Börsennotierter Mittelstand: „Der Begriff Nebenwerte ist fast eine Beleidigung“
Shownotes
In dieser Folge von "For Professional Investors Only" spricht Malte Dreher mit Götz Albert, Vorstand von Lupus Alpha. Zum 25-jährigen Jubiläum des Fonds Smaller German Champions geht es um Hidden Champions, den deutschen Mittelstand, den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Frage, warum gerade Small und Mid Caps langfristig so spannend sind. Außerdem stellt sich Albert einem unterhaltsamen Nebenwerte-ABC von A bis Z.
Worum geht es?
- Warum eine Kindheitserinnerung in Bremen den Grundstein für Götz Alberts Karriere legte
- 25 Jahre Smaller German Champions – die Geschichte des Fonds
- Warum deutsche Hidden Champions häufig unterschätzt werden
- Innovationskraft als wichtigste Stärke des Wirtschaftsstandorts Deutschland
- Was erfolgreiche Small- und Mid-Cap-Unternehmen auszeichnet
- Wie Lupus Alpha rund 1.500 Unternehmensgespräche pro Jahr nutzt
- Weshalb der Markt die besten Investmentchancen oft erst spät erkennt
- Was Albert kritisch am MSCI World sieht
- Die größten Fehler beim Kaufen und Verkaufen von Aktien
- Das große Nebenwerte-ABC: Deutschlands Börsenunternehmen von A bis Z
Transkript anzeigen
00:00:01: Der Kern der deutschen Wettbewerbsfähigkeit ist Innovationsfähigkeit.
00:00:04: Und da bin ich fest von überzeugt, diesen Kern haben wir noch nicht verloren.
00:00:09: Wir haben ein großes demografisches Problem für uns das man seit dreißig Jahren kennen.
00:00:13: Das ist einfach dass die zur Verfügung stehende Arbeitsmenge sukzessive immer weniger wird.
00:00:20: Wir hatten Freunde da waren.
00:00:21: hier hat ein kleines Bauunternehmen einer war Kaffeehändler und ich war nie sehr interessiert an diesem sehr großen Unternehmen an den Siemens und Mercedes dieser Welt obwohl in Bremen gab es auch einen sehr großen
00:00:31: Mercedes-Werk.
00:00:33: Aber diese
00:00:33: kleinen Unternehmen, die haben mich immer fasziniert.
00:00:46: Risiko-Hinweis Die Inhalte dieses Podcast beinhalten keine Kaufempfehlungen sondern dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung.
00:00:53: Es handelt sich dabei um keine Anlageberatung.
00:00:55: Und jetzt geht's los.
00:00:57: Moin moin liebe Hörerinnen und Hörern.
00:00:59: Ich bin heute allein Unterhalter.
00:01:02: Mein geschätzter Kollege Christoph ist in Billund und zählt Lego-Steine.
00:01:07: Liebe Grüße, gehen raus!
00:01:09: Gendene mark.
00:01:11: wir haben hier Sommerferien und es ist alles etwas ruhiger.
00:01:14: das Gespräch was ich geführt habe allerdings nicht.
00:01:17: Es ist hochinteressant.
00:01:18: Ich habe gesprochen mit Götz Albert erst Vorstand der von boutique lupus alpha Und wir haben uns über die deutschen Nebenwerte unterhalten.
00:01:27: Die kleinen Weltmarktführer aus der zweiten und dritten Reihe, die so ziemlich in jedem Produkt was uns durch den Alltag begleitet drin streckt.
00:01:35: um dem Gespräch etwas vorzugreifend wenn es die Nebenwärte den Deutschen Börsen notierten Mittelstand nicht gebe.
00:01:41: Wir hätten keine Straßen keine Häuser!
00:01:43: Wir würden alle nackt durch die Gegend trennen.
00:01:46: Will man das?
00:01:47: Mit Götz Albert habe ich ein Spiel gespielt.
00:01:49: Wir spielen Nebenwährteraten von A bis Z Und Götz Albert erzählt uns, warum ihn damals die Straßenbahnfahrten in Bremen hin zum Freibad an die Volkswirtschaft und an die Geschichten großartige Unternehmen geführt haben.
00:02:04: Vielen Dank für dieses Gespräch.
00:02:06: meine Damen und Herren hören Sie zu es geht um Weltmarktführer von A bis Z. Ich freue mich wenn sie uns fünf Sterne in der Bewertung geben damit wir weiterhin solche interessanten Gespräche führen können.
00:02:18: und jetzt wünsche ich Ihnen beste Unterhaltung mit Götz Albert von Lupus Alpha.
00:02:47: Ja, ich war tatsächlich... Bevor ich zu Lupus Alpha kam bei Independent Research einem Research House unter Vorweich bei der DW Kago.
00:02:54: Ich war Leiter des Small Mid Cap Research und der Kai Fickel waren Gründe von mir.
00:02:58: so kannten wir schon viele Jahre vor Lupus Alfa.
00:03:02: Und als dann zu Lupuss Alpha ging das war nicht ein Gespräch.
00:03:04: Das war eine Reihe von Gesprächen mit ihm aber eben auch mit den Partnerkollegen weil Lupus alpha ja als Partnerschaft organisiert ist Und wir haben dann über die Möglichkeiten gesprochen, die sich hier in dem Unternehmen nach vorne ergeben.
00:03:16: Ich bin im Jahr two-thousand drei zu Lupus Alpha.
00:03:18: da war das Unternehmen drei Jahre alt und wir haben einen großen Partnerkreis zusammengesessen und da wurde man ganz klassisch gegrillt was man gemacht hat was man machen möchte.
00:03:28: und ich glaube es gab eine entscheidende Frage die einer der fünf Gründungspartner mir gestellt hat als wir eigentlich schon fertig waren.
00:03:34: er sagt ja am Schluss und ich sage nicht wer die frage stellt hat aber er sagt beim schluss Herr Albert, jetzt sagen Sie doch mal.
00:03:40: Warum sollten wir sie eigentlich einstellen?
00:03:42: Und in so einer Stresssituation helfen mir immer eigene gegebene Regeln.
00:03:47: und ich habe irgendwie gelernt wenn man gebissen wird ist es vielleicht ganz gut, wenn man zweimal stärker zurückzwickt.
00:03:51: und daraufhin hab' ich geantwortet weil sie bereuen würden, wenn sie's nicht täten.
00:03:55: aber dafür mussten sie das tun und da war zwei Sekunden eiserne Ruhe und dann haben alle losgebruselt und gelacht und ja und dann folgte der Arbeitsvertrag.
00:04:04: So war die Situation damals.
00:04:06: Wünschte dir heute manchmal Bewerber, die auch so zurückbeißen?
00:04:09: Nein!
00:04:09: Wir haben sehr, sehr viele interessante Bewerbern.
00:04:12: aber ich glaube so... Die Mischung aus ein bisschen Authentizität und manchmal auch ein bisschen Frechsein ist nicht ganz verkehrt.
00:04:20: Aber das erlebe ich heute auch in Gesprächen.
00:04:22: Das sind immer sehr offene, manchmal herausfordernde Gespräche.
00:04:25: Ich glaube da hat sich gar nicht viel geändert.
00:04:27: Du bist im Jahr zwei Tausend drei hast du erwähnt eingestiegen.
00:04:29: Da war der neue Markt gerade richtig implodiert.
00:04:32: Viele wollten von Aktien und auch gerade von deutschen Aktien nichts mehr wissen.
00:04:36: Warum hast du grade in der Heignenzeit auf Nebenwerte gesetzt?
00:04:42: Ja, das beginnt eigentlich viel früher weil ich einfach sehr gerne Straßenbahn fahre.
00:04:47: Warum das denn?
00:04:48: Naja es ist so.
00:04:49: also ich bin mit meiner Schwester immer zum Schwimmen gefahren Und wir haben damals von meiner Mutter immer so abgezähltes Geld gekriegt um in der Straßenbahn ein Ticket zu kaufen.
00:04:59: Das haben wir auch brav gemacht.
00:05:00: Und als ich so vielleicht zehn, zwölf war, habe ich im Wirtschaftsteil unserer Tageszeitung entdeckt dass die Bremer Straßenbahn AG bösennotiert ist und das die eine Dividende zahlt.
00:05:11: Ich hab mir das irgendwie sozusagen klar mühsert, dass derjenige dem die Bremen Straßenbahn ag gehört das ganze Geld was wir vorne abgeben dann auch bekommt.
00:05:20: Dann habe ich noch andere Unternehmen entdeckt wie die Roland Mühle und einen Baustoff Produzenten und seitdem habe ich mich für Nebenwerte interessiert Und habe tatsächlich auch einige Jahre wissenschaftlich zu Erfolgsfaktoren für zwei Mitkeps gearbeitet.
00:05:33: Welche Rolle die Unternehmestrategie bei kleinen Unternehmen spielt, um in Krisensituationen erfolgreich zu sein und so bin ich eigentlich sehr nebenwerteorientiert in den Analysebereich gestartet und dann eben auch bei Lupus Alpha gestartet.
00:05:45: von daher war die Nebenwerte Orientierung schon viele viele Jahre vorher ausgeprägt.
00:05:50: Was waren deine erste Aktien?
00:05:52: Meine erste Aktie war tatsächlich die Lufthansa.
00:05:57: Kein Nebenwert damals war noch im DAX,
00:05:59: aber
00:06:00: war für kleines Geld ein paar Stück gekauft.
00:06:03: Ich habe die Originalabrechnung.
00:06:04: hab ich zu Hause noch.
00:06:05: das war noch alles mit wirklich aufwendigen Abrechnungstechniken unglaublich großen Gebührenbelastungen für irgendwie einen Ticket dass keine Ahnung vielleicht fünfhundert Mark ausgemacht hat, forty-fünfmal Gebühren Belastung.
00:06:17: ja das war meine erste Aktie.
00:06:18: Aber darf man sich deine Jugend denn so vorstellen dass du im Schatten des Freibad's mit dem Weserkurier gelegen hast und WKN studiert hast?
00:06:26: überhaupt nicht, ich habe mich weniger für Aktien interessiert als für Unternehmen.
00:06:30: Wir hatten im Freundesbekanntenkreis Freunde und deren Eltern.
00:06:34: die hatten kleine Unternehmen und das war immer, fand ich wahnsinnig interessant.
00:06:38: wir hatten Freunde da waren, die hatten ein kleines Bauunternehmen einer war Kaffeehändler und ich war nie sehr interessiert an diesen sehr großen Unternehmen an den Siemens und Mercedes dieser Welt obwohl in Bremen gab es auch ein sehr großes Mercedes-Werk.
00:06:50: aber diese kleinen Unternehmen haben mich immer fasziniert.
00:06:54: Was haben deine Eltern gemacht, wenn ich fragen darf?
00:06:56: Ja gerne.
00:06:56: Mein Vater war Journalist und meine Mutter war Internistin und hat eine Hausarztpraxis gehabt und war ne ganz klassische Hausärzte mit Hausbesuch und hat darüber natürlich auch sehr viele Leute kennengelernt.
00:07:10: Und auch viele Geschichten nicht Krankheitsgeschichte aber persönliche Geschichten Natürlich dann zu Hause am Abendessen-Tisch mit uns geteilt was ist für verschiedene Ja, Lebenswege eben auch gibt.
00:07:20: Und da ist das Thema Beruf und Unternehmerische Kritik halt eben auch immer ein Thema gewesen.
00:07:25: Erzählen kleinere Unternehmen die besseren Geschichten?
00:07:28: Sie sind nach meinem Gefühl näher dran am Puls der Zeit, näher daran in Anführungszeichen wirkliche Leben und haben natürlich nicht die Versuchung den ganzen Abend über die Optimierung einer Konzernstruktur zu sprechen, die es bei ihnen ja gar nicht gibt sondern dann wird sehr häufig dann gesprochen Wie haben wir den Schritt ins Ausland geschlafen?
00:07:48: Wir haben es geschafft, ein neues Produkt in den Markt zu bringen.
00:07:50: Obwohl es viele Hürden gab und das ist was mich immer mehr interessiert
00:07:54: hat.".
00:08:08: Ja mit der Karriere, wir hatten ja schon über zwei oder drei Stationen gesprochen.
00:08:10: Ich habe in meinem Berufsleben überhaupt tatsächlich eigentlich nur vier Arbeitgeber gehabt die Universität München dann eben die zwei Jahre bei der DWK-Gottochter und dann Independent Research und Lupus Alpha.
00:08:22: Und die Wechsel waren insofern aus meiner Sicht eigentlich sehr mutig.
00:08:26: ich hab' sehr sehr früh geheiratet, vor thirty fünf Jahren.
00:08:29: Ich hatte sehr früh kleine Kinder aber immer wenn mich die Arbeit anfängt zu langmeilen, habe ich die Kurve gewechselt.
00:08:36: Das heißt, ich bin aus einer eigentlich guten Position mit Aufstiegschancen und gutem Gehalt freiwillig runtergesprungen auf eine Kurve, die da drunter verlaufen ist aber die steiler verlaufen ist und die einfach mehr Perspektive geboten hat.
00:08:47: Ich bin mehrfach im Gehalt zurückgegangen was eher untypisch ist Und natürlich wenn man zwei kleine Kinder Zuhause hat und das Gehalt noch nicht da ist wo man vielleicht hin möchte ist so ein Wechsel, aus der damaligen Perspektive war das mutig was Karriere Schritte angeht.
00:09:00: Das habe ich übrigens auch.
00:09:02: wir haben häufiger Studentengruppen hier und wenn die fragen was man machen sollte sage ich immer wenn ihr anfängt euch zu langmallen müsst ihr aufhören müsst ihr etwas anderes machen weil langeweile tötet.
00:09:10: das ist ganz versterlich.
00:09:12: welche Investmententscheidung würde ich wiedermachen?
00:09:15: Ich bin ja ein großer Verfechter.
00:09:18: Wir reden zwar über Einzelwerte aber letztlich wird sehr viel durch die Investmentallokation entschieden Durch die Festlegungen auf einzelne Assetklassen.
00:09:25: Und die Frage kann ich in zwei Dimensionen beantworten.
00:09:28: Erstens, ich glaube für mich persönlich war die beste Investmententscheidung jemals mein Humankapital bei Lupus Alpha einzubringen weil das mit Abstand mein wertvollstes Kapital ist und ich würde immer wieder auf Swarmit Caps setzen.
00:09:40: wir haben natürlich als Gesellschaft mit Gründungen im Jahr zweitausend auch sehr davon profitiert dass diese Essetklasse seitdem so stark performt hat bis zwanzigzwanzig dann sind ein paar schwächte Jahre angeschlossen, aber das war mit Sicherheit eine richtige Entscheidung auf so eine stark kommende Acid-Plasse zu setzen.
00:09:58: Die würde ich auch gerne wiederholen.
00:10:00: Gleichwohl wirst du auch bisschen in die Molllage und hast kürzlich gesagt dass du deine gesamte Karriere noch nie so eine schlechte Stimmung am Wirtschaftsstandort Deutschland erlebt hast wie heute.
00:10:13: Was bereitet dir da am meisten Sorgen?
00:10:16: und um so ein bisschen ins Optimistische zu gehen?
00:10:18: Worauf bist du dann doch ein bisschen optimistisch getrieben, wenn du nach vorne schaust.
00:10:24: Ich bin ja von der Ausbildung Volkswirt.
00:10:26: Ich schau also auch gerne auf Gesamtwirtschaftlich zusammenhänge.
00:10:29: ich glaube dass Deutschland ein großes Problem hat mit dem Haushalt Weil der Haushalt mittlerweile ein riesiges Umverteilungsmonster geworden ist, dass man ganz verbändigen kann.
00:10:38: Es gibt unzählige Leistungen für unzähle Tatbestände und sobald man an irgendeiner Leistung ruckelt wird sofort eine Maschinerien-Gang gesetzt die Gegenwehr erzeugt.
00:10:48: es wird immer sehr kritisch gesagt das die Unternehmen starke Lobbygruppen haben Starke Verbände haben Industrieverbände haben.
00:10:54: Wir müssen aber auch feststellen, dass es für jedes soziale Anliegen, für jede gesellschaftliche Gruppe eben auch sehr starke Verbände gibt und auch sehr gut organisierte und sehr gut ausgebildete professionelle Interessenvertreter.
00:11:06: Und ich mache mir ein bisschen Sorge, das ist schwierig hier Veränderung vorzunehmen und Reformen vorzuleben und dass der Haushalt mehr und mehr wirklich überhaupt keine Investition des Staates ermöglicht.
00:11:17: Das ist was mir Sorgen macht!
00:11:19: Die politische Diskussion will ich gar nicht im Einzelnen kommentieren.
00:11:23: Da ist viel guter Wille, aber die Schritte, die nach vorne tatsächlich erfolgreich sind, die sind halt überschaubar.
00:11:28: Was mich optimistisch macht, ist dass wir in Deutschland allen umgerufen zum Trotz exzellente Unternehmen haben – sehr viele Unternehmen, die eben auch international aufgestellt sind.
00:11:39: und im internationalen Geschäft herrscht ein starker Konkurrenzdruck, ein sehr scharfer Bind.
00:11:45: Das hält diese Unternehmen unglaublich fit.
00:11:47: Das lässt die Resilienz sein gegenüber den ganzen Herausforderungen, die wir in Deutschland haben.
00:11:51: Es wird viel über zu viel Bürokratie geschimpft, über so Energiepreise Aber die deutschen Unternehmen schaffen es dann doch immer wieder damit umzugehen.
00:11:59: Und ich sag mal die Themen wie Innovationsfähigkeit.
00:12:02: Der Kern der deutschen Wettbewerbsfähigkeit ist Innovationsfähigkeit Und da bin ich fest von überzeugt, diesen Kern haben wir noch nicht verloren.
00:12:08: Wir haben ein großes demografisches Problem für uns dass man seit dreißig Jahren kennen.
00:12:12: das ist einfach die zur Verfügung stehende Arbeitsmenge sukzessive immer weniger wird.
00:12:17: aber die Unternehmen die wir in Deutschland haben machen mich tatsächlich optimistisch.
00:12:22: Das ist eine sehr konstruktive Bestandsaufnahme finde ich.
00:12:26: Götz bevor wir über die fünfundzwanzig Jahre Smaller German Champions sprechen den Nebenwertefonds habe ich einen Spiel vorbereitet.
00:12:33: Da musst du jetzt zeigen was du kannst.
00:12:35: pass auf Wir spielen das Nebenwerte-ABC.
00:12:42: Du fängst an mit A, ich folge mit B und du wieder mit C. Wir brauchen Probuchstaben ein Unternehmen.
00:12:49: Sehr gut!
00:12:50: Ich habe mich etwas vorbereitet aber du bist ja auch der Profi seit dem vierte Jahrhundert.
00:12:54: Da fange ich an mit Aurubis?
00:12:55: Da hab' ich auch.
00:12:56: In Klammern bei mir steht sogar Kupfer in jedem Kabel um im Endeffekt mal zu zeigen was die allein alles anstellen.
00:13:02: Ich mach weiter bei der Beiwaar Baustoffe & Agrarhandel
00:13:07: Dann mache ich weiter damit er kann kommen.
00:13:08: Sehr gut, die hatte ich gar nicht.
00:13:10: Ich hatte noch CW und C-Konomie D. Deutz
00:13:14: Dann gebe ich dir darauf ein.
00:13:15: EDL-Moss.
00:13:16: Sehr gut!
00:13:17: Ich hatte auch noch L Ringklinger.
00:13:19: Jede Dichtung im Verbrenner.
00:13:22: Viel Mann
00:13:24: G.G.A
00:13:26: Sehr Gut Hornbach
00:13:28: E.Indusindustrie Beteiligung.
00:13:30: Top Steckt überall drin Zieht man nur nicht Jungheinrich
00:13:35: Hannover Rück
00:13:37: Halt K.V.
00:13:40: Moment, wir sind falsch.
00:13:45: Wir haben was übersprungen.
00:13:46: Wo sind wir denn?
00:13:48: Ich war vielmann und dann hattest
00:13:50: du ... Du hattet es Jungheinrich gesagt.
00:13:53: Genau!
00:13:53: Wir waren bei Indus, jetzt müssen wir K machen.
00:13:57: A, K und S.
00:13:59: Sehr gut.
00:14:01: Leifheit jeder Wäsche-Ständer und Bügelbrett M
00:14:07: Master Flex
00:14:09: Nordex
00:14:10: Oh, Otto Bock.
00:14:11: Top habe ich auch pro sieben.
00:14:15: Cool?
00:14:15: Hier gehen wir!
00:14:17: Sehr gut.
00:14:17: Rational.
00:14:19: Eine meiner Lieblingsaktien.
00:14:21: Tolles Unternehmen haben wir gerade in Landsbeck am Nech besucht.
00:14:24: Wir haben eine unglaublich moderne effiziente Produktion ist wirklich ein Top-Unternehmen sehr innovativ ja rational.
00:14:31: Es Satorios verlangen unserem Universum ist aber mittlerweile in Dachswert.
00:14:35: darf ich vielleicht trotzdem nennen
00:14:37: Ja, sonst gibt es ja auch noch SIX oder Scout-Fierundzwanzig.
00:14:40: Gut.
00:14:41: Tallangs!
00:14:42: U?
00:14:43: United Internet?
00:14:44: Sehr gut.
00:14:46: Wille Reuenboch oder Wonovia?
00:14:48: Du bist mit weh...
00:14:50: Mit weh?
00:14:51: Da fällt mir ein Wert ein den ich nichts nennen kann weil er auf unser Restriktives steht.
00:14:57: Deshalb lasse ich dem mal aus.
00:14:59: Sag mal wie wir ihn haben.
00:15:00: Ich hätte Washtag oder Wackerchemie.
00:15:02: Ja die Wacker, okay, die steht nicht auf unserer.
00:15:06: Was ist denn eine Restricted-Liste?
00:15:08: Eine Restrictive Liste ist eine Liste, auf der Unternehmen stehen über die man nicht reden darf.
00:15:13: Weil man da weiß dass morgen eine Kapitalehöhung kommt oder in einem laufenden Übernahmeprozess ist oder was auch immer.
00:15:21: Alles klar XY gibt es keine Unternehmensseite du weißt mehr
00:15:26: Und Z nehmen wir Salando oder
00:15:28: So ist das.
00:15:28: Wir können Salando nehmen Zeiss Meditech Oder Ziel habe ich auch noch.
00:15:33: Ja alles drei
00:15:35: Super Toll, ich hätte nicht gedacht dass wir bis Z durchkommen.
00:15:37: Großartig.
00:15:38: Vielen Dank!
00:15:40: Sehr gerne, hat was gemacht.
00:15:42: Götz, vor twenty-five Jahren ging der Smaller German Champions an den Start.
00:15:47: Du bist im Zweifelsfeier, du bist ja in dem Jahr zwei tausend drei erst zu Lupus Alpha gekommen.
00:15:51: Den Fong gab es quasi schon mit deinem Beginn bei der Company?
00:15:56: Was ist trotzdem deine erste Erinnerung an den Fong?
00:16:00: Ja, ich hatte ja Malte gesagt dass sich den Kalfickel und auch seine Mitarbeiter eben als Kunden kannte.
00:16:06: Und ich habe in den Jahren davor eben auch häufig mit den damaligen Formmanager-Interviews gemacht damals bei Bloomberg oder auch in anderen Formaten und hab mit den Formmanagern des Smaller German damals eben auch viele Gespräche gemacht.
00:16:18: Ich war der Analyst und die waren die FormManager und ich war mal tief beeindruckt was sie für einen Wissen haben über die Unternehmen Auch in der Breite über die Unternehm zu welcher Interpretation einer möglichen Zukunft sie mit ihrer Einschätzung kommen.
00:16:34: Das waren meine ersten Berührungspunkte mit dem Fonds damals, der übrigens natürlich ganz klein war – zehn Millionen, fünfzehn Millionen Euro.
00:16:40: Daran erinnere ich mich sehr gut an die Gavi-Fertig, die war Formmanagerin und den Heiko Binek und natürlich auch an den Kai Fickel.
00:16:47: das waren so die Personen, mit denen ich damals sehr viel gesprochen
00:16:49: habe.
00:16:50: Götz, ich erinnre dass du vor euch glaube es wird also rund zehn Jahre max her sein.
00:16:54: da warst Du auf unserem Private Banking-Kongress in München Und du hieltest so eine kleine Präsentation und sagte, meine Damen und Herren, stellen wir uns mal bitte unsere Umgebung hier jetzt ohne Nebenwerte vor.
00:17:05: Es gäbe keine Gebäude, kein Asphalt, keine Straßenbahn – und wir wären alle nackt!
00:17:10: Warum werden deutsche Nebenwärte aus deiner Sicht so unglaublich unterschätzt wenn sie doch für unseren Alltag quasi essentiell sind?
00:17:19: Die Antwort steckt eigentlich in einer Frage weil es Nebenwährte sind.
00:17:24: Jeder Mensch möchte sich mit großartigen Dingen beschäftigen, mit etwas das die Welt nach vorne bringt.
00:17:29: Die Begeisterung für SpaceX so absurd das ganze Theater auch ist, ist natürlich weil jeder das unglaublich findet dass wir bald alle gemeinsam zum Mars liegen.
00:17:38: Der Griff Nebenwerte der es ja fast eine Beleidigung.
00:17:41: Wir reden im Englischen von Small and Midcaps und Natürlich weiß jeder Mensch Dass die Unternehmen am Ort wo man lebt Das da hunderte tausender Arbeiter Arbeitskräfte beschäftigt sind, Arbeiter angestellte Forscher was auch immer.
00:17:57: Aber dieser ganze Begriff Nebenwerte suggeriert so ein bisschen.
00:18:01: das ist nicht ganz wichtig und es ist auch gefährlich weil man das nicht einfetzen kann.
00:18:07: und was nicht wichtig ist.
00:18:08: und was gefährlich ist da lasse ich lieber die Hand Davon, weil ich sage gerade deutsche Anleger und deutsche Anlege haben natürlich ein sehr, sehr hohes Sicherheitsbedürfnis.
00:18:17: Und trauen sich eigentlich erst zu investieren wenn man wirklich nachhaltig sieht dass eine Sache erfolgt.
00:18:22: Das ist im Übrigen meistens auch nur dann wieder vorbei.
00:18:24: aber Nebenwerte der Begriff ist einfach fast abwerten und das ist nicht ins Gesellschaft nicht hier bewusst sein vorgedrungen, dass diese Unternehmen für einen Großteil der Wertschöpfung, für den Großteil des Steueraufkommens, für einen großen Teil der Innovation in Deutschland stehen.
00:18:38: Als ich zu Lübers Alpha kam, haben wir da auch sehr viel Aufklärungsarbeit geleistet.
00:18:42: Das ist heute anders.
00:18:44: Heute wissen die Kapitalallokatoren um diese Asset-Klasse aber das ist eben auch über viele Jahre erst aufgebaut worden dieses Wissen.
00:18:51: Nimm uns doch mal mit in eure Werkstatt quasi ins Portfoliomanagement.
00:18:55: wie entsteht eine Position und was muss ein Unternehmen mitbringen damit?
00:18:59: ihr sagt genau diese Aktie wollen wir kaufen?
00:19:02: Wir haben ja einen Team von neuen Portfolio Managers und wir führen...das hört sich viel an Tatsächlich so wie für ein Einthauset, Fünfhundert Unternehmensgespräche im Jahr.
00:19:11: Und die Erkenntnis ist das einzelnen Unternehnungsgespräch hat keinen Wert.
00:19:16: Das ist anecdotisch, dass es immer interessant.
00:19:19: Die Wertschöpfung entsteht durch die Abfolge von Gesprächen mit einem Unternehmen, durch immer wiederkehrenden Austausch mit dem Unternehmen und durch den Vergleich dieser Gespräche Gesprächen mit Wettbewerbern, Zulieferern, direkten Konkurrenten und so weiter.
00:19:36: Und wir entscheiden uns dann für ein Unternehmen wenn wir zu der Auffassung kommen dass die Möglichkeiten in der Zukunft liegen von uns und vielleicht auch von dem Unternehmen anders interpretiert werden als der Markt interpretiert.
00:19:50: Wenn der Markt einen Unternehmen toll findet ist das eingepreist.
00:19:53: Dann hat das Unternehmen eine zwanzig AKGV und jeder weiß das und in jeder Publikation steht es dann auch so drin.
00:20:00: dann ist er wenig zuholen, sondern wir müssen immer den Punkt finden wo wir sagen hier ist etwas zu holen was noch nicht alle entdeckt haben.
00:20:07: Dann wird ein Unternehmen für uns interessant.
00:20:09: Lass uns kurz mal bei der Rationale bleiben die ich aus Gesprächen mit anderen Nebenwärten von Malaysia und das ist der Liebling der Nebenwerte-Experten teilweise einen grundsolides Unternehmen hohe Dividenden sehr stark Weltmarktführer glaube ich in solchen Küchen Robotics Geschichten.
00:20:26: wenn ihr da Gespräche führt kann man noch auf einer sehr professionellen Ebene führen.
00:20:32: oder ist das schon so ein bisschen, man kennt sich?
00:20:36: Das ist tatsächlich eine Gefahr im Nebenwertegeschäft.
00:20:40: Das ist sehr professionell.
00:20:42: Das muss auch professionell sein.
00:20:44: Die Grundstruktur ist ja so.
00:20:45: meinte dass uns die CEOs und CFOs mögen und lieben und schätzen und offen mit uns umgehen.
00:20:51: Warum ist es so?
00:20:52: Das hat natürlich nichts mit unserer Person zu tun obwohl Meine Kollegen im Team sind alle sehr liebenswert, aber das hat mit unserer Person nichts zu tun.
00:20:59: Sondern die Grundstruktur ist doch so dass der CEO nachts um zwei den CFO aufweckt und sagt wir haben eine große Übernahme Wir wollen lassen das Unternehmen kaufen in Italien oder USA Und du CFO Du musst mir jetzt ganz schnell Geld besorgen.
00:21:14: Und dann ruft uns der CFO an.
00:21:16: und wenn es eine vertrauensvolle Beziehung gibt, wenn man sich kennt und die Zahlen im Griff hat.
00:21:20: Dann ist das eben auch möglich.
00:21:22: Das ist der Grund warum es diesen professionellen Austausch gibt.
00:21:26: Also jeder kennt seine Rolle.
00:21:28: wir sind treuhänderische Verwalter von Geld dass uns nicht gehört.
00:21:31: Wir wissen dass Fehler passieren und wir wissen dass wir damit vorsichtig umgehen müssen.
00:21:36: Die CFOs wissen ganz genau dass sie nur eine Währung haben und diese Währungen ist vertrauen.
00:21:42: Damit gehen Sie außerordentlich vorsichtig um.
00:21:45: Und deshalb ist das immer ein Treffen auf professioneller Augenhöhe und es ist nicht kumpelhaft.
00:21:51: Wenn ihr einen Unternehmen analysiert, worauf schaut ihr zuerst?
00:21:55: Aufs Management-Marktstellung-Bilanzen?
00:21:57: und an welchem Punkt
00:21:59: fliegt
00:22:00: die Mehrzahl der Unternehmen wieder aus dem Research raus?
00:22:03: Wir schauen eigentlich auf vier Dinge.
00:22:05: Wir fangen immer damit an dass wir uns überlegen hat das Unternehmen ein tragfähiges Geschäftsmodell?
00:22:11: also?
00:22:12: Hat es ein Modell mit dem man potentiell theoretisch Geld verdienen kann?
00:22:17: Dass man damit potenziell Geld verdient, reicht aber nicht.
00:22:19: Sondern wir brauchen – und jetzt kommt der allerwichtigste Schritt!
00:22:22: Wir brauchen einen Management das eine Wegbeschreibung hat wie man dieses Geschäftsmodell zum Erfolg führt.
00:22:28: Und die Weg-Beschreibung ist nichts anderes als die Unternehmestrategie.
00:22:32: Das Treffen mit dem Management ist deshalb so wichtig war man sich hinsetzt und sagt, wir haben verstanden was euer Geschäfts-Modell potentiell gut ist Aber seid ihr denn auch in der Lage, das aus eurem potenziell guten Geschäftsmodell herauszuholen was uns als Aktionäre langfristig hier dient?
00:22:47: Und wenn wir zu der Überzeugung gekommen sind dann prüfen wir die Zahlen Bilanz und G&V.
00:22:51: Wenn wir das gemacht haben ist die letzte Frage zieht der Markt das auch so
00:22:56: oder
00:22:56: haben wir noch die Chance Dinge anders zu sehen als der Markt?
00:22:59: Das ist genau der Punkt!
00:23:03: Anders als der Markt.
00:23:04: Wir sehen die Dinge vielleicht sogar auch anders als das Unternehmen und wir sehen großes Potenzial, dann kaufen wir die Aktie wenn alle anderen Punkte vorher positiv beschieden sind.
00:23:12: Gibt es in der Historie einen Titel den ihr viel zu früh verkauft habt?
00:23:17: Und den du heute noch gerne im Portfolio sehen würdest und umgekehrt einen von dem ihr euch rückblickend früher hätte trennen sollen?
00:23:25: Hunderte?
00:23:26: Es gibt hundert Titel auf beiden Seiten weil wir das seit twenty-fünf Jahren machen und weil wir eben auch sehr viele Werte haben.
00:23:33: Aber ich möchte das vielleicht an zwei, drei Werten mal plastisch machen, weil eine Erkenntnis steckt dahinter.
00:23:39: Es gibt immer eine zweite Chance.
00:23:41: Und die Frage ob zu früh oder zu spät Die lässt einen Blickpunkt außer Acht nämlich dass es eine Fahrtabhängigkeit gibt.
00:23:49: Ich gebe ein Beispiel Die Nemechek deutsche Softwarehersteller für Bausoftware.
00:23:54: Die haben wir bei ... die hat sich dann bis Mitte ... fast verdoppelt auf ... also aus der Perspektive, als sie bei ... haben wir sie zu früh verkauft.
00:24:04: Ganz offensichtlich!
00:24:06: Dann kam aber der AI-getriebene Software Cell Off und heute kostet die Akze ... also wenn man nur einen bestimmten Zeitabschirm draußen nimmt... wird man immer wieder Aktien haben wo man sagt oh da sind wir zu früh raus.
00:24:23: Aber wir haben die feste Überzeugung, bei ganz vielen gibt es eine zweite Chance.
00:24:26: Ich gebe gleich ein zweites Beispiel.
00:24:27: Die eine Aktie, die unten bei zehn Euro startet und Schnurr strax nach oben rechts marschiert und irgendwann mit fünftausend Euro endgültig im DAX verschwindet... ...die gibt's nicht!
00:24:38: Diese Geschichten gibt das nicht mehr.
00:24:40: Zweites Beispiel wo wir zu früh verkauft haben, die Rheinmetall, die haben wir über viele Jahre durchgehalten, haben sie dann letztlich bei tausend dreihundert Euro verkauft.
00:24:47: Die ist da letztlich bis auf zwei tausende Euro gestiegen.
00:24:49: also haben wir zu Früh verkauft.
00:24:51: Aktuell notiert sie bei twelvehundert Euro.
00:24:53: Wir können sie zurück kaufen und in Anführungszeichen kein Schaden entstanden.
00:24:57: Anders sieht es aus, bei Aktien die man zu spät verkauft da gibt es durchaus Aktien Die fallen und die fallen auch von links oben nach rechts unten das heißt die fallen von hundert Euro.
00:25:07: In zweites Fall bis auf null.
00:25:09: Da haben sind uns drei Aktien sehr präsent Hello Fresh waren großer Corona Gewinner über die Kochboxen eine Leonie die Kabelbäume herren stellt und eine starke Exponierung zu Verbrennermotoren hat.
00:25:21: Und auch nur Ausrahmen haben wir viel zu lange gehalten, das waren drei Aktien wo wir einfach zu lang festgehalten haben.
00:25:27: Götz lass uns mal über die Performance des Phongs sprechen.
00:25:31: ihr habt seit Auflage knapp tausend Prozent also fast Verzehntfacht?
00:25:38: Über zwanzig Jahre sogar Tausendundvierzig Prozent.
00:25:40: damit habt ihr eure Benchmark also den DAX.
00:25:43: nein der ist der DAX eure Benchmal Nein Aber der DAX hat deutlich weniger gemacht.
00:25:51: Gleichzeitig hängt ihr hinter dem so prominenten MSCI World zehn Jahre hinterher.
00:25:56: oder auch seit Auflage, was erzählen solche Zahlen uns über die Nebenwerte?
00:26:02: Also wir erzählen erstmal eine Geschichte über Nebenwärte, die ganz wichtig ist.
00:26:06: Wir hätten diese hohen tausend Prozent nie erreicht wenn wir nicht in den meisten Jahren alpha generiert hätten.
00:26:13: Wir haben ja, wir tragen das Alpha im Namen.
00:26:15: Wir tragen sozusagen den Anspruch Outperforms alpha zu generieren in dem Namen und es ist insofern ganz wichtig hier kommt es nicht darauf an ob man in einem einzelnen Jahr zwei Prozent Alpha macht wenn man ein Investor hat der am ersten erst investiert am ein dreißigsten zur Öffentlichen investieren will Ja hatte zwei Prozent mehr.
00:26:32: okay aber für die lange Frist ist Alfa extrem wichtig weil es für das achte Weltwunder steht.
00:26:38: Einstein hat gesagt der Zins-Zins Effekt ist das achten weltwunder Und Alpha im Aktienbereich ist wie Zinsistenz.
00:26:44: Und wenn man Alpha auf Alpha auf Alphalicht, dann kommt man zu diesen großen Zahlen und von daher sind diese Ergebnisse die erreicht worden sind, spiegeln sie genau unseren Anspruch wieder.
00:26:53: Wenn wir das mit dem MSCI World vergleichen, dann ist es so dass...wenn man den Plan hat heute eine Selbsthilfegruppe zu bauen für Geschädigte, die in fünf Jahren große Verluster haben, dann sollte man eine Selbst Hilfe Gruppe bauen für Leute, die einen MSCI-World ETF haben.
00:27:09: warum?
00:27:10: Hier wird suggeriert, dass man Zugang zu einem Tausend Werten weltweit kriegt und über ein Tausende Werten und das verschafft Sicherheit.
00:27:17: Faktisch ist wir haben hier einen hoch konzentriertes Hochrisiko angereichertes Portfolio.
00:27:23: Das siebzig Prozent USA Exposure hat damit Siebzig-Prozent Dollar Exposure was für uns Euro Anlegende sehr gefährlich werden kann bei einer so schlechten Währung.
00:27:32: Wir haben sehr hohe Kommulrisiken in einzelnen Werten Und ja das ist die letzten Jahre gut gelaufen.
00:27:38: Aber wir dürfen nicht vergessen, der Aktienmarkt ist auch seit dem Jahr Zwei-Tausendneun jetzt siebzehn Jahre im Bullenmodus.
00:27:45: Und wenn sich das mal umdreht dann möchte ich weit weg sein in diesen Indizes, wenn in diesen ETFs die Brocken fliegen weil die Gefahr besteht darin dass neunzig Prozent der Leute diese Fonds haben gar nicht wissen welche Komulrisiken Sie darin haben.
00:27:59: und diejenigen die das Wissen die werden die ersten seien die noch mit zehn Prozent Verlust daraus kommen.
00:28:06: Deshalb, der MSCI-Welt war bisher gut.
00:28:09: Aber ich glaube die Stimmen am Markt mehren sich auch dass man breiter diversifizieren muss das man in andere Dinge gehen muss.
00:28:15: und was bietet sich da besser an den zwei Mitcaps, die über twenty fünf Jahre bewiesen haben, dass sie sehr sehr hohe Renditen eben auch ermöglichen.
00:28:23: Lass uns nochmal über die vergangenen fünf Jahre sprechen.
00:28:25: ist das ein Zyklus gewesen?
00:28:27: Der zeigt das Anleger häufig dann kaufen wenn Kurse schon gelaufen sind und aussteigen wenn Sie eigentlich Geduld haben sollten.
00:28:34: ihr hattet vor Knapp fünf Jahre, fast eine Milliarde im Fonds.
00:28:37: Jetzt sind es knapp über sechshundert Millionen.
00:28:40: Keine tolle Zeit für Nebenwerte.
00:28:41: waren das die vergangenen fünf Jahre?
00:28:44: Wie siehst du das quasi aus dem Spielfeld heraus?
00:28:46: Ja,
00:28:47: da sind zwei Punkte zu erwähnen.
00:28:48: in einem mal, den Du gemacht hast, dass tatsächlich eben häufig eine sehr gewisse Brutglück an die Frage legt wird und wenn ein Thema mal zwei Jahre nicht läuft, dass es auch verkauft wird was eben heute gerade ist, weil man meist um zum falschsten Zeitpunkt verkauft... offensichtliche Verhalten aus der Behavioural Finance kennen.
00:29:07: Aber es gibt eine zweite, ganz große Gruppe wie man nicht sehen kann von außen die wir aber kennen und das sind Allokatoren die eigentlich überhaupt keinen Interesse an Small Mit Caps haben sondern zum Beispiel All Capfons oder Large Capfonds und die in guten Zeiten Small Mitcaps als Portfolio süßer beigemischt haben weil sie einfach besser performt haben.
00:29:27: Wir haben ja eben gesehen beim Small Lodger dass er den Dachs sauber out geformt hat Das heißt die Versuchung für DAX-Investoren oder ALLCAP-Inwestoren, die über SmallMitcaps eine Mehrrentite zu erzielen.
00:29:39: Wenn ihr dann aber mitbekommen, dass diese Asseplatte mal zwei, drei, vier Jahre schlechter läuft, dann wird aus einmal aus diesem Versüßer etwas blipperisch und dann schmeißen wir das gnadenlos raus.
00:29:50: Und da geht es natürlich wirklich um große Summen.
00:29:52: Das sind zum Beispiel Dachfonds, die in guten Zeiten schnell mal hundert Millionen investieren aber wenn sie sehen dass die Ethetasse keinen positiven Beitrag mehr bringt, die auch ganz schnell wieder de-investieren.
00:30:02: das ist einfach ein zügliches Verhalten.
00:30:03: sobald sich das dreht kommen wir auf zurück.
00:30:05: von daher überbewerten wird diese Asset Flows überhaupt nicht.
00:30:09: Wir wissen, dass wir da eine sehr treue Konflikt in diesen Kornfarben die eben wirklich auf diese Langfrist Renditen abzielen und eben auch mit den Ergebnissen damit belohnt werden.
00:30:19: Götz, ich möchte abschließend noch mal so oft deine Eingangsworte zurückkommen.
00:30:23: Du sagtest gerade aus deiner Jugend in Bremen da gab es denn die Unternehmer, die in Kaffee gemacht haben?
00:30:28: Du bist jetzt im Asset Management in einer Branche, die nicht wirklich etwas herstellt.
00:30:31: man kann nichts anfassen das riecht nicht oder schmeckt nicht.
00:30:34: wie oft juckt es dich manchmal wenn du bei irgendwelchen Weltmarktführern bist die ganz tolle unternehmerische Geschichten haben zu sagen meine Güte da wäre ich eigentlich auch gerne im Vorstand.
00:30:44: Ich weiß aus der Beschäftigung mit vielen, vielen Unternehmen das eine gewisse Demut hier angebracht ist.
00:30:50: Denn da es häufig so spezifisches Know-how über die Kunden, über die Entmärkte und über die Vertriebsmöglichkeiten... ich hatte gerade gesagt wir haben rational besucht sie kennen ihre Kunden in und auswendig!
00:31:04: Und der Kundenwunsch wird in der Produktentwicklung ganz genau beobachtet und jeder Kundenwunsch wird versucht irgendwie in dem Produkt abzubilden.
00:31:12: Ich glaube, dass ich nach so vielen Jahren in der Assetmanagement-Branche hier genau richtig bin und ich habe viel Demut vor dem was in produzierenden Unternehmen passiert.
00:31:21: aber ich würde es mir ganz ehrlich gesagt nicht zutrauen da wirklich ein Mehrwert oder neue Perspektive einzubringen.
00:31:26: dadurch bin ich zu sehr dem Asset Management hier verhaftet.
00:31:30: Klasse!
00:31:31: Das ganz herzlichen Dank für das Gespräch.
00:31:34: Hat Spaß gemacht.
00:31:35: bis bald
00:31:35: ebenso
00:31:36: Tschüss!
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