Wie viel Marge bringt KI wirklich? Ein Mittelständler rechnet es vor
Shownotes
Die meisten Unternehmen diskutieren gerade, ob sie KI einsetzen sollen. talentsconnect hat die Diskussion hinter sich und den Umbau durchgezogen, am eigenen Haus. Robin Sudermann, CEO und Mitgründer der Kölner talentsconnect AG, und Raphael Wischnewsky, dort verantwortlich für das Finanzressort und den Rechtsbereich, berichten in dieser Folge, was das praktisch bedeutet: Agenten im Organigramm, Onboarding, Zugriffsrechte, Rollenbeschreibungen und die Frage, wer eigentlich für sie zuständig ist, wenn HR die Menschen verwaltet und die IT die Tools.
Das Unternehmen macht rund 15 Millionen Euro Umsatz mit etwa 600 Kunden und verkauft Software für Karriereseiten und Whatsapp-Bewerbungen. Interessant ist es hier vor allem als Fallstudie: Die EBITDA-Marge hat sich in 36 Monaten um 60 Prozentpunkte gedreht, und die beiden rechnen im Gespräch aus, welcher Anteil daran auf KI entfällt und welcher schlicht auf klassische Sanierung.
Die Themen der Folge:
Von minus 30 auf plus 30 Prozent EBITDA-Marge – zerlegt in Wachstum, Kostendisziplin, KI-Effizienz und warum sich das Verhältnis in den kommenden Jahren zugunsten der KI verschiebt
Der Fahrplan. Die fünf Stufen von manuell über standardisiert, automatisiert und AI ready bis AI powered. Warum man den Human in the Loop nicht zu früh herausnehmen sollte und warum die Endstufe, die viele im Kopf haben, am Anfang nicht funktioniert.
Profitieren chaotisch organisierte Häuser besonders von KI? Was ein Agent beim Aufräumen leisten kann und wo die Grenze liegt.
Makler, Backoffice-Leiterin, Vertriebler, Fondsmanager – wo strukturiertes Wissen übertragbar ist, wo implizites Wissen anfängt und warum Entscheidung und Beziehung beim Menschen bleiben.
Die Nullmessung: Wie talentsconnect den Reifegrad eines Unternehmens per strukturierter Interviews ermittelt, warum Interviews besser funktionieren als Datenlieferungen und wie Konsistenzchecks verhindern sollen, dass ein Agent alte Marotten konserviert.
Recht und Compliance: Wem gehört der Agent, wenn der Mitarbeiter kündigt? Ist ein Agent, der Prozesswissen trägt, aufsichtsrechtlich eine Auslagerung? Und wie steigt man bei regulierten Häusern überhaupt ein, ohne die Compliance zu überfordern?
Ausblick: Hauptversammlungspräsentation in acht statt achtzig Stunden. Und ein Budgetplan, entworfen per Stimme an einem Vormittag.
Mehrwert für Hörerinnen und Hörer: Wer in seinem Haus vor der Frage steht, wo man mit KI anfängt, bekommt hier eine klare Reihenfolge und die Warnung, wo der Einstieg garantiert schiefgeht.
- Über die Gäste: Robin Sudermann hat talentsconnect 2013 in Köln mitgegründet und führt das Unternehmen als CEO. Raphael Wischnewsky kam vor rund zweieinhalb Jahren dazu und verantwortet Finanzen sowie den Rechtsbereich mit; zuvor hatte er selbst gegründet, eine Pflegeplattform.
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Risikohinweis: Die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung. Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.
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00:00:01: Also wir sind angetreten, um die Lücke zwischen den Ansprüchen von Bewerbern und Bewerberinnen auf der einen Seite und Arbeitgebern auf der anderen Seite
00:00:10: zu schließen.
00:00:11: Weg auf das Prozesse wie darf ich einen Urlaubsantrag formulieren oder wie rechne ich meine Reisekosten ab wo keine Personen bezogene Daten verarbeitet werden?
00:00:21: Das ist typischerweise
00:00:22: die Anwendungsfälle mit denen wir Kunden einschreigen
00:00:26: können.
00:00:27: Sehr interessant finde ich, dass ein Agent letztendlich keinen eigenen Marktwert hat.
00:00:31: Also wenn man sich anguckt wie Agenten entwickelt werden und wo liegt die Intellectual Property dann ist das ein sehr geringer Preis.
00:00:38: Das Entscheidende für einen Agenten ist der Kontext in dem er agiert.
00:00:51: Die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung.
00:00:57: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.
00:01:00: Und jetzt geht's los!
00:01:01: Moin Malte, grüß dich!
00:01:02: Moins Christoph, Grüße zurück!
00:01:04: Malte ich habe eine Frage die musst du gleich beantworten wie viele KI-Agenten arbeiten gerade für dich?
00:01:09: Zwei Ich hab einen Agent eingerichtet für Konzerte und Theaterstücke.
00:01:14: Ich hab die Theaterbesuche meiner vergangenen zwei Jahre mal eingegeben plus Konzert Hamburg und Umgebung.
00:01:21: in üblichen städtischen Bühnen oder sowas vergleichbares läuft, möchte ich über Premieren- und Spielpläne informiert werden.
00:01:29: Das funktioniert wunderbar!
00:01:30: Krieg' Ich alle zwei Wochen am Montagabend Und ich hab einen besseren Suchagenten so ein Bot bei mir laufen auf alles was mit Private Banking zu tun hat Mit Sparkassen, mit Weitsmanagement Also ein bisschen wie Google Alert Und das spuckt er mir In der Regel jeden Abend gegen zwanzig Uhr aus.
00:01:48: Alle gängige News.
00:01:50: So ein Suchding habe ich auch, also das ist jetzt schon bisschen zu fisticate da als Google Alert früher genau wie bei dir auch.
00:01:56: Bei vielen anderen Sachen habe ich das noch nicht gemacht.
00:01:59: aber jetzt wieder mal Motivation mich mit dem Thema zu beschäftigen denn ich hab die Frage auch Robin Sudermann gestellt.
00:02:05: er ist CEO von Talents Connect in Köln.
00:02:08: Die haben sechshundert Kunden rund fünfzehn Millionen Euro Umsatz und machen Software für Die Microsoft hat für Karriereseiten, für WhatsApp-Bewerbungen und helfen Unternehmen jetzt auch dabei in diese agentische Welt reinzukommen.
00:02:20: Also auch in die ganze KI-Era sich reinzuentwickeln Und dessen Antwort waren zehn.
00:02:26: Also zehn Agenten arbeiten für ihn
00:02:28: Das heißt der lässt seinen Kostfach wahrscheinlich durchleuchten und sortieren?
00:02:33: Einer ist sein Marketingchef einer seiner persönlichen Assistent Also der guckt auch, gibt es irgendwelche Termindopplungen oder ähnliches.
00:02:39: Einer macht den Sales Leadership und was ich interessant finde die sind soweit AI First mittlerweile in ihrer ganzen Herangehensweise.
00:02:47: also sie haben sich jetzt auch über die letzten drei Jahre transformiert und jetzt in den zwölf Monaten in den letzten haben die da nochmal richtig Pace drauf gegeben dass die Agenten mittlerweile bei ihm sogar im Organigramm stehen.
00:02:55: mit Onboarding von einer Woche Also eine Woche müssen sich die Agenten beweisen, ob sie das wirklich können.
00:03:01: Eine Rente gibt es nach drei bis sechs Monaten weil dann sagt er ja dann ist so ein Agent eigentlich so wie man ihn aufgesetzt hat schon wieder Halbwärtszeit rum dass man eigentlich den Neuer und besser aufsetzen würde.
00:03:10: Wann ist eine halbwärtige Zeit um?
00:03:12: Nach drei bis six Monaten?
00:03:14: Wahnsinn, das klingt aber schon ein bisschen spooky.
00:03:16: Und die haben auch ein bisschen Einblicke in Zahlen gegeben und sein Kollege Raphael Wischniewski war auch im Call der ist dort für Finanzen und auch Recht also Liegel verantwortlich und er hat erzählt dass sie die eBit DA Marge in den vergangenen thirty-sech Monaten von minus dreißig auf plus dreizig Prozent gedreht haben.
00:03:33: wir haben auch durchgerechnet ja welcher Teil davon geht auf KI welcher schlicht auf klassisches Aufräumen da wird es auch ehrlich.
00:03:40: habt ihr darüber gesprochen wie das bei den Kunden quasi Ausschaut?
00:03:44: wird da erstmal richtig aufgeräumt, wie man sich das so vorstellen kann.
00:03:47: Einmal geguckt hinter unter jedem Teppich ob da irgendeinen Knoten ist?
00:03:50: Im
00:03:50: Prinzip ja.
00:03:50: die nennen das eine Null Messung oder null Punktmessungen.
00:03:53: also gehen sie erst mal vor machen Interviews gucken sich das alles an Wie ist der Reifegrad sage ich mal dann ein ganzen Organisation.
00:04:00: Also gibt es auch Strukturierte Daten die überhaupt verwertbar sind oder müssen wir da erstmal anfangen?
00:04:05: Wir haben da auch ein paar Personen erst einmal durchgegangen.
00:04:07: Ich habe mal genommen du hast einen Fong Manager der schon seit von zwanzig Jahren im Business ist dort ComCrash mitgemacht hat, den Finanzcrash und den Corona-Crash.
00:04:14: Und der würde jetzt in Rente gehen.
00:04:16: Wie weit kannst du sein?
00:04:17: Wissen auf dem Agenten übertragen!
00:04:18: Du hast so eine Backoffice Managerin die schon seit fünfundzwanzig Jahren im Unternehmen ist und die als einziges weiß warum man eigentlich seit zweitausendelf Prozess X genau so macht wie man ihn macht.
00:04:26: auch so eine gibt es ja in fast jedem Unternehmen.
00:04:29: wir haben einen Versicherungsmarkler wahrgenommen, dreiundsechzig Jahre alt, siebenhundert Kunden, Schrankwarnfaller Ordner, wie würde man den eigentlich digitalisieren?
00:04:38: und einen Vertriebsmenschen mit einem vollen Kundenbuch?
00:04:40: Und dann ordnet mir der Robin auch ein.
00:04:42: Wer von denen ist jetzt die leichteste Challenge?
00:04:44: Wer wird ein bisschen komplizierter?
00:04:45: Was kann man vielleicht auch stand jetzt noch gar nicht digitalisiert oder auch zukünftig nicht?
00:04:50: Einer isst der schwierigste Fall.
00:04:51: Ratmar, welcher?
00:04:52: Der Portfolio-Manager mit X Jahren Erfahrung.
00:04:54: Ich glaube, siebenhundert Ordner kann man irgendwie fix durch die KI jagen und fertiges.
00:04:58: Genau ich will es jetzt noch garnicht auflösen Könnt ja mal reinhören.
00:05:01: Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant zu hören, was da überhaupt gerade alles so geht wie sie das vorgehen würden.
00:05:06: ob zum Beispiel ein Unternehmen dass sich sagt man noch ein bisschen chaotischer ist was die Digitalisierung angeht ob das leichter oder schwerer ist
00:05:12: Was würde denn?
00:05:13: Frage dich Christoph?
00:05:14: Was würdest du als erstes von einem Agenten hier erwarten?
00:05:16: Also
00:05:17: muss mir glaube ich mal einen Outlook-Agent machen weil Ich habe auch auf Link den letzten Mal geteilt meine ganzen ungelesenen E-Mails der mir das durchsortiert.
00:05:23: zwischen solltest Du dir mal angucken musst Du beantworten und kannst Du gedroßt vergessen vielleicht sogar einen mal ein bisschen gucken kann.
00:05:31: Gibt Symptominkalender auf Slots, die du vorschlagen kannst?
00:05:34: Also das wäre dir sicherlich mein Leben ein bisschen leichter machen.
00:05:36: Ja,
00:05:36: sehe ich genau so!
00:05:38: Also wie gesagt Robin lässt jeden seiner Agenten den eigenen Return und Invest Ausweisen am Ende.
00:05:42: Das fand dich auch ganz spannend.
00:05:43: bei uns läuft es hier simpler fünf Sterne bei Spotify oder Apple Podcasts.
00:05:46: Das ist unser Return und Investment und wenn Du noch eine Zeile dazu schreibst im Kommentar was Du hören willst noch besser würde ich sagen jetzt fangen wir mal rein oder wunderbar
00:05:54: gute Unterhaltung
00:06:04: Robin.
00:06:04: Raphael, ihr sitzt in Köln und verkauft Software an Personalabteilungen.
00:06:11: Erzählt mal ein bisschen zu euch im Anfang.
00:06:13: welches Problem wolltet ihr denn damals lösen?
00:06:15: Und was davon hat mit dem heutigen Talents Connect eigentlich noch zu tun.
00:06:19: Also wir sind angetreten, um die Lücke zwischen den Ansprüchen von Bewerbern und Bewerberinnen auf der einen Seite und Arbeitgebern auf der anderen Seite zu schließen.
00:06:28: Ehrlich gesagt war das mit Mitte zwanzig für mich ein Riesenproblem selbst ins Berufsleben einzusteigen Und aus dieser Gründungsmotivation heraus ist alles los gegangen.
00:06:36: Wir wollten mit einem Matching letztendlich die passenden Bewerbe auf die richtigen Stellen matchen so dass man viel weniger Streuferlust hat Auf beiden Seiten, auf der Bewerbersite und auf der Arbeitgebersite.
00:06:45: Was hat das mit dem, was wir heute machen noch zu tun?
00:06:48: Ziemlich viel.
00:06:50: Außer dass wir kein Marktplatz geworden sind wie wir es am Anfang dachten in unserer jungen Navi-Evität sondern mittlerweile unsere Kunden, sechshundert Unternehmen aus den deutschen Mittelstand und aus den Deutschen Enterprises sind und dass wir rein auf der BtoB Seite somit agieren und nicht auf beiden Seiten Geld verdienen also nicht als Marketplace sondern als klarer Software Service Anbieter für Kunden.
00:07:11: Raphael wann bist du denn dazu gekommen und was genau machst du bei Talent Connect?
00:07:15: Ich bin vor zweieinhalb Jahren zu TalentConnect gekommen, verantworte jetzt das Finanzressort.
00:07:20: Habe vorher selber gegründet in einem ganz anderen Bereich nämlich eine Pflegeplattform und habe den Robben über einen gemeinsamen Mentor kennengelernt.
00:07:27: Hilf mir nochmal auf die Sprünge was verkauft TalentConnect heute eigentlich?
00:07:31: Seid ihr eine Software?
00:07:32: seid ihr eine Beratung bietet ihr Recruiting-Lösungen an oder ist das inzwischen eher der Fokus auf dem Umbau von Unternehmen Womit
00:07:41: wir unseren Umsatz machen, und wie haben wir gesagt?
00:07:43: Wir geben die Zahl hier raus.
00:07:44: Also rund fünfzehn Millionen Umsatz mit sechshundert Kunden.
00:07:47: ist das was wir machen als recurring Revenue also Software-Service Anbieter mit jährlich wiederkehrenden Umsätzen für Karriereseiten und für WhatsApp.
00:07:55: Bewerbungen.
00:07:56: Das sind ganz plakativ gesprochen Die beiden Lösungen, die wir anbieten.
00:07:58: kann man sich so vorstellen dass zum Beispiel wenn man sich bei Siemens für eine Ausbildung bewirbt Man über unsere Software läuft aber komplett unter Siemens Karrierausbildung Also die läuft quasi in deren Umfeld eingebettet, aber das ist unsere Software, die dahinterläuft.
00:08:12: Und das Gleiche gilt für die WhatsApp-Bewerbung.
00:08:14: wenn man sich per WhatsApp bei einem Unternehmen bewerben möchte stellen wir dafür auch die Software zur Verfügung.
00:08:19: Wir wollen ja heute auch über das Thema KI viel sprechen.
00:08:22: Ihr kommt ja wie du sagst ursprünglich aus dem ganzen Recoding Bereich.
00:08:24: Wie seid ihr jetzt von Karriere Seiten?
00:08:25: Du hast sie gerade angesprochen und Bewerbungsprozessen ganz egal ob jetzt klassisch oder über Whatsapp am Ende einer Organisation gelandeten der Menschen und KI Agenten gemeinsam arbeiten?
00:08:36: Wann habt ihr auch gemerkt, hey ein paar Chatchi-BT-Lizenzen alleine?
00:08:39: Die machen jetzt noch keine AI-Fürststrategie.
00:08:41: Ja wir definieren uns darüber dass wir einen sehr engen Draht zu unseren Kunden haben und das für unsere Kunden sehr intensiv regelmäßig treffen und mit ihnen darüber reden was ihre Probleme sind jenseits von unserem Produkt.
00:08:52: dabei ist in den letzten zwölf Monaten rausgekommen dass HR Abteilungen dringend eine KI Strategie brauchen dass es auch von Geschäftsführung gefordert wird.
00:09:00: also was ist unsere Strategie?
00:09:03: wie wir künstliche Intelligenz einsetzen Für Themen innerhalb der HR-Abteilung, aber auch insgesamt für die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.
00:09:11: Dabei ist rausgekommen dass wir eigentlich eine komplette Transformation vor uns haben.
00:09:14: Dass die HR Abteilungen aus einem Human Focus also human resources zu einem Hybrid Fokus wechseln muss.
00:09:21: Also man muss sich eigentlich als HR Abteilung heute damit beschäftigen wie man Menschen und Agenten miteinander verbindet für die Organisation.
00:09:28: Das zweite liegt heute bei der IT, also Agenten werden typischerweise in der IT geplant und Humans in der Personalabteilung.
00:09:35: Und unsere Kunden haben uns gespiegelt dass das eigentlich zusammen gehört und deswegen haben wir uns seit twelvehundert Intensiv damit beschäftigt Wie wir AI in HR bringen.
00:09:43: und so sind wir jetzt mit unserem neuen Produkt was jetzt live geht dem Hybrid Resources Department meiner kompletten Transformation von uns selber und unseren Kunden gelandet.
00:09:52: Ich finde das Thema sehr spannend.
00:09:53: Ich glaube, es geht auch vielen unserer Kunden so.
00:09:55: alle wollen irgendwie auf AI transformieren.
00:09:57: wie das gehen kann wo da Stolpersteine liegen Da reden wir gleich nochmal drüber.
00:10:02: Du hast ja gerade selber schon gesagt ihr habt das an euch auch gemacht und jetzt wird's auch ein bisschen betriebswirtschaftlich denn ihr habt ja nicht nur eine Meinung zu KI Ihr habt ja auch eine Zahl.
00:10:09: über die würde ich gerne noch mal kurz mit euch sprechen.
00:10:12: Im Vorgespräch habt ihr gesagt, ihr habt eure APID-DA Marge innerhalb von sixen dreißig Monaten von minus dreizig auf plus dreizig Prozent gedreht.
00:10:19: Wo genau beginnt die Geschichte?
00:10:21: Wie lief das ab, was heißen sie zahlen.
00:10:23: Also wir haben im Jahr zwanzig-dreinzwanzig waren wir tatsächlich noch nicht profitabel und haben relativ viel Geld des Wachstums unseres Produktes investiert.
00:10:31: Das zustande kommen der verbesserten Ebiettermarscher hat dann drei Komponenten.
00:10:35: der Erfolg im Wachstum, also das Umsatz dazugekommen ist bei gleichbleibenden Kosten.
00:10:40: Dann haben wir Profitabilität fokussiert.
00:10:43: Das sind die zweite Komponente hohe Kostendisziplinen aber in den traditionellen Kostenbereichen und der dritte Bereich.
00:10:50: Und das ist tatsächlich etwas wo wir sagen, dass Ende der Fadenstange es noch gar nicht erreicht ist, dass wir Prozesse mit KI effizienter gestaltet haben und damit unsere Kosten auch bei zukünftige Wachs- tume stabil halten können.
00:11:02: Aber das heißt, da ist schon ein großer Teil.
00:11:04: Ich sage jetzt mal Anführungsstrichen.
00:11:05: die klassische Unternehmenssanierung also Strukturen vereinfachen, Kosten senken, Preise ändern, Produkte sortieren oder Rauswerfen Verantwortlichkeiten klären, oder?
00:11:16: In der Lesart von mir als CEO weniger finanziell gesehen ist es so dass wir die Wachstumsquote stabil gehalten haben und die Kosten aber auch gedeckelt halten haben.
00:11:26: Und das hat beide Komponenten.
00:11:28: Also die radikale Einführung von Agenten überall da wo repetitive Tätigkeiten passieren, wo Agenten also besser sind als Menschen ist der Ausgangspunkt dafür dass wir das Wachstum stabil halten konnten während wir gleichzeitig die Marge extrem steigern konnten.
00:11:42: So würde ich das interpretieren.
00:11:44: man ist es natürlich immer die Frage wo ist Henne und wo ist Ei?
00:11:46: aber für mich ging das los mit der radikalen Transformation auf AI First und das hat das erst ermöglicht.
00:11:52: Okay wenn wir jetzt über AI First gleich sprechen nur noch mal damit man's so ein bisschen eindrücken kann leg mal gedanklich von minus dreißig auf plus dreißzig sechzig Münzen auf den Tisch.
00:12:00: Wie viele davon gehören der KI und wie viele dem Aufräumen im Prozess Strom um?
00:12:06: Beim Umsatz wäre das tatsächlich neu etwas leichter.
00:12:08: Wir würden sicherlich fast die Hälfte davon gehört auf die Umsatzeite.
00:12:12: Wenn wir auf die Brünzen schauen, die wir auf KI und strukturiertes Kostenmanagement verteilen dann ist es wahrscheinlich ungefähr helftig.
00:12:20: Aber Orban hat gesagt Wir halten kostenstabil Und werden auch bei weiteren Wachstumkosten stabil halten tatsächlich eher sogar noch ein Stückchen zurückfahren können und damit wandert in der Verteilung Wandern mehr Münzen zur KI Effizienz und weniger zum traditionellen Kostenmanagement weil man natürlich bestimmte Dinge nur einmal optimieren kann.
00:12:41: Wir haben beispielsweise gerade dabei, Bürofläche zu verkleinern.
00:12:45: das kannst du einmal machen und dann ist dieses Kostenlevel eingestellt oder halt auch Stellen nicht nachzubesetzen in traditionellen Rollen.
00:12:54: Wo wir aber weiterholen, hohe Skalierungspotenzial sehen ist wiederkehrende Tätigkeiten die wir auf Agentenauslagern.
00:13:01: Die von Menschen geführt werden beispielsweise Customer Service Tickets oder in meinem Verantwortungsbereich wiederkehlende Buchungsvorgänge wo keine zusätzlichen Kosten mehr entstehen auch wenn wir weiter wachsen.
00:13:13: Das ist ein ganz spannender Punkt mit den wiederkehrten Tätigkeiten.
00:13:16: ich glaube viele in unseren Publikum unsere Hörer sitzen an diesen Stellen und fragen sich Ja, wo fange ich da überhaupt an?
00:13:23: Wenn ich das jetzt alles in KI-Prozesse irgendwo übertragen möchte.
00:13:26: Deswegen werden wir mal ganz nutzwertig wenn morgen ein mittelständisches Unternehmen bei euch anruft Bei welchen drei Arten von Aufgaben würdet ihr mit KI anfangen?
00:13:35: Also ich würde auf jeden Fall bei den erstmal unkritischen Prozessen anfangen, die aber in der Regel low-hanging foods sind.
00:13:42: Das sind zum Beispiel interne Dokumentation von Daten und Informationen über Kunden, Dinge, die im E-Mail Postfächern liegen, Dinge ,die in internen Kommunikationssystemen oder auch Dinge in Datenbanken liegen.
00:13:55: Dieses ganze Wissen über einen Kunden z.B.
00:13:57: zu strukturieren mit der KI ist unfassbar wertvoll, weil dann die ganze Organisation auf dieses zentrale Kundenwissen zugreifen kann bei jedem Berührungspunkt.
00:14:06: Sei es bei einer Meetingvorbereitung, bei der Meetingnachbereitung oder bei der nächsten Angebotsbesprechungen kann ich dann eine ganz kundene Courotte beispielsweise nebenanalysieren und werde insgesamt intelligenter für mein Business.
00:14:18: Da bin ich auch gar nicht im datenkritischen Bereich, sondern da bin ich einfach dabei bestehendes Wissen mit AI besser zugänglich zu machen und so zu kneten dass sich immer die Antworten kriege die in dem Moment brauche und zwar durch alle Funktionen hinweg.
00:14:31: wenn man dann einen Schritt weiter geht, dann geht es letztendlich darum wirklich Prozesse anzufassen.
00:14:36: also erstmal verstehen Daten besser strukturieren dann priorisieren, Prozesse anzufassen.
00:14:41: Beispielsweise gibt es in einem Prozess – ich bleibe jetzt bei dem Beispiel rund um das Kundenmanagement – gibt sehr extrem viele manuelle Tätigkeiten.
00:14:49: Terminvereinbarungen, interne Nachbereitung von den Informationen die ich in der Meeting bekommen habe, Transkribieren und Auswertung davon.
00:14:57: Das sind manuelle Täglichkeiten, die ich im Prozess wirklich automatisieren kann.
00:15:00: Also ich kann ein Playbook darüber legen wie ich einen Agenten die ganze Zeit dabei habe während ich mit dem Kunden weiter arbeite Und die manualen Tätigkeiten immer weiter rausnehmen und damit eigentlich die Rollen der Menschen verändere, weil sie sich voll auf die Beziehung fokussieren können.
00:15:16: Von da aus geht es dann beliebig weiter.
00:15:18: also man kann von da aus immer weiter reingehen in die Integration von AI-Prozessen.
00:15:23: Nimm mal das Beispiel.
00:15:24: Du hast jetzt eine Datenbank, ein Server wo auch immer diese ganzen Kundendaten, E-Mail Kommunikation alles was ihr gemacht habt Rechnung und so liegt da alles ab.
00:15:32: Jetzt hast du einen Call mit jemandem Das heißt er ist ein Agent der lockt sich automatisch ein, der transkripert das automatisch in dem Muster was man vorher festgelegt hat und legt es dann direkt auf den Server ohne dass man noch irgendwo etwas prompten muss etc.
00:15:43: oder
00:15:43: Christoph, das was du beschreitest ist die Endstufe.
00:15:46: Ehrlich gesagt muss man das in Schritten gehen also von manuell zu standardisiert zu automatisiert zu AI Ready und dann zu AI Powered.
00:15:53: Du hast jetzt gerade schon den AI powered Prozess beschrieben Und da muss man sich aber vorarbeiten.
00:15:57: Man sollte den sogenannten Human In The Loop nicht zu schnell komplett rausschneiden weil man dann auch nicht mehr kontrollieren kann ob der Prozess sauber funktioniert, sondern ich würde Prozessschritt für Prozestschritt auf AI-Powered machen und dann erst am Ende die ganze Kette vielleicht einmal wirklich zusammenziehen.
00:16:14: Und alles AI Powered machen so dass wie du gesagt hast Der Datenpunkt aus dem Meeting direkt in der Datenbank abliegt und sofort interpretiert wird.
00:16:21: das sind aber Schritte die ich gehen muss.
00:16:23: Das kann nicht alles auf einmal machen
00:16:25: Muss so ein Prozess erst sauber sein bevor man den automatisiert?
00:16:28: oder kann guter Agent auch beim Aufräumen helfen?
00:16:31: Das zweite ist richtig und das erste auch.
00:16:33: Der gute Agent kann beim Aufräumen helfen, dass es auch die erste Tätigkeit davon, Agenten helfen zu verstehen was weiß ich eigentlich?
00:16:39: Und was weiß Ich aber auch noch nicht?
00:16:40: welche Informationen fehlen mir Kann gute Rückfragen stellen so dass sich das Wissen dann aus den Köpfen der Personen anreichern kann und vollständig machen kann und Dann muss.
00:16:49: aber für Den sauberen Prozess muss Die Datengrundlage auf wirklich vollständigt sein sonst Ist der prozess so schlecht.
00:16:55: der Prozess wird nur schneller Aber bleibt genauso schlecht wenn ich das nicht mache.
00:17:00: Das heißt profitieren schlecht organisierte Unternehmen jetzt mal so salopp gesagt besonders stark von KI, weil dort mehr zu holen ist oder scheitern sie genau deshalb?
00:17:10: Es müsste man jetzt im Einzelfall angucken.
00:17:12: Ich würde sagen schlecht organisiert unternehmen Scheitern.
00:17:14: genau deshalb wäre meine Hypothese je besser die Vorstrukturierung ist.
00:17:18: das sehen wir auch bei Kunden mit denen wer dann an der Transformation arbeiten.
00:17:22: wenn alles noch manuell ist es ganz schwer auf ein AI Level zu gehen.
00:17:26: Wenn Dinge schon standardisiert und prozessorientiert aufgesetzt sind, teilweise automatisiert sind vielleicht einfach über Regelwerke nicht über AI dann ist es leichter direkt auf das AI-Level zu gehen.
00:17:37: Lasst uns mal ein bisschen die Perspektive wechseln also weg von der Kostenseite hinzu einem Vermögenswert den keiner von uns wahrscheinlich je bilanziert hat nämlich dass was die Leute im Kopf haben.
00:17:46: ihr sagt ja das teuerste Assetfielerfirmen das steht nun mal in keiner Bilanz.
00:17:50: machen wir das mal ganz konkret an paar Leuten aus unserer Branche fest.
00:17:54: Also, wir gehen jetzt mal vier Fälle einzeln durch.
00:17:56: Nehmen wir mal als ersten Fall den Markler, dreiundsechzig Jahre alt der siebenhundert Bestandskunden, der alles im Kopf und in einem Ordner oder einen ganzen Schrank voller Ordner.
00:18:05: was davon kann so ein Agent überhaupt übernehmen?
00:18:08: Also es geht los letztendlich damit das Wissen zu strukturieren Also alles was der Markler in seinen Ordnern hat, einmal so abrufbar zu machen dass ich in dem Moment wo ich eine spezifische Information suche diese spezificen Informationen auch finde.
00:18:22: wir nennen das System of Context.
00:18:24: Das heißt ich baut den ganzen Kontext einmal so auf dass die KI innerhalb von Minuten oder Sekunden darauf zugreifen kann und mir die Antworten liefern kann.
00:18:32: Und das erstmal verstehen weil sie überhaupt weiß.
00:18:34: Dann geht es darum, die Lücken zu füllen.
00:18:35: Was weiß ich nicht?
00:18:36: Was sollte ich
00:18:37: wissen?".
00:18:37: Und dann geht's darum, externe Studien zum Beispiel anzureichern – Marktdaten, Benchmark-Daten kann die KI wunderbar für mich suchen!
00:18:43: Ich kann mir ein Scheduler setzen und einmal die Woche läuft ein Agent rumguckt nach neuen Studien, nach neuen Informationen, Marktdarten so dass sich mein internes Wissen letztendlich anreichere.
00:18:52: Das ist sozusagen dann die Grundlage.
00:18:54: Dann habe ich die KI organisiert meinen Wissen.
00:18:57: das ist übrigens auch für Urlaubsvertretungen, Krankenvertretungen extrem wertvoll weil letztendlich agentische Systeme übergeben kann, sogenannte Markdown-Dateien die dann jemand anderes einfach weiter nutzen kann und nicht das ganze Wissen erst noch ausspeichern muss.
00:19:10: Von da aus kann ich dann dynamisch definieren was sind meine kritischen Prozesse?
00:19:15: Bei einem Makler zum Beispiel Neukunden akquirieren würde ich denken mit Bestandskunden im Kontakt bleiben Verhandlungen führen und dann nehme ich mir
00:19:23: z.B.,
00:19:24: wenn das die drei kritischen prozesse sind die für mich identifiziert habe wo ich am meisten Zeit verbringe Dann gehe ich wirklich Schritt für Schritt durch.
00:19:32: Was muss ich tun?
00:19:33: Ich muss mir Kontakte raussuchen, ich muss mir die E-Mail schreiben und danach die Antwort verarbeiten.
00:19:38: Und ich muss dann Angebotsbuklette erstellen.
00:19:40: was davon will ich jetzt automatisieren und mit KI machen.
00:19:43: Und da nehme ich mir genau diese Punkte und automatisiere sie!
00:19:47: Wenn ich den ersten Schritt automatisiert habe, gucke ich mir an was ist der nächste Schritt.
00:19:50: Okay, jetzt haben wir den Markler mal viel durchgegangen.
00:19:52: Wir nehmen noch drei andere... Ich nehme mal eine Backoffice-Leiterin, die als einzige weiß, warum ein bestimmter Prozess seit ... ... im Firma X so läuft wie er läuft.
00:20:01: Jeder kennt glaube ich irgendwie so ne Person.
00:20:03: Dann nehmen wir den Vertriebler der nen prall gefülltes Kundenbuch habt, der seit weisey nicht zwanzig... ...fünfundzwanzig Jahre in der Firma ist, der jetzt in die Rente geht,... ...der alle irgendwie kennt und alles irgendwo notiert hat.
00:20:12: Und dann haben wir immer noch einen Fongmanager also jemanden, der wirklich investiert,... ...där auch schon lange dabei ist.
00:20:16: Der saß zwei tausend acht im Sessel, im Jahr zweitausend vielleicht noch zum Dotcom Crash und ... ...zweitausend zwanzich bei Corona.
00:20:22: Das heißt, er hat das alles ... Mitgemacht.
00:20:25: Welcher von den Vieren, würdest du sagen ist für euch der einfachste Fall und welcher ist ja, ich sag mal, der unmöglichste?
00:20:31: Und warum?
00:20:32: also?
00:20:32: wo sind die Grenzen?
00:20:32: quasi auch was man agentisieren kann.
00:20:34: Also aus meiner Sicht ist alles das wo strukturiertes Wissen vor aus der Vergangenheit auf die Zukunft übertragbar ist am einfachsten.
00:20:41: Also in dem fall wäre es aus meiner sicht erstmal Alles was in richtung vertrieb geht oder in Richtung backoff ist.
00:20:46: beim foremanager würde Ich behaupten dass da auch sehr viel implizites wissen mit drin ist.
00:20:51: Intuition quasi oder?
00:20:52: Ja, denke ich schon.
00:20:54: Ich habe den Job noch nie gemacht aber ich stelle es mir so vor dass man da schon extrem viel auch das Bauchgefühl spielen lassen muss wie sich der Markt entwickelt weil es aus der Vergangenheit nicht unmittelbar ableidbar ist.
00:21:03: natürlich gibt's die langen Trends aber die kurzen Trends vielleicht nicht und deswegen würde ich sagen alles das wo sich Tätigkeiten wiederholen wo es darum geht eine große Menge an Daten zu verarbeiten und Standardprozesse darauf abzubilden Da lohnt sich KI mehr.
00:21:15: also ich wird im Backoffice anfangen wenn das jetzt meine Entscheidung wäre würde dann beim Vertrieb weitermachen und da werden die Daten ja auch sensibler, weil ich letztendlich auch mit Kundendaten interagiere.
00:21:25: Das heißt, da muss ich auch andere Sicherheitsvorkehrungen treffen.
00:21:27: Und das Thema Formmanagement, da würde ich mir letztendliche Grundlagen, Analysen erstellen lassen aber die letztendlichen Entscheidungen und die Beziehung – das ist ganz wichtig bleibt immer bei Menschen – und je mehr Beziehungen- und Entscheidungstreffungen vorausgesetzt es in dem Job desto später kann die KI das vollständig übernehmen oder auch nie!
00:21:46: Lass uns nochmal auf euren Prozess gehen.
00:21:47: Ihr beginnt ja, wenn ich das richtig verstanden habe mit so einer sogenannten Nullmessung.
00:21:51: also wollt die Wissenslücke, die es da gibt in Euro ausdrücken.
00:21:55: wie funktioniert das genau Raphael?
00:21:57: Also Robin hat er gesagt wir können zunächst einmal alles was an Kontext Informationen schon vorliegt Kontext des Agenten einarbeiten.
00:22:06: Es gibt aber Wissen rund um die Prozesse, vor allen Dingen rund um den Prozess das Implizid vorliegt.
00:22:13: Die Nullmessung ist, kannst du dir vorstellen wie ein strukturiertes Interview in dem Mitarbeiter befragt werden, wie Prozisse ablaufen und über die wir dann den Reifegrad in dieser Prozessabwicklung der Robin hat die Stufen gerade eben genannt von Manuell hin zu AI Powered verortet werden Und wo wir in dieser Nullmessung über Benchmark-Daten miteinander vergleichen, wie Kunden oder eine Firma muss dafür nicht Kunde sein.
00:22:39: Die können auch ein Trustback sein gegeneinander performen und wie sich Vergleichskosten rechnen werden.
00:22:45: Was kommt denn so einer Null Messung?
00:22:46: Warum?
00:22:47: In der Null Messung wird einen Reifegard in der Prozessautomatisierung errechnet und Vorschläge entwickelt, wie ein Prozess zu automatisieren ist.
00:22:58: Also du hast gerade eben auch gefragt, wie Firmen die sehr unstrukturiert bisher sind versus Firmen, die bereits strukturierter sind erfolgreich oder nicht erfolgreich KI einführen?
00:23:08: Was wir dort sehen ist wenn dieser Reifegrad am unteren Ende ist, ist die erste Empfehlung strukturiertes Wissensmanagement aufzubauen bevor man sich eine Automatisierung widmen kann.
00:23:19: Wie
00:23:19: viele von diesen Null Messungen habt ihr schon gemacht?
00:23:21: Insgesamt haben wir jetzt in der Datenbank als voll durchgeführte Nullmessungen, und das kann man sich so vorstellen dass eine Null Messung aus mehreren Interviews besteht.
00:23:29: Die Kunden die die meisten Interviews gemacht haben sind dann so bei zehn.
00:23:32: da reden wir von DAX-Konzernen mittelständischen Unternehmen aber auch kleineren Unternehmen und das heißt die Null Messung funktioniert so dass jedes Interview transkribiert wird.
00:23:42: Aus dem Transkript werden Informationen ermittelt, daraus wird ermittelt ob hier gerade ein manueller standardisierter automatisierender Prozess beschrieben wird.
00:23:49: das wird verbunden mit den Unternehmenszielen und das ist bei sechzig Bullmessungen so schon der Fall.
00:23:54: Und darüber hinaus haben wir Tests gemacht mit weiteren Kunden sodass wir jetzt auf den auf den sechzischen gute Benchmark Basis haben und das ausrollen wollen auf weitere dreihundert Kunden bis Ende des Jahres.
00:24:06: Wir haben ja viel über Wissen geredet als wäre es eine Datei aber Ist es ja nicht.
00:24:10: Es hängt ja an Menschen und die Menschen haben auch eigene Interessen.
00:24:13: Erzählt mir mal, warum sollte ein Mitarbeiter eigentlich sein gesamtes Erfahrungswissen offenlegen?
00:24:18: Weil das macht ihn ja eigentlich weniger ersetzlich
00:24:21: oder?!
00:24:21: Ja, das ist tatsächlich dann auch ein bisschen eine Kulturfrage.
00:24:25: Also meine Antwort zu wie ich auf die Arbeitswelt schaue ist dass es jeden besser macht wenn man das Wissen teilt und das Wissens dann damit auch Benchmarken kann gegen dem was mein Kollegen Kolleginnen wissen was aber auch andere Leute in der gleichen Position anderen Unternehmen wissen und dass sich dann von da aus natürlich genau weiß was sind meine Felder wo ich noch blinde Flecken habe für meinen ganz konkreten Job, für meine Fähigkeiten aber auch für meine Talente.
00:24:48: Wo kann ich mich weiterentwickeln und wo bin ich aber auch schon ganz weit vorne?
00:24:52: Und gleichzeitig profitiere ich natürlich enorm davon.
00:24:55: wenn das die gesamte Organisation macht oder sagen wir mal die gesamter Abteilung in der Ich arbeite dann habe ich halt eine unfassbare Lernkurve.
00:25:02: gemeinsam als Gruppe Als Team.
00:25:05: Aber ich glaube dass muss kulturell natürlich auch verankert sein weshalb die KI-Transformation Aus meiner Sicht kein IT-Thema ist, sondern ein HR Thema.
00:25:14: Es ist ein kulturelles Thema und ein großer Changeprozess, weil ich letztendlich mit agentischen Systemen überspitzt als Kollegen arbeite, die mir Teile meiner Tätigkeit abnehmen.
00:25:26: Das muss sich wollen und vor allem auch die Führung wollen.
00:25:29: Und das muss von der Geschäftsführung durchgereicht werden über das mittlere Management bis hin zu den einzelnen Leuten.
00:25:34: Jeder muss die Vorteile davon verstehen!
00:25:35: Wenn man das Kulturell nicht sauber begleitet... kann es sehr schnell auch so interpretiert werden, wie du's gerade antizipiert hast.
00:25:41: Warum soll ich das machen?
00:25:42: Das gefährdet mich
00:25:43: doch.".
00:25:44: Das wäre dann eher eine Angstkultur die ganz sicher nicht funktionieren wird in der KI-Transformation.
00:25:50: Aber wenn ihr das auch viel über Interviews macht wer prüft denn ob das, ich sag jetzt mal dass übertragende Wissen richtig ist aktuell ist, dass das jetzt nicht nur irgendwelche lieb gewonnenen persönlichen Arbeitsweisen sind, die man ja auch so kennt?
00:26:02: also wie verhindert ihr das da am Ende ein Agent alte Fehler und Vorurteil irgendwie für die nächste Generation haltbar macht.
00:26:09: Ja, die Vielzahl der Interviews tatsächlich!
00:26:11: Also du hast hundertprozentig recht wenn ich ein Interview mit einer Person oder manchmal sind zum Beispiel drei Personen in einem interview dabei dann ist das korrektiv klein.
00:26:20: Wenn ich aber zehn Personen auf die gleiche Sache gucken lasse aus verschiedenen Blickwinkeln, kriege ich in der Mitte schon eine relativ gute Aussagekraft hin.
00:26:28: Und wichtig ist das in der Nullmessung auch sogenannte Gates-Laufende läuft permanent Konsistenzchecks dahinter ob die Informationen so schlüssig sind, ob die Information zueinander passen wie sicher wir uns mit Aussagen sind, die wir aus Informationen ableiten.
00:26:41: Vielleicht noch den Einsatz?
00:26:42: Warum machen wir das mit Interviews?
00:26:43: weil die meisten Unternehmen eine schlechte Datenlage haben und Wir sind am Anfang gestartet, dann checkt uns mal eure Daten und wir interpretieren das für euch.
00:26:50: Und das Gleiche funktioniert mit Interviews deutlich besser, weil die Leute einfach darüber reden was sie tun und das fällt den Menschen leichter als uns irgendwelche Datensets zu schicken, die oft gar nicht vorliegen.
00:26:59: Jetzt mal noch eine Frage, die vermutlich noch kein Arbeitsrechtler zumindest abschließend beantwortet hat wenn der Mensch kündig bleibt dann sein Klon in der Firma oder darf er den mitnehmen?
00:27:08: Oder wie sieht es aus?
00:27:09: Also grundsätzlich regelt das ja der Arbeitsvertrag und der sagt halt außer du hast natürlich Ausnahmen vereinbart, dass dein Arbeitsergebnis der Firma gehört.
00:27:18: Und damit ist der Agent und in diesem Prozess geschaffene Wissen Eigentum der Firma.
00:27:23: Also gibt es kein Wettbewerbsverbot für Agenten?
00:27:26: Überspitzt formuliert könnte man das so sagen Ja
00:27:28: Es gibt vielleicht nur eine Ergänzung, die ist sehr interessant finde ich dass ein Agent letztendlich keinen eigenen Marktwert hat.
00:27:35: Also wenn man sich anguckt wie Agenten entwickelt werden und wo liegt die Intellectual Property dann ist das ein sehr geringer Preis.
00:27:42: Das Entscheidende für einen Agenten ist der Kontext in dem er agiert.
00:27:46: Ich sag mal Vertriebsindienst haben wir jetzt hier als Agent abgebildet bei uns selber, bei Terrence Connect.
00:27:53: Alles das, was die Verarbeitung von Vertriebsinformation ist passiert intern, agentisch.
00:27:57: Die Kunst ist es nicht diesen Agenten einmal zu schreiben.
00:28:00: Die Künste ist es diesen Agentenzugang zu den richtigen Informationen zu geben und diese Informationen als Intellektual Property bei dem Unternehmen zu behalten.
00:28:08: Das ist ganz entscheidend.
00:28:10: also das heißt das Wissen muss dem Unternehmen gehören.
00:28:12: der Agent der mit dem Wissen agiert ist letztendlich austauschbar.
00:28:16: Der interne Vertriebsmitarbeiter, der bei uns läuft kann auch bei Firma ABCD laufen aber mit einem ganz anderen Kontext wieder zu ganz anderen Ergebnissen dort kommen.
00:28:24: Du hast jetzt gerade im Vertriebesindienst gesagt wie viele Agenten arbeiten denn tatsächlich produktiv bei euch?
00:28:29: Also ich persönlich habe grad zehn.
00:28:31: das kann man sich so vorstellen dass ich einen habe für meinen Sales Leadership was ich persönlich führe.
00:28:37: dann habe ich einen zum Beispiel für die ganze Kategorie Hybrid Resources, der ist sozusagen mein Marketing-Spezialist.
00:28:43: Eigentlich mein Director-Marketing also hilft mir strategische Entscheidungen zu treffen Positionierungsentscheidungen.
00:28:49: Dann hab' ich zum Beispiel einen persönlichen Assistant, meinen CEO-Assistent, der mir hilft Termine zu vereinbaren, Meetings nachzubereiten alles das was man als Assistant für den CEO erwarten würde bis hin zur Hauptversorgungspräsentation erstellen und so weiter und sofort.
00:29:02: Das heißt Ich persönlich hab mir ein Backoffice von zehn Agenten erstellt über die Zeit.
00:29:07: Das geht los mit dem Ersten, dann irgendwann kommt der Zweite dazu, dann kommt der Dritte dazu und wenn Raffael und ich zum Beispiel über den Businessplan nächstes Jahr reden spricht erstmal sein Agent mit meinem.
00:29:15: also ich sage ihm wie ich mir das Vorstelle von der Businessentwicklung.
00:29:18: er sagt mir welche Legitimation wir haben also der Agent von mir und von ihm und danach setzen uns mit der Informationsbasis zusammen hin und besprechen was wir daraus jetzt machen wollen und priefen dass wieder zurück bei unseren Agenden.
00:29:30: so kann man sich das vorstellen.
00:29:31: Mit Raphael möchte ich gleich nochmal über das Thema Compliance sprechen.
00:29:33: Das ist auch noch mal ein Punkt, aber weil du das gerade so sagst bei euch durchlaufen die Agenten ja so eine Art On-Boarding also wie neu er mitarbeiten dabei.
00:29:40: was heißt das konkret?
00:29:40: Also jetzt mal pflapsig gesagt kriegt so ein Ding eine Personalnummer steht oder steht das im Organigramm Chat also weiß jeder bei euch was es dafür Agenten bei jedem gibt.
00:29:49: oder wie läuft das?
00:29:50: Ja genau, das ist tatsächlich.
00:29:52: also wir sind in der Radikalität und ihr wisst gerade beschreiben vor zwölf Monaten gestartet.
00:29:55: Und wir sind jetzt seit einem Quartal so nach einer ungefähr neun Uhr an den Punkt angekommen dass wird tatsächlich ein Organigramm erweitert haben rund um die Agenten die laufen weil man dafür auch eine Inventur braucht.
00:30:05: und Agenten haben Onboarding von circa einer Woche.
00:30:08: Die müssen also geprüft werden, dass sie auch in der Qualität das liefern was.
00:30:10: die Aufgabenbeschreibung ist ganz wichtig Braue erst eine Aufgaben Beschreibung dann brauche ich einen Onboarding Dann habe ich eine Performance Phase im Schnitt drei bis sechs Monate, dann wird er eigentlich in Rente geschickt.
00:30:24: Weil sozusagen die Art wie dieser Agent aufgesetzt wurde überholt ist und man das nächste Level mit dem Agenten geht.
00:30:29: also man kann sich die Zyklen schon sehr ähnlich vorstellen und auch das nachhalten weil es bringt ja nichts wenn drei Leute sich einen Assistent bauen.
00:30:37: Das Wissen muss geteilt werden.
00:30:38: deswegen muss ich wissen wo überall Assistants laufen und diese Assistens wieder connecten.
00:30:42: Sehr spannend welche Zugriffgerechte haben denn deine zehn Agenten?
00:30:46: Wenn wir nur an deinem Beispiel sind.
00:30:47: also dürfen die nur Prima Informationen sammeln oder dürfen die auch Systeme verändern?
00:30:51: Dürfen die Nachrichten versenden, dürfen die Geld ausgeben.
00:30:54: Ja super spannende Frage also.
00:30:55: das ist natürlich jetzt eine steile Lernkurve gewesen über den letzten zwölf Monate.
00:30:59: Also man kann sich das so vorstellen Man gibt jedem Agent einen eigenen Kontext.
00:31:02: Das heißt der eine Agent darf meine Emails lesen Der andere darf auch E-Mails vorformulieren.
00:31:07: Keiner darf E-mails versenden beispielsweise.
00:31:09: Aber dann habe ich das nächste Thema.
00:31:12: Ein Agent hat Zugang zu dem, was wir im Vorstand zum Beispiel besprechen und ein anderer Agent hat es nicht.
00:31:17: Das heißt jeder Agent hat seinen eigenen spezifischen Kontext und eigene Regeln mit denen er agieren kann.
00:31:22: Entscheidend ist dass sich immer wieder genau abrufen kann, was der Agent gerade darf und was er nicht darf und das permanent im Zugriff habe.
00:31:31: Das heißt, jeder Agent hat so eine rollierende Rollenbeschreibung die ich jederzeit einsehen kann.
00:31:35: Bei uns hört jetzt vielleicht doch gerade jemand zu der in einer Formgesellschaft oder bei einer Bank sitzt und denkt, boah, das klingt alles schön aber meine Compliance Abteilungen, die erschießt mich wenn ich das mache.
00:31:44: also reden wir mal darüber.
00:31:46: Habt ihr Kunden aus regulierten Häusern?
00:31:48: Ihr habt ja vorhin schon gesagt ihr arbeitet auch mit DAX Konzernen zusammen Also habt ihr auch irgendwie bankten Versicherer von Gesellschaften Und was sagen denn deren Compliance-Abteilungen zur eurem Modell?
00:31:58: Also Kunden aus dem Bereich haben wir.
00:32:00: Der erste Schritt, den wir im Verständnisaufbau sozusagen immer versuchen mit dem Kunden gemeinsam zu erzielen ist nicht das ein Produkt komplettseitig zu bewerten ist sondern einen Anwendungsfall.
00:32:12: also so wie Robin gerade seine zehn Agenten beschrieben hat Gucken wir uns auch mit einem Kunden Anwendungsfälle an.
00:32:18: Und dann ist natürlich in Anwendbarkeit von bestimmter Regulatorik gibt es Anwendung Fälle, die anders zu bewerten sind möglicherweise sogar ausgeschlossen sind.
00:32:27: aber wenn wir auf die Personas zurückgehen Backoffice Prozesse wie darf ich einen Urlaubsantrag formulieren?
00:32:33: oder wie rechne ich meine Reisekosten ab wo keine personenbezogene Daten verarbeitet werden?
00:32:39: das sind typischerweise die Anwendingsfälle mit denen wir mit den Kunden einsteigen können.
00:32:44: Jetzt darf eine Formgesellschaft zum Beispiel wesentliche Funktion nur unter strengen Auflagen auslagern.
00:32:49: Ist jetzt ein Agent der Prozesswissen von einer Mitarbeiterin trägt, ist das jetzt technisch juristisch gesehen schon ne Auslagerung?
00:32:56: Also habt ihr die Frage schon mal gestellt bekommen?
00:32:58: Ja absolut mit der Frage haben wir sehr früh beschäftigt und hier haben wir auch gelöst in dem Sinne dass man entweder Agenten bei uns in der sicheren Umgebung laufen lassen kann als Kunde im Rahmen der gesamten Vereinbarungen die wir dann mit den Kunden schließen oder aber Das meinte ich eben mit.
00:33:13: der Agent ist letztendlich nicht die Intellectual Property, sondern der Kontext.
00:33:16: Ein Kunde kann den Agenten auch bei uns auspflanzen und bei sich einpflanzen in seiner eigenen Co-Pilot Umgebung, in seine eigene IT-Infrastruktur.
00:33:23: Ja das heißt man nimmt sozusagen die Stellenbeschreibung Working-Model.
00:33:28: dieses Agenten nimmt es bei uns aus der Umgebung raus, hat also den Kontext von uns nicht mehr und setzt das in ihren eigenen Kontext.
00:33:34: Und der Agent arbeitet dort mit dem Kontext, der dort in der geschützten Umgebungsunternehmens eben vorliegt.
00:33:38: Wichtig ist dann dass man Updates fährt,
00:33:40: d.h.,
00:33:40: dass dieser Agent immer wieder neue Updats erfährt weil wir ihn ja zentral für alle Kunden weiterentwickeln.
00:33:45: aber das ist eine ganz wichtige Gabelung an der wir sehr früh vorbeigekommen sind.
00:33:50: wo dürfen diese Agenten leben?
00:33:51: Wenn jemand Partu das in der eigenen Umgebungen haben möchte soll es genauso sein.
00:33:56: dann wird nur der Agent in der Rollenbeschreibung definiert und läuft aber in der eigenen Umgebung.
00:34:01: Sehr spannende Welt auf jeden Fall, also ich mache auch schon viel mit KI, aber dass ich zehn Agenten habe die für mich alles machen so weit bin ich auch noch nicht.
00:34:07: da muss ich mich auch nochmal ein bisschen reinfuchsen.
00:34:09: wir kommen jetzt mal zum Schluss.
00:34:11: da würde ich gerne nochmal so ein bisschen auch nach vorn schauen.
00:34:13: Robin Raphael was macht ihr in fünf Jahren garantiert nicht mehr selbst?
00:34:17: Also was ich in fünf jahren nicht mehr selber mache und dieses Jahr das erste Mal nicht mehr selber gemacht habe ist die Hauptversammlungspräsentation schreiben.
00:34:26: Ich habe tatsächlich kein Wort darin selber geschrieben, sondern ich hab circa thirty-fünf Proms benutzt.
00:34:31: Weil das ganze Wissen rund um die Entwicklung der Gesellschaft in den letzten zwölf Monaten, um den Jahresabschluss und was die Aktionäre interessiert, um die Fragen, die eingereicht wurden – Das kann mein Agent viel besser zusammenbringen!
00:34:42: Da müsste ich ganz viel nachdenken.
00:34:43: Und es waren am Ende acht Stunden Arbeit und dann stand diese Hauptversammlungspräsentationen und in der Vergangenheit waren das schon mal zwei Wochen.
00:34:50: Wenn ich das jetzt nach vorne projeziere... Was ich dann auch nicht mehr machen werde, was ich im Moment noch händisch mache ist sozusagen das Feedback der Aktionäre nehmen.
00:34:58: Das wieder ins Board Briefen von da aus die Abteilungen briefen den ganzen Heifton in Business planen.
00:35:03: welches Erteilungsbudget kommt dabei raus?
00:35:05: dieser ganze Planungsprozess der wird jetzt in den nächsten drei Monaten von uns noch klassisch durchgeführt sage ich mal agentisch unterstützt.
00:35:11: Ich kann mir vorstellen dass man so ein Prozess automatisieren kann dass das Budget letztendlich am Tag nach der Hauptversammlung schon steht.
00:35:17: Raphael bei dir?
00:35:18: weil Robin gerade sagt, dass Budget das auf der Hauptversammlung steht.
00:35:21: Was wie das in fünf Jahren aussieht, würde ich mich noch nicht mal zu einer These hinreißen lassen.
00:35:25: aber Ich kann auch berechnen, wie wir dieses Jahr zur ersten Version von unserem Budget für zwanzig siebenundzwanzig gekommen sind.
00:35:32: Ich habe tatsächlich an einem Vormittag das Budget entworfen und ich hab meine Hände nicht benutzt.
00:35:37: Das war tatsächlich ein Aha Moment!
00:35:39: Ich habe das Vibe Coded mit Stimme.
00:35:41: Ich hab dem Agenten gesagt wo die Input Dateien liegen und habe das Modell in vier Stunden entworfen.
00:35:49: Und was daraus im Prinzip entsteht, ist dass alles, was sozusagen implizites Wissen oder Annahmen über die Zukunft darin können wir dann unsere Diskussionen verdichten.
00:36:00: Deswegen würde ich, wenn ihr sagt, komplett unterschreiben.
00:36:03: beim nächsten Durchlauf wahrscheinlich nächstes Jahr können wir mit einer Hauptversammlung ein Budget verabschieden, was glaube ich auch vielen Deiner Zuhörer bekannt ist, Früher hat man gesagt eine Budget-Saison, die geht so nach einem Sommerferien los und je nachdem was seine Anforderungen sind muss man dann im November etwas vorlegen in Gremien bringen etc.
00:36:22: Diese Saison wird sehr sehr kurz und man kann sehr viel Zeit von der die man da eingespartet worden das verwenden.
00:36:29: Haben eure Agenten eigentlich einen Namen?
00:36:31: Und wenn ja welcher ist am albernsten?
00:36:33: Ich gewinne!
00:36:34: Der erste Finanzagent der sehr wiederkehrende Aufgaben übernimmt den haben wir Horst getauft an einem Hackday aus einer Laune heraus.
00:36:43: Also in Teilen, es gibt Leute die ihren Agenten Namen geben so Alliteration und ich habe mal aus dem Produkt gehört da gibt es den Ronny Refinement.
00:36:52: Es gibt aber auch Leute die einfach so wie Robin sagt ihr ihre Agenten sehr plakativ benennen.
00:36:57: CEO Advisor Ich verantworte legal mit.
00:37:00: Ich hab einen General Counsel Mit seinen Unteragenten für bestimmte Rechtsgebiete.
00:37:04: Das ist ein bisschen persönlich im Geschmack überlassen.
00:37:08: Okay letzte Frage Wenn Agenten bei euch ein Bonus bekämen, welcher hätte den verdient und welcher müsste Geld zurückzahlen?
00:37:16: Gute Frage!
00:37:17: Also wir bewerten letztendlich den Return on Invest.
00:37:21: Den rechnen wir auch aus von einem Agenten.
00:37:23: also wie viel Arbeitszeit auf welchem salary Band hat dieser Agent gespart?
00:37:26: Daran würde ich glaube ich den Bonus auffängen.
00:37:28: und dann gibt es aber auch Agenten die schlecht aufgesetzt sind und deswegen ganz viele sogenannten AI Slop versenden und die würden eine Strafe kriegen oder müssten Steuern zahlen, weil Menschen damit beschäftigt sind das zu lesen was der Agent da rausgefeuert hat.
00:37:40: Rechnet ihr das aus?
00:37:41: Oder rechnet es ein Agent aus?
00:37:44: Das rechnet natürlich der Agent selber für sich aus.
00:37:46: also jeder Agent muss seinen eigenen Return und Invest ausweisen können und hat dann aber auch einen Kontrolleur der das überprüft.
00:37:52: Robin Raphael das war ausgesprochen aufschlussreich sehr spannend was er da zeigt auch wie weit wir da eigentlich auch schon sind in der ganzen Welt.
00:37:59: vielen Dank dass sie euch die Zeit genommen haben.
00:38:01: Danke dir!
00:38:02: Vielen Dank Christoph Spaß gemacht.
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