„Next Gen ist vorbei“ – wie Banken um die nächste Vermögensgeneration kämpfen
Shownotes
Wie gelingt der Generationswechsel im Private Banking? Und was müssen Banken und Family Offices tun, damit aus den Erben ihrer langjährigen Mandanten auch die Kunden von morgen werden?
In dieser Live-Ausgabe von „For Professional Investors Only“ diskutieren Malte Dreher und Christoph Fröhlich mit fünf Gästen über Next-Gen-Beratung, Family Governance, Vertrauen und die unterschiedlichen Erwartungen junger Vermögender. Das Publikum beteiligt sich mit Live-Abstimmungen an der Diskussion.
Die Gäste:
Dr. Marcel Megerle, Experte für Unternehmerfamilien und Family Governance
Stella Streckwall, Gründerin und Geschäftsführerin von Jovalias
Oliver Meinschien, UBS, Leiter Region Ost
Alice Neumann, Commerzbank, Wealth Management Nord
Maurice Sinram, UniCredit, Leiter Private Banking Hamburg
Die Themen im Überblick:
- Aufzählungs-TextWarum Dr. Marcel Megerle den Begriff „Next Gen“ abschaffen möchte
- Weshalb ein 60-Jähriger genauso Next Gen sein kann wie ein 25-Jähriger
- Warum persönliche Beziehungen für die nächste Generation wichtiger sein können als Gebühren und Performance
- Wie Kinder über Aktien von Microsoft, Apple oder Nintendo an die Geldanlage herangeführt werden
- Ob Next-Gen-Programme der Banken tatsächlich halten, was ihr Marketing verspricht
- Warum Vertrauen zwischen Beratern und Familien nicht automatisch vererbt wird
- Was Start-up-Gründer nach einem Exit von traditionellen Vermögenserben unterscheidet
- Wie Banken bei Holding-Strukturen, Familienstiftungen und der Vorbereitung eines Exits unterstützen können
- Was passiert, wenn Eltern finanzielle Rendite erwarten, ihre Kinder aber Impact-Investments bevorzugen
- Warum Family Governance mehr bedeutet als die strategische Asset-Allokation
- Woran ein Berater erkennt, dass die nächste Generation ihn wirklich akzeptiert hat
- Wie gut Banken tatsächlich auf den bevorstehenden Vermögenstransfer vorbereitet sind
Über den Podcast
„For Professional Investors Only“ ist der gemeinsame Podcast von DAS INVESTMENT und dem private banking magazin. Malte Dreher und Christoph Fröhlich sprechen mit Entscheidern, Investoren und Experten über die Themen, die die Investmentbranche bewegen.
Risikohinweis: Die Inhalte dieses Podcasts dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung. Sie stellen keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung dar.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Also bevor ich anfange ein ETF-Portfolio aufzubauen, was sich ja trotzdem machen kann.
00:00:06: Sag mir doch mal drei Unternehmen die du richtig gut findest.
00:00:09: und da kommt man schneller unternehmen wie Microsoft weil sie gerne Minecraft
00:00:12: spielen.
00:00:14: Ja es gibt ganz viele Familien die einfach mit uns zusammen auch groß geworden sind oder umgekehrt.
00:00:18: wir sind mit denen zusammen groß
00:00:20: geworden.
00:00:22: Wenn wir
00:00:22: an NextGen unterschiedlicher Art denken ist das eben dann auch den NextGen der Startup.
00:00:27: aber die völlig anders denken Dort auch eine andere Art von Betreuung in der Regel dann abfordern.
00:00:42: Risiko-Hinweis Die Inhalte dieses Podcast beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung.
00:00:50: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.
00:00:52: Und jetzt
00:00:52: geht's los.
00:00:53: Moin Malta Moin
00:00:54: Christoph
00:00:55: Malta.
00:00:56: wir hatten neulich ein Panel zum Thema Next Generation im Private Banking wealth management und next generation betrifft sowohl die Kundenseite, da wird Vermögen viel vererbt als auch natürlich die Beraterseite.
00:01:10: Auch diese suchen ja Nachwuchs.
00:01:13: Du hast das Panel mit moderiert und geleitet.
00:01:15: wie ist denn dein Blick auf das ganze Thema NextGen?
00:01:19: Also ich glaube dass die NextGen, sprich die heute dreißigvierzigjährigen, die im Endeffekt die Erben sein werden wenn wir hier über ein Familienunternehmen reden oder ein großes Erbe dass die natürlich vollkommen anders ticken als mitunter der Vater oder die Generation davor.
00:01:36: Und das ist ja schon im Kleinbürgerlichen nicht ganz einfach, wir haben ja auch schon ein Next-Gen, es ist für uns auch so ein bisschen ein Dauerthema hier darüber gesprochen.
00:01:44: Ist die Familie für das Vermögen da?
00:01:46: Oder ist das Vermøgen für die Familie da?
00:01:48: Dass es dazu ganz unterschiedliche Ansichten kommen kann, ist wahrscheinlich jedem klar wenn's nur mal um kleines Geld ging.
00:01:55: Bei großen sind die Probleme wahrscheinlich ganz anders gelagert.
00:01:58: Also da ist viel Musik drin und auf der anderen Seite, auf der Beraterseite sehen wir das ja auch.
00:02:03: also da muss ordentlich was nachkommen.
00:02:06: Und ich glaube dass manchmal auch so ein bisschen Rattenfängerei wenn gesagt wird Ja Wir sind eine Next-Gen Abteilung und wir sind alle jung und hip und komm du mal zu uns und dann kommt der Startup Gründer oder die Next Gen ins Bankhaus und denn sitzt da trotzdem wieder einer fuffzig plus grau und alte Brille.
00:02:21: kurzum Das war ein munteres Gespräch ne halbe Stunde Und wir hatten fünf Experten und Expertinnen da, denen wir jetzt mal zuhören können die du ja noch vielleicht kurz vorstellen könntest.
00:02:34: Genau der Marcel Megalewa war da Geschäftsführer von Futun mit dem hat sich auch schon einmal ein Einzelgespräch.
00:02:39: das war er auch schon zum Durchhören hier online und da kommt ihr dass was du ihm sagt es ist das Vermögen dafür die Familie oder die Familie für das Vermøgen.
00:02:47: Wir hatten auch mit Stella Streckwall gesprochen Gründerin und Geschäftsführerin von Jovalias Oliver Mainzschien, der bei der UBS jetzt ist ja die Leitung der Region Ost.
00:02:56: Die Alice Neumann, die auch schon mal hier im Podcast einzeln war, Leitungen im Welfenmanagement Nord bei der Commerzbank und der Maurice Sinnrahm, Leiter Private Banking Hamburg Der Uni Credit.
00:03:05: also eine sehr breite Illustrum vor allen Dingen auch kompetente Runde um über das Thema zu sprechen.
00:03:11: knappe halbe Stunde hatten wir im Talk.
00:03:13: Wir hatten das Publikum auch live übers Slido befragt.
00:03:16: Also man konnte abstimmen während des Gesprächs.
00:03:18: Wir haben dann über die Ergebnisse gesprochen.
00:03:20: Die Ergebnisse sieht man jetzt hier natürlich nicht, aber ich denke mal.
00:03:22: Man kann da auch gut folgen wenn man es hört weil die Kernthesen haben wir immer besprochen und sozusagen halten uns gar nicht so lange auf geht's los.
00:03:31: Fünf Sterne bitte für diese Panel-Diskussion und gute Unterhaltung jetzt!
00:03:44: Christoph du legst los?
00:03:46: Ja gerne!
00:03:48: Mit einer Frage an dich Marcel.
00:03:52: Du beschäftigst Dich Wissenschaftlich mit Unternehmerfamilien, mit Familienverfassungen.
00:03:58: Du kommst selber aus einer Unternehmer-Familie du kennst also beide Seiten.
00:04:03: an dich die Frage wann hast du das erste mal gemerkt dass Unternehmer und Familie auch zwei völlig unterschiedliche Paar Schul sein können?
00:04:13: Malte danke für die Frage und Danke für die Einladung für das großartig was ihr hier aufgebaut habt mit so vielen Menschen die sich um das Vermögen kümmern.
00:04:21: Ich habe das in der eigenen Geschichte erfahren, weil meine Eltern ein Familienunternehmen hatten und ich mit dem Bobby Car durch die Produktionshalle gefahren bin.
00:04:29: Und dann haben meine Eltern das Unternehmen in der Aktiengesellschaft verwandelt und veräußert.
00:04:34: Dann war so der Transfer von einer Unternehmerfamilie zu einer Investoren-Familien.
00:04:39: Also vielleicht die Antwort aus meiner eigenen Sozialisierung.
00:04:42: Hättest du dich heute manchmal gewünscht dass deine Kinder mit einem Bobby Car?
00:04:48: Also die Vorstellung ist vielleicht ganz attraktiv und gleichzeitig wünsche ich Ihnen die Freiheit, dass Sie das tun können was sie wollen.
00:04:54: Und nicht die Nachfolge antreten müssen!
00:04:56: Wir sprechen da gerne von dem Freiwilligkeitsmythos.
00:04:59: Ob es wirklich immer so freiwillig ist Die Vermögens- oder Führungsnachfolge anzutreten Ist eine spannende Frage, die wir diskutieren können.
00:05:08: Wir werfen den Begriff Next Gen, quasi da werfen wir Menschen in der Eintopf die ja eigentlich auf den ersten Blick aus ihrem Alter mit unter wenig gemeinsam haben.
00:05:16: Also da ist ja der Gründer nach dem Exit genauso dabei wie die Tochter, die das Familienunternehmen erbt.
00:05:22: Wie schaust du darauf?
00:05:25: Genau so differenziert wie du es gerade schon gesagt hast.
00:05:28: ich glaube der wichtige Punkt ist dass man die Wahrnehmung genau in Richtung der Next-Gen auch legt und dort auch eine gewisse Awareness hat und individuell die Wünsche und Ziele einfach betrachtet.
00:05:43: Dieser Next-gen Begriff ist total breit, also Next-Gen kann noch der sechzigjährige sein, der von seinem achtzigjährigen Vater das erste Mal Vermögen übertragen bekommt.
00:05:52: Wir assoziieren damit natürlich in der Regel einen Publikum oder Menschen, die irgendwo zwischen zwanzigund dreißig sind aber es ist viel vielschichtiger und entscheidend ist, die Bedürfnisse einfach zu erkennen.
00:06:04: Und da auch eine Ernsthaftigkeit reinzulegen in die Betreuung.
00:06:07: Bis zu welcher Altersgrenze geht der Next-Gen?
00:06:11: Also ganz klassisch ist es sehr dehnbar wenn wir es betrachten und klassischerweise die meisten Banken betrachtens bis zu thirty-five.
00:06:20: Wie glaubt ihr denn Oliver fangen gerne an?
00:06:21: wie fällt das ja aus das Votum?
00:06:23: was droht beim Generationswechsel am ehesten?
00:06:25: der Bruch mit dem bisherigen Vermögenspartner Beziehung zu Next-Stand traditionelle Anlageangebote, Gebühren und Performance fehlen eine ganzheitliche Beratung oder der Wechsel ist ohnehin kaum zu verändern?
00:06:37: Ich glaube das große Problem ist in den meisten Fällen dass die Next Standen überhaupt nicht individuell betrachtet wird.
00:06:43: Der Vermögensinhaber wird individuell von jeder Bank natürlich sehr intensiv betrachtet.
00:06:51: Neben Produkt dann mal mit zur Veranstaltung eingeladen.
00:06:53: Ich glaube, es muss sehr individuell betrachtet werden und dort auch auf die aktuellen Bedürfnisse geachtet werden.
00:06:58: Und die Bedürfen sind meist völlig andere.
00:07:00: Da geht's um Kondition, da gehts um Skalierbarkeit, da gibt´s um Produkte, die anders sein müssen, die quasi auch ChatGbt kompatibel sind und alles wird gegengecheckt.
00:07:12: Und ich glaube in der Bankenwelt und Vermögensverwaltungswelt seht ihr auch ganz häufig das Thema dass individuelle Vorschläge einfach gegengecheckt werden von Claude oder G.B.T.
00:07:22: dem müssen wir standhalten.
00:07:25: also ich glaube zum beispiel das zahlen weniger eine rolle spielen sondern dass es die beziehung ist.
00:07:30: also seitdem ich bei banken arbeite ist das thema next generation und dass man die nächste generation kennenlernt immer ein riesen thema.
00:07:37: trotzdem war es irgendwie immer schwierig.
00:07:39: aber das ist genau das ziel.
00:07:42: also man muss eigentlich versuchen die next generation gleich mit an den tisch zu bekommen sobald man eben diejenigen oder die Vermögensinhaber am Tisch hat, sondern sagen wer sind denn die Nächsten?
00:07:53: Dass man die kennenlernt.
00:07:54: Am besten als achtzehnjährige wenn sie noch keine Verantwortung tragen ja warum nicht?
00:07:59: und das versucht durch persönliche Beziehungen soweit aufzubauen dass Zahlen im Endeffekt gar keine Rolle mehr spielen.
00:08:06: also Performance und Gebühren sind sicher ein Thema aber die persönlichen Beziehung ist meiner Meinung nach tausendmal
00:08:11: wichtiger.
00:08:12: Aber wann fängt man denn da an?
00:08:13: Also wenn die schon Teenager sind Wenn die achtzenden sind wenn die eigentlich erst anfangen eigenes Vermögen aufzubauern
00:08:18: am besten ja.
00:08:19: also ich glaube so einen gewissen verantwortungsspielraum den der nächsten generation zu geben das kann man eigentlich nicht früh genug starten.
00:08:27: Also, ich empfehle auch meinen kunden grundsätzlich die kinder so früh es irgendwie geht daranzuführen ihnen zu sagen welche unternehmen interessieren dich denn?
00:08:35: Und die ruhig Aktien aussuchen lassen und Aktien kaufen lassen und Erfahrungen machen lassen, um überhaupt schon mal einen Bezug zur Geldanlage zu bekommen.
00:08:43: Also ich finde das kann richtig früh anfangen...
00:08:45: Also wenn so eine Switch kommt dann schonmal früh mir zu einer Nintendo-Aktie quasi in Berührung bringen?
00:08:49: Warum nicht!
00:08:49: Das habe ich mit meinen Söhnen auch so gemacht.
00:08:51: Ich hab dir auch gefragt was findet ihr denn gut?
00:08:53: also bevor ich anfange ein ETF Portfolio aufzubauen was ich ja trotzdem machen kann jetzt sage ich sag mir doch mal drei Unternehmen die du richtig
00:09:00: gut findest.
00:09:02: Und da kommt man schnell auf Unternehmen wie Microsoft, weil die gerne Minecraft spielen.
00:09:05: Oder kommt auch Private Equity zumindest zu sprechen
00:09:08: oder das.
00:09:09: dann ist man schon noch eine Stufe weiter.
00:09:10: aber das ist ja erstmal so wirklich im tiefen angefangen.
00:09:14: Aber das kann schon unheimlich viel bewirken und für die Beziehung halt auch gut.
00:09:17: also zum Berater.
00:09:19: Aber interessant ist ja auch dass der Wechsel ist ohne ihn kommen zu verhindern nur drei Prozent sagen.
00:09:24: Also scheint da ja noch viel offen zu sein.
00:09:27: Überrascht euch das Alice?
00:09:29: Ich wollte das verstärken.
00:09:31: Nach unserer Erfahrung ist es auch der Kontakt zur nächsten Generation, je früher desto besser.
00:09:36: wir starten im Zweifel mit ganz frühzeitigen Education-Angeboten sogar für Teams um einfach letzten Endes in die familiäre Struktur reinzukommen weil das ist das was im Relationship bindet.
00:09:47: Der Rest ist natürlich alles wichtig aber ohne dass geht's halt nicht.
00:09:51: Aber wir verfolgen viele Privatbanken gerade dabei die sich so Next-Gen-Programme quasi aufs Etikett geschrieben haben.
00:09:59: Das ist alles ganz toll, es wird über LinkedIn modern eingeladen.
00:10:02: Man spielt auch mal ein Paddle-Tournier irgendwo und am Ende wenn man dann den Jugendlichen oder die Next-Gen-Jährigen im Bankhaus hat sitzt doch der graumilierte Berater gegenüber und möchte ein Produkt verkaufen.
00:10:16: also sprich wie viel hier gännt und kreddet gerne gar nicht persönlich gemeint in dem Fall.
00:10:24: aber wie viele Next-Gen-Beraterleistung steht denn?
00:10:29: wirklich am Ende auf der anderen Seite
00:10:31: des Krisens.
00:10:33: Wie das schon gesagt wurde, ich glaube wir fangen schon viel früher an.
00:10:35: also in der Regel ist es so dass unsere Kunden für ihre Kinder bei uns schon Depoter öffnen und ein Konto eröffnen.
00:10:39: Das heißt wie lernen die Kinder tatsächlich schon im Kindesalter denn auch kennen und man uns auch
00:10:44: zu binden?
00:10:45: Und wir versuchen dann tatsächlich... Es muss ja nicht der grau mei jete Berater sein, der da einer Seite steht sondern der Berater wächst ja in der Regel mit der Familie zusammen und fängt in der Diese Kinder dann tatsächlich auch anzuführen und wie Stella das beim auch richtig gesagt hat.
00:11:01: Also gerade so diese Thematik sich selber auszutesten, also zum Motivieren zu sagen ich erkläre dir ein bisschen wie der Kapitarmark funktioniert aber am Ende des Tages kannst du es nur selber testen.
00:11:11: Du kannst nur selber dieser Erfahrung sammeln.
00:11:13: zu sagen eine Apple Aktie finde ich toll weil alle meine Freunde sich das iPhone Achtzehn bestellt haben mal gucken was dabei rauskommt.
00:11:19: Das ist die Aufgabe, die wir dann die Infrastruktur für stellen und die Generationen auch mit an den Tisch holen.
00:11:25: Und sukzessive über Jahre versuchen diese Kapitalmarktexpektise dieser Erfahrung aufzubauen.
00:11:32: Ja das muss aber nicht unbedingt ein neuer Next-Gen-Berater sein der selber erst einundzwanzig ist in diesen Erfahrungen und ich hatte nur weil er jung ist und die Sprache eher spricht sondern tatsächlich versuch mir dasselbe auch.
00:11:44: Ich hätte eine These und gleichzeitig ein Angebot an alle Sie.
00:11:47: Ich glaube, NextGen ist vorbei!
00:11:49: Die nächste Generation braucht diese Trennung nicht mehr.
00:11:52: Wir haben in unserer Gesellschaft genug Trennungen – ich habe vor dreizehn Jahren nicht als Banker aber als Wirtschaftspsychologe das erste Multifamily-Office der Deutschen Sparkassengruppe in Zürich aufbauen dürfen.
00:12:03: Und wir haben auch NextGen Formate gemacht.
00:12:06: Aber ich glaube, wir brauchen Dialoge zwischen beiden Generationen.
00:12:09: Also Ich würde aufhören Next-Gen und Send-Gen Und Naut-Gen zu trennen Sondern ich würde appellieren die beiden Generation zusammenzubringen und ich glaube ihr alle als Banker auch wieder eine steile These habt die Möglichkeit durch KI noch mehr der Bankier zu werden.
00:12:28: Eine Studie aus einer Privatbank in Zürich sagt, dass die Wechselwahrscheinlichkeit bei eighty-three Prozent liegt, das die nächste Generation ihren Berater wechselt.
00:12:38: Also glaube ich brauchen wir Generationen dientliche Formate wo beide Generationen zusammenkommen weil neben der Kapitalübertragung ist es auch die Sozialkapitalüvertragung.
00:12:49: Warum mache ich als Vater, als Mutter nicht ein gutes Intro zu meinem Bankhaus und sage Vertrau dem?
00:12:56: Ich habe viele Bänke ausprobiert.
00:12:58: Das ist der Richtige!
00:12:59: Aber ich würde aufhören, Next Zen und Nautzen weiterzutrennen sondern lieber Formate gemeinschaftlich bauen anspruchsvoller aber ich glaube tragfähiger.
00:13:09: Wenn wir so viel jetzt auch schon über Vertrauen sprechen.
00:13:11: Alice du warst ja auch schon mal bei unserem Podcast Und da hast du auch über Vertrauen gesprochen, dass über Jahrzehnte wächst.
00:13:18: Wie viel davon bekommt ihr denn bei Kindern gutgeschrieben und wieviel muss man sich komplett neu verdienen?
00:13:24: Also vertrauen ist keine Selbstverständlichkeit die musst du dir verdienen und das ist durch persönliche Erfahrungen.
00:13:30: Das heißt dem Zweifel muss auch die nächste Generation diese persönlichen Erfahrungen sammeln, dass Vertrauen gerechtfertigt ist, dass es eine gute Beratung ist.
00:13:39: Es macht es etwas leichter, wenn in einem familiären Übergang quasi ein wenig Bonus gegeben wird im Sinne von dass die langjährig bekannten Mandanten quasi eine Empfehlung aussprechen und sagen du kannst hier vertrauen das ist seriös und langjährige aber du musst dir das selber verdienen.
00:13:57: Das ist keine Selbstverständlichkeit mit einem Geschenk um die Ecke kommt.
00:14:01: Aber kann einen Berater gleichzeitig Ich sag mal, Vertrauter der Eltern und unabhängiger Ansprechpartner der Kinder sein oder braucht das manchmal auch einfach zwei Berater?
00:14:12: Also Salopp gesagt ich glaube Topf sucht Deckel.
00:14:15: Und es gehört sich dass ein Mandant letzten Endes auch entscheiden darf welcher Berater zu ihm passt.
00:14:20: Grundsätzlich kann das gut funktionieren, dass auch der gleiche Berater mehrere Generationen betreut Wenn einfach frühzeitig eine Family Governance besprochen ist, wenn es gemeinsame Wege gibt.
00:14:31: Wenn auch ein frühzeitiges Verständnis da ist dass die nächste Generation nicht einfach übernehmen möchte sondern gestalten möchte und letzten Endes auch gute Beratung dem Rechnung trägt.
00:14:44: Ich glaube da kommt das auch immer ein bisschen auf das Verhältnis an was so innerhalb der Familie besteht.
00:14:48: Also sind ja nicht alle Eltern mit ihren Kindern ganz eng Und nicht alle Kinder finden das was ihre Eltern gut finden.
00:14:59: Das geht sehr weit auseinander.
00:15:00: Deswegen ist der Bankiergedanke total charmant und nett, ich sehe mich als Bankier meiner Kunden.
00:15:09: Wenn die nicht untereinander so nett wären, weiß ich nicht, ob das einfach wäre.
00:15:13: Ich kann mir vorstellen, dass man das auch mit betrachten muss.
00:15:21: Wie sind die denn so zusammen?
00:15:22: Weil dann kann es ja auch sein, dass man als Banker vielleicht gar nicht ankommt bei den Kindern weil die Eltern einen gut finden.
00:15:27: Also ich glaube das man da auch noch mal trennen muss und dann ist es natürlich gut.
00:15:30: Man hat ein großes Haus und man hat viele Berater im Angebot dass man gleich vielleicht doch den twenty-fünfjährigen Junior hinsetzen kann und Dann hat man da jemanden auf Augenhöhe wiederum anders wenn sie sich richtig gut verstehen.
00:15:42: Ich glaube dann hat man schon sehr großen Bonus bei den kindern weil die eltern eben schon seit Jahrzehnten jemanden vertrauen.
00:15:49: Also besser geht es aus meiner Sicht nicht, auch wenn man trotzdem sich Vertrauen immer verdienen muss aber es ist ein Bonus.
00:15:57: Ich unterstütze das.
00:15:58: ich glaube tatsächlich dass wir in einer sehr guten Position sind wenn wir die Familie aus einer Hand betreuen weil ich glaube tatsächlich dass werden wir ja die next generation oder der nachkommende Generation wer auch immer das ist als eigenes individuern betrachten das heißt nicht als Familien verbunden sondern uns gucken.
00:16:14: Ich berate dich jetzt komplett anders als ich deine Familie berate, aber ich kenne die Werte deiner Familie.
00:16:21: die nachfolgenden Generationen als eigenständigen Kunden beraten und nicht darauf reduzieren, dass er das Kind oder der Sohn oder die Tochter von ist.
00:16:40: Und eigentlich ja genauso Tick muss aber trotzdem ein gewisses Wertekonstrukt.
00:16:43: was ja einmal in einer Familie in der Regel auch entstanden ist, ist in der Regel sehr fest und ich habe einen großen Vorteil wenn ich da tatsächlich auch dieses Wissen schon habe.
00:16:51: Aber habt ihr wirklich die Tiefe und den Zugang bei komplexen Familienvermögen in der Familie quasi als Banker euch die Themen wie eine Familienkarte, vor allem in der Governance
00:17:02: zu kümmern.
00:17:04: Das ist mit sich ja komplett unterschiedlich.
00:17:05: das kann man nicht so generalisieren.
00:17:07: aber ja es gibt ganz viele Familien die einfach mit uns zusammen auch groß geworden sind oder umgekehrt.
00:17:11: wir sind mit denen zusammen groß geworden.
00:17:13: das heißt da bestehen ein zwanzig dreißigjährige Kundenverbindung.
00:17:16: und ja da ist genau dieses dabei.
00:17:18: und ich sage mal jeder meiner Berater der nicht den Namen des Hundes weiß und weiß wohin sie am liebsten den Urlaub fliegen oder ähnlich ist hat irgendwas wahrscheinlich falsch gemacht weil er diese Informationen eigentlich in der Vergangenheit immer bekommen hat, weil er ich sage mal neben den Steuerberater, neben den Wirtschaftsprüfer und vielleicht noch dem Pastor die vierte Person auf einem Stuhl ist.
00:17:37: Nebenan der eigentlich alles weiß oder die eigentlich alles weiss was für die Familie wichtig und entscheidend ist.
00:17:44: Alice du bist seit dreißig Jahren bei der Commerzbank.
00:17:47: da darf man ja auch sagen du bist eine Generation bei der Kommerz Bank Du hast Deutschland ziemlich vermessen.
00:17:53: Du hast im Osten im Westen gearbeitet jetzt bist du hier in Hamburg.
00:17:56: das Vermögen im Oßen Kennt mitunter nur ein, zwei Generationen.
00:18:01: hier in Hamburg sind es mit unter zehn.
00:18:04: Ist das eine verlangt so einen Vermögen?
00:18:06: Ein junges Vermögend?
00:18:07: Eine andere Betreuung als ein altes?
00:18:12: Kann sein muss nicht sein.
00:18:14: also ich glaube Letzten Endes gutes Relationship beginnt immer damit den Anspruch zu haben, den Mandanten zu verstehen.
00:18:21: Seine Geschichte zu verstehen, seine Ziele zu verstehen und dann nach bestmöglichen Wegen zu suchen quasi Wegbegleiter zu sein.
00:18:28: Und optimalerweise muss Trusted Advisor auf dem Weg diese Ziele umzusetzen.
00:18:33: Das ist manchmal identisch.
00:18:36: Manchmal ist aber auch eine Generation viele Generationen lang entstandenes Vermögen und da liegt dann auch anderen Dynamiken.
00:18:43: Da ist dieses Thema Family Governance Carter anders ausgeprägt, auch dieses Thema wie frühzeitig die nächsten Generationen bereits eingebunden sind in die Vermögenstrukturen und Entscheidungen.
00:18:58: Also da gibt es dann durchaus mal Unterschiede.
00:19:01: Aber Oliver Christian nun im Biotop der Start-ups in Berlin wenn da jemand mit Anfang dreißig einen ordentlichen Exit hinlegt hat ja wahrscheinlich noch ein ganz anderen ganz anderes Verhältnis zu diesem Event, als wenn jemand es in achter Generation irgendwie vererbt
00:19:17: bekommt.
00:19:18: Es ist völlig anders ehrlicherweise.
00:19:21: Die Start-up, die heute ihr Unternehmen großgezogen haben in Berlin und sie haben das innerhalb von wenigen Jahren häufig hochgezogen, haben Exit gemacht und haben einfach diese klassischen Familien Traditionen nie mitgemacht als überlegen jetzt das erste Mal wie Sie mit dem Geld umgehen was Sie machen.
00:19:39: Die denken in der Regel weniger an die nächste Generation sondern denken erst mal an sich selber wo wollen Sie leben?
00:19:44: Wie soll das Vermögen aufgeteilt werden?
00:19:46: wünschen wir einfach die weitere Folienzweise mit dem Geld, denn in der Regel sind die Kinder sehr klein und dann geht es eher um den Wohnungsstandort.
00:19:53: Und ich bin grundsätzlich absolut dabei dass natürlich die Relationship bei allen steht.
00:19:59: wenn wir an NextGen unterschiedlicher Art denken ist das eben auch die NextGen der Start-Up'er die völlig anders denken und eben dort eine andere Art von Betreuung in der Regeln abfordern.
00:20:12: und da brauchen wir als Bank definitiv eine klare Antwort.
00:20:15: und die klare Antwort ist nicht genauso weitermachen wie die Familie das bisher vorgelebt hat, sondern eine gewisse Klarheit.
00:20:23: Gehen junge Vermögende größere Risiken ein weil die Mutiger sind Oliver?
00:20:26: Wie ist da so deine Erfahrung?
00:20:28: oder weil im Zweifel die Familie einspringt?
00:20:31: du schüttelst schon den Kopf aber
00:20:35: ja genau Nein, also es ist komplett unterschiedlich.
00:20:40: Viele Mandanten die jünger sind gehen ganz bewusst gerade aus Formierend Unternehmen viel weniger Risiken ein weil sie mit geerbten Geld einfach umgehen und umgehen wollen müssen.
00:20:52: Start-up'n wenn man dort an Exit denkt ist in der Regel tatsächlich der Mut und der Drang nach hoher Performance deutlich größer.
00:20:59: das ebt in den nächsten Jahren dann ab wenn man merkt dass man eigentlich nur eine skalierbare bzw.
00:21:05: ruhige Performance braucht fürs Leben, aber zum Anfang sieht es anders aus.
00:21:08: Jetzt sind wir gerade in der Live-Abstimmung hier.
00:21:10: was wird beim Vermögensübergang am häufigsten unterschätzt?
00:21:14: und da liegt gerade sehr weit vorne die unterschiedlichen Vorstellungen über das Vermögen.
00:21:22: Ganz unten ist die fehlende Abstimmung der Berater.
00:21:23: Ich meine, das finde ich auch ganz interessant.
00:21:25: Wir hatten jetzt ja gerade schon ob es so Richtlinien gibt man sich abgestimmt hat zwischen den Generationen?
00:21:29: Das setzt ja mal voraus dass es eine Richtung geht in die man geht.
00:21:32: was macht man denn ganz praktisch wenn zum Beispiel es gibt drei Erben einer will ausschütten eine reinvestieren da dritte wir irgendwie gar nichts entscheiden?
00:21:41: wie geht man da um?
00:21:42: wann sagt man vielleicht aufs besseren Vermögen aufzuteilen und also in die runde gefragt
00:21:47: Marcel der patriarch will rendite junior möchte lieber impact.
00:21:52: Wir haben uns vorhin genau über den Fall unterhalten.
00:21:54: Ich hatte am Montag eine Familie in Zürich, wir begleiten da Nachfolgen aus der Vermögens- und Eigentumsnachfolge und der Patriarch, der dieses wunderbare Vermögen aufgebaut hat will, über das Gesamtportfolio eine Rendite von neun Prozent generieren.
00:22:07: Und seine Kinder sagen ja aber uns ist der Impact Wert genauso wichtig?
00:22:11: Wir wissen zwar nicht wie wir Impact definieren, aber wir wollen einen gewissen Wirkungsindex rausarbeiten und diese Diskussion zwischen finanzieller Rendite und wirkungsrendite macht natürlich sehr viel Spaß.
00:22:23: Was wir mit der Familie zum Beispiel gemacht haben, wir haben verschiedene Gläser auf den Tisch gestellt und haben eine strategische Asset-Allokation gemacht indem wir eben fünf Millionen Schweizer Franken auf Papier ausgedruckt haben.
00:22:35: Jeder konnte dann diesen Geldschein, diesen fiktiven Geldschein durchschneiden und hat die in die einzelnen Assetklassen reingelegt.
00:22:42: Und damit ist ein Dialog zwischen denen entstanden zu sagen was ist die Assetklasse?
00:22:46: Was bedeutet die?
00:22:46: Welches Risiko?
00:22:48: Welche Rendite?
00:22:48: Welchen Wachstum kann ich damit erzielen?
00:22:51: Ich finde es wichtig neben der strategischen Assetallokation auch die Familienallokation aufzubauen.
00:22:57: Also genau diese Fragen miteinander zu diskutieren, wer übernimmt denn welche Rolle perspektivisch?
00:23:02: Welche Regeln, welche Werte geben wir uns?
00:23:05: und da sprechen wir dann auch gerne über die Vermögenskultur.
00:23:08: also zu sagen, welche Kultur verbinden wir mit unserem Vermögen?
00:23:12: weil ich habe noch kein Family Office in einem konsolidierten Reporting gesehen die das gute Herz, die fleißigen Hände und die kreativen Ideen der Familie abgebildet haben.
00:23:21: Weil das ist für mich auch eine Kapitalart, die aber keiner wirklich quantifizieren
00:23:26: kann.".
00:23:28: Wir haben jetzt die nächste Frage als Publikum – was bindet die Next-Gen am stärksten an einen Vermögenspartner?
00:23:35: Ist es der persönliche Berater oder Zugang zu besonderen Investments?
00:23:39: Ist das am Ende auch so das Netzwerk, die Community, die da gebildet wird in digitales Services Unabhängigkeit und Transparenz.
00:23:48: Alice, was schätzt du?
00:23:49: Wie geht's aus?
00:23:50: Ich vermute... ich kenn die Tendenzen!
00:23:53: Also es wird eine Kombination sein aus persönlichen Beraternetzwerk- und Community.
00:23:57: Wofür brauchen junge Vermögende Vertreter der NextGen?
00:24:02: Also auch jemanden, der vielleicht schon seinen Exit hingelegt hat mit Anfang XXX.
00:24:06: Wovür brauchen sie am ehesten Beratung?
00:24:13: Na ja, also die Beratung.
00:24:15: wenn der MSEA World gut läuft dann braucht man in der Regel deutlich weniger Beratungen gerade im Start-up die dann häufig in ETF Universen unterwegs sind.
00:24:24: Schwierig wird es dann, wenn's um eine ganzheitliche Vermögensallokation geht, wenns um schwierige Marktfasern geht und wirklich inhaltliche Themen geht wo man eher in die Breite denkt und dann auch an die nächste Generation oder Netzwerke denkt.
00:24:37: dafür braucht man ein Berater.
00:24:39: aber Ich denke es ist nicht der eine Punkt zu betrachten, sondern in der Regel ist es dann einfach wichtig dass man die richtigen Menschen mit den richtigen Start-upern Unternehmer zusammenbringt.
00:24:51: Aber Oliver müsst ihr nicht schon viel früher anfangen wenn der Start-Uper noch aktiv im operativen Geschäft ist?
00:24:56: In was für einer Hülle wird das Unternehmen gehalten?
00:24:58: Ist das eine vermögensverwaltende Hülla?
00:25:00: Der ist Single!
00:25:01: Was soll er machen wenn der heiratet?
00:25:02: Er braucht einen Ehevertrag?
00:25:04: Das sind ja alles Themen die muss man irgendwann auf ein Tisch packen.
00:25:07: Das macht ihr auch im Beratungsgespräch.
00:25:10: Das ist einer der wichtigsten Punkte.
00:25:12: Also UBS ist nicht der richtige Partner für sehr frühfasige Start-ups, aber wenn Start-Ups irgendwo eine Kampagne die Größe von fünfzig Millionen Market Share Plus erreichen dann ist genau das wichtig.
00:25:25: was soll im Exitfall passieren?
00:25:27: Wo findet der Exit statt?
00:25:28: wo will die nächste Generation eigentlich leben?
00:25:30: Wir sprechen mit wahnsinnig vielen Mandanten drüber die nicht mehr in Deutschland leben wollen, die sich vorstellen können irgendwo anders hinzuziehen heißt wir sind sehr schnell natürlich bei Holding Struktur, weil Familienstiftungen oder anderen Konstrukten und wir sind natürlich auch bei den Themen dabei wo findet der Exit eigentlich statt wenn ein Exit stattfinden soll.
00:25:49: Das findet frühfasiger Staat diese Überlegung müssen Frühfasige Stadt finden ansonsten sitzen relativ teurer Spaß im Exit- oder im Wegzugsfall.
00:25:57: Woran erkennst du denn intern?
00:26:00: Oder ihr fragern euch alle intern dass das die nächste Generation tatsächlich bei euch angekommen ist also bis man da, weiß ich nicht, ist übertragende Depot oder dass die euch ohne die Eltern anrufen?
00:26:10: Oder wo fängt das an?
00:26:12: Also ich würde sagen es fängt da an, wo die persönlich einen ansprechen und Fragen stellen.
00:26:17: Also bei mir war es so, dass ich wusste.
00:26:19: Ich bin gesetzt als die von alleine bei mir angerufen haben und mir Fragen gestellt haben zu Themen, die eventuell gar nichts mit dem Depot zu tun hatten sondern eher darüber hinausgehen weil sie sich ein Haus kaufen wollten und also Themen die ich eigentlich gar nicht bearbeite aber wo sie eben meine Expertise oder mein Netzwerk nutzen wollen.
00:26:35: Und ich gemerkt habe okay ich bin jetzt für die Finanzsachen der Ansprechpartner.
00:26:37: Also ich glaube man hat's dann geschafft wenn die ohne die Eltern fragen und sich weiter helfen lassen wollen.
00:26:45: Ich kann nichts mehr zu sagen.
00:26:48: Genauso ist es, sobald das Telefon klingelt und man als globaler Berater angefragt wird in Lebensfragen.
00:26:54: Ich möchte mir eine Mobilik kaufen.
00:26:55: ich möchte heiraten was?
00:26:57: daran muss ich denken?
00:26:58: wie sieht das aus mit Mitvollmachten oder Ähnlichem?
00:27:01: Wenn man an den Punkt angekommen ist dass das Telephone klingelte und die Next Generation am Telefon ist dann hat man eigentlich schon gewonnen.
00:27:06: also denn Es ist weniger tatsächlich meistens die Vermögensberatung, also es ist in der Regel weniger das Thema welchen ETF welche Aktie kaufe ich oder ähnlich kaufe.
00:27:14: Sondern es eigentlich die Lebensberatungen, die uns nachher dann zeigt okay wir haben sie bei uns angebordert.
00:27:20: jetzt kanns weitergehen.
00:27:22: Marcel du berätst Unternehmerfamilien in der Transformation des Vermögen für das Aufsetzen einer Familienkater?
00:27:30: Meine kleine Nabelschau für die Vertreter aus dem Banking sind die Unternehmer-Familie gut
00:27:35: beraten?
00:27:38: Bei den Banken?
00:27:38: Ja.
00:27:39: Natürlich!
00:27:43: Was ich beobachte, ich mache das jetzt seit fünfzehn Jahren Wir haben sehr viele Führungsnachfolgen gehabt.
00:27:48: Das verändert sich.
00:27:49: Ich glaube ihr kennt alle die Zahlen Die Vermögensübertragungen an die nächste Generation.
00:27:54: Die sind in Deutschland so groß wie nie zuvor Und eine Riesenschance für jede Bank eben auch da irgendwie mit dabei zu sein.
00:28:01: und ich wollte eine Ergänzung noch machen aus meiner Beobachtung Dieses unternehmerische Vermögen ist ja meist aus der Quelle des Unternehmens aufgebaut worden und die Unternehmer oder die Unternehmerinnen kennen alles.
00:28:13: Und jetzt wird auf einmal das Vermögend übertragen, und die Kinder sind auf einmal sehr vermögend ohne zu wissen wie das Vermögenden entstanden ist.
00:28:21: Ich glaube dass Banken, Family Offices eine riesengedokative Chance haben den Kindern diese Vermögenswerte näherzubringern.
00:28:28: und ich würde sagen ihr seid angekommen wenn sie euch Fragen stellen diese nicht im Papa oder der Mama stellen, weil sie sagen erklär mir mal bitte dieses oder jenes.
00:28:39: Das finde ich ist eine wichtige Aufgabe des Bankers das er eben dann auch da hilft an dieses Vermögen heranzukommen.
00:28:45: Goethe hat das mal so schön gesagt Kinder macht euch zu eigen was ihr geerbt habt von euren Vätern.
00:28:51: und diesen zur eigenen Prozess den finde ich ganz spannend dass man eben sich dieses Vermögens zu eigen macht und da kann die Bank und das Familieoffice glaube ich einen großen Beitrag leisten.
00:29:00: nach Goethen kann jetzt eigentlich nur noch wenig kommen.
00:29:02: wir haben noch eine Frage Hand aufs Herz, wie gut ist Ihre Organisation heute auf die Next-Gen vorbereitet?
00:29:07: Das ist natürlich ans Publikum Berichte.
00:29:09: Bin mal gespannt!
00:29:10: Ich gebe mal jetzt auch mit Blick auf die Uhr.
00:29:11: Wir sind in der letzten Minute.
00:29:13: Mal die Frage an euch jeweils weiter.
00:29:15: Fangen wir mal an.
00:29:16: Alice, Kommerzbank...
00:29:18: Ich sag mal, wir sind gut aufgestellt.
00:29:20: Gut mit Lücken oder gut?
00:29:22: Gut.
00:29:23: Aha also sehr gut.
00:29:25: Die UBS
00:29:27: muss man differenziert betrachten.
00:29:29: ehrlicherweise ich glaube Was Vermögenswerte angeht oder größere Vermögenwerte sehr gut, was kleineres Vermögend angeht?
00:29:36: Definitiv nicht.
00:29:38: Ich würde sagen wir sind sehr gut aufgestellt.
00:29:40: tatsächlich die Generationsberatung ist bei uns schon seit Jahrzehnten großes Thema und wir haben es in den letzten zwei Jahren mal massiv aufgebaut Und haben da auch nassig nachgelegt auf der Personalseite was das Thema angeht.
00:29:50: ich glaube dass wir schon angesprochen haben so die emotionale Weitergabe.
00:29:53: Das wäre noch ein Bereich wo Banken wahrscheinlich nochmal ein bisschen mehr nachbessern müssen.
00:29:57: Also
00:29:57: nächstes Mal noch eine weitere Option sehr sehr gut.
00:30:01: Also ich betreue ja in meiner Familie auf das zwei große Unternehmerfamilien, also von der Oma quasi bis zum Enkel.
00:30:07: Also deswegen bei mir stellt sich die Frage nicht so richtig weil da sind halt alle mit dabei.
00:30:10: Das ist ein Friends & Family-Ding.
00:30:15: Ich würde mich dir anschließen.
00:30:16: Vielen Dank für eure Zeit!
00:30:17: Wir hätten sicherlich noch länger machen können?
00:30:19: Können wir aber
00:30:20: nicht?!
00:30:23: Wir bedanken uns für euch und für unsere Zeit!
00:30:27: Und wir freuen uns, wenn ihr im Publikum oder auch hier, wenn wir uns da im Podcast mal weiter drüber unterhalten könnt ein sicherlich hoch spannendes Thema.
00:30:36: Würdest du auch mal besprechen welches Personal das auf Bankenseite denn stemmt?
00:30:39: Weil Nachwuchs ist sicherlich dabei euch auch ein großes Thema.
00:30:43: Das holen wir alles nach.
00:30:44: vielen Dank für eure Zeit.
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