"Das ist die letzte Hürde, die Künstliche Intelligenz nicht nehmen kann"
Shownotes
Christian Krug war Chefredakteur der Gala und von Oktober 2014 bis Dezember 2018 Chefredakteur des Stern. Heute ist er Journalist, Buchautor und Medienberater, Gründer der Beratung Krugmedia, am Hamburger Verlag Good Life Publishing beteiligt und dort für die Magazine IDEAT und GOOD LIFE verantwortlich.
Christoph Fröhlich hat einige Jahre unter ihm gearbeitet. In dieser Folge ist der Rollentausch das Setting: Der frühere Redakteur stellt die Fragen.
Worum es geht
Es ist keine klassische FPIO-Folge. Kein Basispunkt, keine Bewertungsdiskussion. Und doch landet das Gespräch mitten in einer Frage, die professionelle Investoren täglich stellen: Was unterscheidet ein Unternehmen eigentlich von den 30 anderen, die dasselbe anbieten?
Genau davon lebt Krug beruflich. Er entwickelt für Unternehmen die Geschichte, die ihre Substanz erzählt, in Projekten, die in der Regel ein halbes Jahr dauern und danach jahrelang halten sollen. Sein Qualitätsmaßstab: „Die Wahrheit erzählt die beste Geschichte."
Dazu kommt die These, die der Folge ihren Titel gibt: dass Empathie die letzte Hürde ist, an der künstliche Intelligenz nach Krugs Überzeugung scheitert. Und eine Gegenwette, die man in einer durchdigitalisierten Branche nicht erwartet: die auf gedrucktes Papier.
Mehrwert für Hörerinnen und Hörer
- Ein Denkrahmen für Differenzierung in Märkten mit austauschbaren Produkten
- Eine konkrete Beschreibung dessen, was Netzwerkarbeit tatsächlich kostet: Geduld, Briefe, Jahre
- Krugs Kriterien für die Auswahl von Kunden – inklusive der Gründe, aus denen er Mandate ablehnt
- Ein Argument für Single-Tasking, das produktbezogen gedacht ist
- Der Vergleich zwischen Konzernapparat und Selbstständigkeit, aus der Perspektive von jemandem, der beides in Führungsverantwortung erlebt hat
Transkript anzeigen
00:00:01: Menschen, die Markenführen richten sich an mich um überhaupt eine Idee vom Storytelling zu entwickeln.
00:00:07: Vor sechs Jahren da war die Geschwindigkeit schon deutlich geringer.
00:00:11: Die nimmt proportional zu dass ein Wochenmedium eigentlich im Newsbereich völlig outdated ist.
00:00:19: Eine gute Storytelling hat eine Tiefe.
00:00:21: Hat etwas, was wahrscheinlich künstliche Intelligenz in dieser jetzigen Form noch nicht kann – eine Empathie!
00:00:28: Weil das ist die letzte Hürde, die die künstlichen Intelligenzen nehmen kann.
00:00:43: Die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufempfehlungen, sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung.
00:00:49: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung – jetzt geht's los!
00:01:13: Da kommen wir gleich noch drauf.
00:01:15: Und er war mal dein Chef dann?
00:01:17: Genau, ich habe ein paar Jahre mit Christian gearbeitet beziehungsweise unter ihm.
00:01:21: in seiner Zeit bin ich damals auch Ressortleiter geworden und wir hatten sogar einmal eine Reportage zusammen.
00:01:27: das war ganz lustig.
00:01:28: man denkt bei Christian ja immer an die großen Glamour-Promis und auch Politikgeschichten.
00:01:33: und dann standen wir beide in einer Papierfabrik hier in der Nähe von Hamburg und haben uns angeguckt wie aus alten Kartons neue Kartons werden.
00:01:40: In Sendung mit der Maus Im Magazin.
00:01:44: Genau so ungefähr, das war damals ein großes Multimedia-Stück.
00:01:48: wir haben quasi jede Tonne begleitet Glascontainer Papier der ganze Kram und geguckt was passiert da eigentlich?
00:01:54: Wie funktioniert auch das ganze Geschäftsmodell hinter dem Müll?
00:01:58: Das wurde dann eine große Titelgeschichte im gedruckten Stern online hatten wieder auch einen riesigen Schwerpunkt Und vorne im Editorial war klein Ein Bild von mir und Christian beide mit Leuchtweste in der Papierfabrik.
00:02:09: Hast du in deiner Karriere sowas wie Wirklich, wie sagt man dazu?
00:02:15: Nicht Lehrer.
00:02:16: Wie kann man das denn nennen?
00:02:17: Mentorenvorbilder?
00:02:18: Ja, Mentoren ist gut!
00:02:20: Die dich gut kennen wissen wo deine Stärken liegen gehört er zu?
00:02:25: ja da war einer davon.
00:02:26: einem Stern war Philipp Jessen mein direkter Chef der auch mit Christian Krug dann in der Chefredaktion saß.
00:02:31: die haben mich auch beide aus dem Rhein Schreiben rausgeholt.
00:02:34: Da ging es dann auch um Verantwortung, also Ressort für einen Themenplan.
00:02:38: Leute zusammenbringen und große Multimedia-Projekte durchziehen.
00:02:41: Das war das, was ich eben erwähnt hatte mit der Papierfabrik, wo Christian sich auch für dieses Projekt ausgesprochen hat.
00:02:48: Er hat mir das einfach zugetraut – ich meine, ich war damals Mitte zwanzig.
00:02:51: Und das bringt mich ja auch weiter als jedes Seminar in so einer Journalistenschule und deshalb sind wir bis heute in Kontakt!
00:02:58: Und dieses Themengespiel, das hat er immer noch.
00:02:59: Also du redest zwei Minuten mit ihm und da merkst du es rater sofort, da könnte was drin sein.
00:03:03: Es ist halt Journalist durch und durch.
00:03:05: Kommt übrigens auch aus einer journalistenreichen Familie, hat verbindungsenspiegel.
00:03:09: Sein Vater war mal Profifußballer aber das war jetzt auch nicht das Thema im Podcast.
00:03:14: Worüber
00:03:14: habt ihr gesprochen?
00:03:15: Über ziemlich viel!
00:03:16: Wir sind erstmal seine Vita durchgegangen.
00:03:18: Er hat zum Beispiel die Biografie von Steve McQueen geschrieben.
00:03:21: Kennst du den?
00:03:21: Ja, geil.
00:03:22: Mr.
00:03:22: Cool genau!
00:03:23: Er erzählt eine großartige Anekdote wie es war die letzte Frau von Steve McQueen zu treffen und so viel darf ich spoilern.
00:03:28: in der Geschichte kommt auch eine Schrottfinde vor.
00:03:30: Dann haben wir über Haltung gesprochen und über die moderne Medienwelt.
00:03:34: Der Stern erscheint ja bis heute einmal die Woche also zumindest als gedrucktes Magazin Und ich habe ihn gefragt Wie guckt er heute auf diese Welt?
00:03:41: Also wenn Deutschland bei einer WM rausfliegt, brauchst du ja auch in derselben Minute News-Analyse.
00:03:45: Am besten gleich noch ein Wheel.
00:03:46: für Einordnung bleibt ja heutzutage immer weniger Zeit und sein Bild dafür fand ich stark.
00:03:50: mit einem Wochenmagazin allein gegen die elektronischen Medien anzutreten das sei so als würdest Du mit einer Gehbehinderung gegen M-PAP Fußball spielen.
00:03:57: Das kriegste nicht mehr
00:03:58: weg!
00:03:59: Und wir haben auch über ihn als Unternehmer gesprochen.
00:04:01: da macht Christian eigentlich zwei Dinge parallel die gegensätzlicher kaum seien könnten.
00:04:04: dass eine ist Papier.
00:04:06: er ist Herausgeber von zwei Magazinen Idiot & Good Life.
00:04:10: Da geht es um Design, um Architektur, Kunst, Kulinarik.
00:04:13: Das ganze Magazin ist sehr hochwertig gemacht also dickes Papier und ein Stück weit Contrarian weil er sich der Rest der Bonjour immer stärker digitalisiert.
00:04:21: Und sein anderes Projekt ist genau das Gegenteil eigentlich.
00:04:23: Es ist nämlich konsequent digital.
00:04:25: Christian hat in Hamburg mit zwei Partnern einen Start-up gegründet mit Benedikt Holt Appels und Jan Schwocho.
00:04:33: Und da geht es um Geschichten, die sich beim Runterscrollen entfalten.
00:04:35: Also Text-, Grafik-, Animation-, Interaktion greifen da ein-einander, sonst Collie den wüsst du auf dem Smartphone durch und das dauert ungefähr so neunzig Sekunden und der Anspruch ist, dass man in diesen Neunzigsekunden halt wirklich etwas versteht.
00:04:48: Ist ein spannendes neues Erzählformat habe ich auch mal bei der Zeit öfter gesehen, da steckt viel Arbeit drin!
00:04:53: Und dann gibt's noch die private Idee, die nebenherläuft einen Roman an dem arbeitet er jetzt seit zehn Jahren.
00:04:58: Verrückt sehr schön.
00:05:00: Schön, dass wir uns auch manchmal mit Gästen unterhalten die nicht so Performance, Rendite und Schad getrieben sind.
00:05:07: Genau das muss man vielleicht auch mal sagen.
00:05:08: normalerweise sitzen hier Leute über Basispunkte um Bewertungen reden.
00:05:12: Christian ist ein Medienmann aber wir sprechen über Storytelling und dass es am Ende ja auch in unserer Welt relevant ich würde sogar sagen eigentlich wird's immer relevanter weil die Austauschbarkeit in diesem Markt ja zunimmt wenn immer mehr Anbieter einfach einen Index abbilden.
00:05:27: da ist ja auch die Frage was grenzt dich denn eigentlich noch ab?
00:05:30: Und das gilt für die Vormehr genauso wie für den Inhalt.
00:05:32: Um bei so einem Scrolly zu bleiben, wenn du da eine Kapitalmarktentwicklung in neunzig Sekunden verstehst dann merkt man ja auch dass dafür unsere Branche einiges drinsteckt.
00:05:40: Christian würde wahrscheinlich selbst nie Borgraben sagen er fragt halt eher hey was macht dich wirklich aus?
00:05:46: Am Ende ist es aber glaube ich derselbe Gedanke nur halt mit einer anderen Brille drauf geguckt.
00:05:51: ganz genau und wir sehen sie auf unseren eigenen Konferenzen.
00:05:54: Wenn jemand eine Case da die mitbringt und einfach etwas aus dem Unternehmen erzählt hat das eine ganz andere Strahlkraft als wenn da einfach nur ein paar Zahlen an jemand gedatcht werden.
00:06:02: Wenn euch solche Folgen gefallen, in denen mal jemand sitzt der eigentlich nicht in einem klassischen Finanzpodcast gehört dann schreibt uns das gerne, gebt uns eine Sterne Bewertung.
00:06:09: noch besser lasst dein Abo da, schreibt und direkt wir lesen das wirklich alles.
00:06:13: ja noch.
00:06:14: Feedback auf LinkedIn
00:06:15: Wunderbar.
00:06:16: ich freue mich auf das Gespräch.
00:06:17: klasse dass du dich mit Christian getroffen hast.
00:06:37: Du warst ja ein sehr, sehr guter Redakteur.
00:06:39: Deswegen habe ich überhaupt keine Bad Feelings dafür.
00:06:41: Ich sah aber auch gesehen wie du dich entwickelt hast und wie ihr euch entwickelt habt für mich.
00:06:46: Allabonneur ist doch toll wenn die ehemaligen Mitarbeiter solche Flügel bekommen.
00:06:52: Ja vielen Dank!
00:06:53: Für das was sich bei dir noch entwickelt hat.
00:06:54: danach kommen wir gleich noch drauf.
00:06:56: Gehen wir erstmal kurz in die Vergangenheit zurück.
00:06:58: Du hattest ja mal richtig Präteritum einen Hotel in Marokko?
00:07:03: The Great Getaway genannt, also nach dem ganzen Kosmos von Steve McQueen.
00:07:08: So den Bein am King of Cool hatte.
00:07:10: kannst du ja gleich nochmal sagen was du davon hältst?
00:07:12: Bevor wir über Medien reden, was heißt denn cool sein für dich?
00:07:16: und das darf man überhaupt noch heute über Journalismus sagen?
00:07:20: Oh über Journalismus weiß ich nicht.
00:07:21: genommen habe ich mir auch glaube ich nicht für die Gedanken gemacht ob man das quote cool dafür benutzt.
00:07:25: da fallen mehr andere Dinge ein wie Ehrlichkeit oder Gerade Lenigkeit, Kreativität.
00:07:30: Nicht unbedingt Coolness... Also es wird ja alles überstrapazieren heutzutage.
00:07:36: Stephen Queen war cool weil er ohne eine unglaubliche Souveränität hatte.
00:07:41: A wusste er das ein guter Schauspieler ist und B wusste Er dass er die besten Angebote für alle Filme aller Zeiten bekommen könnte.
00:07:48: Und bei der höchst bezahlte Schauspiele seinerzeit und hat sich zurückgezogen aufs Land, ist mit seinem kleinen Eimurtrügen Doppeldecker rum geflogen.
00:07:56: Und wenn er wieder zurückkam in seine Garage und da saßen da immer irgendwelche Mechaniker... ...und dann hat der gesagt ja reißt doch mal den Brief auf und dann war dann wieder ein Angebot eines Films drin und dann hatte sie verabschiedet und hat was gedreht!
00:08:09: Das war sehr cool!
00:08:10: Du hast ja mit seiner ehemaligen Frau auch einen Projekt gemacht zusammen, erzähl mal ein bisschen.
00:08:13: wie kam es dazu?
00:08:14: Ja ich habe mit seiner letzten Frau Barbara Wamemas verheiratet, hab' ich seine Biografie geschrieben Und das war hochinteressant, weil wir über viele Monate in Kontakt standen mit ihr und sie wollte auch mit niemandem sprechen.
00:08:27: Sie hatte auch schon vor dem Jahr mit keinem Journalisten über seinen Tod gesprochen und empfand es aber als ganz besonders höflich, dass ich eher so viele Briefe geschrieben habe und einfach dran geblieben bin.
00:08:39: Diese Briefer erreichten sich dann auf ihrer Farm.
00:08:43: Aber als ich sie zum ersten Mal traf an einem Punkt im Catcher Meiderhoh Da hat sie eine doppelläufige Schrottflinte in der Hand gehabt.
00:08:52: Okay, zwei sehr bissige Hunde sprangen so von innen an das Gitter des Hauses und die ersten zwanzig Minuten des Interviews lag die Werfer auf dem Tisch weil sie einfach niemanden getraut hat.
00:09:05: Und ich machte zwar einen harmlosen Eindruck und schien unbewaffnet aber das war der skurrilste Auftakt eines Interviews zu sich.
00:09:13: je hatte Vier Tage geblieben und am Ende ist es buchfertig geworden.
00:09:17: Und war ein Welterfolg!
00:09:18: Da vier Tagen?
00:09:19: Ja, vier Tage Interviews... ...und dann war auch alles erzählt so.
00:09:25: Und tiefer wollte sie nicht und den Rest habe ich mir natürlich durch Dokumente zusammen gesammelt und klassische Recherche.
00:09:32: Und das Schöne ist, am Ende hat sie mir eine seiner Jacken geschenkt und seine Kaffeetasse.
00:09:37: Und hast du die Jacke noch?
00:09:38: Natürlich!
00:09:39: Passt
00:09:39: sie
00:09:39: dir?!
00:09:40: Ja ja, das ist das Gute.
00:09:42: Und auch schon mal angehabt?
00:09:43: Ja, das ist ne Jacke mit euch Moderatfahrer.
00:09:45: Ah, sehr cool!
00:09:46: Du hast ja auch mit dem Stern wo wir beide zeitgleich gearbeitet haben ein Blatt geführt dass einmal die Woche erscheint nach wie vor.
00:09:54: Heute musst du in der Redaktion im Minutentakt eine Meinung raushauen, eine Analyse raushauen am besten gleich noch einen Reel dazu.
00:10:00: Wie guckst du heute auf die Medienbranche, auch wie sie sich verändert hat?
00:10:03: Das war ja auch damals in dem Wandel.
00:10:05: Da ging der ja schon los mit Social Media und
00:10:07: Co.,
00:10:07: das ist natürlich heute so wahnsinnig schnelllebig geworden.
00:10:09: Was gewinnt man durch das Tempo um?
00:10:11: was verliert man?
00:10:11: aber vielleicht ohne dass die meisten das merken?
00:10:15: Also in der Zeit, in der ich das gemacht habe es ist auch gar nicht so lange her da war die Geschwindigkeit schon ... war sie noch deutlich geringer.
00:10:22: Die nimmt proportional zu Und in großen großen Schritten und jetzt durch künstliche Intelligenzen nochmal viel schneller dass ein Wochenmedium im News-Bereich völlig outdated ist.
00:10:37: Und das liegt nicht an der Qualität der Redaktion oder am Chefredakteur, sondern das ist per se ein derartiger Nachteil als würde man versuchen mit einer Gehbehinderung gegen MVP Fußball zu spielen.
00:10:54: Das kriegst du ja nicht weg!
00:10:58: Und das ist auch ungefähr das Bild.
00:11:00: Die elektronischen Medien sind derartig überlegen, dass schnellste Medium ist übrigens immer noch das Radio?
00:11:06: Also du siehst etwas sprichstes.
00:11:08: und oder wenn man sich überlegt, man sei ein Radioreporter und neben einem passiert einen Unfall dann ist es in der Sekunde live.
00:11:16: also das schnellste medium ist auch das älteste wird immer wieder vergessen.
00:11:20: aber ein wochen Magazin Empfinde ich als Langsamstes.
00:11:26: Wie du sagst, es ist ja noch nicht so lange her und trotzdem sind ja jetzt so sechs, acht Jahre in dem was in den letzten Jahren passiert ist natürlich unglaublich schnell lag auch eine Pandemie dazwischen die auch die Nutzungsgewohnheiten verändert hat.
00:11:36: Ich habe nochmal gelesen damals in der Sternenrede zum siebzigsten Geburtstag der Marke Da hast Du mal gesagt YouTube Videos ersetzen keine Redaktion.
00:11:43: Jetzt ein paar Jahre später würdest Du das noch für richtig halten?
00:11:46: Oder war das so damals?
00:11:47: eine andere Reflex in einer anderen Zeit?
00:11:48: Das stimmt immer noch Youtube Videos ersetzten keine Reduktion.
00:11:51: Und man darf ja auch nicht vergessen, dass das Medien wird es auch immer geben.
00:11:55: Es wird auch immer Medienhäuser geben.
00:11:57: Sie werden anders geartet sein.
00:11:59: Es werden andere Arten von Journalisten da sein die technisch viel versierter sind.
00:12:03: ich habe noch die Zeiten erlebt wobei beim Sternen Autoren waren der Sekretärin, die die Manuskripte diktiert hatten.
00:12:12: Also zu Hause haben sie das mit Fehlstift aufgeschrieben und sind dann durch die Räume gegangen und haben wie Günter Gras seiner Frau irgendwie die Sachen diktieren.
00:12:21: Das ist erst zehn Jahre her!
00:12:24: Und man denkt, war die erzählt vom Krieg?
00:12:27: Diese Art von Redaktion Die wird es nicht mehr geben, aber es wird andere Redaktionen geben die sich anpassen und das ist am Ende dann doch ein Job wie jeder andere.
00:12:36: Und der unterliegt bestimmten Fortschrittsgedanken und ich kann nur jede Redaktion auffordern sich zu bemühen diesen sich diesem Fortschlag anzupassen.
00:12:45: Du bist ja heute auch immer noch in der Verlagswelt, da kommen wir gleich nochmal drauf.
00:12:48: Wenn man dich googelt findet man auch einen Artikel, der heißt Der Netzwerker und oft wirst du da auch das Attribut so der Netzwerke genannt meist respektvoll.
00:12:55: manchmal hat es gefühlt aus so einem leichten Unterton stürte ich das Etikett oder nicht?
00:12:59: Weil ich finde Netzwerken ist erstmal die ehrlichste Form von dem Journalismus auch, oder?
00:13:03: Das stimmt mich überhaupt nicht!
00:13:04: Also Netzwerka könnten Sie ganz dick schreiben in diesen Einträgen weil ich glaube dass ist das tatsächlich was ein Journalist noch auszeichnet.
00:13:13: Du musst ein gutes Netzwerk haben, um die Welt zu verstehen.
00:13:16: Es ist auch für mich immer wichtig gewesen, First Hand Information zu haben.
00:13:21: also ich habe ja eine Zeit gehabt in der ich sehr nah an dem wichtigen in der Politik dran war vor allen Dingen Sigmar Gabriel damals seinen Rücktritt den ich exklusiv hatte als Chefredakteur.
00:13:35: wie hab' ich die Geschichte bekommen durch mehrere Jahre Arbeit an diesem Thema, Sigmar Gabriel und die Kanzlerschaft.
00:13:43: Und ohne dieses Netzwerk wäre ich nie so weit
00:13:47: gekommen.
00:13:48: Der beste Reporter war ja immer der, der irgendwo hinfährt und hinschaut.
00:13:52: also da sind wir auch ein bisschen bei... Du
00:13:53: musst mir den Leuten quatschen!
00:13:55: Also das muss der Reporter nach wie vor tun?
00:13:57: Gibt ihr auch diese alte Erzählregel Show Don't Tell?
00:14:00: Wie guckst du darauf?
00:14:01: erzeigen?
00:14:02: Was das ja nochmal heißt, braucht ja auch Zeit.
00:14:03: Also du musst dabei gewesen sein!
00:14:05: Du musst warten und eine Szene finden.
00:14:07: Erklären geht ja auch sofort.
00:14:09: Im Vorgespräch hast du auch gesagt, du hast ja auch ein bisschen die These in der Idee muss reifen.
00:14:13: Was meinst du damit?
00:14:14: Es ist tatsächlich so dass es eine gute journalistische Idee kann mal spontan sein aber dann ist sie aktualitätsgetrieben.
00:14:22: Aber eine die sich auch länger hält oder eine Erzählung länger hält.
00:14:27: Grundsätzliches Thema, mit dem ich mich beschäftige ist das Wesen von Storytelling und die Veränderung von StoryTelling.
00:14:32: Dass du immer noch eine brillante Idee brauchst und die Skills und das Vermögen diese Idee zeitgemäß entweder aufzuschreiben oder zu vertonen oder zu verfilmen.
00:14:43: Und da den aber du brauchst erstmal ein Sygé!
00:14:47: Die muss reifen damit ich mir sicher... Da ist die spontane Idee nicht unbedingt die Beste.
00:14:51: Storytelling ist als Journalist natürlich wichtig, du hast ja auch Cogmedia und da verkaufst ihr auch Storytellings an Unternehmen.
00:14:56: Was macht ein gutes Storyteling aus?
00:14:58: Gute Storytalling hat eine Tiefe, hat etwas was wahrscheinlich künstliche Intelligenz in dieser jetzigen Form noch nicht kann – eine Empathie!
00:15:07: Weil das ist die letzte Hürde, die die künstlichen Intelligenzen nicht nehmen kann, ist tatsächlich diese Human Factor.
00:15:14: Und gute Storytilling ist heute umso mehr geprägt von diesem menschlichen Faktor.
00:15:20: Verstehe ich den Protagonisten wirklich?
00:15:23: Kann der Journalist ihn durchdringen, kann er transportieren was diesen Menschen ausmacht.
00:15:28: Das ist auch gute Storytelling jedenfalls in einer journalistischen Spielart sogar in der Interviewform und sicherlich auch bei Drehbuchautoren also im fiktionalen Bereich.
00:15:41: Aber kannst du dieselbe Kunst würdest jetzt mal nennen mit der Du früher aufgeklärt hast jetzt im weitesten Sinne als Journalist jetzt im Dienst von Marken Genauso machen, oder ist das für dich der selbe Beruf mit einem anderen Absender?
00:15:53: Oder gibt es einen Punkt wo du merkst ja okay.
00:15:55: Das ist jetzt hier auch nicht mehr Journalismus?
00:15:56: Ja und das Missverstand ist aus so einem Stee gar nicht im Dienst von Marken sondern Menschen die Marken führen richten sich an mich um überhaupt eine Idee vom Storytelling zu entwickeln Denn die allermeisten Dinge sind irgendwie Produkte.
00:16:12: Die werden in Fabriken hergestellt, ein bisschen auf den Markt gebracht werden und dann sie hier da.
00:16:16: davon gibt es auch noch möglicherweise dreißig Konkurrenten.
00:16:19: Was unterscheidet dich also im Inneren als Firma?
00:16:23: Als Produkt als Heritage einer Firma von den anderen Markteilnehmern?
00:16:27: und diese Storyline zu finden die auch noch Und das glaube ich wirklich die Wahrheit erzählt die beste Geschichte die sauber unter erzählt ist und auch über Jahre stehen bleibt und diesen Rat oder bzw.
00:16:39: das ist etwas, wofür ich Geld nehme und was ich zum Teil... Das sind immer so halb Jahresprojekte in der Regel so ein halbes Jahr mit denen entwickeln und dann steht dieser Art von Kommunikationsstrategie für eine lange, lange Zeit.
00:16:52: Gibt es auch Marken und Partner, mit denen du nicht zusammenarbeitest?
00:16:55: Weil du sagst, dass es einfach nur... Ich sage jetzt mal ein MeToo-Produkt da gibt's nichts viel zu erzählen.
00:17:00: Es ist sehr viel von sympathierabhängig.
00:17:02: also ich nehme auch einen recht hohen Tagessatz Und das heißt auch, ich muss Tage mit diesen Menschen verbrennen.
00:17:09: Es gab eine Unternehmerin, die ein milliardenschweres Unternehmen geführt hat.
00:17:15: Die fand ich derartig enervierend und die war so bossy... ...dass ich dachte alles was... Das war so ein Krisenkommunikationsthema.
00:17:23: Alles was die Gegenseite behauptet, das glaube ich sofort weil sie ist so!
00:17:29: Da will ich mich nicht verbiegen.
00:17:30: also ich muss nach einer Erstanalyse auch sagen können kommen wir da zusammen Und wenn nicht, dann gebe ich dir gerne einen Hinweis, wer das auch gut macht.
00:17:39: Du machst ja heute mit Idiot und Good Life.
00:17:41: hochwertige Design- und Lifestyle-Hefte würdest du mal nennen?
00:17:44: Ausgerechnet, ich sag jetzt mal gedrucktes Premiumpapier in der Zeit wo ja Print eigentlich überall totgesagt wird.
00:17:50: ist das trotz?
00:17:51: Ist das deine Form von Überzeugung und du hast einfach recht behalten?
00:17:54: oder wie kam es zu diesem Commitment?
00:17:57: Ich mach eigentlich zwei Seiten.
00:17:58: da bin ich so eine Split Personality Medial.
00:18:01: Auf der einen Seite bin ich Beteiligt und Herausgeber von eben zwei Magazinen, die im internationalen Design-Architektur Kunstkulturbereich arbeiten.
00:18:12: Und was wollen wir da erreichen?
00:18:14: Wir erzählen Geschichten Storytelling über Kreative!
00:18:19: Das können Künstler sein, das können Designer sein, dass können Menschen sein, die DD Sagrada Familie gebaut haben und wir erzählen wie diese hundred forty Jahre baut sich eigentlich verhalten haben.
00:18:28: Es ist aber die Geschichte über einen genialen Architekten Und das wiederum ist nichts anderes als was ich beim Sternen oder anderen Medien früher auch gemacht habe.
00:18:37: Ich versuche, Geschichten über Menschen zu erzählen.
00:18:40: Warum jetzt dieser Bereich?
00:18:43: Das ist so dass es da eine Zweiteilung in der Welt gibt und zwar es gibt Paper Lover und die wird's immer geben!
00:18:51: Diese Papier hat etwas Magisches und hat was mit der Menschheitsgeschichte zu tun.
00:18:56: Hat auch so eine Art von Entschleunigung, die du direkt ... Wenn du das anfest?
00:18:59: Es
00:19:00: hat aber auch eine Manifestation von einem guten Willen und guten Glauben.
00:19:04: Es geht immer noch so.
00:19:06: Und das hat man ja auch gesehen dieser erste Vertragsentwurf, der Donald Trump in Paris vorgelegt wurde bei dem Essen mit Macron.
00:19:13: Das war nur Unterschriftenmappe!
00:19:15: Das ist Papier.
00:19:16: da gibt es einen Füller oder ein Fehlstift Und erst wenn das unterschrieben ist und man diesen Akt gesehen hat, dass es auf Papier ist.
00:19:25: Da haben wir uns geglaubt.
00:19:26: Paper Lover!
00:19:28: Das wird in der Menschheit immer so bleiben.
00:19:33: Deswegen ist auch eine Zeitschrift irgendwie eine Dokumentation von Wertschätzung.
00:19:38: Wenn wir also eine Geschichte machen über einen großen Architekten oder Designerin dann ist die Digitalversion davon gut und schön.
00:19:47: Für denjenigen, denen wir beschreiben ist das was auf Papier druckt.
00:19:51: That's the thing Obwohl die auch alle digital sind und deswegen diese Dualität.
00:19:57: Aber so ein Design heft lebt ja von von Schönheit von von Ruhe.
00:20:01: Du sagst oft viele künstler drin von moose.
00:20:04: Das sind ja alles ein stückweit Eigenschaften Die das netz uns ja irgendwie auch ab trainiert.
00:20:08: Ist diese langsamkeit inzwischen auch so ein luxus gut geworden?
00:20:11: Ja Genuss von Langsamkeit, überhaupt das Akzeptieren von Langsammkeit ist etwas womit sich Menschen unterscheiden können.
00:20:19: Wenn ich heute hier in unserer Heimatstadt Hamburg morgens unterwegs bin mit meinem Hund und ich sehe junge Menschen zur Schule fahren um sieben Uhr vierundvierzig dann gibt es kein einziges dieser jungen Wesen, die nicht entweder ins Handy sprechen würden.
00:20:35: Das Handy in der Hand haben oder ist nur für eine Sekunde gerade aus der Hand gelegt haben.
00:20:40: also dieses Bedürfnis immer während man etwas tut etwas anderes zu tun ist unglaublich seelisch belastend glaube ich auch.
00:20:49: aber hast du das nicht auch kannst du noch ein serie gucken ohne nebenbei auf dem heli umzufummeln?
00:20:52: Nein das ist aber ein bisschen was anders.
00:20:54: wir haben ja über Papier gesprochen im Moment wo Du eine Zeitschrift in die hand nimmst Da nimmst du nicht auch noch dazu, in dem Moment das Handy in die
00:21:02: Hand.
00:21:03: Oder du hörst doch kein Podcast dabei?
00:21:04: Nein!
00:21:04: Du
00:21:04: hörst keinen Podcast dabei und du guckst auch nicht fern sondern dann hast du dich entschieden zu einer Art geistige Entschleunigung Und gibst trotzdem deinem Kopf Nahrung Also um dafür etwas herzustellen was auch zeitgemäß ist.
00:21:18: Das ist eine Kunst Und die nehme ich sehr gerne an.
00:21:22: Die ist auch zum Beispiel schwieriger als vor zehn Jahren Als ist die digitale Konkurrenz nicht gar ist also glaube ich die Qualität dieser Art von Luxuszeitschriften viel, viel höher als damals.
00:21:34: Ist Instagram für euch eine Konkurrenz?
00:21:36: Nicht direkt!
00:21:37: Also natürlich in Instagram ist es ne Konkurrence, weil das Time-Consuming ist.
00:21:42: Alles was man am Ende nicht mehr zum Lesen hat oder so... Jeder hat ja nur diese vierundzwanzig Stunden und davon soll der noch acht Stunden schlafen.
00:21:50: aber natürlich hast du die Dinge, die wir transportieren.
00:21:54: nehmen wir jetzt mal einen ein neues Kunstwerk oder so, das kannst du auf Instagram natürlich sehen.
00:22:00: Die Geschichte dahinter, die ist zu diesem Kunstwerk kam wie dieses... Also die erzählt Instagram nicht da ist die Zeit zu kurz dafür haben wir habe ich zum Beispiel dieses Mediums Quality Telling entwickelt Ein digitales Medium mit dem man sagt der Name ja auch eigentlich mit dem Daumen darüber hält.
00:22:19: aber da ist der Witz dass wir da kompakte Wissenshappen vermitteln wollen Und wir glauben, jeder Summoner der Scrolly, der ungefähr neunzig Sekunden dauert.
00:22:31: Wenn man das so durchteimt, dann hast du in diesen neunzig Sekunden etwas verstanden!
00:22:36: Das ist kein Quick and Dirty-Medium sondern es ist ein Wissensverziefendes Medium.
00:22:41: in Neunzig sekunden sowie früher der Tagesthemenbeitrag eine Minute und Dreißig war.
00:22:47: Ist heute ein Scrolley für uns?
00:22:48: neunzehnte Sekunden unvermittelt wissen?
00:22:50: Christian, als Sternchef hattest du ja den gesamten Verlag im Rücken mit einem riesigen Apparat.
00:22:54: Du hattst Budgets, du hast Reichweite.
00:22:56: heute bist du ja dein eigener Herr oder mit deinen Partnern aber hast natürlich auch eigenes Risiko.
00:23:01: Was war dir denn die Freiheit wert?
00:23:03: Die du dir mit der Selbstständigkeit erkauft hast?
00:23:05: und was hast du vielleicht noch unterschätzt?
00:23:06: Es ist ein Riesenunterschied.
00:23:08: und damals beim Verlag ohne einen Jahr und als Stern-Chefproduktor Da hatte ich, glaube ich so um die dreihundertfünfzig Mitarbeiter.
00:23:15: Und natürlich gibt es da eine Infrastruktur, die einem relativ sorgenfreien Sonntag gehen lässt.
00:23:20: also Es wird schon sehr viel einem abgenommen und das ist heute ganz anders.
00:23:25: Die Freiheit wiegt aber mehr dass.
00:23:29: Ich habe früher Eine Mitarbeiterin gehabt die mich auf dem Weg zum Fahrstuhl mit einer roten Unterschriftmarble begleitet hat.
00:23:36: die wusste Ganz genau wenn ich aus meiner Tür tritt Und sie wusste, dass ihr auf dem Weg zum Fahrstuhl von mir sechs Unterschriften kriegen könnt.
00:23:43: Und dann hat sie am Ende der Kantine gewartet und wusste wann mein Mittagessen zu Ende ist... ...und wusste auf den Weg von der Kantine bis zu meinem Büro kann sich zwölf Unterschriftens kriegen!
00:23:52: Das war eine Taktung, in der wir auch gefangen haben.
00:23:55: Klickt aber nicht erstrebend sein?
00:23:56: Nein die hat einem nichts abgenommen in Lebenssinn.
00:23:59: Heute habe ich keine Unterschiften-Mappen mehr und niemand rennt hinter mir her, alles ist digital.
00:24:04: Ich fühle mich freier eindeutig.
00:24:06: Vermisst du irgendwas?
00:24:08: Ein Reichweitenstarkes-Medium hat auch einen großen Reiz.
00:24:11: Aber ich vermisse im Storytelling zum Beispiel gar nichts, also die Tiefe in der ich mich jetzt mit Themen auseinandersetzen kann ist ganz anders.
00:24:21: Also wenn ich heute ein Porträt schreibe über jemanden, dann kann ich mich zum Teil damit in Vierteljahr auseinander setzen – das hatte ich früher nie diese Zeit!
00:24:30: Christian, wir haben über reife Ideen auch vorhin gesprochen.
00:24:32: Jetzt mal ganz persönlich was ist so?
00:24:34: die eine Geschichte bei dir oder die eine Idee?
00:24:37: Die bei dir gerade liegt von der du jetzt aber weißt dass sie noch nicht reif ist?
00:24:40: ich habe schon ein großes buchprojekt vor.
00:24:43: Wir haben über paper lover gesprochen und auch Bücher sind interessanterweise Relativ Krisenresistent.
00:24:50: Den Buchmarkt geht es erstaunlicherweise ganz gut.
00:24:53: Das ist ja bei den jungen Leuten über TikTok mittlerweile sogar auch wieder ein Ding?
00:24:56: Ja,
00:24:56: und es gibt auch da wiederum andere natürlich anderer Zielformen und es gibts andere Protagonisten Und es gibt eine Gattung die eher wie Emily in Paris gestrickt ist und Young Adults und da noch viel tiefer rein.
00:25:08: das ist nicht meine Gattungsgattung aber ich habe immer noch eine große Romanidee an der ich jetzt mittlerweile zehn Jahre arbeite und an der auch stetig weiterarbeite.
00:25:18: Und die Reife wiederum kommt immer mehr, also ich spüre das Projekt wächst und wird immer
00:25:23: besser.".
00:25:24: Christian, vielen Dank für die ganzen Einblicke!
00:25:26: Wenn du dann fertig bist mit dem Buch können wir ja gerne nochmal sprechen wobei ich auch so ein Emily & Parris Jugendrom an von dir auch lesen würde?
00:25:32: Ja, der würde mir wahrscheinlich so richtig Spaß machen.
00:25:35: Also eine Figur wie Emily and Parris einfach wie sie gestrickt ist... ...ein Welterfolg und zeigt auch wieder in einem recht alten Setup junge Frau fremde Stadt, Liebeszerwürfnisse.
00:25:47: Dass man mit so einer alten Erzählstruktur und einem alten Storytelling immer noch sehr modern wirken
00:25:51: kann.".
00:25:52: Und jemand der mit der ehemaligen Frau von Steve McQueen was gemacht hat?
00:25:55: Barack Obama schon die Hand geschüttelt hat ne Netflix-Verfilmung hast du doch nicht in Diana wieder oder?
00:25:59: Ne aber hätte ich auch gerne!
00:26:01: Ich liebe ja vor allen Dingen diese Documentaries und die haben einen großen Reiz.
00:26:07: Vielen Dank Christian.
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