Taugen 95 Prozent der Private-Markets-Fonds nichts?
Shownotes
Kapnative hat rund 250 Private-Markets-Fonds analysiert, zwölf davon haben die Prüfung bestanden. Mitgründer und CEO Philipp Hemmersbach erklärt im Gespräch mit Malte Dreher:
- warum der IRR wenig darüber aussagt, was Anleger nach zehn Jahren tatsächlich auf dem Konto haben
- welche Warnsignale schon im Pitch-Deck auftauchen – und warum DPI und TVPI die entscheidenden Kennzahlen sind
- wie eine Due Diligence mit Datenraum, Financial Modeling und Investmentkomitee abläuft
- weshalb hohe Kosten nur durch nachweisbare Outperformance zu rechtfertigen sind
- warum ELTIFs mit 20 bis 40 Prozent Cash Rendite verschenken und welche Assetklassen in semiliquide Fonds passen
- wie Kapnative mit dem Interessenkonflikt umgeht, von Investoren und Produktanbietern bezahlt zu werden
Weiterführende Links:
- kapnative.com
- kapintelligence.com
- Podcast von Kapnative: „Private Markets Unleashed“
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Transkript anzeigen
00:00:01: Also lustigerweise wusste ich irgendwie schon in meiner Schule, wenn ich mich gelangweilt habe.
00:00:06: Dass ich eigentlich ja unternehmer werden möchte.
00:00:09: Ja also grundsätzlich glaube ich müssen wir festhalten dass was man sucht in den Private Markets eine grundsätzliche Liquiditätsprämie ist.
00:00:18: Manchmal sind die Kosten auch durchaus ein bisschen höher muss man sagen zum Vergleich zu einem anderen Form.
00:00:26: Was aber wichtig ist das lässt sich nur rechtfertigen durch absolute Outperformance in der
00:00:30: Vergangenheit
00:00:42: Risiko-Hinweis.
00:00:43: Die Inhalte dieses Podcast beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Informationen und Unterhaltung.
00:00:49: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.
00:00:52: Und jetzt
00:00:52: geht's los.
00:00:54: Moin Christoph!
00:00:55: Moin Malter!
00:00:56: Christoph ich hatte Besuch von Philipp Hemmersbach
00:00:59: Ja den kenne ich vom Capnative
00:01:00: Ganz genau.
00:01:01: die sind hier auch quasi ums Eck In der Wenzelstraße in Hamburg und ein Fintech-Startup, das sich wie so einige um die Private Markets kümmert.
00:01:14: Die haben eine Plattform hochgezogen und verfolgen einen eher edukativen und selektiven Prozess wenn es darum geht Angebote der private markets ja zu analysieren Zu reporten um damit im BtoB Kontext die Produkte an Investoren zu
00:01:32: bringen.
00:01:32: Genau, gibt ja einige in dem ganzen Segment.
00:01:34: Also weiß ich nicht, Privateis, Protagon auch eine Now, die das dann natürlich... Die machen ja auch so ne Selektionsfunktionen.
00:01:39: Den hatten wir auch schon hier im Podcast den Robin Binder.
00:01:42: Capnative macht das dann halt aber für andere Family Offices und Co.
00:01:45: oder wäre es deren Kundenkreis?
00:01:47: Genau!
00:01:47: Die machen das für Family Office, für größere Vermögensverwaltungen, aber auch für institutionelle Adressen also kleinere Versorgungswerke, die einfach A- nicht die Manpower haben, aber mitunter eben auch nicht das Know How aus dem Ganzen Angebot der Private Equity, Debt Strukturen.
00:02:04: Was ist da nicht alles gibt?
00:02:06: Ob das Liquid ist, Semilequide, Evergreens, Laufzeiten, bla bla bla... Alles was es da gibt, das ist zu schwierig und du kannst ja eine Due Diligence nicht so einfach fahren wie man sie fahren kann.
00:02:19: wenn man jetzt aktive Funks miteinander vergleicht oder ETFs also Liquid Assets gibst irgendwo ne WKN ein machst den Watchlist lässt sich gegeneinander rennen.
00:02:27: Das funktioniert bei den Private Markets nicht
00:02:30: Genau, und die machen ja auch sehr viel Datensammellei.
00:02:33: Also das weiß ich dass bei denen so ein uniker Punkt ist.
00:02:36: Das macht es ja bei den ganzen Private Markets auch so kompliziert, dass du das nicht so schön wie in der ganzen klassischen Fondwelt hast, dass Du alles wunderbar vergleichen kannst sondern Dass du da auch eigene Metriken hast also IRR und so quasi auch vergleicht und deine ganze Returns.
00:02:49: Da isst Herr Philipp ja auch Sehr, kann man schon sagen Tesen stark.
00:02:52: Der ist auch sehr selektiv.
00:02:54: Es gibt ja mittlerweile ohne Ende Produkte auch da draußen, jetzt durch den LTIV Boom und so.
00:02:58: Habt ihr auch darüber gesprochen wie er auf diese Produktlandschaft blickt?
00:03:01: Ja ist da verhältnismäßig agnostisch wenn man so will.
00:03:05: für ihn zählt am Endeffekt ein bisschen dass draußen auch ein Etikett drauf steht über die Nenheit der da drin ist.
00:03:11: das heißt er findet einen LTIv.
00:03:12: okay es gibt LTIvs.
00:03:13: die sieht er als wenn man zu viel als Liquiditätsersatz oder als Überbrückung für Liquidität oder für Cash Position.
00:03:21: was ihn stört quasi hemmungslose IRR, der interne Zinsfuß.
00:03:29: Dass damit unter auch mit Brutto-IRR gearbeitet wird und einfach fünfzehn Prozent irgendwo draufklebt und damit suggeriert wird
00:03:36: seiner
00:03:37: Meinung nach dass wenn du jetzt hunderttausend in den Fond reinlegst Du nach einer gewissen Zeit mindestens fünfzehntausend eher mehr rausbekommst.
00:03:45: Und das ist am Ende des Tages schlicht weg Blödsinn.
00:03:49: Das ist so ein bisschen seine Aufgabe die er Bei sich sieht eben da ein bisschen educativer zu werden, so funktioniert das.
00:03:55: Es gibt Cash-Calls, es gibt mitunter eine ganz andere Metrik was die Returns angeht und da soll man sich nicht verleiten lassen.
00:04:02: Und er schreibt es auch den institutionellen Adressen quasi ins Pflichtenheftchen, dass man sich einfach von so einer IRR-Ziffer leiten
00:04:09: sollte.".
00:04:10: Ja das ist ganz interessant!
00:04:11: Du warst ja auch schon auf der einen oder anderen Produkt-Roadshow.
00:04:13: die erzählen dir alle immer, dass sie im oberen Quartier sind.
00:04:16: also alle sind immer die besten für nur zwanzig Prozent und machen ihre acht bis zehn Prozent oder Double Digit Returns dass das dann am Ende doch nicht so ist.
00:04:24: und dann hörst du irgendwie, ach wir können gerade weniger Exit.
00:04:27: Und die Kohle fließt nicht so, das kennt man ja doch.
00:04:29: Ich weiß auch von ihm, dass er gar nicht alle Assetklassen auch unbedingt in einem Eltefemantel gut findet.
00:04:34: also er guckt da glaube ich bei Private Equity deutlich kritischer drauf als jetzt zum Beispiel bei Private Debt oder Infrastruktur.
00:04:40: Habt ihr das auch thematisiert?
00:04:41: Ja, am Rande war ja... Das liegt ja auch daran, dass diese sehmiliquide Struktur immer verlangt, dass ein Stück weit zwanzig bis vierzig Prozent im Cash liegt.
00:04:52: eher defensiven Produkt, da ist das nicht so schlimm.
00:04:54: Aber bei einem Private Equity-Produkt wurde es im Endeffekt um zwei Städte gerendeten gehen.
00:04:59: sollte PA wenn da zwanzig dreißigvierzig Prozent auf dem Geldmarktkonto liegen?
00:05:04: Das bremst natürlich ungemein.
00:05:06: aber er ist wirklich wie gesagt nicht gegen LTIFT.
00:05:09: Er hat ja auch eine Empfehlungsliste oder beziehungsweise eine.
00:05:13: Die haben inzwischen zwölf Fonds quasi onboardet Wie man sagen kann
00:05:19: was der wirklich wenig ist.
00:05:20: Zwei Hundert und fünfzig
00:05:24: haben die analysiert und quasi auch in ihren Datenraum mit aufgenommen.
00:05:28: Und davon haben es gerade eben mal zwölf geschafft, auf der Plattform zu landen.
00:05:33: Das heißt Fünf Prozent?
00:05:35: Ja das ist für ihn im Endeffekt auch schonmal so ein bisschen über einen dicken Daumen eine Indikation dessen wie man sich dieser Landschaft nähern soll sprich.
00:05:44: Vierundneinzig Prozent der Lösungen, die da draußen sind sind schrott
00:05:50: Ja, sind schlechter als eigentlich eine liquide Option die du haben kannst.
00:05:53: Ganz
00:05:53: genau.
00:05:54: Du jederzeit auch rauskannst und alles her.
00:05:55: So ist
00:05:56: es!
00:05:56: Ich würde sagen lass uns doch mal in das Gespräch reingehen vorher.
00:05:59: wir brauchen keine zwölch Sterne uns reichen fünf.
00:06:01: also wenn ihr diesen Podcast mögt bewertet uns doch gerne auf Spotify auf Apple Podcasts oder wo auch immer ihr das gerade hört.
00:06:07: gebt uns die fünf Sterne.
00:06:08: und jetzt geht's ins Gespräch mit Philipp.
00:06:10: Gute Unterhaltung Hallo Philip schön dass du hier bist.
00:06:22: herzlich willkommen in unserem Podcaststudio.
00:06:24: du bist selber auch Podcaster.
00:06:26: Ja, hallo Malte vielen Dank für die Einladung.
00:06:29: Das ist vollkommen richtig.
00:06:30: wir haben tatsächlich zweiunddreißig Folgen unseres Podcasts Private Markets an liest gedreht.
00:06:36: stand heute wirklich
00:06:38: stark.
00:06:38: muss ich auch mal reinhören oder?
00:06:39: ich freue mich ja auch über eine Gegeneinladung.
00:06:42: das machen wir auf jeden Fall.
00:06:43: Haben wir schon bei mitteheissen besprochen dass du da mal hinkommst und dann deine mediale Sicht oder Presse sicht auf das Thema Private Marken zu benutzt?
00:06:50: teilst
00:06:50: sehr gerne Philipp.
00:06:51: wann begann bei dir Ja, der irgendwie der Gedanke zu reifen A ich möchte mich selbstständig machen und gründen.
00:06:57: Und B das darf etwas mit den Private Markets zu tun haben?
00:07:01: Genau.
00:07:01: also lustigerweise wusste ich schon immer in der Schule wenn ich mich gelangen wollte dass sich eigentlich ein Unternehmer werden möchte.
00:07:08: Dementsprechend habe ich schon gesagt das machst du eigentlich noch hier.
00:07:10: Was bei Seite?
00:07:11: letztendlich hab ich eine Bankausbildung gemacht ja und bin dann nach Hamburg gezogen hat mich der M Warburg Bank angeschlossen und dort schon im Bereich FinTech einer Tochtergesellschaft in der Bank, ein drei Jahre verbracht.
00:07:24: Und so ist im Endeffekt eigentlich die Idee dann konkreter geworden, Capnative zu gründen.
00:07:30: und genau ganz kurz vom Hintergrund – wir haben dort eine Reporting-Lösung aufgebaut gehabt, die sich mit ganzheitlicher Vermögensdarstellung auseinandergesetzt hat – Ziel war es da liquide und illiquide Assetklassen zusammenzubringen.
00:07:42: Und da ich dort mit sehr viel Skepsis bezüglich dem illiquiden Teil zu tun hatte, letztendlich gewachsen.
00:07:52: Ihr richtet euch an vermögende Privatanleger, an Family-Office, institutionelle Investoren?
00:07:58: Wie ist es – du hast das Wort gerade benutzt – um die ganzheitliche Vermögensaufstellung dieser Adressen bestellt?
00:08:04: Also
00:08:04: ich würde grundsätzlich sagen dass der Trend von Reporting-Plattformen im Jahr so ca.
00:08:09: in den Falle und da gibt's sicherlich heute auch schon echt einige Firmen die sich dadurch gesetzt haben in Deutschland und einen guten Job machen.
00:08:19: Insbesondere natürlich das ganze PSD-II und die, sagen wir mal, Schnittstellenfähigkeit der hiesigen deutschen Banken war da natürlich eines der größten Themen um die liquide Welt letztendlich in ein Bild zu gießen.
00:08:32: Und auf der anderen Seite klar, dass Thema Daten von Private Markets ist nach wie vor sicherlich die größte Herausforderung wenn es darum geht ganzheitliche Vermögensdarstellung zu machen.
00:08:41: und andere Bottom Line ist natürlich am Ende des Tages auch immer noch getrieben durch den Endkunden, ob er denn überhaupt bereit ist seine ganzen Daten einem Berater zu teilen.
00:08:52: Weil wir kennen ja alle den Trend Dritt-Fürtbank und da ist halt immer noch nach wie vor die Frage für mich schon, ob ganzheitliche Vermögensallokation heute tatsächlich existiert?
00:09:03: Ihr seid eine digitale Plattform an Fintech und ihr verbindet ein Angebot an Private Market Lösungen mit professionellen Investoren.
00:09:14: Warum?
00:09:15: Sollte ich als Family Officer Vermögensverwalter oder als Mitglied eines Kapitalanlageausschusses, eines institutionellen Investors bei euch andocken?
00:09:23: Genau.
00:09:24: Ich glaube wichtig ist zur Differenzierungszwecken einmal zu sagen Capnative wurde gegründet mit dem Ziel BtoB also Vermögenverwalter Family Office Stiftung Zugang zu ausschließlich durch unser Investment-Komitee geprüften alternativen Anlagen zu bieten.
00:09:41: Also das war die Statese Weil wir gesagt haben, diese Zielgruppe hat in den meisten Fällen neunzig Prozent vielleicht fünfundneinzig Prozent sogar ihre Allokationen heute noch im Bereich Liquid Assets.
00:09:54: Klar es gibt Family Offices diesen mit vierzig-fünfzig Prozent den Private Markets allokiert ist.
00:09:58: wenn man jetzt hier nicht unterschlagen aber wenn man sich den Durchschnitt anschaut und Studien auch sieht beispielsweise vom Verband unabhängiger Vermögensverwalter dann habe ich irgendwie weiß ich nicht zwei drei vier fünf Prozent Alternatives und davon sind dann meistens sogar noch Gold und Silber mit eingefasst.
00:10:13: Das heißt, für die haben wir einfach gesagt wer so viel prozentual von seinem Vermögen in liquiden Assets investiert ist.
00:10:20: Der wird auch genauso viel Zeit in dieser Proportion darauf verwenden sich mit dem liquiden Markt auseinanderzusetzen und dementsprechend nicht mit dem illiquiden Markt.
00:10:28: der illiquide markt ist aber viel intransparenter und hoch komplex.
00:10:32: So, und wenn ich jetzt überlege, ich soll mit fünf Prozent meiner Zeit diesen komplexen Markt her werden.
00:10:37: Dann ist das ein großes Problem so.
00:10:39: Und das war die These, mit der wir Keb-Mative gegründet haben und heute eben genau diese Zielgruppe beackern um eben letztendlich Transparenz und guten Zugang zu Anlagen zu bieten, die tatsächlich eine sogenannte Illiquitätsprämie erwirtschaften.
00:10:53: Die institutionellen Investoren muss man eigentlich per se sagen sind größtenteils hochprofessionalisiert Und die versorgen wir mit unserer Dienstleistung Cap Intelligence, wo wir mit der Expertise aus der Diligence, die wir haben eine AI-Lösung entwickelt haben.
00:11:07: Die dann wiederum genutzt werden kann um Prozesseffizienz im Bereich institutioneller Investoren
00:11:12: hervorzubringen.".
00:11:13: Du hast es gerade angesprochen?
00:11:15: Es gibt einen sehr hohen Professionalisierungsgrad in gerade etwa Versorgungswerken, institutionelle Investoren, große Ärzte kann man wissen was sie tun.
00:11:22: gleich vorgibt es kleine institutionelle Adressen, Nabilantzummel kleinert in eine Milliarde oder so Wo man manchmal das Gefühl hat, da wird irgendwo im Hinterzimmer beim Skat irgendwie die Allokation besprochen.
00:11:33: Hilfst du diesen Adressen oder ist das schon ein Stück weit eine Bevor-Mundung?
00:11:37: Meines Erachtens nach es ist eine große Hilfe und sollte auch als solche gesehen werden weil am Ende muss man ja eigentlich nur für sich erkennen was kann ich und was kann nicht wo ist meine Grenze und wo brauche ich vielleicht einfach Hilfe von außen?
00:11:52: und am ende geht es ja eigentlich schlichtweg nur darum gute Anlageentscheidungen zu treffen für den Investor, die Pensionäre, wer auch immer sozusagen am Ende des Tages dahinter steht.
00:12:03: Der am Ende sein Geld verdient hat und damit halt letztendlich das Ganze vermehren
00:12:08: möchte.".
00:12:09: Aber muss jede Adresse Private Markets können?
00:12:11: Man sieht ja was für Ausflüge sie dass etwa bei den Berliner Zahnärzten hat.
00:12:15: Das sind ja auch wilde Ausflüsse in die Start-up Szene gewesen.
00:12:18: ist nicht der kleine Insti manchmal besser aufgehoben mit ein paar EDFs und einer guten Wendenlösung?
00:12:25: Ich würde per se sagen, nein im Bezug darauf was der Zweck eigentlich da jeweiligen Gesellschaft ist.
00:12:33: Weil am Ende wenn ich jetzt überlege also wenn wir die VZN nehmen dann möchte ich gar nicht so sehr auf die Versäumnisse im Bereich Risikokontrolling usw.
00:12:43: eingehen weil ich glaube es steht mir jetzt nichts zu das hier in dem Format zu machen.
00:12:47: aber vom Grundsatz her mit Geldern die für die Pensionen eingesammelt worden sind in Pervert Markets zu investieren Das ist vom Grundsatz her grundsätzlich die richtige Entscheidung.
00:12:58: meines Erachtens nachweisend langfristige Gelder, die maximal gut angelegt werden sollen damit die Pensionäre dann am Ende auch einen guten Rentenbeitrag bekommen.
00:13:08: Also ich meine wenn wir uns nach Norwegen oder so bewegen da sehen wir ja auch dass das gut funktionieren kann wenn man Rentengelder in dem Bereich allokiert.
00:13:16: Die Frage ist nur wie du schon sagst muss ich selber dafür der Experte sein und wie muss die regulatorik aussehen um sicherzustellen Expertise die Anlage auch trifft.
00:13:27: Lass uns mal in so eine Beratungsstrecke von euch reingehen, wir haben ja jetzt auch mitbekommen dass es ein ganz großes Defizit auch in diesem sogenannten edukativen Teil des Ganzen angeht.
00:13:39: was muss ein interessierter Investor überhaupt erstmal über die Private Markets wissen?
00:13:44: und anders wo wird dem eigentlich aktuell noch Bullshit verkauft?
00:13:50: Also grundsätzlich glaube ich müssen wir festhalten, dass was man sucht in den Private Markets eine grundsätzliche Illekulitätsprämie ist.
00:13:59: Und da steckt das Wort Prämie drin und da stecken das Wort Illekülität drinnen.
00:14:04: Ich glaub dieses Wort müsste deutlich mehr aufgeklärt werden weil am Ende kommt Prämien im Bereich Private Marketes durch operative Wertschöpfung und die wird in den seltensten Fällen über Nacht erzählt.
00:14:17: Dementsprechend sind die Assets über die wir reden, egal ob es Infrastruktur ist oder Private Equity.
00:14:24: Grundsätzlich eigentlich illiquide Assets, die man jetzt nicht von heute auf morgen wieder irgendwie flippen kann.
00:14:28: und dann hat man dreißig Prozent Plus gemacht so.
00:14:32: Und damit einhergeht das größte Problem was wir sehen ist die Vermarktung von falschen Performance-Kennzahlen.
00:14:40: Jeder kennt die Präsentation mit dem sogenannten internal rate of return darauf.
00:14:46: Dann wird dann vermarktet, dass der Investor fünfzehn Prozent ARR bekommt.
00:14:50: Wenn es okay gemacht ist, dann vielleicht noch in der Netto-Ausfertigung.
00:14:54: viele aber schreiben auch sogar Cross drauf also Brutto und dann wird dem Investor das hingelegt oder den Berater und die Erwartungshaltung, die da sich durch aufbaut ist ja wenn ich hundert Euro heute investiere nur so wie ich das am Aktienmarkt ja mache und dann stehen da fünfzehnt Prozent ARRA dann bekomme ich ja fünfzehen Euro raus am Ende des Tages.
00:15:14: Und das ist meines Erachtens nach das größte Problem, wenn wir über Private Market Investitionen sprechen, dass der IAA keine Performance-Kennzahl ist die Aussage kräftig dem Investor heute mitteilt was er im Zweifel nach fünf oder zehn Jahren als tatsächlich Remdite aus seinem Konto finden wird.
00:15:31: Das Wissen so sofistizierte Adressen wie Family Office, größere Vermögensverwaltung und institutionelle Anleger nicht?
00:15:37: Die institutionellen Anlege auf jeden Fall.
00:15:39: Family Offices würde ich sagen die meisten oder viele wissen es auch.
00:15:43: Aber ich würde sagen, es gibt keine bislang ausreichende Finanzbildung in dem Sinne als das Eilen so bekannt ist wenn sie investieren in Private
00:15:52: Markets.".
00:15:53: Du erwähntest gerade den ganz krassen Überhang von liquiden Assets?
00:15:58: Das ist ja auch verhältnismäßig wie Siebel oder sehr sogar!
00:16:02: Du gibst eine WKN irgendwo ein und man hat seine Apps.
00:16:04: da kannst du alles gegeneinander laufen lassen, Aktienfonds, das ganze Programm Zertifikate, PiPapo... Bei den Private Markets kannst du ja erst mal gar nix.
00:16:13: Du hast vielleicht den Namen eines Fonds, vielleicht eine Laufzeit?
00:16:16: Vielleicht ist es ein Evergreen und du kriegst vielleicht noch mit in was für einen Bereich ob jetzt der Struktur Infrastructure PE oder so wo der unterwegs ist mehr ja nicht
00:16:26: genau.
00:16:26: also die Arbeit die beginnt eigentlich erst dann wenn du den Namen hast weil am Ende kannst du keine Investitionsentschaltungen im Bereich der private markets treffen ohne dass du in die letzte Ecke eingestiegen bist, um nachts vollziehen zu können.
00:16:42: ist die Anlage im Bereich Private Markets eigentlich wert dafür die Liquidität am Aktienmarkt aufzugeben.
00:16:49: Wie nährt ihr euch denn einer ersten Selektion beziehungsweise was geht dem Ganzen voraus bevor eine Produktlösung bei Euch auf der Plattform ist?
00:16:57: Genau also wir haben verschiedene Kanäle wie Anlagen bei uns auf den Tisch gelangen.
00:17:02: Wir haben unser Investment-Komitee, was natürlich ein wahnsinnig tolles Netzwerk hat.
00:17:06: Ich meine der Holger Kerze beispielsweise, der hat bei der MIAC im Bereich Alternative Assets aufgebaut also logischerweise kennt er sehr viele Managerien die investiert worden sind.
00:17:16: und dann haben wir Kunden, die vielleicht auch den einen oder anderen Fonds an uns ran tragen und sagen hier, die haben sich uns vorgestellt können da mal drauf schauen und dann habe man natürlich ganz viel inbauen.
00:17:26: logischer Weise so wenn man eine Plattform betreibt finden das grundsätzlich erstmal alles spannend und wollen sich natürlich erst mal austauschen.
00:17:32: Dann kriegen wir natürlich meistens irgendwie die Pitchtacks im Anhang, findet dann schon relativ schnell so ein paar Performance-Angaben Es gibt so ein Paar knockout Kriterien, wo man dann schon sagt okay, hat es gar nicht weiter unsere Zeit mit verbringen.
00:17:45: Also wenn die Präsentation ausschließlich daraus besteht irgendwie die Cross-IrA's und Cross-Multipels usw.
00:17:51: darzustellen und von DPI TV PI also den Buchwerten oder den Rückflüssen und so weiter und sofort gar nichts zu lesen ist.
00:17:59: Da isst man schon in den meisten Fällen ein bisschen skeptisch weil ja das ist wahrscheinlich ohne Grund zu sagen da nicht da Wenn dem anders gegeben ist, also die Strategie grundsätzlich spannend ist und auch im Investment-Komitee wir erstmal grundsätzliche positive Aussagen dazu bekommen.
00:18:15: zum Manager dann steigen wir meistens mit einem Call in die ganze Schiene ein.
00:18:21: Und wenn dieser Call positiv ist und die Rahmendaten passen, dann geht es letztendlich tief in die Due Diligence rein Wer mehr Cap Intelligence entwickelt, um unsere eigene Diligence effizienter und skaliberer zu machen.
00:18:32: Das heißt digitale Datenraumstruktur wo eben dann alle Daten hochgeladen werden können.
00:18:38: ganz wichtiger Teil neben dem Diligence Questionnaire der automatisiert wird mittlerweile ist das ganze Thema Financial Modeling.
00:18:44: also das heißt von jedem Vintage also von jeder Front Generation die ein Manager aufgelegt hat brauchen wir die Capital Calls, die Distributions, die NAV's zum jeweiligen Jahresende ... um dann erstmal überhaupt anfangen zu können, zu berechnen.
00:18:57: Was denn eigentlich der Fonds, wenn man das Marketing aus dem Frolltest tatsächlich geleistet hat?
00:19:02: Und aus dieser, sage ich mal ganzen tiefgehenden Arbeit entsteht da ein Memorandum was dann in Kombination mit einem Pitch vom Manager Dann letztendlich zur Investmententscheidung, wenn man so möchte also durch das Investmentkommentier gejagt wird.
00:19:16: Und dann gibt es natürlich noch mal kritische Fragen und die Quote bislang ist mit zweihundertfünfzig geprüften Fonds um zwölf erfolgreich geprüfte Fonds tatsächlich glaube ich schon eher erschreckend.
00:19:26: Wahnsinn!
00:19:27: Aber da laufen ja bei euch auch wenn man sowohl erstmal noch enorme Kosten und auch Zeit für ein internes DD auf.
00:19:34: das sind hier auch kalkulatorische Kosten fast?
00:19:36: Wenn dann nur fünf Prozent der nochmal wie zweihundertfünftigundzwölf.
00:19:41: Ja, um und bei fünf Prozent.
00:19:43: Also fünf von hundert geprüften schaffen es auf die Liste!
00:19:46: Was heißt das denn?
00:19:47: Naja, das heißt im Grunde... Das ist eine spannende Frage weil ich hatte die letzten erst mit einem Vermögensverwalter.
00:19:53: Wenn wir jetzt mal einfach global über den die Finanzproduktlandschaft ziehen dann gibt es ja auch auf der liquiden Seite ganz viel kritische Stimmen zur aktiv gemanageten Fonds.
00:20:04: Also nicht ohne Grund gibt es eine ETF-Welle und Neo Broker, die ETFs verkaufen und die aktive gemanageden Fonds sind eher auf dem Rückgang unterwegs.
00:20:12: Wenn wir das einfach mal so pauschalisieren wollen und einfach mal generalisieren wollen dann können wir eigentlich glaube ich einfach festhalten sowohl im Liquidemarkt als auch im Illiquidenmarkt schafft ein Großteil der Manager einfach ist nicht die Benchmark zu schlagen.
00:20:29: So!
00:20:30: Und ich glaub... Das muss man einfach mal völlig wertneutral in Bezug auf Liquid- und Illiquideassets festhalten.
00:20:37: Und natürlich ist das Haar sträubende Arbeit zum Teil, es bedarf auch einer großen Verdünnung des Funnels wenn man so möchte relativ früh weil man kann gar nicht so viel tiefgehend hinten raus analysieren, weil ressourcenseitig ist das selbst mit Kail schwer zu leisten.
00:20:54: Also man muss schon sehr gute Kriterien am Anfang des Prozesses haben, um sicher zu sein dass das was man eigentlich am Ende dann in die letzte Ecke verfolgt ist tatsächlich auch wert ist.
00:21:02: ne?
00:21:02: Würdest du so kühn sein und aus diesen fünf Prozent dies jetzt bei euch auf die Plattform geschafft haben insoweit eine Entwicklung dieses Marktes abzuleiten das im Endeffekt wirklich nur fünf Prozent aller Produkte die da draußen sind es wert sind angeschaut zu werden?
00:21:17: Wahnsinn, worauf führst du das größtenteils zurück?
00:21:21: Dass gerade in den Private Markets wo du auch eine unglaubliche Portfolio Dispersion hast.
00:21:26: Dass da immer noch so viel drittklassiges, viertklassisches Zeug durchgeschleppt wird.
00:21:31: Also ich glaube würd sagen dass das eine ist einfach die Komponente, dass viele vielleicht gar nicht genau wissen was sie kaufen.
00:21:39: Einfach völlig wertmetral betrachtet.
00:21:41: Das ist das glaub' ich so und das andere ist... Die Frage ist natürlich auch wieder mit welchem Zweck investiere ich jetzt in Private Markets.
00:21:49: Also es kann halt auch gut sein, dass ein Investor sagt Ich bin komplett fein damit wenn ich einen Markt bete mit einem Private Equity vor Abdecke und meine zweimal Geld über zehn Jahre damit mache.
00:22:00: Es gibt eine Daseinsberechtigung für Manager die immer zweimal gehält beispielsweise abliefern weil das ist einfach Standard, Durchschnittsrendite und es ist dann als diversifizierender Faktor zum Portfolio zu sehen.
00:22:13: Und dementsprechend kann man auch nicht jeden dafür blämen das er Marktdurchschnitt macht.
00:22:18: Ich glaube es hängt stark davon ab welche Erwartungshaltung habe ich wenn ich reingehe was ist das Ziel die ich mit der Anlage verfolge und welche Motive usw.
00:22:27: möchte ich vielleicht sonst noch vorantreiben?
00:22:29: Wir haben uns halt zum Ziel gesetzt, zu sagen okay also wenn ich schon den Bereich Private Markets investiere dann bitte mit Illiquiditätsprämie.
00:22:36: Aber es gibt auch institutionelle Investoren die investieren in private markets im Wesentlichen aus dem diversifizierenden Grund heraus und dann ist das auch ok.
00:22:43: wenn ein Manager immer zweimal Geld liefert und das schon acht oder zehn mal gemacht hat weil dann weißt du halt was du bekommst so
00:22:50: Kann man sich fragen jetzt mal rückblickend bevor es Die ganze Digitalisierung gab und jetzt auch euer Plattformgeschäft.
00:22:57: Und das von einigen Wettbewerbern noch dazu, wie hat man denn das früher gemacht sich in diesem Wildwuchs zurechtzufinden?
00:23:03: Also, wenn man einfach die Historie sich anschaut warum das Thema Private Markets durchaus stark verbrannt ist in Deutschland würde ich sagen es wurde viel Schlechtes gekauft mit der Motivation aus hohen inneren Provision für den Vertrieb, für den Manager der dahinter steckt Und leider häufig in den meisten Fällen wenig Rendite für der Anleger.
00:23:26: Und jetzt mal weiter nach vorne gedacht angesichts, ob das jetzt KI-Tools sind?
00:23:29: Ob das jetzt Transparenz und Plattformgeschäfte sind?
00:23:33: Wie viel des klassischen Private Markets Geschäfts von heute wird es in zehn Jahren noch geben?
00:23:38: Der Trend führt ganz klar zur Transparens.
00:23:42: Wir sehen's auch schon heute, glaube ich, in den Flows die sich zum einen auf größere Manager konzentrieren.
00:23:49: Da muss ich sagen ... grundsätzlich nicht.
00:23:53: Aber was wir auf jeden Fall sehen und da sind wir vollständig d'accord, ist dass es eine Kapitalkonzentration auf Manager gibt die den sogenannten DPI realisieren können, also Distribution to Paid in Money.
00:24:04: Das ist am Ende des Tages die Renditezahl, die wenn ein Form völlig abgeschlossen ist, die relevante Zahl ist um zu verstehen ob der Manager leistungsfähig oder nicht.
00:24:11: und da sehen wir einen ganz klaren Trend hin, dass das Geld vornehmlich überwiegend künftig zum Manager gehen wird, die dazu eine Lage sind.
00:24:19: Die Geschichte, die Sie im Anfang erzählen auch zu realisierenden dem sie halt erfolgreich Transformationen in Unternehmen durchführen und dementsprechend dann halt auch eine Rendite-Ponenzial heben und das dann auch realisierten.
00:24:31: Was haben denn die zwölf Fonds, die bei euch auf der Plattform sind jetzt geschafft?
00:24:34: Was die anderen zweihundertsvierzig nicht geschafft haben.
00:24:37: Per se haben wir eine hohe Verbindung zwischen relativ geringen Fixkosten und einer guten Performance in der Vergangenheit.
00:24:45: Manchmal sind die Kosten auch durchaus ein bisschen höher muss man sagen zum Vergleich zu einem anderen Fond.
00:24:52: was aber wichtig ist das lässt sich nur rechtfertigen durch absolute Outperformance in der vergangenheit.
00:24:58: viele Fonds also.
00:24:59: warum kommen viele Fons Durch die Prüfung?
00:25:02: Es liegt in den meisten Fällen daran, dass die Fixkosten im Verhältnis zu dem was in der Vergangenheit realisiert werden konnte zur Niedriges.
00:25:09: Hast du das Gefühl, dass sich die Kosten ein bisschen zurücknehmen angesichts eines der verhältnismäßig angespannten Marktumfeldes?
00:25:17: aktuell alle brauchen Geld?
00:25:19: Ich würde sagen auf der institutionellen Seite waren die Kosten schon immer relativ komprimiert weil der institutionelle Investor auch durch Sightletter und so weiter und sofort dafür sorgt dass die Kosten relativ human sind und da schon nach Ruhepreis Sensibilität vorliegt.
00:25:36: Bei den Retail-Produkten kann ich das noch nicht bestätigen, aber auch eine interessante Artikel gelesen.
00:25:43: dazu wurde so ein bisschen verglichen mit der Anfangszeit von Krypto wo einfach viel passiert was nicht gut ist für den Anleger und sich dann über die Zeit wieder ausmerzt.
00:25:53: Ich würde jetzt wenn wir heute die Retail Produktlandschaft anschauen sagen gibt viele Produkte, die sind viel zu teuer.
00:25:59: Aber einige wenige sind sicherlich gut ausgestaltet so dass man auch vielleicht heute schon aktiv werden kann und auch muss.
00:26:05: ehrlicherweise
00:26:06: Wie finanziert ihr euch?
00:26:07: Genau also wir haben verschiedene Einnahmequellen.
00:26:10: Ganz klassisches Technologie-Geschäft, das wir jetzt mit Cap Intelligence aufbauen und dann haben wir Capnative.
00:26:16: zwei Arten wie wir beschäftigt werden sag ich schon fast oder bezahlt werden ja.
00:26:21: Auf der einen Seite haben wir Mandate wo wir dann nur vom Investor bezahlt wird und auch da glaube ich ganz wichtig.
00:26:26: also wenn man jetzt als Investor zu uns kommt dann wollen wir wirklich nur auf investiertes Kapital bezahlt werde und nicht erstmal eine Management Fee ziehen auf irgendwie Geld was da nicht angelegt ist weil am Ende gibt es einen Grund, warum man zu uns kommt und damit Kapital angelegt wird.
00:26:40: Und das anfängt zu arbeiten.
00:26:42: Bei der Performance V unterscheiden wir uns da auch zu vielen Anbietern weil wir sagen okay, wir gehen nicht auf den IAA sondern wir gehen auf den TVPA also auf dem Buchwert.
00:26:50: Man könnte noch galanter sein und sagen, man geht ausschließlich auf DPI also auf Rückflüsse.
00:26:55: Das ist natürlich schon extrem Long-Term Game muss man einfach an der Stelle sagen.
00:26:58: Und dann haben wir das klassische Plattformengeschäft.
00:27:01: Da werden wir tatsächlich vom Produktanbieter bezahlt.
00:27:03: So jetzt ist natürlich die Frage naheliegend ja Interessenskonflikt und so weiter.
00:27:07: Jetzt hat er hier irgendwie dreißig Minuten über Prüfung geredet und verkauft trotzdem Produkte für die Industrie.
00:27:12: In der Realität ist es so.
00:27:13: Wir versuchen das Beste daraus zu machen und zwar berechnen wir für alle Fonds Reduction in Yield.
00:27:20: So haben wir natürlich auch den Grund gefunden, warum die meisten Fonds tatsächlich nicht durch die Prüfung kommen.
00:27:25: Weil einfach das viel zu hoch ist im Vergleich zu dem was man erwartbar einen anderen Dieter rausziehen kann.
00:27:30: Und was wir tatsächlich schon auch hinbekommen ist, dass Investoren bestmöglich gestellt sind.
00:27:35: Also in den meisten Fällen kriegen sie bessere Konditionen über uns als wenn Sie selber zum Manager gehen.
00:27:40: und ich glaube das sind dann schon drei sehr schlagende Argumente warum man sagen kann okay ja das schmeckt mir vielleicht jetzt nicht super gut, dass sie vom Manager bezahlt werden aber die haben alles getan was möglich ist und da kann ich auch nur sagen die Verhandlung mit den Managern um genau das zu realisieren.
00:27:56: Die sind auf jeden Fall auch häufig durchaus anstrengend.
00:27:58: Das heißt noch mal eben auf die Investorenebene, da kommt ein Family Office zu euch.
00:28:02: Hat vielleicht zwei drei Fonds dabei und sagt könnt ihr mir zu denen was sagen oder könnt ihr mehr die quasi finanzierbar machen?
00:28:10: Da stellt ihr die Kontakte her zu den GPs.
00:28:12: das können wir auch machen.
00:28:13: ja
00:28:14: okay und geht da auch noch auf der Gebühren Ebene mit dem Family Office in die Bild.
00:28:19: Genau also wir versuchen immer auf der Seite des Investors zu sitzen Und ich glaube, das sieht man dann auch schon daran.
00:28:26: Dass wir ja mit dem Manager uns über die Gebühren unterhalten.
00:28:29: und wenn Produzenten also von Gesellschaften Anbieter von Private Marketsfonds zu euch kommen?
00:28:35: Dann ist es nicht einfach nur eine Auftragsarbeit und ihr nehmt den auf die Plattform sondern da folgt eine DD bei den zwölf von zweihundertneunundfünfzig wird da auch mal immer nach Hause geschickt.
00:28:45: Richtig!
00:28:45: Da sind schon viele nachhause geschickt worden.
00:28:47: Ja
00:28:47: Wie stehst du denn zu den L-Tiffs?
00:28:49: Capnative Firma gestartet als Token aggregations Marktplatz in Zeiten, wo Tokens auf semi-professionelle Vehikel aufgelegt worden sind um privatern Legern Zugang zu diesen Spezial-IEFs am Ende des Tages zu bieten.
00:29:05: Das ist von der BAFIN als Umgebungstatbestand eingestuft worden und dementsprechend verschwand das wieder aus dem Markt.
00:29:11: Die Antwort darauf war oder ist der ELTIV.
00:29:16: Wir sehen den ELTIVE grundsätzlich erstmal insofern positiv Das ist das erste Mal ein Buchbar, die Möglichkeit ist Private Markets über einen Vermögensverwalter die Bank oder wir noch immer ins Depot einzubuchen.
00:29:29: Wenn wir jetzt auf die Ausgestaltung schauen dann gibt es wie immer bei Gesetzen natürlich verschiedenste Möglichkeiten.
00:29:35: Es gibt Novella oder Annex I, Annex II und es geht jetzt vielleicht auch ein bisschen zu sehr ins Detail.
00:29:39: aber wenn wir die meisten Produkte uns anschauen dann haben wir Liquiditätsquoten von zwanzig bis vierzig Prozent, die in den Ältesten vorgehalten werden um sogenannte Redemptions also Rückgaben an dem Vistorn zu bedienen.
00:29:51: festhalten, wenn ich dir hundert Euro heute abnehme und von diesen Hundert Euro zwanzig bis vierzig Euro mit einer Geldmarktrendite im Forum liegen.
00:30:00: Dann habe ich eine Dailusion meiner Renditenpotenziale und das kann man per se grundsätzlich nicht gut finden weil man investiert in das Private-Market-Thema aus langfristigen Motiven mit sei mal Illegualitätsprämiumanspruch und der ist sehr schwer zu erreichen, wenn zwanzzig Prozent, vierzig Prozent oder dreißig Prozent was auch immer nicht permanent angelegt sind.
00:30:22: Passt das Modell der Semi-Liquidität zu Private Markets und zu mit unterinstitutionellen Adressen?
00:30:29: Kann man nicht pauschal über ein Camshare noch Jahr?
00:30:31: oder nein, weil es hängt sehr stark an der Produktstruktur.
00:30:37: Wir haben ja nicht nur den LTIV sondern wir haben auch die UCI Partu und Sieker Freif wo die Liquiditätsanforderungen deutlich geringer sind.
00:30:45: also im Durchschnitt haben wir da bei vielen Produkten Das heißt, man kann erst mal per See sagen von dem Renditeverlust auf das nicht angelegte Kapital.
00:30:55: Ist es schon einmal deutlich besser gestellt als beim LTIF in den meisten Fällen?
00:30:59: Und was noch hinzukommt ist, kommt stark auf die Asset-Klasse an.
00:31:03: Also Private Equity... passt wahrscheinlich am wenigsten zu einer semi-liquiden Produktstruktur, weil am Ende des Tages also nicht ohne Grund hat so ein Fonds irgendwie vier bis sechs Jahre normalerweise Investitionsphase.
00:31:15: Zehn Jahre bis es dann anfängt in den vielen Fällen dann vollständig zurückgezahlt zu sein.
00:31:20: manchmal sind sie sogar zwölf oder fünfzehn.
00:31:22: wenn ich jetzt Credit und Infrastruktur nehme, dann ist das Profil der Essets schon wieder aber anders.
00:31:26: Bei Infrastruktur habe ich häufig cashgenerierende Geschäfte wie beispielsweise eine Mautstraße was auch immer.
00:31:32: Das kann nicht besser steuern vielleicht als Private Equity.
00:31:35: und wenn wir jetzt zu Credit kommen ja okay das war jetzt natürlich in den Medien auch nicht besonders gut besprochen aufgrund der BDC Thematik die an der Stelle ohne zu viel zu sagen wollen.
00:31:45: Natürlich auch ganz anders ausgestattet sind als L-Tips, aber Credit beispielsweise passt per Definition und setzt sich eigentlich gut zu semidequiden Produkten weil ich die Fristentransformationen der Darlehen wunderbar steuern kann wenn ich ein guter Manager bin.
00:31:59: Philipp, ich möchte dich abschindlich noch mal quasi auf so einen kleinen Elevator Pitch mitnehmen, wenn du schon so eine harte Tür hast und nur zwölf von zweihundert fünfzig schaffens bei euch!
00:32:12: Wer schafft es denn?
00:32:13: Was können die denn dies da gerade
00:32:15: schaffen?".
00:32:15: Grundsätzlich kann man sagen, sie sind einfach fähig darin Unternehmen auszuwählen.
00:32:21: Die im Zweifel durch ihre operative Unterstützung also durch den was der Manager mit einbringen kann in die Unternehmen noch viel besser werden so dass eine Wertschöpfung entsteht, die am Ende des Tages dazu führt das das Unternehmen zu einem besseren Preis verkauft werden kann als der Einstiegspreis.
00:32:39: ihr wollt zu den drei führenden Private-Markets-Plattformen Europas gehören künftig, was fehlt euch heute noch auf dem Weg dahin?
00:32:47: Ich würde sagen in jedem Fall noch mehr educative Arbeit um das Thema Private Markets in Deutschland aber dann natürlich auch in anderen Ländern breiter hochzumachen.
00:32:58: Wenn man so sagen möchte weil wenn man ehrlich ist also die Adaptionsgeschwindigkeit was das Thema angeht ist durchaus langsam.
00:33:06: wir machen es jetzt seit drei Jahren Und ich glaube, wir alle in der Industrie müssen feststellen dass die Geschwindigkeit, die wir erwartet haben im Bereich des Fundraisings und in der Adaption deutlich langsamer sind als das was man sich erhofft hat.
00:33:22: Wunderbar, dann ziehen wir ja da an einem Strang.
00:33:25: Ernst vielen Dank für deinen Besuch und fürs nette Gespräch lieber Philipp!
00:33:27: Vielen Dank für deine Zeit weiter!
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