"Bloß niemals Bank" – was ein 81-jähriger Banker seinen Enkeln rät

Shownotes

Michael Bothe hat in diesem Geschäft fast alles gesehen: zweistellige Zinsen, schwarze Freitage, Crash-Oktober, Boomjahre. In dieser Folge erzählt er Malte Dreher, warum er trotzdem – oder gerade deshalb – zu einem radikalen Urteil über die Zukunft der Banken kommt. Aufgezeichnet am Rande des private banking kongress in Hamburg.

Die Themen im Überblick

  • Banker oder Bankier? Bothes Weg von der Bremer Landesbank über Schröder, Münchmeyer, Hengst bis zum Aufbau von Lazard als Asset Manager in Deutschland
  • Der Menschenfänger: warum Beratung für ihn immer Beziehungsarbeit war und was das mit einer Angel zu tun hat
  • Die Enkel-Frage: warum er heute von einer Banklaufbahn abraten würde
  • Früher und heute: als Berater noch die Steuererklärung ausfüllten und sich im Crash von sich aus meldeten
  • Compliance und Restriktionen: Bothes Kritik an der Next-Generation-Debatte im Private Wealth
  • Commodity Vermögensverwaltung: warum Zentralisierung Freiräume schafft, die nicht genutzt werden
  • Die drei Aufgaben eines unabhängigen Vermögensberaters: auswählen, kontrollieren, unabhängig bleiben
  • Vier Prozent Ausgabeaufschlag: ein Fall aus der Praxis
  • Persönlich zum Schluss: St. Pauli, Thalia-Theater, Zwick – und zwei Buchtipps

Mehrwert für Hörerinnen und Hörer

  • Eine Checkliste aus der Praxis, woran unabhängige Beratung zu erkennen ist: Vergütungsstruktur offenlegen, Gesamtkosten vor der Umsetzung erfragen, Entscheidungskompetenz des Gegenübers klären
  • Ein Maßstab für Ausgabeaufschläge aus Sicht eines Käufers, der jedes Jahr mehrere Mandate vergibt
  • Argumente für das Gespräch mit Kunden, die zwischen Bank, Vermögensverwalter und Family Office abwägen
  • Für Nachwuchskräfte: eine unbequeme Außensicht auf das Berufsbild und darauf, woran Kundenbindung tatsächlich hängt

Im Gespräch erwähnt

  • Karsten Dusse: „Achtsam morden" (Romanreihe, seit 2018; als Serie bei Netflix mit Tom Schilling)
  • Stephan Schäfer: „25 letzte Sommer" (2024)
  • private banking kongress, Hamburg – Keynote von Gabor Steingart, Talk zur Rolle der Next Generation im Private Wealth

Risikohinweis: Die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung. Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.

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00:00:00: Wenn wir schwierige Zeiten hatten und die Märkte schwierig waren, dann waren wir im Büro und haben mit den Kunden telefoniert.

00:00:07: Wenn heute Schwierigkeiten sind, ermarkt, meldet sich kein Mensch mehr.

00:00:11: Also Zeit für ein normales Gespräch ist heute kaum noch vorhanden.

00:00:17: Meine Kinder haben mich mal gefragt was ich eigentlich beruflich mache weil die sich unter Banker oder so gar nichts vorstellen konnten.

00:00:23: Und ich habe dann gesagt, eigentlich bin ich mehr ein Menschenfänger!

00:00:26: Weil mir macht es am meisten Spaß zu beobachten

00:00:29: wenn ich

00:00:30: die Angel auswärfe wer beißt an und wer beißen nicht an.

00:00:34: Und natürlich haben mich immer die, die angebissen haben, mehr interessiert als die anderen.

00:00:49: Die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Informationen und Unterhaltung.

00:00:55: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.

00:00:57: Und jetzt geht's los!

00:01:04: Der

00:01:12: war auch auf unserem Private Banking-Kongress.

00:01:14: Er gehörte auch ein Stück weit schon zum Inventar, ist gerne und jedes Jahr in Hamburg dabei.

00:01:18: Und Michael Boote war lange bei der Hamburger Privatbank Schröder Münchmeyer Hengst und hat dann Lasage gegründet hier in Deutschland.

00:01:29: Mit ihm habe ich mich unterhalten über ein Stück weil so sein Selbstverständnis von dem Beruf worauf es ankommt wie er nach wie vor sieht dass der Mensch im Mittelpunkt des ganzen Geschehens steht und wenig überraschend.

00:01:45: Ich habe ihn gefragt, ob er seinen Enkeln heute empfehlen würde ins Banking zu gehen?

00:01:49: Und die Antwort fällt sehr deutlich aus.

00:01:53: Bin ich gespannt!

00:01:54: Ist ja eigentlich Wahnsinn, wenn man drüber nachdenkt was der alles erlebt hat in dieser Branche.

00:01:58: Ja und was für Krisen und wie wir denn doch... Ich bin jetzt auch schon zwanzig Jahre dabei aber da ist das ja nur ein kleiner Augenblick.

00:02:06: Aber der hat ja die ganzen großen Abs und Downs mitgemacht, den schwarzen Freitag irgendwelche Oktober-Tage wo es richtig derbe nach unten ging.

00:02:14: Ja bis hin zu eben den Glory Days und aber auch Zinsen im zweistelligen Bereich.

00:02:20: Der hat alles mit gemacht alle Währungen und ihr habt doch auch eine besondere Geschichte mit dem Zweck?

00:02:25: Ja der Michael Bote wohnt bei mir um die Ecke in Hamburg Und ich kenne ja auch seine Tochter sehr gut Die Franziska.

00:02:32: Franzi hat mal bei uns im Sales gearbeitet Ganz tolle Person und ich hab der Franzi immer versprochen, wenn wir abends mit dem Michael Boote auf unserem Kongress abends dann noch mal ein Drink nehmen oder so.

00:02:42: Dann bringe ich ihn nach Hause weit auf den Weg zu uns nach hause.

00:02:46: Licht das berühmtberüchtigte Zwick.

00:02:48: eine geile Kneipe!

00:02:49: Und da sitzt er denn auch gerne am Dresen... ...und ich musste der Franzie immer versprechen dass ich ihm sicher im Taxi nachhause bringen.

00:02:57: Das hat auch diesmal geklappt.

00:02:59: Du hast den ja auch dieses Mal vom Kongress nach Hause gefahren also habt ihr nicht gehalten?

00:03:02: Wir haben NICHT gehalten.

00:03:03: es gab Leichte Widerstände, aber ich habe ihn nach Hause gemacht und bin dann auch nach Hause gefahren.

00:03:09: Und jetzt bin ich mit Michael Perdue im Podcast.

00:03:12: Siezen wir uns noch?

00:03:13: Das war ein ganz tolles und sehr persönliches Gespräch!

00:03:16: Also wenn ihr nächstes Jahr das nächste Gespräch führt, dann wird endlich da auch geduzt.

00:03:20: Dann wird geduzt und ich glaube dann fahre ich danach mit ihm ins Zweck.

00:03:23: Nächster Podcast also im Zweck.

00:03:25: Ich würde sagen... Wir hören mal rein!

00:03:26: Fünf Sterne bitte und viel Spaß!

00:03:30: Gute Unterhaltung!

00:03:39: Lieber Herr Boditz

00:03:40: die

00:03:41: sind Das meine ich jetzt nicht dispeculich, aber sie sind mein bisher ältester und sicherlich auch erfahrenster Podcast-Gast.

00:03:49: Wunderbar!

00:03:50: Ich freue mich.

00:03:50: Man

00:03:50: muss ja irgendwann ein besonderes Merkmal haben.

00:03:53: Auf

00:03:53: jeden Fall!

00:03:55: Herr Bode, nehmen Sie mich mit?

00:03:56: Sind Sie ein ehemaliger Banker oder ein ehemeiliger Bankier?

00:04:01: Also wenn Sie so wollen beides... Ich bin kommt von der Bankingseite.

00:04:06: War ja viele Jahre bei Schodermönchmeyer Hanks Und dann haben wir Lazar gegründet in Deutschland.

00:04:14: Damit war ich Banker, weil ich auch Gesellschaft oder Partner war bei Lazar.

00:04:18: Ja also insofern beide Seiten im Laufe eines langen Berufslebens überwiegend bei Banken muss ich sagen

00:04:26: Was hat sie immer gereizt am Bankgeschäft?

00:04:30: Also als ich anfing wusste nicht was ich sonst machen soll und mein Vater hat gesagt du geh mal zur Bank da kannst du nichts verkehrt machen.

00:04:38: Und so bin ich damals angefangen bei der Bremer Landesbank und bin da insgesamt zu lange, aber immer in sechszehn Jahre geblieben.

00:04:47: Und war zum Schluss für den ganzen Kundenbereich zuständig – für die Kundenbetreuung!

00:04:53: Das hat mich immer viel Spaß gemacht.

00:04:56: Meine Kinder haben mich mal gefragt was ich eigentlich beruflich mache weil sie sich unter Banker oder so gar nichts vorstellen konnten.

00:05:03: und ich habe dann gesagt eigentlich bin ich mir ein Menschenfänger Weil mir macht es am meisten Spaß zu beobachten, wenn ich die Angel auswerfe.

00:05:13: Wer beißt an und wer beiß nicht an?

00:05:15: Und natürlich haben mich immer die, die angebissen haben mehr interessiert als die anderen.

00:05:21: Ja!

00:05:22: So haben sie viele gute Kundenbeziehungen aufgebaut.

00:05:26: Und so hat sich glaube ich im Laufe der Jahre auch eine gewisse Reputation am Markt aufgebaut und früher in Bremer Zeiten waren es die Privatkunden.

00:05:35: Seitdem ich bei SMH war, habe ich das institutionelle Geschäft im Inland zu verantworten gehabt.

00:05:41: Ja und das war auch interessant.

00:05:43: Ganz andere Größenordnung.

00:05:45: wenn ich dann so Leuten erzählt habe in meinem bekannten oder verwandten Kreis wir fangen eigentlich Anlage erst mit fünfzig Millionen an da guckten die alle völlig erschrocken ist nachher seit dadurch hab ich die Angst von den großen Zahlen ein bisschen verloren sondern das Wichtig war dass man überhaupt Kunden halte.

00:06:03: Wenn Ihre Enkelkinder Sie heute fragen, Großvater soll ich auch mal später in die Bank.

00:06:07: Was werden sie da sagen?

00:06:09: Bloß

00:06:09: niemals Bank!

00:06:10: Nicht Bank!

00:06:12: Bank ist das Schlimmste was es gibt weil ich dem Banken keine große Zukunft vorhersage.

00:06:18: aus meiner Sicht bin mittlerweile sehr kritisch gegenüber Banken.

00:06:23: wir brauchen zwei drei große Banken fürs Kreditgeschäft und die meisten anderen Banken sind eigentlich nicht erforderlich weil sie erstens nicht den Service bieten, den Sie bieten sollten und zweitens ist das eine austauschbare Dienstleistung die die erbringen.

00:06:40: War das früher so großartig anders?

00:06:42: Ich habe das anders erlebt, weil damals war es noch so man hatte Kunden denen man die Steuererklärung ausgefüllt hat mit denen man alles Mögliche besprochen hatte und die wussten das noch zu schätzen.

00:06:57: heute Dass der normale Privatkundenbetreuer den gibt es ja kaum noch, weil das Massengeschäft ist einfach unter Kostengründen ausgelagert oder verschwunden.

00:07:08: So dass eigentlich nur noch Beratungsgeschäft heute bei dem Banken auf der Webpapierseite da ist und das Know-how ist sehr begrenzt aus meiner Sicht.

00:07:17: und dann kommen auch die Restriktionen dazu und deswegen haben wir viele Banken oder Sparkassen ihr interessantes Privat Kundengeschäfte ausgelagert an andere, ob der an die DECA oder Frankfurter Bankgesellschaft.

00:07:32: Oder wer auch immer dafür in Frage kommt.

00:07:35: und ja und dadurch ist für den normalen Bankbeamten eigentlich noch keinen Raum mehr da was auch in Ordnung ist.

00:07:43: Ist die Zeit auch zu schnell geworden für so ein Geschäft?

00:07:47: Oder hatte man früher mehr Zeit?

00:07:49: Also früher hatte man mehr Zeit.

00:07:52: Früher legte man auch noch relativ großen Wert auf Kundenbindung.

00:07:56: Das, was ich heute beobachte ist.

00:07:59: Ich habe ja so ein kleines Family-Office und arbeite mit sieben, acht Vermögensverweitern zusammen.

00:08:05: Und ich kenne das noch so Old School.

00:08:09: wenn wir schwierige Zeiten hatten und die Märkte schwierig waren dann waren wir im Büro und haben mit den Kunden telefoniert.

00:08:16: Wenn heute Schwierigkeiten sind ermarkt meldet sich kein Mensch mehr.

00:08:21: Also Zeit für ein normales Gespräch ist heute kaum noch vorhanden Und das ist schon ein wesentlicher Unterschied.

00:08:29: Wenn ich das auch noch kritisch sagen darf, also ihr Part da mit der Next Generation... Ich fand den als Impuls sehr gut!

00:08:39: Das was da aber gesagt wurde entspricht überhaupt nicht der Realität weil die Restriktionen des Marktes und Compliance und all diese Dinge verhindern all das was von den meisten der Teilnehmer dort als notwendig angesehen wurde Und von daher glaube ich, dass nur noch wirklich sehr beratungsintensive Gespräche geführt werden.

00:09:04: Wenn die zu einer intensiven Kunden Bindung führen sollen muss da schon erstes Persönlichkeit dahinter sein und fachliches Know-how.

00:09:15: Das muss dann unterstützt werden durch die Institutionen für die diese Leute tätig sind.

00:09:22: Sobald irgendwo ein Missmatch da ist zwischen den Interessen des Arbeitgebers und des Kunden wird das schwierig, weil es keine Balance mehr ist.

00:09:32: Das heißt die nachhaltige Beratung und Betreuung komplexer Familienvermögen ist eigentlich durch eine Bank heute gar nicht mehr möglich?

00:09:40: So würde ich das sehen.

00:09:42: Daher wahrscheinlich auch die verstärkte Nachfrage nach Vermögensverwaltung und Family Office Leistungen?

00:09:48: So ist es!

00:09:50: Also die verstirrte Nachfrage liegt natürlich an der Kostestruktur der Banken.

00:09:57: Das heißt also, die wollen natürlich immer weniger Berater haben und immer mehr zentralisieren in die Vermögensverwaltung damit Freiheiten entstehen durch andere Tätigkeiten, die aber meines Erachtens nicht genutzt werden.

00:10:12: Und insofern ist natürlich dann die Vermönungsverwaltung bei vielen Häusern eine Commodity haustauschbar auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten, wie es aus meiner Sicht eigentlich sein sollte.

00:10:28: Nehmen Sie uns mal mit in den letzten Jahrzehnten auch Ihrer Berufstätigkeit – was ist heute für Sie noch eine wirklich gute Beraterleistung?

00:10:36: Meine Aufgabe als Vermögensberater aber nicht Vermögenverwalter besteht aus drei Teilen.

00:10:44: Erstens mir am Markt anzugucken, wer die besten Vermögungsverwalte sind.

00:10:49: Zweitens diese Vermögelverweiter zu kontrollieren bezogen auf Qualität und Kosten.

00:10:57: Und die dritte und entscheidende Aufgabe ist, dass ich als Vermögensberater völlig unabhängig bin.

00:11:05: Das heißt, ich muss eigentlich nicht mehr arbeiten.

00:11:07: Ich bekomme nicht ein Cent von irgendeiner Seite für das was ich tue und kann meine Kunden entlasten durch Kosten, die ich ihnen erspare.

00:11:19: Wenn ich heute noch letzte Woche

00:11:22: Höhre,

00:11:23: da hatten wir bei einer Hamburger Bank zwei Millionen in ein Fremdfong anzulegen oder wollten wir.

00:11:30: Weil die bisherige Vermögensverwaltung so gottenschlecht war und dann wollten wir einen Fong

00:11:35: kaufen.".

00:11:36: Und dann habe ich gefragt bevor Sie das jetzt umsetzen möchte ich gerne wissen was das kostet?

00:11:43: Da sagt der Berater mir vier Prozent!

00:11:46: Ich sage, da falle ich vom Glauben ab.

00:11:48: Es sei vier Prozent würde ich nie bezahlen.

00:11:51: Ja, aber mir ist in meiner Kompetenz nicht drin.

00:11:54: Dann habe ich ihm gesagt, dann suchen Sie sich einen kompetenten Gesprächspartner der das entscheiden kann.

00:11:59: Aber so etwas Ausgabeaufschläge ist doch heute gar nicht mehr drin.

00:12:06: Sie können eine Provision verlangen von meinen wegen heim oder zur Not auch ein Prozent.

00:12:11: Aber vier Prozent?

00:12:13: Das ist wucher!

00:12:16: Treuer wie engagierter Gast hier auf unserem Kongress.

00:12:19: Was nehmen Sie denn da ganz persönlich mit?

00:12:22: Also zum ersten Mal gratuliere ich Ihnen sehr herzlich, dass es diesen Kongress schon so lange ergibt!

00:12:28: Ich finde den überhaupt.

00:12:30: das was sie tun finde ich ausgesprochen sinnvoll und gut weil sie ein extrem gut vernetzter Laden sind der seinen Gästen einen Mehrwert bietet indem er Meinungsaustausch ermöglicht Indem man Anregung kriegt, deswegen waren auch die ersten Jahre besonders für mich wichtig.

00:12:51: Weil wenn ich mir einen Eindruck verschaffen will wer gut am Markt ist dann ist das über diese Räumthebis ja eine wunderbare Gelegenheit.

00:12:59: Das fand ich sehr wichtig.

00:13:00: so.

00:13:01: und dass sie also im Prinzip auch wenn Ich mir das Programm heute so angucke von Gaber Steingart bis sonst was war das?

00:13:09: alles interessante Impulse Und Dann Kann Man sich Zwischendurch mit Menschen unterhalten Und das ganze Ambiente inklusive Essen und Trinken.

00:13:18: Und ich freue mich natürlich auch auf den Abend heute, weil mein Freund Olli immer sagt du musst viel trinken.

00:13:24: Ich sage mach dir keine Gedanken!

00:13:26: Das krieg' ich bei der Abend schon eh.

00:13:28: Lieber Herr Bote erlauben Sie mehr drei persönliche Fragen?

00:13:32: HSV oder Sank Pauli?

00:13:34: Sank-Paulie.

00:13:35: Sehr gut vielen Dank.

00:13:36: Abends ins Taliatheater oder ein paar Bierchen im Zwick?

00:13:41: Eine ganz schwierige Frage... Also am besten ist natürlich erstes Talia Theater und dann ist es weg.

00:13:48: Alles klar, verraten Sie mir welches gute Buch Sie als letztes gelesen haben?

00:13:52: Und welches Buch Sie jüngeren Menschen an die Hand geben würden?

00:13:56: Literatur oder Fach?

00:13:58: Oh das ist ganz schwierig!

00:13:59: Weil im Moment lese ich ein äußerst spannenden Krimi-Roman über einen Menschen der beruflich sehr erfolgreich ist Empfehlung seiner Frau, ein Kursus besucht zum Thema Aufmerksamkeit.

00:14:17: Und der wird auf so viele Dinge aufmerksam und nutzt diese Erfahrung und diese Kenntnisse um künftig unentdeckt viele Morde zu begegnet.

00:14:25: Das ist achtsam Morden?

00:14:27: Ja, achtsamm Morden!

00:14:28: Ist gut nicht?

00:14:29: Ich finde das toll.

00:14:29: Gibt es auch als Film?

00:14:31: Ja ja, das wusste ich noch gar nicht.

00:14:32: Auch sehr amüsant?

00:14:33: Ja

00:14:34: find' ich ganz toll... ...und davor habe ich gelesen was sich auch sehr ansprechend fand.

00:14:41: Das handelt von einem Autofahrer, der bei irgendwem Menschen landet und dieser Mensch erzählt so von seiner Philosophie um was die so erleben.

00:14:53: Und das fand ich so.

00:14:56: Lebenserfahrung, da hab' ich gerne gelesen.

00:14:59: Wunderbar!

00:15:00: Vielen Dank lieber Herr Brutel für unser Gespräch.

00:15:02: Sehr gerne!

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