Tradevest-CEO: „Das Altersvorsorgedepot muss man digital denken“

Shownotes

Dierk Wilhelmsmeyer: „Das Altersvorsorgedepot muss man digital denken“

Dierk Wilhelmsmeyer kennt die Finanzbranche aus verschiedenen Perspektiven: als Private Banker, Stratege und heute als Gründer und CEO von Tradevest. Sein Unternehmen baut die technische und regulatorische Infrastruktur, über die Banken und Vermögensverwalter digitale Anlageangebote umsetzen können.

Mit Malte Dreher spricht er darüber, warum das Altersvorsorgedepot für die Branche weit mehr sein könnte als ein weiteres Produkt und weshalb gerade klassische Vermögensverwalter jetzt vor einer interessanten Entscheidung stehen.

Worum es geht:

  • Warum das Altersvorsorgedepot zum Digitalisierungstreiber werden könnte
  • Weshalb Wilhelmsmeyer sagt: „Das muss man digital denken“
  • Wie Vermögensverwalter neue und jüngere Kundengruppen erreichen können
  • Warum Technologie und Regulatorik ein permanentes „Ping-Pong-Spiel“ sind
  • Wie White-Label-Lösungen den Einstieg erleichtern sollen
  • Ob Finanzprodukte irgendwann so attraktiv werden können wie eine schöne Uhr
  • Was mit bestehenden Riester-Verträgen passieren könnte
  • Warum Wilhelmsmeyer seinen eigenen Riester-Vertrag übertragen will

Transkript anzeigen

00:00:02: Bei uns ist es insbesondere eben, dass wir alles aus einer Hand heraus liefern können und quasi auf vollem automatisiert darstellen können.

00:00:08: Wo einfach auch Wettbewerber im Moment, sag ich mal zumindest in Backoffice noch auf papierhafte Prozesse setzen.

00:00:16: Das ist das Hände-Eye-Prinzip.

00:00:17: Das sind immer zuerst die Technologie oder die Regulatorik.

00:00:20: Und das tut sich immer so abwechseln.

00:00:21: Mal hat die regulatorischen Prinzip mal irgendwo ein Vorsprung den du vielleicht technologisch nicht drin hast.

00:00:26: Und manchmal hast du technologische Vorsprungen wo die regulatorik hier vielleicht doch gar nicht den Rahmen bietet.

00:00:41: Risiko-Hinweis.

00:00:42: Die Inhalte dieses Podcast beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Informationen und Unterhaltung.

00:00:48: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.

00:00:50: Und jetzt geht's los.

00:00:52: Moin Christoph!

00:00:53: Moin Meiter!

00:01:02: erstellt für Banken- und Vermögensverwalter eine digitale Strecke, eine Infrastruktur unter anderem auch für das Altersvorsorgedepot.

00:01:14: Da gibt es ja einige die das machen.

00:01:15: was machen die besonders?

00:01:17: Was machen sie besonders?

00:01:18: Die bewegen sich eben im Spannungsfeld von Technik und Regulatorik.

00:01:22: und wir haben darüber gesprochen weil im Ende ist es nach wie vor so dass wenn man eine Dienstleistung

00:01:29: auf

00:01:30: eines Finanzberaters haben will man sagt ihr aber noch Das erzähle ich auch im Gespräch.

00:01:34: Ich muss zur Bank oder ich muss zu meinem Berater, das ist so ein bisschen wie ich muss zum

00:01:38: Zahnarzt.".

00:01:39: Man dachte ja nie, ich gehe jetzt mal gerne wie gerne shoppen und er sagt nein man muss diese digitale Strecke dieser quasi diese Experience wenn du so willst langsam auch so emotional aufladen wie etwa wenn du und ich uns entscheiden heute schön essen zu gehen.

00:01:53: oder er sagte eben wenn man sich eine teure Uhr kaufen möchte

00:01:55: Da hat

00:01:57: er sich was vorgenommen, wie das wirklich passieren kann.

00:01:59: Das ist mir auch noch nicht ganz klar!

00:02:01: Es ist allerdings inzwischen so dass es viel leichter geht.

00:02:06: also es gibt auch einen digitalen Umzugsservice etwa.

00:02:09: man kann ja die Riester-Rente künftig auf das Altersvorsorge-Depot übertragen.

00:02:14: So zumindest das Versprechen?

00:02:15: So

00:02:15: das Versprechend gesehen habe ich das auch noch nie.

00:02:17: aber dieser Umsuchsservice soll eben dahingehend verhältnismäßig einfach funktionieren indem man einfach seine Riester Renteneidee da einkopiert Und los geht's.

00:02:26: Warten wir es mal ab!

00:02:27: Genau, Digitalisierung sind wir ja sonst nicht so.

00:02:29: die Vorreiter muss man sagen.

00:02:30: Aber weil du gerade sagst das soll eine schöne Experience sein... Ich glaube InventiSix hatte das damals mal, ne?

00:02:35: Die erste Bank die du lieben tust.

00:02:37: So ich weiß nicht genau wie die Formulierung war.

00:02:39: aber das Thema dass man das emotionaler aufladen möchte das gibt´s ja schon länger.

00:02:44: Ich glaube als Abwickler im Hintergrund ist das eine Challenge.

00:02:47: Als Abwicklern im Hinterkund ist es sicherlich eine Challenge.

00:02:49: Emotional aufladend kann man wahrscheinlich des Altersvorsorgedepots auch schon dahingehend Weil es ja nicht nur eine Rendite verspricht, sondern auch schon eine Förderung.

00:02:58: Wenn du etwa sowas hast wie ein Förderechne und du gibst da einen ich zahl somit xy ein bekomme dann darunter aufgelistet was ist der an Förderungen gibt?

00:03:07: Ich glaube denn leht man so etwas schon bisschen emotionaler auf ist ja nicht verkehrt etwas zu bekommen.

00:03:12: Ist ja auch schön dass wir auf jeden Fall so ne Facette wieder haben.

00:03:14: Wir werden das Altersvorsorge Depot sicherlich noch häufiger haben in den kommenden Wochen und Monaten Und hatten uns jetzt letzte mal mit Scalable ja auch ein bisschen über die Preise oder die Preismechanik darunter halten, jetzt mal ein bisschen den Blick hinter die Kulissen zu machen.

00:03:27: Ist ja auch ganz spannend!

00:03:28: Genau und jetzt lass uns mal reinhören der Dirk Willemsmaier.

00:03:31: Die haben auch das Jüngst für die Deutsche Wertpapiertreuhand aufgesetzt, die digitale Strecke Und da erklärt er uns wie das funktioniert.

00:03:38: Gebt ihr uns bitte Für unseren digitalen Austausch hier gerne fünf Sterne in üblichen Podcast Rankings.

00:03:45: Wir freuen uns auf euch und unterhalten uns weiterhin gerne.

00:03:48: Viel Spaß beim Gespräch!

00:04:01: Warum Dirk mit IE?

00:04:03: Ich glaube, das war einfach meine Larene aus der Familie heraus.

00:04:08: Weil es den Dirk im Norddeutschen schreibt man eher mit Ie und da wollte man glaube ich jetzt irgendwas Spezielles mal dort ausmachen.

00:04:16: Hast du eine Idee wie viele Menschen Dirk Mit Ie heißen?

00:04:20: Nein, aber ich denke es sind doch einige also ganz wenig sind sie nicht.

00:04:24: Achttausend maximal!

00:04:26: Oh, das sind

00:04:26: schon einige

00:04:27: ne?!

00:04:28: Mit I allerdings, zweihundertsechzigtausend.

00:04:31: Und Dirk mit IE wurde von zehntausendzehn bis zweitausendfünfundzwanzig.

00:04:36: gab es weniger als zehn Neugeborene mit Ie.

00:04:39: Ja sauber!

00:04:41: Ja und Chatgibi Wuster auch noch Bescheid dass der Dirk ohne... also nur mit ii?

00:04:47: Der ist heute im Schnitt einundsechszig.

00:04:49: Der Dirk Miet-Iee ist im Snitt siebenundvierzig

00:04:53: Sehr gut

00:04:54: Also Ra exklusiv unverhältnismäßig jung.

00:04:58: Ja,

00:04:58: damit kann man doch arbeiten.

00:05:00: Ich sehe vielleicht noch so aus ja.

00:05:04: Dirk nehmen uns mal kurz mit in deine Biografie.

00:05:07: wir sprechen jetzt.

00:05:07: du bist in München Du hast die Trade West dort zwanzig-zweiundzwanzig gegründet kommst aus dem Banking heraus und war es zuletzt wenn ich richtig informiert bin unter anderem Head of Audit bei der Uni Kredit.

00:05:20: Ja, nicht ganz.

00:05:21: Tatsächlich habe ich eine relativ lange Bankenhistorie hinter mir, wobei ich ursprünglich... Ich wollte gar keinen Banker werden eigentlich.

00:05:26: Ich werde den ganz anderen Berufslaufbahn mal eingeschlagen aber er hat mich dann gesundheitlicher und hat sich mein Knie mal entschieden.

00:05:33: von der Bundeswehr gehst jetzt mal weg jetzt mach's mal finanzen und hab ne Bankausbildung bei einer bayerischen Vereinsbank gemacht.

00:05:38: tatsächlich Also bin ein klassischer Banker, habe dann viele Jahre als Privatebänker verbracht dass sie selbst so richtig Kunden sogar beraten also möglich selbst mit Kundengesprochenen Anlageberatung getätigt.

00:05:53: Und das irgendwann, sag ich mal, zu bunsten der internen Revision damals noch Uni Kreditgruppe eingetauscht bin dann weitergegangen habe Wertpartier Beratungsprozesse geprüft Werbe für Handels-Prozesse unter anderem auch bei der Allianz AG in der Revision Versachversicherung dann lange bei der BNB Paribas unterschiedliche Stationen gehabt war dann für die DAB Bank dort tätig, Strategie gemacht war dann COO.

00:06:19: War dann CTO hatte dann auf dem Vertriebsauftrag für Fintechs und alles was so skalierbare Kunden angeht habe ich mich dann gekümmert.

00:06:29: um die war noch eine Zeit bei der Baderbank fürs Business Development verantwortlich hab auch neben der Beratung gemacht eben her für Abwest Neo Finance und parallel habe ich noch zwei Studiengänge erfolgreich belegt und habe dann mich entschieden Trade West zu kunden.

00:06:45: Toll, lass mich noch mal kurz ein bisschen in der Vergangenheit bleiben.

00:06:47: Wenn du die Bundeswehr nicht hättest verlassen müssen wegen des Knies wärst du denn heute General oder wärst Du beim FC Bayern München?

00:06:55: Weder noch, ich wäre wahrscheinlich irgendwo eine Stabsoffizierslaufbank dann geendet tatsächlich und würde da wahrscheinlich immer noch sitzen.

00:07:02: Wahrscheinlich würde ich immer noch bei der Bundeswehr sein.

00:07:04: ja

00:07:05: Was gibt einem die Bundeswehre für eine Karriere?

00:07:09: Naja, ich glaube das Sekt von jedem auch hauptsächlich erreichen wäre.

00:07:12: Die Bundeswehr ist da relativ vielseitig und hat sich jetzt hier zuviel Werbung für die Bundeswehr machen möchte.

00:07:17: aber ich glaube du kannst da von technischen Dingen bis Menschenführung bis hin zum Thema Betriebswirtschaftlichen alles abdecken.

00:07:27: Es ist ja auch nur ein Spiegelbild seinerzeit der Gesellschaft gewesen tatsächlich mit der Werbpflicht und da gab es im Prinzip ja alles war ja wie eine Organisation wie ein Land im Land das eigentlich alles nochmal abgebildet hat bei sich.

00:07:39: Und da kann man, glaube ich, ganz relativ viel machen auf unterschiedlichen Meddeedsgrad-Ebenen, je nachdem was du Verantwortung machen willst.

00:07:46: Wieviel Sport du einbringen willst?

00:07:47: Wie viele Du Dich bewegen möchtest und also war schon sehr vielseitig, was man da machen konnte.

00:07:53: Wann hast Du gemerkt dass vielleicht die persönliche Kundenberatung im Private Banking nicht ganz Deins ist wohl aber die Strategie und das Prozessuale des Ganzen

00:08:05: Also das mit den Kunden arbeiten, das hat mir schon immer eigentlich ganz gut gefallen.

00:08:08: Ich habe es ja jetzt nicht kurz gemacht, ich hab es ja vier fünf Jahre auch gemacht Und habe aber dann einfach gesagt, naja ich will vielleicht auch noch mal ein bisschen mehr sehen.

00:08:15: Ich möchte mal etwas über den Tellerrand hinweg schauen und mal nachsehen was es eigentlich hinter so einem Beratungsprozess der ganz vorne stattfindet.

00:08:22: das zeichnet eigentlich so einen Konzern aus.

00:08:24: wie kommt er überhaupt dazu?

00:08:25: Bist du quasi im Produkt bis an den Kunden heran führen kann.

00:08:28: und das hat mich dann entschieden dass sich dann gesagt hab ich möchte meine Dekulissen gehen und meine interne Konzertrevisionen gehen was natürlich prädestiniert ist für sowas Dass Du alles mal aus einer Vogelperspektive heraus die anschauen kannst.

00:08:40: Vielfach ist ja immer noch das gemeine Beratungsgespräch bei der Bank eher stückweit mit einer gewissen Pflicht verbunden als mit dem Vergnügen.

00:08:50: Also wenn man sagt, ganz banal ich sage auch ich muss zur Bank oder ich muss zum Arzt aber ich gehe mal ganz gerne shoppen anders gefragt wie schafft man es denn als Strategieberater oder Experte ein Prozess so zu gestalten dass man in einem Wohlfühlprozess ist dann in einem ja sehr prozessualen Konstrukt.

00:09:16: Ich glaube, das fängt ganz vorne natürlich an wenn du sowas aussetzt.

00:09:20: vor allem ich glaube es immer wichtigste dass man zuhörst und vor allem das was da hingegen über oder der Kunde in dem Fall sagt oder was ihnen beschäftigt oder was er auch vernötet hat oder vielleicht was er sich überhaupt mal vorstellen kann bis so ein Prozess kommt.

00:09:33: Und ich glaube alles was uns Menschen trickert was spielerisch ist anschaulich ist, was gestaltet werden kann.

00:09:41: Was bunt ist natürlich sehr wichtig für den Prozess um Menschen an irgendein Produkt heranzuführen.

00:09:47: jetzt im Finanzdienstleistung.

00:09:48: das Thema hast du ja hier das Thema dass du ein Produkt gar nicht anfassen kannst.

00:09:52: es ist natürlich viel einfacher wenn ich dir eine Luxus-Egenstand wie ne Luxus-Uhr oder sonst Rassverkauf, dann ist es natürlich im Beratungsprozess jetzt um darauf zurückzukommen.

00:10:02: Natürlich umso wichtiger dass du das Produkt sage ich mal anschaulich darstellen kannst.

00:10:08: wie auch immer da hat sie natürlich durch die Digitalisierung eigentlich viele Möglichkeiten ergeben und die Kunden besser wieder heran zu führen als früher, also eher so einem sturen Prozess face to face.

00:10:21: Auf dem Weg, eine Finanzdienstleistung zu Sexy zu verkaufen wie eine Rolex.

00:10:25: Wo sind wir denn da auf diesem Weg von eins bis zehn?

00:10:27: Ich

00:10:28: glaube das ist immer schon relativ weit gekommen mittlerweile.

00:10:31: Mein Empfinden bei der acht weil wir es glaube ich jetzt relativ gut machen weil wir immer mehr schaffen auch junge Menschen heranzuziehen.

00:10:37: zu dem Thema die Aktienkoten haben sich erhöht also auch beide Durchdringungen der jüngeren Menschen kommen daran Und da sind wir auf einem deutlich fortgeschritterten Weg, als wir das noch vor zwanzig Jahren war.

00:10:47: Wo wir durch die Leute individuelle reinbekommen haben und wo wirklich das Credo war.

00:10:51: Wir müssen einen Termin machen, die Terminquote zählt.

00:10:54: Das hat sich schon deutlich weiterentwickelt.

00:10:57: Vor allem halt auch wie gesagt die Breite der Zielkunden zu erreichen.

00:11:02: Sehr gut!

00:11:02: Das ist ja sehr konstruktiv aufgeladen.

00:11:04: Lass uns über Trade West sprechen in zwei Sätzen.

00:11:07: was macht ihr?

00:11:09: Banking as a Service im Bereich Asset Management Trading und Verwahrung.

00:11:14: Das heißt, du bist am Ende auch für Großkunden im Endeffekt dafür verantwortlich dass der Endkunde das Gefühl hat er ist eher beim Ur- und Kauf als beim Abschließen eines Sparplans.

00:11:25: Ja, letztendlich liefern wir im Prinzip die Schaufeln dafür.

00:11:28: Im Hintergrund ist das quasi sehr elektronisch dargestellt.

00:11:31: überlassen aber die Kreativität wie dieser Prozess aussehen soll eben unseren Großkunden dass sie eben differenziert ihre Prozesse machen können, dass sie sich unterscheiden können und können.

00:11:42: es mir zieht bei uns dann strukturiert wieso um Tricht da bei uns hinten reinheben haben aber die volle Entscheidungsfreiheit, die voller Kreativitiesseite auf ihrer Seite und ich glaube das zeichnet von uns sehr gut aus, dass wir da immer sehr vielzeitig agieren können für unsere Partner.

00:11:56: Wie muss man sich das vorstellen?

00:11:57: Was stellt ihr quasi als Motor oder als technische Leistung hin und was muss der Partner selber mitbringen?

00:12:05: Also ich glaube, wir machen da zwei Sachen.

00:12:07: Das erste ist natürlich, dass mir einen regulatorischen Rahmen liefern im Bereich der, sag' ich mal Wertpapierdienstleistungen.

00:12:14: Das ist ein Punkt.

00:12:14: Das andere ist die technische Seite, dass wie im Prinzip reibungslose vollautomatisierte... Prozesse, sage ich mal darstellen und das über eine sehr weite Funktionstiefe hinaus.

00:12:28: Das ist wirklich vom Handel bis zur Verwahrung, bis zum Aufsetzen von Wertpapieren bis zu Verbriefungen dass der Partner sich das im Prinzip modular andocken kann bei sich und dadurch hat er es natürlich besonders einfach glaube ich weil er sich im Wesentlichen wie gesagt immer auf das konzentrieren kann was für ihn wichtig ist nämlich der Kunde und der Vertrieb.

00:12:48: Und er sich weniger damit auseinandersetzen muss, wie es im Hintergrund der ganze Prozess abläuft, wie die Regulatorik da irgendwie zusammengebaut werden muss weil das dann einfach unser Part ist.

00:12:57: Das kann wenn er das möchte quasi bei ihm die Aufwände so reduzieren dass er sich auf die wesentlichsten Funktionalitäten nur am Kunden konzentrieren kann.

00:13:07: Wenn ich mich als Händler jetzt im E-Commerce selbstständig machen möchte, dann gehe ich zu Shopify und finde da mehr oder weniger Onesize Fits All Lösungen kann dem Ganzen noch ein bisschen individuellen Anstrich vergeben.

00:13:18: Wie viel komplexer ist es für euch eine ganze Strecke von Handelsfähigkeit, Verwahrfähigkeit hinzustellen gegenüber so einer Shopify Lösung?

00:13:28: Also ich glaube, das ist schon deutlich komplexer tatsächlich weil du natürlich dich in einem sehr regulierten Umfeld befindest was einfach sage ich mal gewissen Gesetzmäßigkeiten unterliegt und dass über eine ganze breite Bandbreite hinweg bis jetzt über Geldwäsche Screening ist oder bis hin eben geht.

00:13:44: Das ist ein Wertpapieransprozess.

00:13:46: Anleger und bedarfsgerecht aufgesetzt werden kann, das hat natürlich eine deutlich andere Tiefe als wenn du mal den Kundenerlebnis hast wo der Kunde sich durch einen Prozess arbeitet.

00:13:57: Ein Großkunde, der einfach nur in einem vorgegebenen Shoppingkonzept seine Produkte implementieren muss.

00:14:02: Hättest du die Trade West auch schon vor zwanzig Jahren gründen können?

00:14:06: Nee ehrlich gesagt nicht.

00:14:08: Weil die ganze digitale Infrastruktur noch nicht da war, wo sie heute ist.

00:14:12: Genau das ist eigentlich der Punkt, dass einfach glaube ich auch der Markt da noch nicht so reif war für viele Themen vor zwanzig Jahren.

00:14:18: Das sind sicherlich die ersten Sachen hochgekommen.

00:14:20: aber das in dieser Tiefe zu machen, da war der Markt einfach schon nicht reif dafür.

00:14:25: Da hätten wir uns quasi als Markt Enabler sozusagen positionieren können und das möglich machen, das ist aber glaube ich in dem Markt relativ schwierig erstmal.

00:14:33: Und der zweite Punkt ist halt auch einfach, dass die Technologie muss man ja auch mal ganz offen sagen an vielen Stellen vielleicht noch nicht so da war wie man das braucht oder auch gewisse Bandbreiten von der Reichbarkeit, Handy-Technologie, dass du überhaupt im Ende entsprechend arbeiten kannst und alles über Apps steuern kannst.

00:14:51: Das hat einfach glaube ich das Umfeld hätte es dann richtig

00:14:54: hergegeben.

00:14:54: Jetzt gibt es gleichzeitig aber auch eine ganze Handvoll Wettbewerber die auch mit KYC Plänen unterwegs sind Die digitale Landschaft für Finanzdienstleister deutlich einfacher machen.

00:15:05: Wie tief ist euer Bock, graben da und was unterscheidet euch am Ende von Wettbewerbern?

00:15:09: Ich glaube bei uns ist es insbesondere eben dass wir alles aus einer Hand heraus liefern können und quasi auch vollem automatisiert darstellen können wo einfach auch Wett bewerber im Moment sage ich mal zumindest im Backoffice noch auf papierhafte Prozesse setzen.

00:15:22: Ich glaube das haben wir sehr gut gelöst und sehr schnell.

00:15:25: Wir arbeiten vor allem eins und das darf man nicht unterschätzen.

00:15:28: Das heißt ein Prozess der Echtzeit Verarbeiten, das ist jetzt Wort tatsächlich wahrscheinlich mit dem dahinter gar nicht so viel anfängt.

00:15:36: Aber es ist ein Unterschied ob du was nur am nächsten Tag verarbeiten kannst oder ob das wirklich in einer halben Sekunde erarbeitet kann.

00:15:41: Das ist ein deutlicher Unterschied.

00:15:43: und dass wir vor allem zwei Sachen beherrschen, dass wir Technologie im Kombination mit Regulatorik beherrschten.

00:15:49: Nimm uns mal mit!

00:15:49: Was ist da Ihren Spannungsfeld zwischen Technologie und Regulatorik?

00:15:54: Das ist insbesondere weil es erstmal zwei verschiedene Themen sind Die sag ich mal, ja auch in gewissen... natürlich der Ursprung nicht irgendwie zusammenhängen tatsächlich.

00:16:06: Das eine ist ein stark risikobasiertes aufsichtsrechtliches Denken dass du in der Lage bist im Prinzip regulatorische Anforderungen überhaupt umzusenden das du verstehst wie ein Bankprozess arbeitet wie ein Kundenschutzbedürfnis eigentlich aussehen muss aber wir auch gleichzeitig einen Risiko Bedürfnisse einer Bank ausehen muss geprägt, meistens auch aus der Historie von Menschen die da mitarbeiten.

00:16:30: Die mit ihr als Team mit arbeiten, die du jetzt zusammenführst mit einer Welt, sag ich mal, von Techies oder Menschen, die eben so richtig IT-EYE FINA sind, die Geschwindigkeit nach vorne bringen.

00:16:42: wie kann ich was möglichst schnell machen und das quasi zu kombinieren?

00:16:46: Also wir haben zwei unterschiedliche Säulen, die vereinigen musst du ein bestmöglichen Ergebnis und das ist glaube ich einfach auch kein Selbstläufer, dass muss sauberorchestriert und administriert werden.

00:16:58: Und wenn du das dir gelingt dann kriegst du einfach ein sehr sehr gutes Produkt.

00:17:03: weil erst mal salopp gesagt Technologie Das können rein theoretisch viele.

00:17:07: aber könntest du es auch verbinden mit dem Nauhauf von Regulatorik?

00:17:10: Da habe ich natürlich schon stark eine Zweifel.

00:17:12: Was schmerzt denn mehr manchmal die technik oder die regulatorik?

00:17:17: Ich glaube, beides in Kombinationsschmerz mal genau sucht miteinander.

00:17:22: Ich glaube da gibt es keine Antwort weil das ist das Henne-Eye-Prinzip was ich immer zuerst die Technologie oder die Regulatorik und das tut sich immer so abwechseln.

00:17:28: Mal hat die Regulatorie im Prinzip mal irgendwo ein Vorsprung den du vielleicht technologisch noch nicht drin hast Und manchmal hast du technologischen Vorsprungen wo die Reguleritorik dir vielleicht doch gar nicht den Rahmen bietet.

00:17:37: also das ist auch immer so und sage ich mal einen Pingpongspiel indem du dem bestmöglichen Weg dazwischen findest.

00:17:45: Was bedeutet das Altersvorsorge-Depot für die Trade West?

00:17:49: Ja, das ist für uns, sag ich mal eins der Kernprodukte für die Zukunft.

00:17:54: Einfach weil dieses Produkt enorm wichtig ist dass es kostengünstig, sage ich mal produziert wird und dass du natürlich in einer Infrastruktur eine vollautomatische Lösung bereitstellen kannst.

00:18:06: Wie wir ja wissen, sind das Altervorsorgeprodukten Ein Thema, was von Kosten richtigerweise auf den Deckel hat.

00:18:14: Wo du natürlich jetzt nicht quasi unendlich preisen darfst und das ist für den Partner ja auch entscheidend wie kann er sich wettbewerbstechnisch aufstellen?

00:18:22: Dazu braucht der immer einen Partner, der im Prinzip die Prozesse beherrscht, der es aber auch sagen wir mal so aufstellen kann dass es vor allem eins kann eben skalieren.

00:18:31: und skalieren heißt natürlich für uns als Straight West Das wird es natürlich möglichst klar und liebend darstellen.

00:18:36: Aber skalieren heißt ja auch für den Partner, dass er das möglichst einfach a aufsetzen kann.

00:18:42: Dass er da möglichst viel Support hat.

00:18:44: Und mal auf der anderen Seite aber auch, dass der Prozess sauber durchgeht und dass es dann nicht irgendwelche Brüche gibt oder Hürden die dem Prozess einfach verlangsamen.

00:18:52: Und da glaube ich sehen wir uns als guten Partner und mit unserer Historie auch und mit dem was der Gesetzgeber geschaffen hatte ist halt auch ein Wiesenbedarf da, der vor allem eben auch so gebaut werden muss dass er jetzt für viele Häuser natürlich dann auch umsetzbar wird.

00:19:07: Weil wenn jeder einzelne es versucht, dann hat er natürlich einen Riesen-Bulst an Technologie und an Regulatorik zu regeln.

00:19:12: Kann das aber über ein Partner machen?

00:19:14: Dann kannst du das natürlich für den Partner bündeln gemeinsam in der Community.

00:19:17: Bevor wir da mal in dem Maschinenraum gucken was ist denn deine persönliche Einstellung gegenüber dem Alters Vorsorgedepot?

00:19:24: Ich hätte mir persönlich gewünscht ich hätte das schon Früher schon gehabt, als ich im Berufsleben angefangen habe.

00:19:30: Sonst hast du dann ein Produkt, das dich auch so unterstützt.

00:19:32: Also ich bin dem total positiv gegenüber eingestellt.

00:19:36: Ich glaube halt einfach klar kannst du immer sagen, hättest es noch besser machen können oder links oder rechts?

00:19:41: Aber am Ende des Tages schaffte es an der richtigen Stelle die richtigen Anreize.

00:19:45: und nun eins habe ich gelernt in Asset Managementen.

00:19:48: Damit erzähle ich jetzt auch nichts neues, da kann ich viele zitieren.

00:19:51: Der kontinuierliche Weg zu besparen, das führt dich halt einfach zu einem kleinen Vermögen, sag' ich mal, dass du sich für das Alter schützt oder es ja aufbauen kannst.

00:20:00: und wenn du das eben über Anreizsystem bekommen kannst – was halt letztendlich auch sich dann über Performance niederschlägt – ist einfach nur ein positives Produkt.

00:20:09: Das positiv belegt ist an vielen Stellen und daher ist es ein gutes Produkt weil's eigentlich auch keine... Hürden oder Engpässe oder Haken hat, wo man sagen wüsste ja ach das hindert mich jetzt dieses Produkt zu machen und das finde ich auch unser Gesetzgeber gut hinbekommen.

00:20:25: Jetzt dreht sich bei der Kapitananlage im Assetmanagement vieles immer um einen Art Verteilungskampf.

00:20:31: es gibt die investierten Anleger Es werden etwas mehr da hast du recht.

00:20:35: Du hast es auch gesagt dass junge Leute heute stärker sich für Aktien investieren.

00:20:38: Das Groh der bundesdeutschen Sparer setzt immer noch nach wie vor auf Versicherungen, Sichtgeld und Sparkonto.

00:20:44: Glaubst du das jetzt der große Teil des Kuchens künftig auch den Markt der Kapitalanlagen betritt?

00:20:52: Ja also genau das ist genau der Punkt von zwei Sachen.

00:20:55: die große Masse hat jetzt einen besseren Zugang über so ein Produkt.

00:20:59: Das ist, glaube ich eine Sache und das andere ist natürlich eine gewisse Umverteilung die kommt man darf es aber nicht zu zu überschätzen dort wohl versicherer und etablierte Produkte markt sind.

00:21:08: die werden auch im Markt bleiben einfach weil der Markt auch und das ist einfach meine Erfahrung relativ träge ist bei vielen Dingen wenn's gerade mal um das Zwitschen geht.

00:21:16: aber ich glaube die die Spannende liegt eben daran dass hast du ja gut gesagt neue Zielgruppe hier reinbringst, die vielleicht früher da auch ein bisschen verschlossen war und das eröffnet.

00:21:27: Natürlich für den Markt natürlich einen Riesenpotential.

00:21:29: immer dann wenn du der Markt sich an sich öffnet und größer wird, dann gibt es natürlich auch deutlich mehr zu vergeben.

00:21:35: Ihr arbeitet jetzt aber bei Trade West nicht für den Direktanleger sondern ihr

00:21:40: habt

00:21:41: eine White Label-Lösung für Vermögensverwalter hingestellt.

00:21:44: ist das richtig?

00:21:45: Das ist richtig.

00:21:46: Wir machen das für den Vermögensverwalter im Prinzip ein fertiges Setup,

00:21:50: d.h.,

00:21:50: also dass wir den ganzen Prozess im Hintergrund haben.

00:21:52: Wir haben aber auch eine Wide Label-Lösung, sodass er sozusagen eine Olden Line Antragstrecke schon bekommt.

00:21:59: Die können wir in seinem Look and Feel bauen.

00:22:02: Das ist quasi standardisiert und mit einem Endkundenportal so dass es für den Vermögens Verwalter so einfach wird, dass am Prinzip aus dem ganzen Thema jetzt nicht ein IT-Projekt machen muss, sondern du machst eigentlich eine Kooperation bei der man eben keine IT-Resourcen hineinstecken muss.

00:22:18: Das kann er dann unzüberlassen und das macht es glaube ich für den Vermögen so weiter da sehr interessant dass wir das im Prinzip vom Frontend von der Technologie bis hin in die Prozesswelt bis hin an die Abwicklung ist auch in die Steuerliche.

00:22:29: Es muss ja auch sage ich mal die ganzen Fördergelder und alles im Hintergrund das muss ja alles richtig verbucht werden, dass das in einem Paket funktioniert

00:22:36: Ist das für Vermögensverwalter Ein großes Thema.

00:22:40: Du würdest keine White Labelösung anbieten, wenn es das nicht wäre?

00:22:43: Aber wir sprachen ja gerade über die große Masse, die es zu erreichen geht.

00:22:47: Die ist ja jetzt nicht gerade bei einem Vermögensverwalter schon investiert oder in den Dienstleistungen schon drin sondern ist wahrscheinlich noch irgendwo auf der grünen Wiese.

00:22:56: Ja, zum Teil ist es so.

00:22:57: Du hast natürlich eine unterschiedliche Art von Vermögensverwalter.

00:23:00: Man muss den Vermögenverwaltern ein bisschen aus der Lizenz heraus bedrachten.

00:23:03: Was hat er für eine Lizenz?

00:23:04: Du hast den klassischen Vermögesverwalter, der noch sehr traditionell arbeitet.

00:23:08: Du hasst natürlich einen modernen Vermöganverwalther, der den Weg jetzt neu einschlägt und möglicherweise einfach in diese Richtung neue Felder eröffnet.

00:23:14: Nur du hast die digitalen Vermögungsverwalder oder du hast eben Neobanken Vermögensverwaltende Lizenzen auch schon haben.

00:23:22: Auch das ist natürlich eine etablierte Bank, wie vermögens verwaltend arbeitet aber nicht die Technologie hat Und dadurch ergibt sich natürlich ein großes Empfeld, aber daher ist es immer die Definition.

00:23:34: Wer will da im Prinzip was machen?

00:23:36: Aber insbesondere sehe ich die Nachfrage einfach für Mögenverwaltung, die jetzt sagen wir wollen uns digital aufstellen und wir wollen jetzt auch den traditionellen Weg verlassen und wir wollten einfach einen Angebot schaffen für Kunden, die wir dann auch potenzielle Neukunden haben mit denen wir vielleicht weiterarbeiten können in der ersten Heinstieg-Kampf.

00:23:51: Für dieses glaube ich gerade besonders interessant!

00:23:53: Ja, das klingt jetzt sehr konstruktiv nach vorne gedacht.

00:23:56: Gleichwohl könnte man hier auch sagen der klassische Vermögensverwalter würde ja auch so weitermachen wie die letzten vierzig Jahre.

00:24:01: ist das Altersvorsorgedepot jetzt quasi ein Hebel zur technologischen Öffnung eines klassischen Vermögenverwalters?

00:24:07: Ja, ich glaube es ist das Muss sogar wenn er sich dem öffnen will weil er wird das Produkt meiner Meinung nach nicht zielführend vertreiben können oder für seine Kunden bereitstellen können.

00:24:18: Wenn er das nicht digital denkt.

00:24:20: das Ganze also dass über den traditionellen Weg zu machen das halte ich tatsächlich Persönlich jetzt für wenig effizient eigentlich und weil du natürlich auch die Zielgruppe viel schneller erreichst, über die wir vorhin gesprochen haben.

00:24:32: Wer dafür gesprochen bin wollen wir erreichen es ist die jüngere Generation natürlich.

00:24:36: du musst natürlich auch andere erreichen aber das wird immer nur digitalisierung laufen.

00:24:40: deswegen glaube ich ist es nochmal einfach ein sehr sehr große Motivation auch für traditionelle Häuser in diese Richtung weiterzudenken.

00:24:48: gar nicht spötterisch jetzt gesprochen.

00:24:50: aber viele Vermögensverwalte haben noch nicht mal eine anständige Internetseite.

00:24:54: Also eine anständige Homepage?

00:24:55: Ja, das gibt es auch.

00:24:57: Dafür liefern wir natürlich auch eine Lösung, dass es schon weit labelfertig ist und dann können wir das für ihn übernehmen tatsächlich.

00:25:03: Aber du hast beim Vermögenverwalter ein bisschen in die Struktur des Vermögensverwalters vom Markt, wenn du jetzt von quasi unabhängigen traditionellen Häusern sprichst, ich hatte ja gerade noch einige andere genannt, die natürlich schon viel weiter sind.

00:25:15: Du hast natürlich da auch Themen.

00:25:16: Generationenwechsel bei Verbögensverwalter, immer mehr oder Zusammenschlüsse und alles was ich sehe ist dann immer mit einem Schritt in die Digitalisierung verbunden.

00:25:25: Woran hakt es denn bei vielen heute am meisten?

00:25:28: an den Legacy-Systemen?

00:25:30: An der Compliance oder an Kundendaten?

00:25:32: Ich glaube, es ist im Moment eher das Thema, dass du deine Zielgruppe definierst, an die du heran willst.

00:25:41: Also was braucht denn dein Kunde?

00:25:43: Plötzlich von Digitalisierungslösungen.

00:25:46: und da, glaube ich, ist der Punkt, wo er am meisten hakt, einfach mal den Punkt zu erreichen.

00:25:52: Meine bestehende Kundschaft, die ich schon habe – was wünschen sie sich eigentlich jetzt an Digitalisierungsthemen von mir?

00:25:58: Und reicht es nicht wenn's meine Bank schon kann!

00:26:00: Das ist natürlich auch immer so das Thema, aber die Kunden wollen jetzt nicht mal über die abwickelnde Bank betreut werden.

00:26:07: Was wir dann tun, sondern ich glaube sie wollen einfach immer mehr von Vermögen, weil da auch seine Ideen und seine Lösungen natürlich online sehen.

00:26:14: Und ich glaube, da ist im Moment noch ein bisschen bei den Häusern, die sich noch nicht so richtig damit beschäftigt haben vielleicht auch noch ein wenig zurückbegraben.

00:26:22: Was brauchen denn meine Kunden?

00:26:24: Und wo will ich denn meine Kunden halten?

00:26:26: und wie entwickeln sich dann meine Kunden auch weiter?

00:26:29: Nachfolge, neue Kunden in jüngeren Generationen.

00:26:33: Ich glaube da ist manchmal einfach noch, sag' ich mal Luft nach

00:26:36: oben.".

00:26:37: Ist eine digitale Asset-Verwahrung für klassische Vermögensverwalter schon – gibt es dafür schon eine Nachfrage?

00:26:43: oder ist das noch Zukunftsmusik?

00:26:45: Da gibt es Nachfrage bei allen, die schon moderner und digitaler denken.

00:26:49: Wenn es um digitale Assets geht der Markt ist noch klein das muss man auch ganz offen noch sagen entwickelt sich aber mit relativ großen Wachstumsraten kommt aber eher von Tech-affineren Häusern raus.

00:26:59: oder Häuseren die ja schon für eine Blockchain herdenken gibt's natürlich auch welche.

00:27:02: Von der traditionellen Seite glaube ich entwickelt sich das jetzt erst langsam.

00:27:06: Glaubst du dass die jüngere Generation die heute digitale assets teilweise handelt?

00:27:12: Oder auch bei sich schon verwahrt Dass sie vom Altersvorsorge-Depot angesprochen wird?

00:27:17: Ja, das wird sie tatsächlich einfach eine reine Renditebetrochtung ist.

00:27:22: Und überall wo die Rendite, sag ich mal funktioniert, wirst du auf die Kunden erreichen.

00:27:27: also auch diese Zielgruppe wird sich damit beschäftigen weil wenn ich halt einfach einen Betrag X einbezahle und bekomme den Betrag x doch oben drauf dann ist es quasi schonmal mein Renditegewinn und der wird nicht davor Halt machen ob jemand digitale so bisschen weniger digital.

00:27:42: Was können Vermögensverwalter, die bisher noch gar nicht über eine technologische Plattform oder Anbindung bei Labellösungen von euch nachgedacht haben?

00:27:49: Was können sie von euch lernen aktuell in Anbetracht des Altersvorsorgedepots.

00:27:55: Also ich glaube, was Sie mitnehmen können über unsere Lösungen ist vor allem wie man natürlich auch einen Flow sozusagen nehmen.

00:28:02: Das heißt einen User-Flow aufsetzt.

00:28:04: also wie kommt im Prinzip der Kunde zur Lösung?

00:28:07: Wie funktioniert eine Antragstrecke möglich?

00:28:09: so einfach dass es dem Kunden Spaß macht.

00:28:11: das was wir früher erzählt haben und die kommt dann auch zu einem Produktabschluss.

00:28:17: relativ einfach und ich glaube das ist etwas die ich vermögen soll weil mit denen wir jetzt von der traditionellen Seite sprechen dass sie da einfach am meisten Einblick und Input bekommen.

00:28:27: Und auch natürlich auch so ein bisschen, dass man sich an die Hand nimmt und sie in diese Welt natürlich mit hineinbringt wo sie dann quasi gleich mit aufgesprungen sind ohne dass Sie sich selbst das erarbeiten müssen aber das dankbar einfach auch mitnehmen.

00:28:41: Jetzt gibt es eine gute paar Hundert Vermögensverwalter regulierte Vermögenverwaltung ich glaube fünf sechshundert in Deutschland.

00:28:47: wenn die jetzt alle eine Altersvorsorgedepot Strecke bei sich live schalten wie hoch ist denn da die Gefahr?

00:28:54: dass es bei jedem anders aussieht.

00:28:56: Also wenn das jeder macht, dann wird das bei jedem anderes aussehen tatsächlich.

00:29:03: Klar, wenn jeder das sein Flow selber baut und selbst die Kreativität mit reinbringt, dann würde das bei eben auch anders aussehen.

00:29:09: Das meines Ziels ist derselbe aber ich glaube das macht ja den Markt zu vielseitig.

00:29:13: Dass es dann auch unterschiedliche Lösungen gibt mit unterschiedlichen Herangehensweisen wie man dieses Thema näher bringt.

00:29:19: also der Möglichkeiten sind da keine Grenzen mehr gesetzt.

00:29:23: Aber wie kommt man denn am besten in den Flow?

00:29:26: Am besten kommt man natürlich in den flow, wenn man schon eine fertige Lösung nimmt die schon bereit steht.

00:29:32: Die man quasi nur noch weitlabeln muss also die bereitstellen können für ihn dann ist er im Prinzip schon mittendrin.

00:29:38: aber auch bei dir und damit kommen wir wieder an Anfang gab es ja auch irgendwann mal den Gedanken ich musste hier etwas konstruktiv verpacken und jemand auf einer Strecke hin zu einer Produktlösung begleiten.

00:29:48: nochmal Idee Luxusur.

00:29:50: das muss muss kein Spaß machen, sollte aber am Ende irgendwo selbsterklärend auch ein Stück weit sein.

00:29:57: Worauf ist bei einer solchen Strecke besonders zu achten?

00:30:00: Ich glaube besonders wichtig ist das sage ich mal der Informationsgehalt, die du vermitteltst natürlich klar und einfach strukturiert ist nach den modernen Maßstäben natürlich dies gibt und dass du eben von der Darstellung in quasi das Produkt hinein, in dem Onboarding Flow, dass es im Prinzip sage ich mal einfach und strukturiert gestaltet ist, wo der Kuttdahl einfach motiviert ist auch immer den nächsten Schritt mit dir zu gehen.

00:30:25: Und es nicht irgendwo jetzt schon technisch hakt oder irgendwie nicht plausibel wird was der nächste Schritt wird sondern dass du immer das Ziel vor Augen hast, sodass relativ einfach natürlich durchkommt.

00:30:39: Sie glaubt es ist ja auch das Ziel von jedem der im digitalen Markt Web-Lösungen anbietet, dass da sage ich einmal der Userflow möglichst einfach dargestellt wird, aber ohne die Regulatorik oder die aussichtsrechtlichen Voraussetzungen im Prinzip zu besachten.

00:30:54: Wo siehst du dich und die Trade West technologisch in den kommenden drei Jahren?

00:30:58: Also wir sehen uns schon als technologischer Vorreiter auch jetzt schon und dass wir das auch weiterhin natürlich sind vor allem was es eben angeht skalierbare Prozesse, Schnittstellen Technologie anzubieten aber auch natürlich die Kombination mit den Digital Assets, die Integration von Blockchain-basierten Prozessen und das sehen wir uns als absoluter Vorreiter.

00:31:20: Wir sehen es auch als KI agnostisch an, das heißt also dass natürlich auch von der KI, dass der Partner seine eigenen Lösungen mitbringen kann natürlich die man andocken kann.

00:31:30: Das ist natürlich auch ein enormes wichtiges Thema wird auch immer wichtig in diesen ganzen Prozesten und da sehen wir sie im Prinzip auch als Vorreitern.

00:31:39: Gibt's so über einen dicken Daumen eine Summe?

00:31:41: Die über den Altersvorsorgedepot eingeworben werden sollte von einem Vermögensverwalter, damit ihr als Straight West aber auch der als Vermögenverwalter Spaß hat?

00:31:50: Es ist immer die Frage was das Ziel natürlich, dass er damit verbindet.

00:31:53: Wenn jemand sage ich mal gibt es ja unterschiedliche Zielstellungen, dass jemand einfach präsent sein will in dem Markt oder dass er neue Kunden gewinnen will mit ihnen... quasi Geschäft macht.

00:32:03: Für viele kann es ja auch nur ein Anker sein, um weiter Geschäft zu machen so wie früher die Banken einen Girokonto angeboten haben und daraus eigentlich Geschäft abzuleiten ist natürlich eine herangehensweise.

00:32:11: wenn einer sagt ich will nur rein mit dem Altersvorsorgeprodukt jetzt sage ich mal Geschäft für mich machen und das Ganze natürlich nach vorne treiben klar dazu muss es skalierbar sein.

00:32:21: Ich glaube wenn wir mögen es noch weiter wenn du nun online Angebot hast oder am Schluss zehn Kunden hast das ist wahrscheinlich nicht so interessant.

00:32:26: aber ich glaube Wenn du dich dann im dreistelligen Bereich befindest, wo du schon erste Kunden mit reinnehmen kannst.

00:32:33: Dann kann das natürlich schon für dich interessant sein.

00:32:35: Wann wird es für dich interessant?

00:32:37: Für mich ist es jetzt schon interessant, weil wir eine skalierbare Plattform sind und das in Prinzip für uns natürlich bündeln und auch bestmöglich weiterentwickeln.

00:32:44: Das heißt ihr bezieht keine Revenues aus der Höhe der Abschlüsse.

00:32:48: Nein, wir beziehen keine Revenue aus einem Initialabschluss.

00:32:51: Wir sind ja Infrastruktur-Dienstleister und unser Preising ist natürlich so aufgebaut dass wir eine Dienstleistung zur Verfügung stellen die eben sich daran orientiert was jetzt im Prinzip das Paket ist.

00:33:03: Ist es mit dem Byte Label?

00:33:04: Ist es ohne den Byte label?

00:33:05: Machen wir im Prinzip schon ein fertiges Produkt, das der Vermögensoval da mitbringt Und unsere Preisings sind übrigens auch individuell gestaltbar.

00:33:12: also wir haben jetzt nicht einen Standartpreising wo sagen nur das gilt Es hängt immer stark davon ab was braucht denn der Partner eigentlich und da bauen wir einen Preis in gemeinsam, sodass es für beide Seiten passt.

00:33:21: Wann ist White Label sinnvoll?

00:33:23: Und wann die eigene Marke?

00:33:24: Also, White Labels sind immer dann sinnvoll wenn du eben dich jetzt nicht mit einem langwierigen IT-Projekt beschäftigen willst.

00:33:30: Wenn ihr das eben nicht im UI UX Flow hast den du selbst betreuen oder aufsetzen möchtest oder wo du erstmal Ressourcen einbringen müsst oder wo Du selbst ein IT-projekt machen musst.

00:33:39: Also, white label ist immer dann interessant wenn du A schnell starten willst, wenn du B auch was wirklich versetzen willst was auch wirklich gut funktioniert wo du schnell in den Markt hineinkommst, quasi und von Null an gleich auch durch starten willst.

00:33:51: Ich glaube die individuelle Lösung ist immer dann interessant wenn du schon möglicherweise ein großes Digital-Angebot hast was halt einen bestehenden Flow mit besser integrierbar ist oder wenn er natürlich gewisse Ansprüche hat das zu integrieren mit anderen Geschäften oder bereits schon Kunden hast aus denen du das ableiten kannst, wo natürlich schon sage ich mal komplexe Prozesse vielleicht schon auch schon bestehende Kunden aufgesetzt werden müssen.

00:34:12: Wie ist denn das bei dir persönlich?

00:34:13: Hast bist Du Riesterkunde?

00:34:15: Ja, ich bin tatsächlich riesig

00:34:17: kundig.

00:34:17: Ich auch!

00:34:18: Überträgst du das ins Altersvorsorge-Depot?

00:34:22: Das werde ich übertragen.

00:34:23: Und bietest du deinen Kunden im Endeffekt so einen Frontenten an dass man da nur ein Haken machen muss und sagen Vertragsnummer XYZ bitte übertragen?

00:34:32: Also wir wollen ein Umzugsservice mit anbieten, bei dem der Kunde das im Prinzip so machen kann.

00:34:37: Dass wir quasi einen digitalen Abschluss haben, was eben auch schon ein Riestervertrag mitbringen kann.

00:34:42: Da braucht man natürlich ein paar Datenmüssen dazu mitbringen und dass wir sozusagen eine Art Umzug-Service im Hintergrund machen sodass es für den Kunden eben auch reibungslos dann vonstatten gehen kann.

00:34:51: Das hängt natürlich damit zusammen wie werden die Vermögensauber strukturiert?

00:34:54: Wie werden sie überführt?

00:34:55: Die steuerlichen Reportings müssen passen und natürlich die ganzen steuerliche Sachen.

00:34:59: Das können wir natürlich gut auch händeln im Hintergrund.

00:35:02: Umzüge funktionieren ja nie reibungslos, aber warten wir es mal ab.

00:35:07: Auch werde das auch ankreuzen?

00:35:09: Ja!

00:35:09: Wir haben da mal gute Erfahrungen damit.

00:35:11: Wunderbar.

00:35:12: Dirk ganz herzlichen Dank für das interessante Gespräch.

00:35:16: Vielen Dank.

00:35:17: Viel Erfolg und beste Grüße nach München.

00:35:20: Vielen dank.

00:35:20: Danke schön.

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