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„Da kommt nur Schrott bei raus" - der vielleicht ehrlichste Private-Markets-Talk des Jahres

Shownotes

Private Markets sollen für mehr Anleger geöffnet werden. Der European Long-Term Investment Fund, kurz Eltif, ist das Vehikel, das diese Öffnung tragen soll. 2025 kamen über hundert neue Eltifs auf den Markt. Trotzdem bleibt der Vertriebserfolg hinter den Erwartungen zurück.

Auf dem Private Banking Kongress haben wir vier Profis zusammengesetzt, die diesen Markt aus vier Richtungen kennen, und live vor Publikum diskutiert – begleitet von sechs Abstimmungen im Saal.

Die Gäste

Julien Zornig, Astorius, Hamburg: Private-Equity-Anbieter, Small Cap Buyout, Einstieg ab 200.000 Euro

Christian Jasperneite, M.M. Warburg: Investmentchef, kommt von der liquiden Seite

Friedrich Osterhoff, Kontora Family Office: Fonds- und Managerselektion, Endowment-Ansatz

Patrick Hahn, Union Investment: Produktspezialist, Infrastruktur-Eltif für Privatanleger

Die Themen

  1. Mit welcher Erwartung Familien erstmals über Private Markets sprechen – und was zurechtgerückt werden muss
  2. Ab welcher Anlagesumme sich Private Markets für einen Privatanleger überhaupt rechnen
  3. Warum Private Equity die Aktie nicht ersetzt, sondern ergänzt
  4. Wie man bei über hundert Neuauflagen im Jahr eine belastbare Fondsauswahl trifft – oder warum das kaum geht
  5. Selektion versus Allokation: wo im Private Equity die Rendite wirklich entsteht
  6. Warum sich das Kapital trotz Demokratisierungsrhetorik bei den größten Fonds sammelt
  7. Managementkosten gegen Strukturkosten – und wo die Grenze nach unten liegt
  8. Gating, Illiquidität und der Fall Partners Group
  9. Bewertungsniveaus als das Risiko, über das kaum jemand spricht
  10. Welche Private-Markets-Quote in einem professionell gemanagten Vermögen sinnvoll ist

Mehrwert für Hörerinnen und Hörer

  • Eine Prüfliste im Kopf, bevor das nächste Eltif auf dem Tisch liegt: Wer verdient wo? Was bleibt netto? Wie lange bin ich gebunden?
  • Die wichtigste Unterscheidung der Folge für Beratungsgespräche: Kosten der Anlageklasse gegen Strukturkosten des Vehikels
  • Argumente für beide Seiten – die Runde ist sich einig in der Diagnose und uneinig in der Konsequenz
  • Einordnung der Live-Abstimmungen: was ein Fachpublikum für das größte Risiko und die richtige Quote hält

Feedback und Themenvorschläge gerne an die Redaktion. Wenn euch die Folge gefällt, lasst uns fünf Sterne da.

Risikohinweis: Die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung. Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.

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Transkript anzeigen

00:00:02: Dem kann man eigentlich auch sagen, wenn die Welt nicht untergeht bis du auf der liquiden Seite gar nicht so schlecht aufgestellt und wenn sie untergeht werden Private Markets auch nicht funktionieren.

00:00:11: Du siehst es nur nicht in dem Moment im Papier.

00:00:16: Ein Charakter dieser Diskussion den wir alle immer wieder hervorheben müssen ist dass Private Equity kein substitutiven Anspruch hat.

00:00:24: Wir ersetzen nicht

00:00:25: die Aktie.

00:00:28: Nüchtern betrachtet muss man eigentlich sagen das ist unmöglich deine seriöse Auswahl zu treffen weil man ja in jedem Fall eigentlich immer zu einem gewissen Grad eine Blackbox einkauft.

00:00:48: Risiko-Hinweis Die Inhalte dieses Podcast beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung.

00:00:55: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.

00:00:57: Und jetzt geht's los.

00:00:59: Moin Christoph!

00:01:00: Moin Malte!

00:01:01: Christoph, wir hatten auf unserem Private Banking Kongress ein Panel.

00:01:05: Da ging es um die Private Markets.

00:01:08: Fürstentümer oder Demokratisierung, eine Anlageklasse war der Titel und wir haben mit vier, wenn man so will, Private Market Profis uns unterhalten.

00:01:18: Und die Folge haben wir aufgezeichnet als Panel, das ist jetzt quasi die Folge fürs Panel.

00:01:24: Genau, war sehr lang!

00:01:25: Eine Stunde haben wir glaube ich knapp gesprochen.

00:01:27: Es gibt natürlich auch ein komplexes Thema, vielleicht fangen wir mal ganz kurz im Schnelldurchlauf an mit wem wir gesprochen haben?

00:01:33: Wir haben mit Julian Zornig gesprochen der ist Managing Partner bei Astorius und mit Christian Jaspaneite der ist Investmentchef bei der Warburg.

00:01:41: Ganz genau, wir hatten Friedrich Osterhoff ein ehemaliger McKinsey-Mitarbeiter und jetzt bei Contora dem Multifamily Office dabei.

00:01:48: Und last but not least war Patrick Hahn da.

00:01:50: er ist Produktspezialist bei Union Investment bei der Fondsgesellschaft und unter anderem hat der den Klimawest begleitet einen der ersten sogenannten LTIFs.

00:02:00: Genau, ist ja auch ein relativ großes Ding.

00:02:02: ganz genau und ich erinnere Christoph als du das Programm gesehen hast da sagtest du Mensch Puh eine Stunde das ganz schön lange für so'n sperriges Thema Wie fällt dein Fazit jetzt aus?

00:02:13: Nee, das lief eigentlich erstaunlich gut.

00:02:14: Das war auch glaube ich interessant für die Zuschauer.

00:02:17: Zum einen haben wir sie live gefragt über Slido... Wir haben sie abstimmen lassen über halbes Dutzend Fragen.

00:02:24: also Wie sind sie selber investiert?

00:02:26: Was sind so Risiken etc.

00:02:28: Das erzählen wir dann natürlich auf der Tonspur.

00:02:30: die Grafiken sieht man jetzt natürlich im Podcast nicht, aber das kann man glaube ich folgen dass weil wir auch die Ergebnisse immer besprechen.

00:02:35: das hat zum einen natürlich unterhaltsam gemacht und ich muss natürlich auch sagen Die Gäste waren noch sehr dankbar Weil gerade Kollege Zornig und Jasper Neite auch ja sagen wir mal recht meinungsstark sind.

00:02:46: da könnte man wie früher bei bei CDs dieses dieses Label drauflegen diese Triggerwarnung

00:02:50: Jetzt genau nein Meinungen stark rhetorisch geschliffen kleine Triggerwarnung auch, manchmal etwas Trigger-Warnung der Besprache.

00:02:58: Aber das verdeutlicht ja!

00:02:59: Das darf man hier bei uns im Podcast oder?

00:03:01: Ja und das macht es ja auch lebhaftig.

00:03:02: Ich meine das Thema ist ja an sich kompliziert und ruhige genug dass das auch schön ist wenn das Leute einfach mal ein bisschen lebendig einordnen und das ist ja nicht falsch was er sagt sondern ist ja alles richtig einfach pointiert.

00:03:11: Und ein Thema was bei mir so hingeblieben ist schon dieser ganze Komplex Gating.

00:03:15: also wenn in einem Quartal mehr Leute raus wollen als können, weil zum Beispiel nur fünf Prozent oder zehn Prozent oder wie auch immer das gemacht ist raus dürfen.

00:03:24: Aber fünfzehn Prozent gerne ihre Rückabescheine abgeben.

00:03:27: Das heißt dann kriegt jeder nur einen Bruchteil davon von dem was er eigentlich wollte und das Thema sorgt für Kontroversen.

00:03:33: Absolut!

00:03:34: Und natürlich Kernfrage des ganzen Panels war natürlich sollte man die ehemals den institutionellen und hochvermögenden Investoren vorbehalten.

00:03:43: in private markets also Private Equity, Private Credit – was da so infrastructure debt?

00:03:48: Was es da alles gibt, da gibt's ja unterschiedliche Spielarten auch mit einer ganz... ...mit einem unterschiedlichen Rendite Risikoprofil.

00:03:53: Sollte man Privatanleger oder vermögende Private Clients im Endeffekt in diesem Markt Merkte reinlassen und da fällt meiner Wahrnehmung nach das Fazit recht eindeutig aus eher nicht oder zumindest auf gar keinen Fall mit Kleingeld?

00:04:08: Genau relativ selektiv das Ganze.

00:04:10: also dass jetzt auch nicht, dass das ein Abgesang auf den Ältel war so habe ichs nicht wahrgenommen in der Direktheit Aber schon, dass das auch nicht die Schubrakete ist.

00:04:20: Die sich viele davon erhoffen und dass jeder jetzt so wie ETFs drin hat, auch irgendwelche Eltiffs reinpackt und jeder jetzt da irgendwo lang laufende Pakete hat?

00:04:27: Ich glaube, das wird nicht der Fall sein vielleicht irgendwann mal.

00:04:30: Das kann durchaus sein aber sehe ich erst einmal nicht.

00:04:33: Und so war auch das Feedback sowohl der Befragten auf dem Panel als auch im Publikum.

00:04:38: Ja, das ist mir erinnere ich auch so und eben auch die Illegabilität ist ein Thema mit der Können-Privatanleger So, das Unisonedie-Meinung des Panels eigentlich nicht umgehen.

00:04:47: Das kann man in guten Zeiten aber wenn es dann irgendwo mal knifft... ...dann ist Eliquidität ein echter Schmerz und du sprachest ja auch im Anfang gerade an Skating?

00:04:58: Das ist halt ein Thema!

00:04:59: Und warum sich das denn noch?

00:05:01: die Anbieter spricht, die Private Market Portfolio und von Gesellschaften antun steht ja auch noch auf dem anderen Blatt.

00:05:08: Ich glaube auch immer wieder wird ja gesagt, dass Bildung noch fehlt.

00:05:11: Also bei Finanzberatern, bei Worthmanager und so da muss noch ganz viel Education betrieben werden.

00:05:16: ich glaub das ist auch wahr.

00:05:17: Ich glaube es wird aber auch ein bisschen als Ausrede genommen, dass dann doch nicht so richtig der Vertriebserfolg da ist weil ich glaube einfach das Interesse ist auch nur so bedingt da weil auch manche einfach den Mehrwert nicht sehen.

00:05:27: jetzt in der Welt wo du wieder fünf Prozent plus in Staatsanleihen kriegst die liquide sind um morgen verkaufen kannst musst Du halt schon auch erklären können warum du jetzt vielleicht sieben Prozent Private Dept reinpackst, wo du nicht raus kannst.

00:05:39: Wo du nicht weißt ob es dann Gating gibt etc.

00:05:41: Also auf jeden Fall würde ich aber sagen das ist eine spannende Folge.

00:05:45: Das ist jetzt ne Stunde Gespräch.

00:05:46: deswegen sollten wir's nicht zu viel strecken.

00:05:48: Ich glaube es lohnt sich das durchzuhören.

00:05:49: also selbst wenn man es auf einem Arbeitsweg nicht schafft vielleicht auch noch den Rückweg nochmal die zweite Hälfte vom Panel sich anzuhören weil da sehr interessante Perspektiven von dem Verteilnehmern sind.

00:05:57: So sehe ich das auch.

00:05:59: daher wünschen wir jetzt mal gute Unterhaltung.

00:06:00: gibt uns auch für die Langstrecke mal fünf Sterne.

00:06:03: Vielen Dank Christoph, an dich.

00:06:06: Du warst da ja mein Co-Moderator und hier geht's jetzt los!

00:06:18: Beginne ich mal mit Friedrich.

00:06:19: Friedrich, mit welcher Erwartung kommen Anleger wenn sie eigentlich erstmals über Private Markets sprechen?

00:06:25: Und was muss man denn da vielleicht auch hier und damals so recht rücken?

00:06:29: Im Family Office Kontext ist es so dass wir sehr häufig konfrontiert sind mit Familien die in der Vergangenheit bei klassischen Privatbanken unterwegs waren sehr häufig das klassische Sechzig-Vierzig-Liquide-Portfolio genutzt haben und das häufig auch noch über mehrere Privatbanken verteilt.

00:06:50: Und die zwei Fragen, die dann immer kommen ist für brauchen jemanden der uns eine gesamtheitliche Asset Allocation erarbeitet also nicht mehrere Töpfe sondern wirklich einen gesamthaften Blick und dann aber schon teilweise durch Presse aber auch durch andere Informationsquellen dieses Thema Private Markets in der Vergangenheit in den letzten Jahren vor allem immer stärker in den Vordergrund gerückt ist.

00:07:12: Da herrscht aber häufig noch viel Unverständnis und man muss erst mal ein bisschen edukaten, um die Leute dahin zu bekommen.

00:07:24: Wir verfolgen ja einen sehr starken Endowmentansatz.

00:07:26: also Contora ist... wir haben Mandanten wo so siebzig Prozent der Assets illiquide angelegt sind.

00:07:33: Und das muss man aber mit den Familien gerade wenn Sie eben aus einem rein liquiden Kontext kommen erstmal im Detail besprechen und ihnen die Vor- und Nachteile vorführen.

00:07:44: Also eben auch ganz klar machen, was es bedeutet wenn ein Großteil des Vermögens ihr Liquid angelegt ist und die Cashflows entsprechend aussehen.

00:07:54: Und das braucht manchmal ein bisschen Zeit bis wir an den Punkt sind.

00:08:00: Siebzig Prozent ist natürlich eine Menge.

00:08:01: also es wird nachher auch noch eine Frage geben wie die Allokation so ist.

00:08:04: ich glaube so hoch geht's bei uns nicht in der Umfrage Das kann ich schon mal vorwegnehmen Ist auch

00:08:09: ein Extremfall, muss ich sagen.

00:08:10: Also das ist jetzt nicht die Norm.

00:08:11: aber wir haben natürlich vielleicht noch ganz kurz... Da kommen wir vielleicht bitte auch nochmal zu.

00:08:16: bei Großvermögen ist es eben auch möglich weil die dreißig Prozent dann immer noch ausreichen um den Bedarf zu decken.

00:08:25: Welche Aufgabe müssen denn Private Markets in einem Vermögen erfüllen damit du sagst hey dafür lohnt sich überhaupt die zusätzliche Komplexität?

00:08:38: Ich glaube man muss ein bisschen anders formulieren.

00:08:41: Ich kann rein über liquide Instrumente den Gesamtmarkt gar nicht abdecken.

00:08:47: Also wenn wir uns anschauen,

00:08:48: Europa

00:08:50: vor allem Deutschland ein Großteil der Wertschöpfung findet in nicht gelisteten Unternehmen statt.

00:08:57: also allein deswegen wenn ich an bestimmten Wertschüpfungen teilnehmen möchte, partizipieren möchte muss sich über Private Marketsinstrumente gehen.

00:09:06: Das andere Thema ist natürlich die Frage der Korrelation.

00:09:12: Also finde ich Instrumente, das muss nicht unbedingt Private Equity sein, es kann auch musikrechte Litigation Rights sein, das können absolute Return Strategien sein.

00:09:23: Wie kann ich einen Teil meiner Performance entkoppeln von der klassischen Marktbewegung und so eine breitere Diversifizierung und letztlich ein besseres Rendite-Risiko-Profil erreichen?

00:09:33: Christoph, lass uns auf die erste Frage gehen.

00:09:35: Oder vielleicht schätzt ihr auch mal einen Private Markets für immer mehr Anlegerfortschritt oder Vertriebserzählung?

00:09:42: Lieber Patrick!

00:09:44: Wie wird das Votum ausfallen?

00:09:46: von klarer Fortschritt über grundsätzlich sinnvoll aber mit Grenzen vor allem ein Vertriebsthema für Privatanleger eher ungeeignet?

00:09:54: Ich denke es ist auch ein Vertrieben sehr stark weil ich Aus der Erfahrung von der Union kann ich nur sagen, dass es... Der Berat ist die wichtigste Schnittstelle bei dem Thema.

00:10:04: Er muss halt hier Aufklärung beim Kunden geben, er muss passende Kunden finden und bei uns das ist ein reines Beratungsthema.

00:10:10: also wir sehen wie Private Markets als Beratungsthema nicht sagen über eine Klickstrecke bei uns ganz klar im Fokus für vermögende Kunden Und da gehört es mit dazu einfach als Thema Lass uns mal das Ergebnis anschauen.

00:10:26: Grundsätzlich sinnvoll, aber mit Grenzen.

00:10:27: Das ist natürlich so ein bisschen Wischiwaschi... Aber gut!

00:10:35: Patrick, ihr verkauft Private Markets über die Volks- und Reifeisenbanken und bei eurem Infrastruktureltiff sogar ohne Mindestanlage-Summe?

00:10:44: Wo ziehst du denn in Linie?

00:10:46: welcher Kunde soll dieses Produkt denn nicht

00:10:48: bekommen?!

00:10:49: Also diese Nicht-Ministernlage, das ist eher Marketing sag ich mal.

00:10:54: Wir sehen schon dass für vermüllende Kunden die ein gewisses Vermögen mitbringen also kann ab fünfzig tausend vielleicht sein hunderttausend und dann nur als kleines als reines Beimischungsprodukte.

00:11:03: wir haben so einen Finanzhaus wo wir unterschiedliche assetglassen abbilden.

00:11:07: da sollen so alternative Anlagen wo auch Private Market dazu gehören je nach Risikoneigung so fünf bis fünfzehn Prozent ausmachen.

00:11:15: also wir sehen es als Allokationsbaustein.

00:11:18: Beratung ist ganz wichtig im Vordergrund.

00:11:20: Es muss zum Kunden passen, es muss zu der Anlage Dauer auch das Kunden passend weil wir haben ja hier sehr lange lange Lager dauern und von dem her ist ein Thema wo ich zwar eine Mindestsumme nicht habe aber wir müssen auch gucken die Beratungen ist aufwendig.

00:11:36: Der muss mit den Kunden sprechen und ich glaube ich einen Euro-Sparplan abschließe weiß ich nicht ob da dann so ein sinnvoller Return an ist.

00:11:43: für den Berater Julian, beneidest du den Kollegen von Union Investment quasi einer Vertriebskraft und der Geländegängigkeit der Produkte, dass da jetzt jeder rein darf?

00:11:57: Nein.

00:12:00: Aus den eben schon eingeprochenen Gründen.

00:12:03: wir sind in einer Phase, in der die Endkunden noch nicht über die Intuition und das Wissen verfügen, leichtgängig vertreiben zu können.

00:12:13: Ich finde es immer lustig, weil immer das Stichwort Komplexität fällt.

00:12:16: Also Private Equity ist ja eigentlich die simpelste Anlage von seit.

00:12:19: Menschen gedenken also alles was dann danach kam mit irgendwie den Derivaten.

00:12:23: Man verkauft auch Bonus-Zertifikate bei der Bank.

00:12:26: und hat irgendeiner von euch schon mal eine Down and Output Option OTC getradet?

00:12:29: Ich glaube nicht!

00:12:32: Die Dinger, die da enthalten sind so kompliziert dass ich mir lustig finde, dass das dann als etwas einfaches wahrgenommen wird Also die Beteiligung an irgendeinem unternehmerischen Event über Eigenkapital und die Partizipation am Erfolg ist ja eigentlich eine ziemlich simple Form.

00:12:46: Der Kunde ist noch nichts gewohnt, das heißt also man muss der sehr viel educativen Aufwand betreiben Und natürlich habt ihr eine Platzierungskraft, die hundert Lichtjahre von uns entfernt ist.

00:12:56: Das hilft aber nicht wenn der Endkunde keine organische Nachfrage empfindet und bis er die empfindets muss er eben Erfahrungen sammeln.

00:13:03: das heißt wir sind noch im sehr frühen Stadium bis es so eine Art auch Pull-Mechanismus des Marktes gibt.

00:13:09: So wie machen sie anders?

00:13:11: weil wir bei uns erst ab zweihundertausend Euro anfangen.

00:13:13: also bei uns lohnt es sich noch den einzelnen Investoren über viele Gespräche davon zu überzeugen.

00:13:19: Für so ein absolut kleines Produkt ist das glaube ich noch nicht die richtige Phase, in der wir es jetzt befinden.

00:13:25: Gibt es eine Strahlkraft, die aus dem Retail-Vertrieb jetzt in dein Geschäft mit reinstrahlt?

00:13:33: Also erfreust du dich jetzt auch stärkere Nachfrage weil die Private Markets so medial ja ständig durchs Dorf getrieben werden?

00:13:43: Wenn du mich auf einen wort fest nageln würdest auch da nein.

00:13:47: Natürlich hilft es grundsätzlich, dass das als etabliertes anlageinstrument mehr in den vordergrund gerückt wird und dafür marketing bejes investiert werden mit irgendwelchen rap videos Die ich nicht bezahlen würde.

00:13:59: Das problem ist aber oft.

00:14:00: Das ist so eine art negative korrelation zwischen einer öffnung der markte gibt.

00:14:03: also wenn dann der retakeland was macht dass man dann oft denkt ja gut wenn die welle dar schon angekommen ist Dann ist der trend eigentlich vorbei.

00:14:09: So dagegen wäre ich mir ein bisschen weil es hat hier nichts mit trenn zu tun Und insofern glaube ich, dass da auch positive Effekte für uns alle dabei sein können.

00:14:19: Das Thema was wir heute haben ist ja auch quasi die Schattenseite der LTIV-Konzeption wie sie am Markt passiert ist und ich lebe es ein bisschen in der Sorge und deswegen habe ich ja auch bei euch im Podcast neulich meine kritische Stimme wieder erhoben das dort Kunden jetzt erstmals in Private Markets Produkte beraten oder böse gesagt gelockt werden die dann eine Erfahrung machen die sich vielleicht auch verbrennt.

00:14:42: Wir haben das nach dem Jahr, wir haben das Nachzweiteracht gesehen.

00:14:44: Da gab es gewisse Themen, da war der Kunde so genervt von, weil seine Erwartungen so enttäuscht wurden.

00:14:49: Das dauert Jahre oder vielleicht klappt es auch nie.

00:14:52: und wenn du heute einem Grafik-Designer aus Kassel für dreißigtausend Euro so ein Elte verkaufst mit zwölf Prozent Renditeversprechung und in fünf Jahren sitzt er auf seinen zwei Komma sieben Prozent Netto Rendite pro Jahr Dann kann ich den in fünfzehn Jahren, wenn er vielleicht auch mal zweihunderttausend machen könnte nicht mehr ansprechen.

00:15:06: Weil der wird nur erinnern.

00:15:08: Nee, nee, bleib mir los weg mit dem Mist habe ich schon einmal gemacht da kommt nichts heraus.

00:15:11: Insofern das meine ich mit positiven und negativen Effekten für unser Geschäftsmodell.

00:15:15: jetzt

00:15:15: also war die Apollo Eins Mission von Trade Republic.

00:15:18: Also ein Euro in Apollo investieren Bärendienst für die Branche ein Stück weit?

00:15:23: Ja!

00:15:24: Ich denke dass das mit dem Schritt in den Retailmarkt und der Art und Weise wie nicht alle aber viele Produkte konzipiert wurden halte ich das für den größten Reputationsschaden dieser Branche.

00:15:35: Wir haben nach der heuschrigen Diskussion von Winterfering uns wirklich viel Mühe gegeben, den Leuten den konstruktiven Effekt auf ein Portfolio zu verdeutlichen.

00:15:44: Warum das was Gutes ist?

00:15:46: dekoreliert, warum es stabilisiert.

00:15:49: Und das hat Jahre gedauert bis wir eine Art Zutrauen des Kunden hatten auch bei uns wirklich viel zu investieren.

00:15:55: und jetzt habe ich den Eindruck dass es sein kann, dass die mediale Begleitung des Ältestes bei der Gründung, die ja sehr positiv war in ein zwei Jahren stark kippen wird wenn raus kommt naja gut Die Produkte kosten dich zweieinhalb Prozent pro Jahr und du hast ne Netto-Rendite von zweieineinhalb pro Jahr.

00:16:09: Das ist irgendwie Kokolores.

00:16:10: also nach Enflation ist nichts und dann muss sich wieder ein Geist in die Flasche stopfen den Ich nicht rausgelassen hab.

00:16:16: Und darauf bereite ich mich, Thierab heute schon so ein bisschen vor.

00:16:19: Und da ist aber die Narbe doch noch.

00:16:21: Holland Immobilien und ein paar Schiffe hat ja auch eine Narbe hinterlassen, besonders hier in Hamburg

00:16:25: oder?

00:16:25: Und wie?

00:16:25: Und du siehst ja auch an der Nummer... Ich habe manchmal Sparkas ne Vorstellung getroffen, die sagten bleiben Sie mir bloß weg mit diese.

00:16:30: was haben Sie da gegen BHN-Coca-Gee?

00:16:32: Was wir gar nicht haben!

00:16:33: Aber das ist ja nur eine Struktur.

00:16:35: Nur der Umstand dass sie darin Filmfonds hatten, Schiffe hatten, welche Holland, forty seven Fonds von einer in Palmalia ansässigen Emissionsbude.

00:16:44: Die haben die Struktur gehasst.

00:16:46: Das heißt, wenn du Pech hast der LTIF ist ja eine grundsätzlich gute Rechtsstruktur.

00:16:50: Nur die emotionale Korrelation mit dieser Innovation könnte ziemlich nach hinten kippen Wenn Leute sagen Ja aber da wurden wir Versprechungen gemacht, die nie eingehalten werden.

00:17:00: das halte ich für ein systemisches Risiko.

00:17:03: Aber Du hast ja gerade den LTIFIBE schon angesprochen.

00:17:05: Ich habe mal die letzten Zahlen von SCOPE gesucht, im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig kam hundertdreizehn neue LTIFS hinzu.

00:17:11: Sechsundfünfzig Gesellschaften haben erstmals einen aufgelegt, wenn wir jetzt mal hundertreizehn neue Produkte in einem Jahr nehmen.

00:17:18: Wie trifft man da als Vermögensverwalter überhaupt eine belastbare Auswahl?

00:17:20: Christian also welche welche drei Prüfungen muss man da machen?

00:17:25: Nicht dann betrachtet muss man eigentlich sagen das ist unmöglich deine seriöse Auswahl zu treffen weil man ja in jedem Fall eigentlich immer zu einem gewissen Grad eine Blackbox einkauft.

00:17:34: allein schon deswegen war ich ja mich auf viele Jahre mit einem Produkt müsste, wo ich gar nicht weiß was werden im Laufe der nächsten Jahre einkaufen.

00:17:44: Welches Team wird in fünf Jahren hier noch gestalten?

00:17:48: Ich habe ja quasi auch auf dem Weg in den nächsten Jahren eine viel größere eigentlich Unsicherheit als wenn ich ein liquides Produkt einkaufe weil das kann ich wieder verkaufen wenn ich das Gefühl habe ich hab ihren Portfoliomanager da wurde durchgewechselt hat ne neue Investmentphilosophie das gefällt mir nicht mehr.

00:18:03: raus damit Das kann ich ja gar nicht.

00:18:05: Insofern, ich bin dort sowieso im Blindflug und selbst die Bestie Due Diligence auf der Welt rettet mich nicht davor dass drei Jahre später die Welt anders aussieht und ich kann dann nicht mehr reagieren.

00:18:15: insofern ist das in der Tat ein Hemmschuh, der glaube auch erklärt warum sich Asset Manager überhaupt so schwer tun solche Produkte zu allokieren, obwohl es ja inzwischen Evergreen Strukturen gibt.

00:18:28: Die technische Ideale wären um sie beispielsweise in eine Vermögensverwaltung aufzunehmen.

00:18:33: Es macht ja trotzdem keiner oder fast keinen und dort wo es die Möglichkeiten gibt das zu tun werden diese Vermögen Verwaltungsstrukturen nicht besonders intensiv nachgefragt.

00:18:44: also ich will jetzt auch gar nicht die Runde sprengen oder so einer vollkommen Desillusionierung kommen.

00:18:50: aber ich habe das Gefühl eigentlich ist der Ballon L-Tif zwei Null ein bisschen geplatzt glaube ich, es gibt hier und da ein paar Restanten aber so richtig überzeugend durchgestartet ist das nicht.

00:19:01: Und auch wenn wir bei Warburg auch durchaus einen älter Farben den wir jetzt mal quasi ins Schaufenster gestellt haben... Ich komme ja von der liquiden Seite und ich sehe eigentlich seit Jahrzehnten dass man sehr erfolgreich auch nur mit liquiden Assets tolle Portfolios bauen kann.

00:19:16: Das einzige Problem ist zwischendurch muss man die Zähne zusammenbeißen.

00:19:20: Und dann ist es eigentlich eine Frage, habe ich vielleicht Kunden die sind emotional so schwer dass das bei denen eine gewisse Beimischung von von Private Market sinnvoll wäre um die scheinbare Wohler reduzieren?

00:19:33: und Dann sind das vielleicht kundengruppen die man darauf ansprechen kann.

00:19:36: jeder Kunde der aber eigentlich so einen Horizont von zehn zwanzig Jahren hat.

00:19:40: Der weiß er braucht das Geld in achtzehn Monaten nicht.

00:19:43: dem kann man eigentlich auch sagen Wenn die Welt nicht untergeht, bist du auf der liquiden Seite gar nicht so schlecht aufgestellt und wenn sie untergeht werden Private Markets auch nicht funktionieren.

00:19:53: Du siehst es nur nicht in dem Moment im Papier

00:19:55: Aber wie schaust du denn dann auf?

00:19:58: jetzt nehmen wir mal so unternehmen Eine Space X, die super lange privat waren und mit ein bis fünf Billionen oder was es war an die Börse ging.

00:20:05: Jetzt ist eine Entropic immer noch in der Diskussion.

00:20:08: bei allen KI wird uns alle in Ruinen treiben und Diskussion beiseitegewischt mit zwei Billonen auf einer Liquid, wenn die dann mal liquide sind.

00:20:16: das muss man erklären wie viel Verdoppelungspotenzial da noch drin ist.

00:20:20: Das halte ich für unwahrscheinlich, dadurch dass das heute immer mehr privat ist geht auch viel der Wertschöpfung mehr auf diese Seite zwangsläufig,

00:20:26: oder?

00:20:26: Genau.

00:20:27: Aber es zwingt ja keiner später auf der liquiden Seite genau die Werte zu kaufen.

00:20:32: Also klar... Ist

00:20:33: jetzt nicht so ein gutes Geschäft bei denen genannt?

00:20:35: Nein

00:20:35: ich habe auch immer dagegen gehalten.

00:20:37: Das ist dann die Aufgabe eines Asset Managers hier sinnvolle Entscheidungen zu treffen.

00:20:41: und ja man verpasst Performance auf der quasi Private Equity-Seite im Private Bereich.

00:20:48: aber nicht jedes Investment ist später einen Anthropic oder SpaceX da geht doch viel in die Hose Insofern und auch nicht jeder Fonds wird später toll performen.

00:20:57: Ich habe ja immer die These, dass gerade in dem Bereich Selektion fast wichtiger ist als Allokation?

00:21:03: Wenn du das Thema Selektion ansprichst ich hatte einen Vermögensfall dann auch mal neulich gesprochen der auch sagte wie du sagtest es alles so undurchsichtig.

00:21:11: Auch die Daten muss man sagen sind einfach gar nicht so umfangreich tief gehen mitunter auch schwer vergleichbar in dem ganzen Segment, dass er eigentlich sagte der Partner ist viel wichtiger noch als auf der Liquidenseite.

00:21:22: Das kennt ganz viel auch mit Trust zusammen weiß nicht wie schaut da die Runde rein auf die These?

00:21:28: Also das ist genau so und da gibt es auch tatsächlich Daten zu die uns das zeigen.

00:21:33: wir haben wenn wir uns die Performance-Dispressionen anschauen zwischen geringstem also schlechtes im Quartier und bestem Quartil.

00:21:43: Wenn wir uns die liquiden Esseklassen anschauen, ist die Dispersion relativ klein.

00:21:48: Das heißt das ja auch der Grund warum man sagen könnte aktives Management brauche ich fast nicht.

00:21:53: Ich zahle drauf für etwas wo ich am Ende doch eigentlich nur im Durchschnitt lande.

00:21:58: wenn mir auf der anderen Seite in Private Markets jemand sagt also ich habe irgendwo vor kurzem gehört ich hab hier den private markets ETF der bildet den durchschnitt das will ich gar nicht dass es grauenhaft.

00:22:10: Also wenn ich den Durchschnitt im Private Equity bekomme, dann kann ich auch einfach in den MSCI World investieren.

00:22:17: Weil dann ist die Performance in etwa gleich.

00:22:18: Wenn ich die Prämie auf die Illegwidität, die ich haben will... Managers Selection ist nicht einfach nice to have sondern gerade in den illiquiden Essigklassen ist eigentlich der entscheidende Faktor würde ich sagen.

00:22:34: Ich

00:22:34: wollte nur eine Sache gern ergänzen, weil wir das ganz viel mit Privatbanken und Vermögensarbeiter diskutieren.

00:22:40: Die sich jetzt in der Phase befinden.

00:22:41: mache ich das jetzt auch oder will ich da jetzt wie mitspielen?

00:22:44: Oder nehme ich dein Produkt auf ein Charakter?

00:22:47: diese Diskussion dem wir alle immer wieder hervorheben müssen ist dass Private Equity kein Substitutiven Anspruch hat.

00:22:54: Wir ersetzen nicht die Aktie.

00:22:56: Ja die aktie kann Dinge die kann private equity nicht.

00:22:59: Mit der kannst du tränen mit der kannst Du Risikoneigung sehr kündlich steuern.

00:23:03: Der Unterschied ist, und das hast du ja auch erwähnt.

00:23:06: Private Equity ist ein additives Instrument in Aktien.

00:23:10: In dem Jahr war es in Deutschland, wie viele Unternehmen an der Börse?

00:23:12: Siehundertsächzig Stück heute noch vierhundert.

00:23:15: Das heißt die Aktie wird immer mehr zu einem Instrument mit dem ich teilnehmen kann an tendenziell supranationalen Großkonzernen.

00:23:23: Und das ist toll!

00:23:24: Versicherungen, Versorger, Banken, Arschviel-KI so finde ich super.

00:23:30: Wir machen Small Cap Biod, da ist keine einzige Versicherung.

00:23:32: Keine Bank, kein KI!

00:23:34: Da sind welche Babyklamotten hier schon aus Holland.

00:23:35: oder ein portugiesischer Frozen-Fishfood-Hersteller?

00:23:38: Der ist sechzig Millionen Euro wert.

00:23:39: der ist seit hundert Jahren eine Familie in Hand.

00:23:41: den kriegst du an einer Börse gar nicht.

00:23:42: das heißt ich sage nur Leute wir treten nicht gegen die Aktie an und auch dieses Rendite Argument willst Du noch geiler verdienen.

00:23:49: deswegen macht PE ist Unsinn.

00:23:51: man muss sich überlegen ob man aus einer anderen Art rendite Quelle und zwar das operative Handwerk über Majority Deals partizipieren möchte an diesen Privatunternehmen.

00:24:01: Das ist eine taktische Überlegung, so das muss ich immer wieder mal erwähnen an der Stelle weil immer der Eindruck entsteht dass wir den Aktienmanager was weg nehmen wollen, das tun wir gar nicht.

00:24:11: und dann warum gibt es kein Astorius Altif Small Cap Buyout Managed by Union und Patrick?

00:24:20: Kann ja noch wehren.

00:24:21: Ich habe jetzt noch neun, dreißig Minuten.

00:24:24: Nein wir wurden auch angesprochen ob wir ein L-Tiff machen möchten und ich fand das eine super Idee.

00:24:27: Wir sind zwölf Jahr als erste AFM Mannbieter in Deutschland gegründet worden um diese Märkte zu öffnen.

00:24:32: Das heißt wir hatten ja so einen Pionier Gedanken dass das was Gutes ist und deswegen finde ich die L-TIF Struktur auch etwas Gutes.

00:24:37: Dass man sagt die Aufsichtsbehörden unterstützen das alles gut!

00:24:40: Das Problem war dass die Parteien die mit uns ein L Tiff machen wollten eine Wunschliste hatten wie der aussehen soll.

00:24:47: Und ich hab ja auch immer wieder gesagt, ich weiß nicht ob ihr die kennt.

00:24:49: Es gibt so eine Simpsons-Folge mit Homer Simpson wie ihr seinen unbekannten Bruder kennenlernt der ist Autohiersteller.

00:24:54: Er sagt was zu Homer du bist ein Mann des Volkes.

00:24:56: Du machst mein nächstes Modell und dann baut Homer'n Auto Mit Glaskuppel und Cup Holdern hat aber den Motor vergessen und so.

00:25:02: Genauso sahen diese Wunschliste aus.

00:25:04: Die wollten vorne etwas verdienen und laufen und wollten dass da Redemption drin ist alle drei Monate.

00:25:08: Leute wenn ich das so baue Dann kommt nur noch Schrott bei raus.

00:25:11: Das Problem ist nur wegen der Performance.

00:25:13: werden sie mich anrufen?

00:25:15: Ihr sitzt auf euren Bestandsvergütung Und das mache ich so nicht.

00:25:19: Ich hatte nur den Eindruck, dass das dominante Design des Ailtiffs wie immer wenn neue Produkte eine Pionierphase haben stark vertrieblich konzipiert waren weil man versucht hat das Ding so zu basteln die Vertriebe da Bock drauf haben es zu verkaufen und sowohl Gehr als auch mit Economics zusammen.

00:25:37: was verdient ihr damit?

00:25:39: Da Geld nicht auf Bäumen wächst habe ich gesagt Leute ich habe keine Lust ich komme da an geiselhaft Weil auch von Asturis wird irgendein L-Tip umbeauftauchen.

00:25:47: Und das möchte ich nicht, weil das was ihr da jetzt verkauft ist aus meiner Ansicht ein Reputationsrisiko oder ein Enttäuschungsrisiko.

00:25:54: Wir haben es geschafft die letzten vierzehn Jahre zwölf dreizehn Prozent pro Jahr netto zu verdienen.

00:25:59: Das geht!

00:25:59: Das kann man machen aber nicht wenn man sich vorn und hinten überall noch bedient, weil dann wird das irgendwie dünner.

00:26:05: Lasst uns mal kurz einen Blick auf die Umfrage machen.

00:26:08: Wo liegt heute der eigentliche Vorteil?

00:26:10: sehr großer Vermögen bei Private Markets?

00:26:14: Es sind die direkten Investments und Co-Investment, bessere Selektionen.

00:26:19: Und Co ist weit abgeschlagen.

00:26:21: Zugang zu den besten Managern auch nur mit zehn Prozent.

00:26:24: Überrascht euch das?

00:26:26: Einhelliges Kopfschütteln!

00:26:30: Also ich finde es gut weil... Wie auch in der Runde schon gesagt, man kann sich an holländischen Babywindeln oder was war das?

00:26:37: Babykleidung herstellen also kleine Unternehmen und Deutschland besteht ja aus dem Mittelstand.

00:26:41: Also sind die Treiber der Innovationen, Treiber dieser Wirtschaft hier mit den meisten Angestellten auch Und sich an solchen Firmen zu beteiligen geht halt nur auf den Privatmärkten.

00:26:50: Wir haben immer mehr eine Konzentration auf dem Aktienmarkt.

00:26:52: Tendenziell gehen ja die Anzahl der Aktiengesellschaften zurück.

00:26:55: Es werden immer größere Unternehmen Und da gibt es jetzt auch in den Möglichkeiten, viele Geschäftsmodelle zu investieren die man an der Börse nicht bekommt.

00:27:02: Vielleicht auch reine Themen wie wir mit unserem Infrastruktur.

00:27:06: LTIV haben auch sehr spezialisierte Sachen also sehr dezidiert in einem Bereich sei es Hubschrauber-Dienstleistungen oder irgendwelche Unterseekabel.

00:27:16: Also das sind sehr spezielle Themen.

00:27:18: die kann man an einer Börsee nicht spielen und das ist halt ein Vorteil dem er da auch mal spielen kann.

00:27:24: mehr rauszuholen über Selektionen, was man halt am breiten Aktienmarkt nicht mehr so einfach darstellen kann.

00:27:30: Ja also als alter Berater würde ich jetzt bemängeln dass die Antwortmöglichkeiten nicht ganz trennscharf sind oder Misi wie wir sagen würden.

00:27:39: Ich gebe dem total recht, also am Ende ist es Zugang direkt Investments, co-investments.

00:27:44: aber ich glaube es ist letztlich auch zum Teil zumindest die bessere Selektion.

00:27:50: Also wenn wir, ich glaube das Wort Demokratisierung dieser Essigklasse fällt dann immer gerne häufig und mit Demokratisierung wird immer der Zugang gleich gesetzt so Ich kann jetzt auch PI machen.

00:28:03: Die Frage ist halt wie?

00:28:05: Ich muss irgendwie zick Strukturen dazwischenschalten, die kosten enorm viel Geld, wie wir gerade gehört haben Und bringen mir am Ende nicht soviel.

00:28:13: Ich glaube schon dass der Vorteil bei Großvermögen häufig immer noch eine andere Form von Zugang ist.

00:28:21: Also jetzt gerade aus unserer Perspektive eines letztlich Funselektors oder Manager-Selectors, in welche Forms komme ich rein und zu welchen Konditionen komme ich?

00:28:33: Dann ist es nicht unbedingt nur die direkte Investition sondern kann es durchaus auch schon Zugang zu anderen GPs, zu einer breiteren Anzahl an GPs einen Zugang über wichtig, die Fähigkeit selbst über Vintage und GPs zu diversifizieren.

00:28:51: Und nicht abhängig davon sein dass ich einen Dachformmanager habe der das für mich übernimmt.

00:28:56: Ich würde sagen da schon auch immer noch gewisse Vorteile stecken, die einfach aufgrund der Ticketgrößen bei kleineren Vermögen nicht möglich sind oder sich nicht lohnen weil die Strukturkosten dann irgendwann den Vorteil auffressen.

00:29:08: Find' ich ein sehr spannender Punkt!

00:29:10: Ich würd nochmal auf eins zurück was wir davor als Thema hatten nämlich Du hast die Dispersion angesprochen zwischen dem obersten Quartier, dem untersten quartier und auch der der Wichtigkeit einer Brand oder das Partners muss man sozusagen.

00:29:21: Ich habe noch mal geguckt.

00:29:22: im ersten halbjahr, zwei tausend sechsten zwanzig waren bei Pitchbook mehr als achtzig Prozent des eingesammelten Private Equity also ging es nur am PE.

00:29:29: Kapital ist in Fonds mit einer Zielgröße von über einem Milliarde geflossen.

00:29:33: wenn wir jetzt auch über Demokratisierung sprechen du hast ja den Begriff den glaube ich keiner in der Runde mehr hören kann gesprochen.

00:29:39: gleichzeitig konzentriert sich das Geld aber immer Stärke auf große Fonds.

00:29:43: entsteht da nicht, gerade auf einer Anbieter-Seite neue Fürstentümer um auch den Titel aufzugreifen?

00:29:49: Ich würde sagen ja.

00:29:52: Die Frage ist ob die Fürstantümer am Ende auch die Performance dann bringen können.

00:29:57: langfristig also ich glaube auch da wir sind das was ich vorhin meinte mit will ich im Durchschnitt liegen im PI Markt.

00:30:06: Da können wir vortrefflich zwei Stunden darüber diskutieren, ob ein Fonds der...

00:30:10: Wir haben noch drei und dreißig Minuten.

00:30:13: Ich halte mich kurz, aber wie ich multi-Milliarden schwer ist, ob der dann noch die Performance bringen kann, also ob er überhaupt genug Ziele findet?

00:30:25: Und ob das meine einzige Wette im PI sein sollte oder ob ich das zumindest noch Anreichere durch Trüffel durch kleinere Fonds, noch stärker sehen wir das zum Beispiel auf der VC Seite.

00:30:38: Also ein VC-Fond, der fünf, sechs, sieben Milliarden einsammelt.

00:30:44: Da habe ich teilweise Schwierigkeiten zu glauben dass der die Performance bringt, die er mir verspricht.

00:30:49: ganz einfach deswegen weil ich mich frage wo er die Assets finden will in die rein investieren möchte.

00:30:54: also wann ziehst du einen kleinen Spezialisten dann im großen Namen vor?

00:30:59: Das kommt drauf an.

00:31:07: Ich glaube, es ist am Ende ähnlich wie in einem Corsette-Light-Ansatz.

00:31:12: Auch hier kann ich letztlich eine bestimmte Bereiche im illiquiden Bereich abdecken durch große Spieler.

00:31:21: Ich will aber trotzdem auf bestimmten Themen machte Sinn in kleinere Spezialisten zu investieren mit kleineren Formvolumina.

00:31:31: Ich würde das nur gerne kurz ergänzen.

00:31:32: Eine Entwicklung in der Private Equity-Branche, die relativ ungewöhnlich ist.

00:31:36: Ist das viele der großen Kapitalsammelstellen sich... ich weiß nicht, wahrscheinlich aus persönlicher Bereicherung an die Börse geworfen haben?

00:31:44: Und es war ja so lustig, weil Private Equities ja private, weil das alles private war.

00:31:48: Das heißt, es gab kein Unvista, kein Bloomberg und meine Oma hat immer gesagt, wer nichts weiß muss alles glauben!

00:31:54: Die konnten alle behaupten, sie sind der beste Fonds der Welt, weil sie waren kaum wieder legbar wenn man nicht wirklich die Daten hatte.

00:32:00: Jetzt sind die alle in der Börse, das heißt sie haben einen sehr hohen Transparenzgrad bei sich importiert und müssen alle drei Monate irgendwelchen Analysten mit Schaumfuhrmund erklären wie Sie bitte weiter zwanzig Prozent pro Jahr wachsen wollen.

00:32:12: Also was tun Sie?

00:32:13: Sie sammeln Geld wo Sie können!

00:32:14: Der einzige KPI den wir haben ist Acid Wachstum.

00:32:18: Was das in zehn Jahren bringen wird, ist den aktuell ziemlich egal.

00:32:21: Die wollen nur diesen Analyster stilllegen.

00:32:23: So wenn ich dann genau diese Markennamen als Grundlage von diesem LTFC denke ich Leute Da treffen sich zwei Parteien, die zwar ein gemeinsames Problem lösen wollen und das heißt Sales.

00:32:33: Aber die Performance, die sie in den Achtzigern mal gemacht haben, die werdet ihr heute nicht mehr sehen?

00:32:38: Ja der Bain Report im Mai kam ja raus mit der Tese.

00:32:41: zwölf ist die neue fünf.

00:32:43: früher konnten die mit fünf Prozent KGAR aufs Ebitda also Gewinnwachstum jährlich irgendwie plausibler Renditen erzielen.

00:32:50: Heute müssen Sie ihr zwölfs schaffen.

00:32:51: nun mal im Vergleich Im DAX haben wir was vier bis sechs Prozent da ist zwölft ziemlich hart Und das müssen die erst mal zeigen im Milliardenbereich.

00:33:00: Insofern also auch bestätigend, wir hören auf Fonds überhaupt anzugucken wenn über eine Milliarde groß sind weil da sehr viel Geld, sehr seltene Transaktionen jagt und dass einfach arschsteuer ist.

00:33:12: Also genau zu dem Punkt.

00:33:14: ich glaube viele PI-Fonds sind letztlich zu... Früher waren die incentiviert über den Carry Das sind die kleinen.

00:33:24: jetzt sind es einfach Fee Generators und Feed Generation heißt, ich muss mehr Volumen reinbekommen.

00:33:30: Und ganz besonders auffällig ist das auch im VC-Bereich also in die großen GPs.

00:33:36: Ich glaube da kennt man Dyname.

00:33:38: Die suchen ganz aktiv nach kleineren Banken und Distributoren um in den Retail Bereich also effluent und Retailbereich reinzukommen.

00:33:46: Da sehe ich das.

00:33:47: genauso bin ich sehr kritisch und im VC Bereich sehen wir es auch dass die teilweise auf Halde, Fonds einsammeln und Fundraising betreiben.

00:33:57: Weil Sie jetzt eigentlich schon wissen Kerry wird es eh nicht geben dann sammelt ich wenigstens die Vieh ein Und das ist dann problematisch.

00:34:06: Christian is so eine Diskussion wie wir sie führen immer der Beginn einer einer Evolution in Amerika Ist die Allokation der Private Markets und dazu gehören ja nicht nur Private Equity Es gibt's ja auch auf der Rentenseite also Debt Strukturen Die er mitunter auch Sinn ergeben.

00:34:22: deutlich höher wachsen wir hier also gerade erst in etwas rein?

00:34:28: Ja gut, bei Kapitalmärkten sind wir in Deutschland und Europa immer ein bisschen hinten dran gegenüber der angelsächsischen Welt.

00:34:35: Und natürlich wachsen wie offensichtlich in etwas hinein.

00:34:38: aber die Frage ist ob wir in etwas Hineinwachsen was für den Durchschnittsinvestor eine riesen Mehrwert bringt.

00:34:46: Also jeder vermögen Investor konnte auch schon vor zehn, vor zwanzig, vor dreißig Jahren auch in Unternehmen investieren über diverse Vehikel im Private Equity-Private-Debt Bereich.

00:34:55: das ist ja gar nichts Neues.

00:34:56: Das neue ist eigentlich jetzt die Verpackung LTIF Die versucht es noch mal mehr in die Breite zu drücken und da... Ja das ist was Neues.

00:35:04: aber Aber macht uns das glücklicher?

00:35:07: Das ist eigentlich ja die Frage.

00:35:08: Und wenn ich mich hier so umschauern darunter, habe ich so das Gefühl und das ist das erste Mal ehrlich gesagt bei dem Thema, dass sie so eine leichte Desillusionierung aufzukommen scheint.

00:35:18: Habe ich so bisher in Korra Publikum ehrlich gesagt noch gar nicht wahrgenommen.

00:35:22: Dass es das erste mal ist weiß ich nicht.

00:35:25: Außerdem hast du dir diesen klassischen Heibzeichen gewiesen.

00:35:27: Da muss Patrick auch was

00:35:28: zu sagen.

00:35:29: Das kann ich mir nicht vorstellen!

00:35:30: Ja

00:35:32: also ich finde... Ich bin nach wie vor davon wieder zeugt.

00:35:35: Wir haben mit unserem Forsch schon dreihundertfünfzig Millionen eingesammelt über die letzten zweieinhalb Jahre, wir haben auch schon gute Performance hingelegt mit über sechs Prozent per Anum und dieses Jahr über zehn.

00:35:45: Wir habe hier viele Kunden, viele Berater, viele Banken das gerne machen.

00:35:50: ich muss sagen es ist nicht einfach muss man klar sagen, es ist nicht so der Heilspringer wie man sich das vorgestellt hat und wie Scope-Studien auch dargestellt haben.

00:35:59: Der meiste Run findet eher in anderen Ländern statt wo da auch steuerliche Vorteile gibt.

00:36:02: Das gibt's ja in Deutschland leider nicht.

00:36:05: Das AVD also Altersvorsorgedepot ist meise Achtung jetzt für den Anfang auch noch nicht so sehr der Booster wird erst später kommen.

00:36:11: Es ist

00:36:12: anstrengend, aufwendig.

00:36:14: Aber ich glaube es sind wichtige Allokationsbausteinen und wir haben auf der institutionellen Seite auch schon Fonds und da kriegt der Kunde der Privatkunden die gleichen Investitionen rein wie in den Instimandaten.

00:36:25: also das ist auch ein Riesenthema dass man halt immer sagt okay was kriegen denn Privat Kunden?

00:36:29: Die Privat-Kunden kriegen genau die gleiche Ware.

00:36:31: und das ist glaube ich auch wichtig zu wissen dass man hier nicht unterscheidet zwischen Privatinvestoren und institutionellen Anlegern.

00:36:37: als von dem her.

00:36:39: Ich bin nach wie vor sehr konstruktiv, wie man so schön immer sagt.

00:36:43: Und ich finde das ist ein wichtiges Thema was man auch weiterspielen kann.

00:36:46: Ist nicht für jeden Kunden etwas ganz klar.

00:36:47: und Aussagen wie zwölf Prozent und über Klickstrecken mit drei mal klicken, habe ich dann so ein Ding.

00:36:54: Das hört sich an wie ETF ist aber ein L-Tiff, aber passt schon.

00:36:57: Es ist bisschen schwierig.

00:36:58: also für uns das ganz wichtig.

00:36:59: Eduktion am Berater.

00:37:00: der Berater muss verstehen, muss beim Kunden reinpassen.

00:37:04: Ist ganz wichtig weil wir wollen nicht nachher dastehen und sagen Wir haben da viele Kunden rein beraten die es vielleicht gar nicht vertragen.

00:37:10: Da gab's genügend Fälle in der Vergangenheit.

00:37:12: Das wollen wir nicht.

00:37:12: deswegen ganz klar Selektierte Kunden, am besten Private Banking, Wallsmanagement-Kunden.

00:37:18: Die schon gut aufgestellt sind haben vielleicht sechszig, vierzig, siebzig, dreißig.

00:37:22: Dann noch mal als Beimischen zusätzlich nicht irgendwas ersetzen.

00:37:25: Das sind die Themen, die wir spielen und ich glaube da passt es bei den Kundengut rein.

00:37:28: Aber

00:37:29: Patrick, hilf mir nochmal wenn du jetzt sagst so das ist noch nicht so vorangekommen wie man's vielleicht erwartet hat in der Bereite?

00:37:35: Ich meine dass sich das dauert ja auch ein bisschen bis ich das durchsetze aber der eine oder andere Kunde will vielleicht, der eine.

00:37:42: Trotzdem hakt das noch.

00:37:43: Wo steckt denn der Sand im Getriebe?

00:37:44: Was würdest du den Morgen ändern, wenn es geht?

00:37:47: Also ich bin ja auch für ein CFP, mach' ich bei uns in der Akademie, mache ich auch, sag' ich mal, Educationen für Berater und da fällt mir halt auf dass das ganze Thema noch nicht so verankert ist auch in die Education von Beratern.

00:37:59: Das ist so ein Thema was ich glaube, aber langfristig eher man muss die Berater mehr in diesen Themen auch, sagen wir, unterstützen und sagen, das ist auch ein Thema, was in die Vermögensallokation reinkommt.

00:38:10: Da wollte ich mehr machen.

00:38:11: Also für mich ist der Transmissions-Riemen, sind die Beraterinnen, die das auch dann edukativ verstehen und wissen was es bedeutet für die Allokation beim Kunden?

00:38:20: Und da sehe ich halt den meisten Nachholbedarf auf.

00:38:24: Das ist wichtig für mich.

00:38:25: Aber ist es wirklich nur Wissen?

00:38:26: Ich habe jetzt noch mal eine andere Zahl.

00:38:27: bei dem Global Family Office Report, im Jahr von J.B.

00:38:30: Morgan wurden dreihundertdreißig Single-Family-Office befragt.

00:38:33: Neunundsiebzig Prozent hatten keine Infrastrukturallokationen.

00:38:36: also wo ihr seid in diesem Segment wenn selbst viele ist jetzt nicht in Infrastruktur investiert.

00:38:41: Also was fehlt denn da?

00:38:42: Das ist der Zugang, das kann es ja eigentlich nicht sein glaube ich mittlerweile.

00:38:46: Ist es wirklich nur Wissen oder ist es auch schlicht eine überzeugende Investmentbegründung?

00:38:51: Man muss nur die Zeitung aufschlagen.

00:38:52: Infrastruktur als Thema ist sehr greifbar, wir kommen auch viele Investitionen... Leider

00:38:56: ja!

00:38:57: Ja und damit fängt es schon an ich habe jeden Tag Zeitungen aufschlagern und jeder mit der Bahn fährt oder der Autofahrt hat eine Story Auflager.

00:39:04: also allein von dem Anknüpfungspunkte gibt's genug.

00:39:07: Es gibt aber auch viel Alternativen.

00:39:08: Wir haben gut laufende Aktienmärkte Die ganzen Entwicklungen mit kurzen V-Dips.

00:39:13: Auf der anderen Seite gibt´s wieder Zinsen.

00:39:16: Viele Berater sehen vielleicht am ersten Schritt nicht so den Mehrwert.

00:39:19: Viele sind ja leider sehr jährlich getrieben von ihren Positionierungen.

00:39:25: Und da muss man halt auch die langfristigen Charakter sehen und wenn das halt, glaube ich mir einklang finde dann hat es dann Vorteile.

00:39:30: wie gesagt Es gibt genügend Alternativen und die Berater, Beraterinnen müssen es auch verstehen für sich dass es hilft dem Kunden auch Resilente aufzustellen Auch in Phasen vielleicht wenn die Märkte immer so gut laufen.

00:39:40: Wir sind ja alle sehr verwöhnt Ja und von dem wenn's mal ruckeliger wird Dann gibt's dann vielleicht dort nicht So die die Downsizing.

00:39:47: was wir was wir sehen ja so

00:39:49: Wir sehen, der Elthiff ist mit bis zu ca.

00:39:53: zum Einsteig und dann der Dachfond genauso viel wie bei den Dachfenken.

00:39:58: Wann entscheidet man denn, ob man für einen Anleger ein Dachfon oder eine Direktbeteiligung misst?

00:40:04: Wie geht man davor?

00:40:05: Welche Voraussetzungen gibt es für diesen Ausschlag?

00:40:08: Um meinen Sitznachbarn zu zitieren, das kommt darauf an.

00:40:12: Das streichen wir jetzt für den Rest des Panels.

00:40:14: Nein, das Problem ist also welche Größenordnung kann ich anlegen?

00:40:17: Welches Kapital habe ich zur Verfügung?

00:40:18: Ist die eine große Stellschraube wo man das eben spielen muss?

00:40:21: Gib mal so einen Rahmen als Hilfe!

00:40:23: Naja, also wenn du halt über Einzel-Tickets von zwanzig bis fünfzig hunderttausend Euro sprichst dann ist halt der LTIF die einzige Option und damit ist die Diskussion schon beendet.

00:40:32: Wenn Du in größere Bereiche kommst, dann kommt man ja... Also stellen wir uns davor.. Der Partnersohn macht den Berlin Startup auf.

00:40:38: Ja da kann ich dem auch zwanzichtausend Euro in die Firma stecken und bin dann direkt beteiligt.

00:40:43: Das ist dann Private Equity Direktbeteiligung.

00:40:45: das kann man sogar mit kleineren Tickets theoretisch machen.

00:40:48: Die Frage, die ich immer stelle ist.

00:40:50: Welchen ihrer Euros wollen Sie jeden Abend persönlich gute Nacht sagen?

00:40:54: Ja weil Direktbeteiligungen sind wahnsinnig lustig so lange Sonnenscheide und Freibier fließt.

00:40:58: aber wenn da mal Schwierigkeiten auftreten dann bindet das Kapazitäten, die diese Menschen normalerweise nicht übrig haben.

00:41:03: Und keiner hat Bock auf den Leidsorten am Sonntag weil er welche Gesellschaft der Sitzung vorbereiten muss von denen er am Ende nichts verstanden hat.

00:41:10: Das heißt also die Frage ist welche Kapazität soll so ein Instrument für sie binden?

00:41:14: Wenn Sie diese mal auffahrtsarme Variante bevorzugen, und das wollen die meisten unserer Kunden.

00:41:19: Denn sie haben alle einen Job und drei Kinder und vier Ehrenämter.

00:41:22: Das letzte was die wollen ist sich um den Scheiß zu kümmern.

00:41:24: entweder sie mandatieren euch wenn sie ausreichend Kapital haben oder sie wollen eben etwas haben was weniger binden

00:41:30: Oder sind

00:41:32: bei Christian Das meine ich immer, dass du eine Beratung hast.

00:41:35: Aber die Direktkunden wollen normalerweise eine Dachfondslösung, weil sie diversifiziert investieren wollen.

00:41:39: Sie wollen Risikoarm investieren, sie wollen keine Kapitalverlustrisiken eingehen und wollen sich in Zugang zu einer Sache, die zwar aktiv verwaltet wird aber bitte nicht durch sie selbst.

00:41:49: so.

00:41:49: und da ist dann der dachfond die naheliegendste Option.

00:41:53: Christian ihr habt einen LTIF den ihr bei wenn ich richtig informiert bin den er über Blackrock einkauft.

00:41:58: was war denn die Alternative?

00:42:01: geprüft habt.

00:42:02: Habt ihr euch Dachfonds, andere Strukturen oder auch Boutique-Manager wie Julien angeguckt?

00:42:08: Also Julien auf jeden Fall da gibt es, wollte ich gerade sagen wir sind ja beste Geschäftskollegen sozusagen insofern elte war eher die Arondierung sag' ich mal dieses Themenspektrums am Rande.

00:42:21: Ergänzung genau vorsichtiger Gänzung und dann Einfach ein technisches Thema.

00:42:27: Warburg hatte gerade eine Migration des Kernbankensystems, das ist nicht unwichtig wenn es um Elthiffs geht weil das Thema Elthiff in der Abbildung bei einer Depot Bank ist tricky.

00:42:37: Das ist nicht wie eine ganz normale Standardaktie die mal so einen Depot reingeschraubt werden kann.

00:42:42: da muss ein bisschen mehr im Hintergrund passieren und wenn man grad in einer Migration sich befindet dann will man nicht hundert Elthifs auch noch migrieren wollen.

00:42:50: das macht riesen Probleme.

00:42:52: deswegen sind wir mit einem gestartet Würde ich jetzt nicht zu viel reininterpretieren.

00:42:58: Ich glaube aber auch nicht, dass wir noch dreißig weitere ins Schaufenster mitstellen werden weil wir auch tatsächlich erleben das die Nachfrage und es muss sich auch zur Kenntnis nehmen auch zum gewissen Grad Limitiertes

00:43:12: schön formuliert.

00:43:14: Wir haben jetzt die nächste Frage was ist ihnen bei der Struktur am wichtigsten?

00:43:17: bevor wir gleichmals Ergebnis schauen würde ich gerne mal euren Tipp wissen was ihr denkt.

00:43:21: Diversifikation niedrige Kosten, Liquiditätsoptionen?

00:43:25: haben wir jetzt noch gar nicht so viel drüber gesprochen.

00:43:27: Zugang zu Topmanagern und Transparenz.

00:43:32: Patrick was denkst

00:43:33: du?

00:43:33: Diversifikation.

00:43:35: Julian?

00:43:36: Meine Erfahrung nach ist das Entscheidende ob so ein Investment Spaß macht oder nicht ob man Topmanager hat.

00:43:43: ja weil ob du seventy-fünf Basispunkte oder neunzigbasis Punkte nimmst es scheiß egal dass wenn der Durchschnitt im Private Equity macht ungefähr zwei bis zweieinhalb mal Geld Vorkosten, Aufendil.

00:43:55: So

00:43:56: ohne jetzt zu primitiv werden zu wollen.

00:43:59: aber wir haben drei Komma acht mal Geld im Durchschnitt geschafft in Achtundneunzig Exzits.

00:44:03: da ist völlig egal ob du fünf Basispunkte mehr zahlst oder weniger.

00:44:07: also ich glaube wenn man sich das aussuchen müsste wäre der Zugang zu Kompetenzträgern die Mehrwert schaffen Das wichtigste Element.

00:44:14: Christian Du sagst ja auch Selektion ist wichtiger als Allokration.

00:44:20: Ja, und deswegen Zugang zu Top-Managern.

00:44:22: Und da dann eben diese Lektion deren?

00:44:25: Das ist für mich auch in der Tat der absolute zentrale Punkt.

00:44:28: Interessant fand ich.

00:44:29: Es gab ja letztens Prequentszahlen.

00:44:31: Ich weiß jetzt nicht mehr genau.

00:44:32: Ich glaube, der Durchschnittsatz war ein eins Komma sechs Prozent oder irgendwie sowas.

00:44:35: also ohne noch irgendwelche Fies die noch an top kommen für super Ergebnisse.

00:44:41: Da wird ja sicherlich auch einen Margen-Druck einsetzen über kurz oder lang, wenn jedes Jahr hundert bis zweihundert neue Produkte lanziert werden.

00:44:48: Also so wie wir das im ETF Bereich und im Fondbereich kennen würde mich jetzt überraschen, wenn die Entwicklung da nicht so weitergeht, werden diese niedrigeren Kosten und so wird es auch an die Anträge weitergegeben?

00:44:58: Was denkt ihr?

00:44:59: Also die zahlen vielleicht weniger, aber wird das auch wirklich billiger werden dieser Druck?

00:45:03: Weil du hast ja vorhin auch gesagt es wird doch ein Stück weit so eine Fee-Maschine.

00:45:06: Das sieht man ja auch gerade dass entweder gibt's viele günstige ETFs oder alle hoffen ihr Seelenheil im Private Market zu finden.

00:45:13: Also ich glaube, es ist ja eine ganz menschliche Entwicklung.

00:45:16: Wenn etwas ganz neu ist, dass man das normalerweise noch mit einem höheren Margenpuffer ausrüstet als wenn dann ein Konkurrenzdruck kommt gewisse Anbieter sich durchsetzen, gewisse Gebührenmodelle irgendwann auch intuitiv erschließbar werden und dass das letztlich dazu führt... also wenn es Erfolg hat wird es ein Commodity, da wird's ein großer Markt und da gehts wieder um Volumen und da werden die Gebühren sicherlich dann sinken.

00:45:38: Also davon würde ich einfach mal ausgehen.

00:45:42: Fürst

00:45:42: du Gebühren-Diskussion oder sagt der Kunde, wenn Julian mir drei Komma acht mal Geld liefert dafür auch gut leben?

00:45:49: Nein es gibt bei uns im Markt gibt es auch Anbieter den Geld verdienen offensichtlich scheißegales.

00:45:55: Also es gibt auch bei uns Fintechs die machen aus einem Euro Umsatz drei Euro Marketingkosten.

00:45:59: so

00:46:00: in der Welt lebe ich nicht.

00:46:01: In meiner Welt musst du erstmal ein euro verdienen bevor du ihn ausgeben kannst und Wenn Du Anbiete hast die das halt für einen Deckungsbeitrag eins, um jetzt mal so ein bisschen im BWL-Deutsch zu sprechen verkaufen der schon im DB Eins negativ ist.

00:46:14: Also vor Marketing und Rechtsabteilung da kann ich nicht gegen anstecken.

00:46:18: also insofern da kommen wir nicht über den Preis.

00:46:21: deswegen ich kann aber nicht genau sagen wie oft das ein Problem ist.

00:46:24: die Kunden die bei uns mitmachen finden unsere Gebühren gerechtfertigt und leben damit dass das Geld kostet weil wir eben nicht in der ETF Welt sind.

00:46:31: Wenn es dir nur darum geht, dass der Euro den du ausgibst die geringsten mögliche Gebührenbelastung hat.

00:46:36: Dann wirst du Private Equity nicht machen können?

00:46:39: Ich glaube wir mischen da eben auch häufig die grundsätzlichen Kosten in der Essigklasse mit denen darauf noch gelegten Struktur kosten.

00:46:50: und dann muss man einfach sagen ich kann als Funselektor kann ich wenn ich gewisse Skalen erreiche mit dem GP in eine Verhandlung treten, ob two-twenty jetzt gerechtfertigt ist oder ob mein Ticket so groß ist dass wir da vielleicht mal drüber reden und das kann ich auch weitergeben.

00:47:08: Aber was sich nicht ändern kann ist, dass es bestimmte Größenklassen an Investoren gibt und bestimmte Investorengrößen werden eben nie direkt einen LP-Ticke zeichnen können sondern müssen durch eine Pooling Struktur irgendwie ein Vehikel und das löst Kosten aus.

00:47:25: Da muss man irgendwann eben die Diskussion führen.

00:47:27: Und je weiter wir runtergehen Richtung Affluent und Retail kommt halt irgendwann der Punkt, wo diese Strukturkosten vielleicht den Vorteil, den ich habe so auffressen dass sich sagt Vielleicht ist es da nicht die richtige Esseklasse für dich?

00:47:40: Das ist dann auch eine Aussage, die man treffen muss.

00:47:44: Gerade wenn wir Richtung Retail gehen oder auch affluent gehen Und wir schalten auf einmal noch eine Vertriebseinheit und dann noch ne Vertriebs-Einheit.

00:47:51: Also, wir haben schon BtoB to BtoC Modelle gesehen.

00:47:55: wo ich mich dann irgendwann frage klar wenn die alle mit verdienen wollen wird es irgendwann schwierig.

00:47:59: aber das ist eben glaube ich schon mal wichtig diese Trennung zwischen tatsächlichen Kosten für die Esset Klasse also die Managerkosten und die Strukturkosten die noch dazukommen.

00:48:09: Lass uns gleich die nächste Frage nehmen was ist aktuell das größte unterschätzte Risiko bei den Private Markets?

00:48:16: Patrick, gibt doch mal eine Bewertung ab.

00:48:18: Illiquidität?

00:48:18: Bewertungen gebühren Managerselektionen zur Ruhe?

00:48:20: Also ich würde sagen illiquiditet weil das natürlich wir sind ja als Union mit auf der Immobilienfonds auch unterwegs.

00:48:27: deswegen ist es ein Riesenthema ist auch in der Evergreen Struktur sehr wichtig.

00:48:33: Liquiditätsmanagement und da würde ich sagen wenn mal alle aus gleichzeitig raus wollen dann gibt's Schwierigkeiten.

00:48:39: das sehen wir bei den Immobilen gerade wollen muss nicht hoffen aber das sehe ich schon als Risiko.

00:48:45: Friedrich können hochvermögende Kunden mit Illiquität eher arbeiten, weil man weiß die haben ja noch irgendwo anders was umliegen?

00:48:55: oder ist das für die auch ein Thema wenn man nicht jeden Tag ans Geld rankommt und anders.

00:49:01: Was müssen eure Kunden quasi ihr beratet größtenteils in illikwidere Assets rein?

00:49:06: Was bringen sie für einen Mindset im Vergleich zu einem Private Banking-Kunden der bei Christian am Präsen

00:49:13: steht?

00:49:16: Also wie gesagt, ich glaube ja wir haben zu einem großen Teil also häufig es kommt natürlich immer am Anfang erst mal das Gespräch mit den jeweiligen Mandanten.

00:49:23: Wie sieht die Liquidität zur Situation aus und was ist der Cashbedarf heute morgen übermorgen?

00:49:28: Und daraus ergibt sich dann letztlich dass das Profil der gesamten Erste der Location.

00:49:34: aber Wir haben auch Mandanten, die einen sehr großen Teil in Illegwidität haben und für die das trotzdem ein wahnsinnig wichtiges Thema ist.

00:49:42: Das ist auch für uns ein wichtiges thema weil wir natürlich auch eine langfristige Liquiditätsplanung machen wollen und uns Gedanken darüber machen, wenn wir irgendwie damit rechnen das PI-Fund X nach fünf Jahren oder sechs Jahren anfängt auszuschütten.

00:49:57: Das ist aber jetzt nicht mehr so sondern er schüttet erst nach acht, neun, zehn Jahren aus.

00:50:02: dann ist es ein Thema.

00:50:03: also was wir sehen und wo wir einfach wahnsinnig stark aufpassen müssen in der Liquiditäzplanung unserer einzelnen Portfolien ist, dass wir doch immer länger werdende Zyklen gerade in den illiquiden SHC'n.

00:50:17: Und das müssen wir berücksichtigen.

00:50:20: also gerade wenn... Wir wissen jetzt schon Generationenübergang wird in fünf bis zehn Jahren Thema werden.

00:50:28: da könnte sich Familienstamm X abtrennen Da brauchen wir wieder stärker Liquidität und unser Geld ist größtenteils in Illiquidität gebunden Und das kommt nicht wie geplant, dann haben wir auch ein Problem.

00:50:39: Also deswegen die Diskussion führen wir auch mit Familien, die grundsätzlich bereit sind, hohe Illiquität in Kauf zu nehmen.

00:50:48: Wir müssen es trotzdem genau

00:50:49: durchspielen.".

00:50:50: Was heißt das für euch jetzt in der Planung?

00:50:52: Das lesen wir ja auch im Bain Report über den wir vorhin schon gesprochen haben und dass das alles viel länger dauert bis... irgendwelche Bioschaften bis verkauft wird.

00:50:59: Also du gesagt hast nicht mehr fünf Jahre, sondern sieben Jahre

00:51:01: etc.,

00:51:02: das heißt ihr habt jetzt plant jetzt mehr Luft ein bis Auszahlung kommen oder reduziert den Anteil ein bisschen?

00:51:07: Das kommt tatsächlich immer sehr auf die Einzelportfolien an aber wir werden grundsätzlich noch ein bisschen konservativer in der Liquiditätsplanung was Ausschüttungen angeht.

00:51:20: Das heißt wir reduzieren da so ein bisschen die Abhängigkeit davon dass dieses Rad sich irgendwann auf ewig dreht Und wir schauen natürlich schon auch uns semi-liquide Proxies an.

00:51:35: Also können wir bestimmte Assetklassen anders abbilden?

00:51:41: Da sind wir aber ganz schnell wieder am Punkt, wo wir sehen naja das sieht immer schön aus.

00:51:46: also reden dann irgendwie über Evergreens und ähnliches.

00:51:48: da haben wir dann aber auf einmal wieder Strukturkosten da haben so einen eigentlichen Beta, weil wenn ich mir da reinschau in den Evergreens stecken, dreißigvierzig Prozent in irgendwelchen liquiden Fonds.

00:52:01: Da ist dann häufig der Effekt wieder aufgeweicht.

00:52:04: also deswegen wir tun uns schwer jetzt einfach zu sagen, da is ein Proxy die nehmen wir.

00:52:09: es ist letztlich eine konservativere Planung auf der Liquidität heute.

00:52:12: Lass uns das mal auflösen.

00:52:14: was wir da jetzt sehen Die Illiquidität ist wie erwartet ganz oben.

00:52:20: Patrick, wie nehmt denn ihr das?

00:52:22: Jetzt ist ja gerade das Thema gating sage ich jetzt mal ein großes thema.

00:52:25: Das lesen wir auch in der presse viel.

00:52:27: Wir haben ja alle ihre gatingmechanismen und jetzt stellt man fest es wollten mehr leute mit unter bei den großen buden auch ihr geld abziehen als erlaubt war.

00:52:35: jetzt stellen viele leute fest dass ist ja ein feature an kein back.

00:52:37: Ist das bei euch auch um jetzt irgendwie eine andere wahrnehmung bei kunden.

00:52:41: also spielt das jetzt gating und co.

00:52:42: eine größere rolle als noch von einem herr.

00:52:46: Also wir haben noch keine einzige Kündigung, außer leider Kunden versterben dann die Erbenkündigen.

00:52:51: Leider es läuft sehr gut!

00:52:53: Wir haben uns entschieden eine sehr lange Königungsfristen zu machen und passt auch zur Assetklasse also zwei Jahre Mindesthaltedauer und ein Jahr Königungsfrist.

00:53:00: und mit dem Setup können wir eigentlich gut davon ausgehen dass wenn es zu höheren Abflüssen kommen sollte durch Königungen das wir da im Portfolio gut mit umgehen können.

00:53:11: einen guten Weg gewählt, deswegen müssen wir auch nur zehn Prozent Mindestliquidität halten aufgrund der Elteverordnung und da sind wir eigentlich ganz gut unterwegs glaube ich ohne dass wir da Angst haben müssen.

00:53:23: Wir fragen hier gerade nach der Quote, da bin ich natürlich auch gespannt was dir herauskommt.

00:53:26: Julien du wolltest grade glaube ich etwas ergänzen.

00:53:28: noch dazu?

00:53:29: Ja ich wollte nur bestätigen das die Illegitität ein Risiko ist weil neulicher was passiert ist was ziemlich anuchsvoll war.

00:53:36: partners group ein großer Anbieter für Private Markets Produkte, ich weiß nicht.

00:53:40: Hundertachzig Milliarden Euro verwaltetes Vermögen hatte irgendein Produkt das für einen Quartal die erwarteten Verkäufe nicht liegfiedestellen konnte.

00:53:49: Ich

00:53:49: glaube die Aktien gehen gleich zwanzig Prozent runter oder so?

00:53:51: Du

00:53:51: musst dir mal vorstellen.

00:53:52: du hast hundertachtzig Milliarden an verschiedensten Top-Wähigkeiten und irgendwo in der linken unteren Ecke deiner Tapete ist ein so'n scheiß Elthiff und dein Aktienkurs knickt zwanzich Prozent ein weil er für ein Quartall nicht genug Cash hat.

00:54:04: Was meinst du, was der Vorstand sich da gefragt hat?

00:54:07: Macht dat

00:54:08: Sinn?!

00:54:08: Was verdienen wir mit dem Ding denn?

00:54:10: Ich hab grad zwanzig Prozent auf meine ganzen Aktien gefunden und die waren grade an einem Tag wie ne Milliarde ärmer die Jungs.

00:54:14: Die können doch nur zum Schluss kommen dass das visibelste Instrument, mit dem die alle ihren Arsch ausm Fenster hängen ein solches PR-Risiko für die darstellt... ...für wirtschaftlich was!

00:54:25: Zwanzig Millionen Vier Einnahmen bei drei Milliarden sonst einen Namen ist doch Unsinn.

00:54:30: Da kann man doch nur taktisch zum Schluss kommen, das ist Kokolores Jungs.

00:54:33: Das rechnet sich nicht!

00:54:35: Müssen wir im Podcast eine Triggerwarnung machen?

00:54:37: Enthält der

00:54:38: Besprache?!

00:54:39: Ja oder wir können ja wie früher auf den Alben diesen Parental Advisor wie auf Sticker draufmachen.

00:54:44: und das zweite Problem ist wenn so ein Fonds dann aufgestaute Verkaufswünsche hat Dann führt das ja oft dazu, dass dann verunsicherte Kunden auch noch sagen, gut, da will ich auch raus.

00:54:54: Das führt dann wiederum darum, dass der Fonds die nächsten Quartale nichts weiter investieren kann sondern nur davon leben muss, dass er aus Rückzahlung Verkaufswünsche bestellt.

00:55:02: Eines der großen Geheimnisse unserer Branche ist nicht, dass da nur Magier arbeiten, sondern dass sie in schwierigen Situationen die Verfügbarkeit von Eigenkapital zum Interesse der Investoren frisch anlegen können.

00:55:14: Wenn ich mir aber selber ein Jahr lang jede Handlungsfähigkeit nehme, weil dich nur noch Verkaufswünsche abarbeiten muss, wirst du genau in den Phasen – das sind meistens die Krisen wo viele raus wollen – nichts Neues investieren können.

00:55:24: Weil Du das Cash brauchst um die Verkäufe zu stellen!

00:55:26: By the way, jede Cashquote die man da einbauen muss ist eh schon mal Bremse Selbst wenn das Underline zwölf Prozent macht, die ganzen Cash Quoten, die ich vor mir hier schieben muss.

00:55:36: Die tun ja mein Ergebnis weh so und das meine ich eben.

00:55:39: diese ganzen Mechanismen sind nicht förderlich dafür was da am Ende an Netto Renditen rauskommt.

00:55:44: absolut mit Blick auf die Uhr.

00:55:45: Ich würde mal sagen hier lösen wir offen Christian du wolltest was sagen während des?

00:55:48: Ja

00:55:48: ich hatte mich gewohnt dass das Thema Bewertung relativ weit unten war.

00:55:51: ich als Volkswirt wird ja fast sagen Das ist auch ein ganz kritischer Aspekt, weil wir kommen aus einer Welt wo die Zinsenrenditen jetzt sehr lange sehr tief waren und das hat natürlich Bewertungsniveaus massiv nach oben gezogen.

00:56:03: Ich glaube wir laufen jetzt strukturell in eine Welt wo länger mal zinsen Renditen etwas höher sind, weil auch Lieferketten komplett neu gedacht werden müssen.

00:56:11: weg von Effizienz hin zu, sag ich mal Resilienz.

00:56:14: Das kostet Geld!

00:56:17: die Bewertungsmultipels werden bisschen runter kommen, was auch wahrscheinlich noch mal die Performance-Erwartung ein bisschen verwässern könnte.

00:56:25: Also es ist nicht nur Liquidität, aber auch ein bisschen Bewertung glaube ich.

00:56:31: Überrascht euch das Ergebnis?

00:56:32: Zum Abschluss zehn bis zwanzig Prozent Quote halten unsere Zuschauerinnen und Zuschauer für ein professionell gemanagtes Vermögen grundsätzlich für sinnvoll.

00:56:41: über dreißig Prozent dazu gehören auch die siebzig von vorhin sehen.

00:56:44: null.

00:56:45: also Für uns ist das gut.

00:56:47: Wie gesagt, wir haben so ein Finanzhaus und je nach Risikonalgo des Kunden und da es zehn, fünfzehn Prozent passt auf jeden Fall.

00:56:54: Das finde ich passende Quote.

00:56:55: vielleicht am Anfang bisschen weniger.

00:56:57: mal probieren, mal austesten wie passt es zu mir als Produkt?

00:57:01: Verstehe ich das dauerhaft und dann denke ich dass passt.

00:57:04: gut ja Ich glaube aktuell liegen wir über dicken Daumen, sobald vier fünf Prozent im Wales Management Bereich.

00:57:11: Also da ist noch Room to Improve!

00:57:12: Das kann sich verdoppeln und verdreifern und das ist sicherlich auch eine sinnvolle Entwicklung.

00:57:18: Vielen Dank an euch Vier für den interessanten und launigen Austausch.

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