

00:29:32: Und das sagt wie es zu tun ist.

00:29:36: Ihr habt ja im Familieoffice-Geschäft teilweise eine sehr breite Allokation.

00:29:40: da geht's ja nicht nur um Liquid Assets, die man irgendwo auf dem Depotauszug sehen kann.

00:29:44: Da gibt´s von Private Equity oder Teilmaßammlung bis hin zu irgendwelchen Sachwerten.

00:29:50: Wie lässt sich denn Stichwort Reporting so sinnvoll mit einer quasi Backadresse zusammenarbeiten, die auf gleichermaßen diese breite Allokationen stückweit berücksichtigt zumindest.

00:30:01: Das kannst du ehrlicherweise, glaube ich über eine Bank gar nicht abbilden.

00:30:05: Also das ist Aufgabe des Family Offices die die Nicht-Liquiden Assets vernünftig strukturiert in Gesamtvermögensreporting zu überführen.

00:30:12: und Aufgabe der Bank kann nur sein dass was bei ihr passiert nämlich Konto Verwahrung und und Depot Führung vernünftig beizustellen und das einzuliefern In einer vernünctige Software Lösung die dir dann als Family Office ermöglicht das hochkonsolidiert zu betrachten um daraus strategische Entscheidungen für die Vermögensentwicklung dann auch abzuleiten.

00:30:30: letztlich Du brauchst natürlich, wo es herausfordernd wird.

00:30:34: Ich glaube ich wenn du dann das ganze Thema AML also Geldwäsche-Themen lösen musst mit einem Bankpartner der dich vielleicht noch nicht so lange kennt und du plötzlich Geld von den Caments bekommst oder Richtung Caments überweisen musst oder du fünfzig Millionen für einen Oldtimer aufs Konto eingezahlt bekommen und da geht halt... jede Alarmlampe an, wenn man nicht weiß was da passiert auf der anderen Seite.

00:31:02: Ist dir schon mal passiert?

00:31:08: Es gibt ja diese klassischen, ich sag mal, Cubeligs oder PS Plus wo viele Family Offices mitarbeiten.

00:31:14: Und da gibt es, ich glaube hier ist bei euch jetzt erst gelesen auf BMP hat er, glaube ich, mit Cubeliks jetzt einen Vertrag abgeschlossen.

00:31:20: Vor ein paar Tagen genau?

00:31:21: Genau.

00:31:22: also man sieht schon da gibt's Bewegung aber absolut wie du beschrieben hast... dass das momentan noch nicht der Fall ist.

00:31:30: Aber deswegen meinte ich mit Datenhoheit, es ist natürlich schon super wenn du die uniliquide Zeit abdecken kannst und wie gesagt da gibt's ein paar Partner, ich habe zwei da genannt... großen Vorteile.

00:31:49: Ich wäre überrascht, wenn ein Family Officer sagt ich gebe diese Datenhoheit ab in Richtung einer Bank weiß nicht ob du das mal erlebt hast.

00:31:58: Also ich verstehe aus Perspektive des Bankpartners und Kublix liefert dir auch kein fertiges System sondern eigentlich einen Werkzeug hast und mit dem kannst du ein windschiefes Baumhaus bauen oder Schlossner Schwanstein je nachdem wie viel Arbeit du da rein steckst.

00:32:13: Aber das gibst du nicht ab normalerweise als Family Officer meines Erachtens.

00:32:19: Ich komme auf die Größe, glaube ich, ein bisschen vom Family Office an weil ich glaube dass eine oder andere kleine Family Office ist dankbar.

00:32:26: Das ist ja auch immer so ein Thema der Kostenstruktur und man muss sich immer das angucken wen habe ich davor mehr was für einen Volumen da wird betreut?

00:32:35: Das ist, glaube ich einfach auch davon abhängig.

00:32:37: Also ich glaube schon dass es da eine Chance gibt für Banken und für kleinere Family Offices zu agieren weil das ist ja auf einer Kostenseite.

00:32:46: wenn du so was installierst dann musst du eine gewisse Größenordnung haben als Family Office.

00:32:51: dass du das machen kannst

00:32:53: Kleiner, das verstehe ich.

00:32:54: Also mein Single-Family-Office würde ich sagen kann man immer streiten aber sobald du eine institutionelle Qualität irgendwie hast wirst du das ja in Haus abbilden müssen oder?

00:33:02: Vicky, du willst auch was sagen?

00:33:03: Ja genau weil wir sind hier als Single Family Office aktiv und ich glaube bei uns ist es so... Ich sehe das auch ein bisschen sportlich, wir haben glaube ich kurz davor zu gesprochen.

00:33:11: Ich baue mir meinen Team zusammen.

00:33:13: also ich seh dass wie ist mein Westerfußballteam.

00:33:16: Ich habe einen Torwarten, Stürmer.

00:33:17: Harry Kane wird nicht super sein im Tor und Manuel Neuer wird nicht vorne stürmen was aber wichtig ist, dass trotzdem alle auch miteinander können.

00:33:24: Also auf manche Sachen will ich gar nicht, dass sie bei uns ankommen sondern soll Sparkasse direkt in meinem Steuerberater reden.

00:33:29: Ich glaube das es auch der, der sich wichtige Rolle einnimmt der sich dann gucken soll wie da etwas optimiert werden kann versus meine Sparkasse die dann irgendwas von links nach rechts schiebt.

00:33:38: Aber ich glaube, dass gerade auch zwischen unseren verschiedenen Beraterpools eine Kommunikation stattfindet, die sich kennen und dass wir dann gewisse Kontakte einfach an die auslagern können wo man sicherlich mit im Loop ist Ob die Mierungen gewisser Prozesse dann kümmern.

00:33:54: Vor wir das gleich auflösen, Sascha wie guckst du auf die Thematik?

00:33:57: Sascha hättest ja ganz schön unser Spot habe ichs gefühlt.

00:34:00: Nee, ich hab halt auch genau was Martin gesagt hat.

00:34:03: Ich hab sofort gedacht wenn ich sozusagen alles anliefern würde... ...ich als Bank, eine Family Officer, da fände ich spannend!

00:34:10: Also wenn da hätte ich ja alle Daten.

00:34:11: und dann ist ja immer die Frage warum?

00:34:13: also wie sind unsere Rollenverteilung?

00:34:15: Für mich ist es im Setting ganz klar so dass.. Wir haben jetzt eher die Liquid Assets, also genau wie Du sagt hast Liquidität und Liquid portfolio, das ist sozusagen bei uns in der Verwaltung oder in der Betreuung nach dem.

00:34:26: Und dann kommt ja der ganze... Das Ganze drumherum was das Family Office macht also Immobilien und die Oldtimer usw.

00:34:31: Davon weiß ich ja gar nichts.

00:34:32: Also kann ich dir auch nicht in eine Schnittstelle

00:34:34: schieben?

00:34:35: Ist doch schon wie oft du über Oldtimer sprechen und es wahrscheinlich passt nie drüber.

00:34:38: Oder

00:34:38: die Kryptos!

00:34:40: Dann gehen wir mal auf die nächste Frage auch gleich über.

00:34:42: Wer bewegt sich aktuell stärker auf die andere Seite zu Banken?

00:34:46: Zu Family Office, Family Office zu Bankern?

00:34:48: beide keiner Ja, vielleicht da ich ja für die Banken allein hier spreche.

00:34:53: Das ist lecker aus der Bankenfestpektive.

00:34:56: also was ich ja schon vorhin angedeutet habe wir sind natürlich nach oben unbegrenzt.

00:35:00: Also wenn jetzt ein Kunde mit uns hauptsächlich zusammenarbeitet versuchen wir natürlich auch nach oben offen die Bedürfnisse abzudecken immer wissen dass wir nicht das anbieten können wie in Family Office.

00:35:10: Aber manche Relationshipmanager haben als eigenes Ziel im Grunde, um so ein Family Office Light darzustellen.

00:35:15: Und dafür bewegen wir uns als Bank schon auch dahin den immobilien Teil besser zu bearbeiten einen Steuernetzwerk mit aufzubauen und so dass man da mehr abdecken kann.

00:35:25: deswegen würde ich das schon mal so als unsere Stoßrichtung betrachten.

00:35:29: Ich nehme immer auf der anderen Seite jetzt nicht wahr wie ihr euch da bewegt und das kann ich deswegen nicht einschätzen.

00:35:33: Also ich glaube am Ende die Desinteresse der Bank muss sein möglichst viel Dienstleistungen des Family Offices selber an bieten, um vielleicht auch den Kunden entsprechend im Haushalten zu können und daraus auch Marge generieren zu können.

00:35:45: Ehrlicherweise als Family Office können wir uns nicht in Richtung einer Bank... also als puristisches Family Office kann ich mich eigentlich nicht in richtung einer Bank überlegen weil ich kann nicht die Depot... Ich kann nicht selber Depo-Führungen übernehmen.

00:36:01: Nicht wenn ich keine Banklizenz habe wie meine eigenen Konten verwalten.

00:36:05: Also die Option hab' ich schlicht gar nicht.

00:36:09: Gleichwohl steht ja in den Familienunternehmen nicht im Feuer, weil man Aktie eins oder zwei gewählt hat.

00:36:14: Sondern weil am Ende eine Family Governance auch vielleicht nicht so mit Leben geführt wurde wie sie es das Family Office vielleicht hätten bewachen sollen?

00:36:22: Oder aber auch die Bank, sprich der muss es doch ein Stück weit auch einen Informationsfluss zwischen beiden Institutionen geben.

00:36:28: Du meinst zwischen Family Office und Bank?

00:36:30: Ja Also selbstverständlich gibt es den Informationsfluss, aber ich glaube die Frage ist ja bewegt sich das Family Office Richtung Bank.

00:36:36: Ich hatte es wahrscheinlich auf Bankdienstleistung.

00:36:38: Ja okay auch!

00:36:40: Das nicht.

00:36:41: Mein Satz, ich weiß nicht halt wie du das erlebst?

00:36:43: Nee auch nicht so wirklich.

00:36:44: und ich glaube du hast vorhin mit der Rollenverteilung gesagt.

00:36:47: Ich glaub schon dass es wichtig ist zu wissen was man kann, was man macht und in der Sparte auch voranzugehen.

00:36:53: Ich glaube, dass schon viele Privatbanken – ich habe ja auch da ein gewisses Netzwerk zu den Banken.

00:36:59: Ich hab schon das Gefühl, dass die sich stark an Family Offices ausrichten oder zumindest versuchen, da das Servicierung stark hochzudreiben und entsprechend Personal aufbauen, Leute beschäftigen, die sich mit Themenfelder vom Family Office auch auskennen.

00:37:18: Das nehme ich schon wahr.

00:37:19: Also die Thema Professionalisierung, was du ja sowieso eh schon hast, dass viele institutionell einfach sind unterwegs oder von der Größenordnung schon institutionelle sind von einem Family-Offices.

00:37:29: Das heißt, ich brauche natürlich auch entsprechend die Ansprechpartner bei der Bank und ich habe schon das Gefühl, dass sich da viel tut und dass auch Impulse entstehen und die haben ja auch das Interesse daran, Themen, Ideen, Impulse zu besprechen.

00:37:44: Wenn Sie sich immer weiter daran ausrichten welche Prozesse kosten trotzdem?

00:37:48: Obwohl sie gar nicht so relativ sind, unverhältnismäßig viel Energie.

00:37:50: Gibt's da welche, Niki?

00:37:53: Also Prozesse habe ich jetzt gar nicht konkret drüber nachdenken.

00:37:58: Ich hatte nur ... Meine These war so... Ich finde es gut wenn die sich annähern zu gewisser Weise und auch eine gewisse Expertise aufbauen.

00:38:05: aber ich bin schon noch ein Freund davon Schuss dabei bei deinem Leisten.

00:38:08: also du wirst jetzt nicht das Neut du bist meine Bank, dass ist deine Aufgabe Das hast du auch super gemacht und dann kannst du auch weiterhin gut machen.

00:38:15: und für diese andere Thematik gibt es dann eben eher ein Family-Office Sektor.

00:38:19: Und ich finde, diese Rollen das ist für mich oder für uns glaube ich schon noch wichtig genau wie du dann eben Brotsektor eben Experten hast, sodass er sicherlich gut ist.

00:38:27: aber ich persönlich bin eher... seh's eher so bleibt einer Linie treu macht da deine Aufgabe gut bevor du vielleicht neue Sachen anfängst die gar nicht so ganz natürlich für euch sind.

00:38:36: Heidi hat übertrieben schnell zum Mikro gegriffen, du hast das verratet.

00:38:39: Mir ist jetzt gerade ein gelberes Danke gekommen und ich glaube da ist die große Chance auch für Sparkassenbanken.

00:38:43: egal ihr habt oft die Gesellschaft als Kunden.

00:38:47: ja das darf man ja nicht vergessen weil wie Du sagst Konterdepuffführung ist bei Banken noch und deswegen hat man da auch einen Zugang theoretisch.

00:38:59: Natürlich wird das auch durchaus... Also ich glaube, das sollte man nochmal einfach bedenken.

00:39:04: Das ist schon ein wahnsinniges Potenzial was da auch in den Banken oder Sparkassen auch schlummert.

00:39:12: Spannend!

00:39:13: Aber wir sehen das auch immer, also wenn es noch stückwärts redaktionell im Alltags, dass viele Banken einfach auch eben Family Office die Zerstörung anbieten.

00:39:20: Ob das eine schwer gründende Stiftung?

00:39:23: Oder wir stellen in Testaments Vollstrecke all solche Themen?

00:39:26: Das sind ja schon Family Office Light Service-Angebote auf jeden Fall und natürlich dienen die am Ende des Tages auch dazu, den Kunden klar im Institut zu halten.

00:39:37: oder auch Next Gen Themen sind ganz klar bei Banken platziert.

00:39:43: Wenn man heute ein digitales Family Office gründet und das sauber und serviceorientiert macht dann ist es wahrscheinlich auch für Bankenden Thema weil... Also würde ich absolut unterstreichen Es ist dann auch ein Geschäft was dir natürlich Dadurch, dass du sehr eng an der Familie am Vermögensträger dich bewegst.

00:40:02: Ein großes Vertrauensverhältnis ermöglicht und damit auch den Produktvertrieb entsprechend leichter macht.

00:40:08: Ich würde mir aber als Prinzipal immer die Frage stellen ob ich das wirklich möchte als Dienstleistung von der Bank weil zwangsläufig ein Interessenskonflikt entsteht, den ich ganz schwer bis gar nicht ehrlicherweise mal sonst auflösen kann.

00:40:26: Also wir haben bewusst für uns beispielsweise als Family-Officee Entscheidungen getroffen, dass wir keine Vermögensverwaltungsdienstleistung anbieten wollen.

00:40:32: Dass wir keine eigene Fondsstrukturen etablieren und dass wir rein aus Honorar uns finanzieren möchten weil wir sagen das ist zwangsläufig Voraussetzung um wirklich im Interesse der Familie agieren zu können.

00:40:42: wenn ich einen wesentlichen Teil meines Geschäftsmodells darauf basiere oder stütze dass sich ein Produkt verkaufen kann in letzter Konsequenz entsteht daraus ein Spannungsfeld, das ich letztlich nicht auflösen kann.

00:40:59: Weil am Ende der Vermögungsträger immer das Interesse hat eine möglichst ertragreiche Anlage für möglichst geringe Kosten eingehen zu können und die Bank in letzter Konsequenz eigentlich dann das Interessat das eigene Produkt zu verkaufen und davon ob es nun das Beste ist was in diesem Anlagebereich angeboten wird.

00:41:17: und das macht glaube ich diese Rolle sehr schwierig.

00:41:20: Ich glaube die Frage ist, was wird nach aussehen verkauft und was wird innen gelebt?

00:41:24: Ehrlicherweise.

00:41:26: Also ich habe viel gesehen wo Weltmanagement drauf stand, was leider am Ende Retail mit dicken Teppichen war.

00:41:34: Das muss nicht überall so sein das möchte ich gar nicht sagen aber wir schauen schon skeptisch darauf naturgemäß als Family Office Dass das so einer Family-Obssein nicht geschützter Begriff ist, den sich jeder Steuerberater und jede Bank und jeder Umsetzungspartner irgendwie mit aufs Firmenschild schreiben kann.

00:41:56: Und eigentlich am Ende die Interessenslage der Familie entspricht?

00:42:02: Gucken wir mal auf die nächste Frage!

00:42:05: Werden die Infrastruktur und Plattformanbieter verstärkt, deren Zugangspartner, Finanzierungspartners, Co-Invester auch wenn das bislang jetzt noch nicht so hoch im Koststand hier oder klassischer Vermögensverwalt haben.

00:42:18: Und Sascha was denkst du?

00:42:20: wie geht es aus?

00:42:21: Was wird oben sein?

00:42:22: Vielleicht nochmal ganz kurz zu dem gerade, das beschäftige ich mich ja ein bisschen.

00:42:25: da ist natürlich eine total wichtige Facette wie Produkt offen.

00:42:30: die Bankarchitektur ist.

00:42:31: also Wir haben jetzt schon seit sehr, sehr langer Zeit im Private Banking All Infi-Modelle mit völlig offener Produktarchitektur.

00:42:38: Da kann man sagen das nähert sich dann eher schon dem Family Office ein Stück weit an.

00:42:42: und trotzdem könnt ihr mir jetzt fragen natürlich halten wir die Liquidität in unserer Bank?

00:42:45: Und möglicherweise gibt es eine andere Konto was nur fünf bessere Habenverzinsungen hat so dass das heißt also da habe ich gerade drüber nachgedacht und Es gibt natürlich auch banken Die haben bei Weitem nicht so ne offene produktarchitektor und haben nur den gar nicht den breiten Zugriff.

00:42:58: Also Ich würde dieses Argument aufs Family Office Perspektive immer gelassen.

00:43:01: und das zweite ist, was ich auch meinte mit wir entwickeln uns Richtung FamilyOffice nicht nur nach oben hin sondern wir versuchen ja vom FamilyOffices zu lernen.

00:43:09: Was für ein fünfhundertfache Millionär interessant ist und spannend.

00:43:13: und da angeboten wird versuchen wir in abgespeckter Form vielleicht auch von Fünfwachemillionär anzubieten.

00:43:17: also wir gehen nicht unbedingt den euren Bereich sondern versuchen davon zu lernen und das auch im Kern anzubieten dass vielleicht abschließend dazu und wir jetzt als Bank werden uns wahrscheinlich gar nicht so großartig verändern, weil wir auf der einen Seite ein Infrastrukturanbieter sind und auf der anderen Seite im niedrigeren Segment eben die Dienstleistung selber anbieten.

00:43:35: Und ich sehe im Moment nicht so viel was wir dann noch draufpacken können.

00:43:39: das Infrastruktur und vor allem das Plattformthema ist schon sehr, sehr spannend.

00:43:42: da gibt es ja am Markt auch einen Anbietern der gerade in Vermögensverwaltungsplattformen aufbauen möchte wo Strategiegeber sich ankoppeln Und andere Banken, vielleicht einer Sparkassen, wer auch immer die Strategie davon wegnimmt.

00:43:52: Also das ist spannend für uns als Vermögens-Heuresanbieter einer sehr großen Sparkasse und es ist auch total spannend weil dir die ganze regulatorische Geschichte mit abdecken.

00:44:03: also für kleinere Sparkassen ist es spannend.

00:44:05: Dieses Plattformthema finde ich interessant aber eher als Nutzer glaube nicht dass sich Sparkassen oder Banken Vielleicht schon Großbank, aber Schwarker, sonst meine Perspektive werden kein Plattformanbieter.

00:44:17: Wer wird denn in dem Zeitraum also in fünf Jahren künftig näher am Kunden sitzen?

00:44:22: Bank, Family Office, Plattform...

00:44:23: Das muss ich direkt mal antworten das müssen wir sein!

00:44:26: Also die Kundenschnittstelle ist in der Zeit eben natürlich nicht barangrone, aber egal wie beide die Endkunden Betreuung haben Wir müssen an der Schnittstell zum Kunden bleiben.

00:44:35: Das ist der Kampf in der Digitalisierung.

00:44:37: Wer die Kundenschneidstelle hat, hat die Macht.

00:44:39: Also deswegen sollte jeder der sie hat Alles dafür geben Sie zu behalten.

00:44:43: Gehst du damit, Heidi?

00:44:44: Ja, Kunst hat sich auf jeden Fall los!

00:44:47: Ich würde es immer zweitzahlen... ich finde es schwierig.

00:44:50: je nachdem wie Du fragst könnten die Antworten ausfallen auch von den Bankenbereichen weil klassische Vermögensverwalter finanzierungspartner super.

00:45:00: wenn Du aber wirklich in das Family Office-Segment gehst klappt die jetzt und so weiter dann bist Du eher bei Co-Investor, Deal oder Zugangspartner was Du als Bank einfach auch sein kannst.

00:45:11: die breite Masse.

00:45:12: Du hast eine Branche, einen Blick den du vielleicht auch mal im Single-Family-Office geben kannst, die einfach spannend

00:45:18: sind.".

00:45:19: Also das ist genau etwas... Das werden viele bestätigen wenn man mit einer gewissen Agenda bei Family Offices auftritt.

00:45:28: ich glaube da kommt man einfach nicht weit.

00:45:30: Es sollt es keine Agenda haben und erst einmal überlegen was der Mehrwert ist den du schachen kannst Und ich habe es ja vorher gesagt mit den Ausschreibungen.

00:45:38: Ich glaub schon auf jeden Fall dass man sich Themengebiete aussucht und da kommen wir wieder auf das Thema, kann ich den nur beipflichten.

00:45:45: Ein Family-Office gerade ein Single-Family-Offices will nicht alles nach außen geben.

00:45:49: Das heißt, das sollten Bankensparcassen auch verstehen ja.

00:45:56: Wie gesagt gibt unterschiedliche, manche macht es vielleicht legt es auch komplett auf aber viele wollen das bewusst nicht und suchen sich dann die entsprechenden Partner für Lösungen, die sie brauchen in dem Moment.

00:46:09: Das heißt also ganz klassisch das Zuhören und was braucht denn da jemand?

00:46:13: Was ist denn der Niedt, der jemand hat den ich vielleicht erfüllen kann auf der anderen Seite?

00:46:20: Ich denke das Ergebnis ist jetzt nicht so überraschend haben wir ja auch hier länger besprochen.

00:46:24: Insofern gehen wir mal auf die nächste Frage über wird die Zusammenarbeit künftig enger, wird die Projektbezogener, wird sie selektiver, wird es einfach weniger wichtig oder wird sie durch Plattform ersetzt?

00:46:36: Und Harnes Bauchgefühl, was gewürzt?

00:46:38: Kann man sagen gleich bleibt.

00:46:41: Nein!

00:46:42: Also dann würde ich wahrscheinlich sagen ja Projektbezogen am Ende des Tages so wie es jetzt ist.

00:46:48: also Ich von unserer Seite und ich kann da auch im Nahe von meinem Vater Seite sprechen.

00:46:52: wir haben eine sehr gute Beziehung mit unserer Bank und die ist sehr eng Die ist sehr vertraut dies projekt bezogen die trifft eigentlich alles zu und am end des tages geht das über jahre So also am ende von meinen Großvater mein vater und an zu meiner wenigkeit.

00:47:05: Dementsprechend würde ich mir eigentlich nur wünschen, dass es so bleibt.

00:47:09: Dass man das sofort setzt und erneut dieses Schuster bleibt bei den Leisten.

00:47:12: Man muss gar nicht so viel ändern Sondern im Endeffekt im selben Boot weiter nach vorne gehen Und sich adaptiv mit deiner Außenwelt gemeinsam anpassen.

00:47:20: Dann geben wir nochmal auf die letzte Frage über.

00:47:24: Du hast ja schon gesagt gibt eine Menge Bankpartner.

00:47:26: Wie viele Bankpartners wird denn ein typisches Family-Office in fünf Jahren noch haben?

00:47:30: Also ich glaube, dass Kandigia für Single-Family auch so viel besser beantworten.

00:47:36: Dass die Anzahl der Verbindungen genauso groß sein wird wie sie sein muss um die Komplexität des Vermögens entsprechend abbildend zu können.

00:47:43: bei einem Multifamily Office gibt es zwei Aspekte.

00:47:46: das eine ist was braucht quasi die institutionelle Struktur um funktionieren zu können?

00:47:53: Das wird eher ein relativ kleiner Anzahl von Partnern sein, die man sehr genau kennt.

00:47:57: Man wird sich nie von einem abhängigen machen wollen.

00:48:00: Aber da weiß man, dass die Dinge funktionieren.

00:48:02: und dann gibt es halt einen ganzen bunten Strauß an gewachsenen Verbindungen, die die Prinzipale mitbringen und dies auch aus gutem Grund gibt und die, die man als Family Officer weiter wertschätzen und weiter pflegen wird aber eben in dem Kontext, indem sie dann bedötigt

00:48:19: werden.".

00:48:20: Ich würde mal Abschlussfrage stellen.

00:48:22: Heidi du hast einen Wunsch frei was solltet ihr andere Seite am Morgen einfach nicht mehr tun?

00:48:26: Ach, nicht mehr tun.

00:48:27: Ich bin ja immer eher der Optimist, ja?

00:48:30: Deswegen ist die Frage irgendwie ein bisschen spät.

00:48:32: über Sachen sprechen.

00:48:33: Ich glaube das ist ja hier auch schon gesagt worden und ich will mich nicht wiederholen aber... ...die Kompetenz, die man hat ausspielen.

00:48:38: Und ich habe die Erfahrung gemacht, ich hab es selbst auch gesagt wenn ich Fragen gestellt bekommen habe wo ich dachte da kann jemand anderes besser helfen dann das auch sagen.

00:48:47: Ja und das ist auch völlig normal und gut Und das stärkt eher die Beziehung, dass man sagt okay jetzt wär ich vielleicht nicht der richtige Partner dafür.

00:48:56: Sondern da gibt's am Markt welche, die da prädestiniert dafür sind.

00:49:01: und wenn der Family Officer Gesellschaft wäre immer entscheidend.

00:49:05: Ich will aber trotzdem mit dir das machen dann ist ja umso besser.

00:49:07: Aber wir haben das mal geklärt ja.

00:49:10: Sascha was willst du an der anderen Seite mitgeben?

00:49:12: Da darf ich ja nicht operativ zusammen mit den Crabbie-Offs arbeiten weil es ist so extrem schwer.

00:49:18: Na gut!

00:49:22: Ich wollte Martin noch mal eine Frage stellen in der Multifamily Office.

00:49:26: Martin, welcher Kunde ist schwieriger?

00:49:28: Der Kleinsparer mit fünf Millionen, der jeden Tag anruft oder die hundert Millionen, die einmal im Jahr zum Essen abgerührt werden will?

00:49:37: Also im Daily Doing ist es sicherlich der, der den jeden Tag angerufen wird... Ehrlicherweise die größte Herausforderung ist wahrscheinlich sind eher die hundert Millionen, die du nur einmal immer triffst und wo die Vermögensregerin sagt ganz ehrlich so lange nicht die Welt untergeht weiß ich schon ihr macht das.

00:49:54: Und ich will nicht viel von euch hören weil es heißt noch mehr Übernahme von Verantwortung noch besser verstehen zu müssen eigentlich was ist wirklich der Wunsch dieser Vermögensträgerin, was bewegt die Familie?

00:50:09: Und das ist unglaublich schwierig wenn du nicht etwas zurückgespiegelt bekommst.

00:50:13: Also für uns es ist ganz wichtig dass wir im Austausch sind und wir haben ja auch nie ein diskretionäres Mandat sondern wir versuchen eigentlich in so einem Low-Involvement Thema wie Finanzen, Vermögensträgerinnen und Vermögendsträgern in die Lage zu versetzen, sachrationale Entscheidungen zu treffen berit ist.

00:50:33: Und um das tun zu können, brauchst du einfach Rückkopplung?

00:50:38: Also das heißt um deine Frage zu beantworten die hundert Millionen einmal mehr zum Essen sind die tatsächlich größere Herausforderungen wenn es darum geht eine bedarfsgerechte Allokation zu entwickeln.

00:50:48: Vielen Dank euch allen für die offenen Einblicke.

00:50:50: vielen Dank auch fürs abstimmen für ihr Meinungsbild.

00:50:52: wir merken auf jeden Fall Bank und Family Office.

00:50:54: die brauchen sich weiterhin wenn vielleicht doch hier ein bisschen anders deutlich geworden ist.

00:50:58: auf jeden fall die gute Zusammenarbeit entsteht weniger durch Struktur sondern durch Vertrauen Klarheit Transparenz, ich glaube so können wir es belassen.

00:51:05: Und vielen Dank!

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